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Nebentätigkeit als Fotograf - wie anmelden?

 Von 
fb538285-83
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Nebentätigkeit als Fotograf - wie anmelden?

Hallo :)

Ich habe eine Frage zu dem, wie ich mich als Fotograf beim Finanzamt anmelden muss, bzw. was am sinnvollsten ist.
Ich fotografiere ein bisschen neben her, also ich verdiene damit nicht mehr als 2500€ im Jahr, vor allem sind das Hochzeiten und Shootings für Familien etc. Hauptsächlich mache ich ein duales Studium bei dem ich dafür recht gut verdiene (und auch Abgaben zahle). Nun ist die Frage, ob ich mich als Künstler anmelden oder als Kleingewerbe kann und wie ich da voran gehen soll?

Würde mich sehr über eure Hilfe freuen!

LG, Lara

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Kleingewerbe anmelden Frage


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(79738 Beiträge, 33739x hilfreich)

Zitat (von fb538285-83):
Ich fotografiere ein bisschen neben her, also ich verdiene damit nicht mehr als 2500€ im Jahr,

Man macht es also schon und hat nichts, nirgendwo angemeldet? Das ist alles andere als günstig.



Zitat (von fb538285-83):
Ich fotografiere ein bisschen neben her,

Man macht nur Fotos und Videos, bearbeitet die ein wenig nach? Was macht man sonst noch?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
fb538285-83
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Nein - ich habe bis jetzt nichts damit verdient, habe es nur Hobbymäßig gemacht. Aber wenn ich Geld verlangen würde, wären es ca. 2500€ im Jahr. Also ich wäre jetzt über eine wirklich hilfreiche Antwort sehr dankbar

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#3
 Von 
fb538285-83
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von fb538285-83):
Ich fotografiere ein bisschen neben her, also ich verdiene damit nicht mehr als 2500€ im Jahr,

Man macht es also schon und hat nichts, nirgendwo angemeldet? Das ist alles andere als günstig.



Zitat (von fb538285-83):
Ich fotografiere ein bisschen neben her,

Man macht nur Fotos und Videos, bearbeitet die ein wenig nach? Was macht man sonst noch?


Man fotografiert, bearbeitet, hat Vorgespräche (Eine Hochzeit kann bis zu 40 Stunden Arbeit bedeuten)

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(79738 Beiträge, 33739x hilfreich)

Freiberufler dürfte dann wohl ausscheiden.
Kann man zwar versuchen bein Finanzamt durch zu bekommen - obs klappt hängt von jeweiligen Sachbearbeiter ab.

Ansonsten meldet man beim Gewerbeamt ganz normal ein Unternehmen an.



Zitat (von fb538285-83):
wie ich da voran gehen soll?

Erst mal so eine Grobplanung machen, Organisation, Aufwand, Erlöse.

Der zweite Schritt ist eigentlich, das man so einen Gründerkurs bei der IHK belegt. Da bekommt man einen groben Überblick was alles so auf einen zukommt.

Dann geht es als nächstes an die Feinplanung.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
eh1960
Status:
Student
(2873 Beiträge, 880x hilfreich)

Zitat (von fb538285-83):

Ich fotografiere ein bisschen neben her, also ich verdiene damit nicht mehr als 2500€ im Jahr, vor allem sind das Hochzeiten und Shootings für Familien etc.

Das fällt unter "Handwerkliche Fotografie", d.h. es muß ein Handwerksgewerbe angemeldet werden.

Zitat:
Nun ist die Frage, ob ich mich als Künstler anmelden

Die Frage stellt sich nicht, weil das nicht in den Bereich der Kunst fällt, sondern handwerkliche gewerbliche Tätigkeit ist.

Zitat:
oder als Kleingewerbe kann und wie ich da voran gehen soll?

Ein "Kleingewerbe" gibt es nicht, es gibt eine "Kleinunternehmer-Regelung" im Umsatzsteuergesetz.
Die gilt für Gewerbetreibende genauso wie für Freiberufler.
(Die beschriebene Tätigkeit wird aber eben nicht als freiberufliche anerkennt, es ist eine handwerkliche.)

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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