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kleinste Form des Selbstständigseins

30.8.2019 Thema abonnieren
 Von 
Via-reef
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
kleinste Form des Selbstständigseins

Hallo,

ich hatte mich vor einigen Monaten bereits mit Selbstständigkeit beschäftigt. Ich bin im Laufe der Zeit auch auf unterschiedlichste Aussagen getroffen. Ich habe auch Selbstständige getroffen, die mir suggerierten, dass es eigentlich ganz einfach sei, sich selbstständig zu machen und dass man (auf'm Bau) immer Arbeit finden würde.

Ich bin nun wahrlich kein Mensch, dem man Naivität bescheinigen könnte. Aber es gibt Vieles, was ich nicht weiß. Und deswegen frage ich nach.

Ich möchte zunächst einmal folgende Begriffe geklärt haben: "Kleingewerbetreibender", "Einzelunternehmer", "Kleinunternehmer" und "e.K.". Ich habe den Unterschied zwischen all' denen bis heute noch nicht ganz begriffen.

Ich meine aber verstanden zu haben, dass man selbstständig sein kann und solange man nur einen gewissen Betrag X jährlich verdient, dass man dann nicht so viel "Mehrarbeit" hat und dem Finanzamt z.B. nur einmal im Jahr etwas zusenden muss, aber keine komplette Bilanzierung nötig sei und so.

Ich weiß nun schon im groben auch, was eine GbR ist und was eine GmbH und so. Aber, wenn, dann wollte ich mich ganz allein selbstständig machen. Ich weiß aber nicht, welche Rechtsform man dann wählen kann.

Ein Freund von mir, der etwas Handwerkliches macht, ist soweit ich weiß, "eingetragener Kaufmann".

Was ist denn die kleinste Rechtsform, die man sich "zulegen" kann?

Die nächste Frage wäre: Was darf man eigentlich alles selbstständig machen? (weil generell darf man in Deutschland ja eigentlich gar nichts machen, weil man für jeden Mist eine Genehmigung braucht, sprich' ich darf keine Rechtsberatung machen, weil ich kein Anwalt bin z.B. und ich darf keine Wände anmalen, weil ich kein Maler bin. Ist das richtig so? Weil, solche Dinge weiß ich schon lange!)

Um das Ganze zu krönen... Was alles kann man freiberuflich machen? Und wie und wo muss man sich dafür anmelden? Soweit ich informiert bin, gibt es einen Unterschied zwischen "Freiberuflern" und "Selbstständigen".

Sorry für die vielen Fragen.

Danke für Antworten.

Lg
Arbeitswilliger

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Lehrling
(1973 Beiträge, 673x hilfreich)

Zitat:
die mir suggerierten, dass es eigentlich ganz einfach sei, sich selbstständig zu machen und dass man (auf'm Bau) immer Arbeit finden würde.

...das wären aber dann sehr wahrscheinlich scheinselbstsändige Tätigkeiten. VORSICHT

Zitat:
Ich möchte zunächst einmal folgende Begriffe geklärt haben: "Kleingewerbetreibender", "Einzelunternehmer", "Kleinunternehmer" und "e.K.". Ich habe den Unterschied zwischen all' denen bis heute noch nicht ganz begriffen.

Wikipedia ist bekannt? Ich mache es aber mal ganz kurz:
Kelingewerbetreibender / Kleinunternehmer meint das gleiche. Das sind Einzelunternehmer (Selbstständige die eine Einzelfirma haben), die aber bei der Rechnungsstellung keine Umsatzsteuer ausweisen. Solange man unter 17.500 EUR bleibt, kann man diese Ausnahme nutzen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Einzelunternehmen_(Deutschland)

Ein e.K. ist ein eingetragener Kaufmann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eingetragener_Kaufmann

Zitat:
Ich meine aber verstanden zu haben, dass man selbstständig sein kann und solange man nur einen gewissen Betrag X jährlich verdient, dass man dann nicht so viel "Mehrarbeit" hat und dem Finanzamt z.B. nur einmal im Jahr etwas zusenden muss, aber keine komplette Bilanzierung nötig sei und so.

Das ist die Kleunternehmer-Regelung
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinunternehmerregelung_(Deutschland)

Zitat:
Die nächste Frage wäre: Was darf man eigentlich alles selbstständig machen? (weil generell darf man in Deutschland ja eigentlich gar nichts machen, weil man für jeden Mist eine Genehmigung braucht, sprich' ich darf keine Rechtsberatung machen, weil ich kein Anwalt bin z.B. und ich darf keine Wände anmalen, weil ich kein Maler bin. Ist das richtig so? Weil, solche Dinge weiß ich schon lange!)

Ich frage zurück: WAS WOLLEN SIE MACHEN? Ohne eine Geschäftsidee sollte man sich nicht Selbstständig machen. Und wenn man eine Idee entwickelt hat, geht man zur IHK und lässt sich beraten. Die geben Tipps für Gründer und für den Start.

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#2
 Von 
Anami
Status:
Senior-Partner
(6533 Beiträge, 1222x hilfreich)

Zitat (von Via-reef):
und dass man (auf'm Bau) immer Arbeit finden würde.
Willst du als Selbständiger aufm Bau arbeiten?
Ansonsten ist die Welt voller Möglichkeiten. Die Branche eingrenzen und die beabsichtigte Tätigkeit grob beschreiben--- wäre für Hinweise sehr hilfreich.

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#3
 Von 
Via-reef
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Also, die Selbstständigen, die ich getroffen habe, die waren nicht scheinselbstständig. Die haben ja auch immer viel gearbeitet auf der Baustelle.

Die Frage nach "Was wollen sie machen?" könnte ich leicht beantworten. Grundsätzlich würde ich Vieles gerne machen wollen. Und ich bin auch davon überzeugt, Einiges sehr gut zu können, trotz fehlender Ausbildung.

Ich weiß auch nicht, warum man immer die "Ideen" braucht. Und warum man Beratung durch die IHK braucht. Ich habe so in meinem Leben gewisse Erfahrungswerte. Und aus Erfahrung muss ich berichten, dass ich schon in anderen Bereichen oftmals Beratungsangebote wahrgenommen habe und hinterher genau so schlau war wie vorher (ODER und das war noch schlimmer, irritiert, weil ich Falschinformationen bekam!).
Was ich damit sagen will: Ich kann selbst denken (!).

Und darüber hinaus, was Ideen... oder, wenn man das Rad noch weiter spinnen will, Konzepte angeht... da kann ich nur sagen: ich will arbeiten. Geld verdienen. Fertig.

Ich finde das ist irgendwie starrsinniges Denken, wenn man immer und überall und für einfach alles immer ein "Konzept" braucht oder "Ideen" braucht.

Man kann das Rad nicht neu erfinden. Ich verstehe den Sinn hinter diesem ganzen "Aufblähen" nicht. Ich will einfach arbeiten.

Ich kenne einige Personen, die selbstständig sind. Wenn ich die nach "Konzept" frage, dann lachen die mich aus. Die hatten niemals ein Konzept, die wollten einfach nur selbstständig sein und arbeiten. Der Eine ist Tischler und der Andere ist Fliesenlegermeister. Also, der legt Fliesen. Sein Angebot ist, dass er gut Fliesen verlegt. Wozu braucht man da ein Konzept? Wenn ich ihn frage würde, würde er mir höchstwahrscheinlich sagen, dass er damals, als er selbstständig werden wollte, ein Gewerbe angemeldet hat. Und dann ging es los.

Ich für meine Teil will jedenfalls möglichst unabhängig sein, auf jeden Fall aber selbstständig sein und vom Geld leben, am besten gut leben können. Ob das mit dem genannten Betrag, der ja offensichtlich jährlich gemeint ist, geht, weiß ich nicht.

Denn, man muss ja auch berücksichtigen, welche Kosten man hat, sobald man selbstständig ist. Selbst, wenn man "ganz normal" arbeiten geht, dann ist es ja oft schon schwierig in Deutschland. Steigt man von Hartz-4 auf Arbeit um und ist die Arbeit dann eher miserabel bezahlt, obwohl 4-stellig, dann summiert sich Einiges zusammen. Da kommt dann der Rundfunkbeitrag, die Versicherungsbeiträge... Fahrkarte (Monatsfahrkarte 120 € ;) und all' so Späße eben. Und dann ist man ja ganz schnell mal wieder auf Hartz-4 Niveau oder sogar drunter, obwohl man arbeitet. Einfach irre!

Nunja, Branche eingrenzen ist schwierig... "Baustelle" wäre jetzt nicht so bevorzugt. Aber, wenn ich schon Ideen habe, dann ist eine Idee eigentlich, dass ich mehr oder weniger ein "Allrounder" bin und gerne Dienstleistungen für Alles und Jedermann anbieten möchte. Schnelle Hilfe, wo schnelle Hilfe gebraucht wird. Vorarbeiten z.B. auch, damit ein Fliesenlegermeister z.B. Fliesen legen kann und nicht erst noch den alten Boden rausreissen muss. Sowas z.B. könnte ich doch auch machen.

Es gibt tatsächlich relativ viele Bereiche, in denen ich arbeiten würde. Am liebsten würde ich natürlich Rechtsberatungen machen. Aber leider bin ich ja kein Anwalt. Allerdings habe ich, was Gesetze angeht, Einiges auf dem Kasten (durch Lesen und eigene Anwendung).

Ansonsten, wie gesagt... Ich verstehe nicht, warum man immer für alles zwingend eine "Geschäftsidee" braucht. Wenn man Fliesen legen will oder Rohre verlegen will... Das gibt es doch alles schon längst und wird doch auch nach wie vor gebraucht. Wäre ich jetzt z.B. Gas-Wasser-Installateur oder so, dann würde ich allerhöchstwahrscheinlich eine Firma dafür aufmachen, also mich selbstständig machen, weil mir erst die Tage ein Installateur erzählt hat, dass die Auftragsbücher von allen Installateuren, die es so im Umkreis hier gibt unfassbar krass voll sind (!). Was soll ich da für eine Geschäftsidee haben? Der Plan wäre dann einfach als Installateur zu arbeiten. Fertig.

Mir ist dieses ganze künstliche Aufblähen von Themen und Wörtern ziemlich zuwider und dieses schier endlose "Abwichsen" mit Genehmigungen hier und Genehmigungen da. Und hier noch eine Beratung und da noch eine Beratung. Und dort noch ein Stempelchen.

Es ist schon ganz verrückt, wie schwer es ist, sich selbstständig zu machen.

Je nach dem, was man macht, muss man ja auch Geld investieren, um überhaupt mal loslegen zu können. Wenn ich dann noch Auskünfte haben will, auf die ich mich verlassen kann und die auch noch Geld kosten... Also, dann wird's aber ganz schnell ganz schön schwierig, finde ich.

Ich wüsste z.B. jetzt auch nicht, wie man Kleinunternehmer wird. Ob man das z.B. auch mit Vorstrafe machen kann. Oder, ob man dann im Grunde auch wieder für alles sofort "raus" ist, sodass man gar nicht mehr darüber nachdenken muss. Wer weiß, wer da alles kommt und welche Behörden da welche Unterlagen unbedingt von einem haben wollen, der sich selbstständig machen will.

Sonnige Grüße,
ein Arbeitstierchen

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#4
 Von 
Eugenie
Status:
Student
(2928 Beiträge, 1026x hilfreich)

Scheinselbständigkeit hat nichts mit viel oder wenig arbeiten zu tun - wurde auch schon xmal gefragt, beantwortet, was das ist: googeln hilft!

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#5
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7868 Beiträge, 3286x hilfreich)

Bei handwerklichen Tätigkeiten würde ich mich bei der Handwerkskammer informieren.
Auch die Arbeitsagentur hat ein Informationsangebot.
Freiberuflich wird kaum gehen, da das besonderen Berufsgruppen vorbehalten ist. Architekt würde gehen, aber nicht Fliesenleger. ;)

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#6
 Von 
Arcturus
Status:
Praktikant
(888 Beiträge, 324x hilfreich)

Von dem, was ich so rausgelesen habe, gehe ich mal davon aus, dass der TS eine Art Hausmeisterdienst betreiben möchte.
Der große Unterschied zwischen Freiberufler und Selbstständigkeit existiert nicht substanziell.
Als Freiberufler kannst du dich bei Agenturen melden, von dort Aufträge annehmen oder eben nicht, und meistens handelt es sich um Menschen im reinen Dienstleistungsbereich, also Künstler, Lehrende, Consultants.
Das kannst du auch als Selbstständigkeit aufziehen, z.B. Privatschule, Beratungsunternehmen, Fotoatelier.
Meistens sind es aber keine klassischen Ausbildungsberufe.
Die klassische Selbstständigkeit zielt auf eine Herstellung und einen Erfolg Deiner Arbeit ab, also ein schön verlegter, haltbarer und professionell verlegter Fliesenboden, eine sicherer, nach VDE-Regeln verlegte Elektrokonstruktion im Altbau etc. und fordert eine Ausbildung und ggf. eine weitere Qualifikation als Fachwirt, Meister etc.

Signatur:Lukas 7,23
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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69654 Beiträge, 32092x hilfreich)

Zitat (von Via-reef):
Ich weiß auch nicht, warum man immer die "Ideen" braucht.

Zum einen weil man in den Antrag zum Gewerbeschein ziemlich genau reinschreiben muss was man machen will. und "alles", "kann vieles", oder "weis noch nicht" keine erlaubten angaben sind.

Zum anderen weil man für dieses oder jenes Genehmigungen benötigt (Aufsichtsbehörde, IHK, Bauamt) bzw. die jeweiligen gesetzlichen Pflichten beachten muss.


Und weil so ein orientierungsloses "Weis nicht" zu 99% nach ein paar Monaten in der Pleite und im ALG II Bezug endet - wer zahlt denn am Ende des Monats die Rechnungen, wie finanziert man die fälligen Steuervorrauszahlungen, ...



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#8
 Von 
Via-reef
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Also, verstehe ich das richtig?

Wenn man nun Kleinunternehmer ist und diese Kleinunternehmer-Regelung nutzt, darf man max. 17.500 € jährlich verdienen? Das wären ja dann ungefähr 1458 €, die man monatlich verdienen kann.

Wollt' ihr mich eigentlich verarschen?

Jetzt mal ganz im Ernst. Gibt es in Deutschland solche Kleinunternehmer, die dann realistisch auch wirklich noch ein Leben haben?

Ich nehme mal stark an, dass ich erst gar keinen Witz darüber machen muss, dass man nicht die 1458 € hat. Selbst, wenn man sie verdient... Was bleibt denn unter'm Strich nach allen Abzügen übrig? Dann hat man gewiss bald so wenig wie ein Hartz-4-Empfänger, was?

Oder darf ich den Betrag doch als "Netto" verstehen?

Ich erwarte ja nicht (und verlange auch nicht für meine Arbeiten) 'ne Millionen... Aber, man muss doch auch noch ein Leben haben!

Also, es wäre schon gut, wenn ich so auf ca. 1000 € bis 1300 € netto kommen würde. Sprich', dann müssten alle Steuern bezahlt sein, alle Versicherungsbeiträge und die Miete (300 Euro).

Unrealistisch, oder?

Klärt mich mal auf.

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69654 Beiträge, 32092x hilfreich)

Zitat (von Via-reef):
Gibt es in Deutschland solche Kleinunternehmer, die dann realistisch auch wirklich noch ein Leben haben?

Klar, jede Menge (mehrere 10.000 um genau zu sein).

Ein Bekannter ist Dozent, der hat ca. 100 EUR Kosten im Monat. Hat Wohneigentum, der kommt damit prima hin.



Zitat (von Via-reef):
Was bleibt denn unter'm Strich nach allen Abzügen übrig?

Kommt darauf an, was man so an Kosten hat.
(Auch ein Grund weshalb man wissen sollte was man machen will und nicht planlos "einfach mal anfangen" sollte).



Zitat (von Via-reef):
Dann hat man gewiss bald so wenig wie ein Hartz-4-Empfänger, was?

So in der Richtung.



In der Regel ist die Kleinunternehmerregelung nichts, wenn man davon ohne andere Einkünfte und in einer Mietwohnung davon leben und den Betrieb finanzieren muss - dann sollten 30.000 EUR die Zielmarke sein.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#10
 Von 
Anami
Status:
Senior-Partner
(6533 Beiträge, 1222x hilfreich)

Zitat (von Via-reef):
ich will arbeiten.
Und als was? Es ist recht einfach, für sich zu entscheiden, wenn schon, dann alleine und selbständig.
Alles ok.
Wie bitte? Ein selbständiger Allrounder für alles, was es als Dienstleistung gibt?
Nächste Frage: Handwerker?--- oder Erzähler oder Berater oder Verkäufer?

Ganz ehrlich?---Du brauchst kein Konzept. Du brauchst einen Plan. Und wir hier EINE Aussage dazu, WAS du arbeiten willst.
Die Spanne von *Boden rausreißen für neue Fliesen---- bis--- Rechtsberatung* ist ja etwas sehr global... :bang:

Zitat (von Via-reef):
Wollt' ihr mich eigentlich verarschen?
Nein, aber du scheinst das hier zu versuchen.
Niemand schreibt oder verlangt, dass du dich in der Kleinunternehmer-Regelung bewegen musst.
Gern kannst du auch mehr verdienen--- Verdiensten sind keine Grenzen gesetzt.
Und ein Kleinunternehmer als Einzelunternehmer kann durchaus auch mit 500,- Umsatz monatlich beginnen.
Schließlich lebst auch du in einem Staat, der dann stützt, manchmal sogar fördert.
Zitat (von Via-reef):
Aber, man muss doch auch noch ein Leben haben!
Richtig. Und wie viel bitteschön--- brauchst du dafür?
Wie viel Geld und wie viel Zeit? :augenroll:
Und was hast du bisher so gemacht? Was kannst du gut?

Ich stelle mir vor, wie du auf dem Sofa sitzt und über deine Zukunft sinnierst.
Büttenwarder lässt grüßen...
https://www.youtube.com/watch?v=BB7PSGm2zjA

-- Editiert von Anami am 01.09.2019 13:06

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#11
 Von 
The Mentalist
Status:
Schüler
(457 Beiträge, 160x hilfreich)

Keiner zwingt dich die Kleinunternehmerregelung zu nutzen.

Du kannst natürlich kommen mit "ach, was soll das schon mit Businessplan und IHK und Ideen, ich leg einfach mal los". Ist aber quatsch, es ist nicht ohne Grund so, dass Banken regelmäßig Businesspläne o.ä. sehen wollen. Es macht einfach Sinn, vorher genau zu definieren was man wem zu welchem Preis anbietet, wer Konkurrenten sind etc.
Als Fliesenleger ist das natürlich wurscht, dann bist du halt der Xte Fliesenleger in der Branche.

Aber du scheinst aber ja sowieso nach den Beiträgen hier zur Beratungsresistenten Sorte zu gehören.

Signatur:Keine Rechtsberatung.
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#12
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(26286 Beiträge, 14442x hilfreich)

Also, verstehe ich das richtig? Nein.
Wenn man nun Kleinunternehmer ist und diese Kleinunternehmer-Regelung nutzt, darf man max. 17.500 € jährlich verdienen? Das wären ja dann ungefähr 1458 €, die man monatlich verdienen kann. Falsch - man darf max. 17.500 Euro UMSATZ haben - bitte mal mit dem Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn befassen! Der Gewinn, den man haben darf, ist nicht limitiert, aber der Gewinn pflegt gemeinhin weit UNTER dem Umsatz zu liegen.
Keiner zwingt dich die Kleinunternehmerregelung zu nutzen. So ist es...

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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