Hallo, nun gibt es leider seit einiger Zeit wieder Schwierigkeiten, bei denen ich auf Rat von Euch hoffe.
Es klappte einige Male ganz gut, dass unsere Tochter übers Wochenende beim Vater blieb, in den Ferien leider nicht. Nun möchte sie nur noch einen Tag dableiben. Und zwar aus folgenden Grund (lt. unserer Tochter):
Sie gat dort in ihrem Zimmer einen Fernseher, den sie sich morgens anstellen darf. Am Tag kann sie Gameboy, switch, Computer spielen solange und so oft wie sie will - Papa spielt die Sacgen aber nicht mit ihr oder guckt zumindest zu sondern spielt selber am PC oder seinem Handy. Sie darf auch bei ihm zugucken wenn er am PC Spiele spielt (die sie, lt. ihm noch nicht spielen darf ).
Das möchte sie aber alles gar nicht, sondern sie möchte mit ihm irgendetwas spielen oder machen (gesellschaftsspiele, basteln, malen usw.. Er kann seit April nicht gut laufen und wird im november am Knie operiert).
Er würde such immer solange, teilweise bis nachmittags, schlafen und sie müsse sich die ganze Zeit alleine beschäftigen.
Sie hat das auch schon, relativ selbstbewusst, in meiner Gegenwart ihm gegenüber ihm erwähnt - da reagierte er sehr sauer und sagte, sie würde lügen und es falsch auffassen. Nun traut sie sich nicht mehr.
Auch Vorschläge von mir zur Gestaltung der Wochenenden werden nicht angenommen. Sie verlangt doch nicht viel, will nur etwas mit ihm machen; sie kann z. B. 1 Stunde vor einem Ameisennest sitzen und diese "versorgen".
Habt ihr noch Vorschläge oder Idee, wie wir da jetzt weiterkommen?
Außerdem möchte er jetzt auch wieder, dass ich sie zu ihm bringe und auch abhole, da ich ja damals ausgezogen bin.
Mit kommt es so vor, dass er sie nur bei sich haben möchte um sagen zu können, sie ist bei ihm. Aber ein bisschen Verantwortung und Pflichten hat er doch auch, oder?
Entschuldigt bitte den langen Text und viele Grüße
8jährige will nicht mehr zum Vater
Zitat :Habt ihr noch Vorschläge oder Idee, wie wir da jetzt weiterkommen?
Mit Hilfe des Jugendamtes professionelle Beratung suchen.
Das wurde schon mehrfach versucht. Er sagt immer, es sei kein Brief angekommen und ruft dann auch nicht auf meine Bitte dort an.
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Vorschlag:Zitat :Nun möchte sie nur noch einen Tag dableiben.
-Du kannst dem Kind erklären, dass der Vater zwar das Umgangsrecht und die Umgangspflicht hat.
-Da nun aber weder das Kind noch der Vater viel Lust auf solche öden Wochenenden haben, kann man zu dritt vereinbaren, dass das Kind nur 1 Tag bleibt...und dass alle 3 damit einverstanden sind.
- Du als Mutter musst dem Vater die Gestaltung des WE mit Kind überlassen. Er hat dir auch nicht vorzuschreiben, was du wann mit dem Kind machst...oder nicht machst.
Du solltest nochmal überlegen, was nun Fakt ist:
-8jährige will nicht mehr zum Vater
oder
-Nun möchte sie nur noch einen Tag dableiben
Und eigentlich liest man hier, dass der Vater noch nie so recht Interesse an seinem Kind hatte. Manchmal ist das so. Jetzt ist das Kind in dem Alter, wo es auch nicht will.
Nö, er möchte lieber gar nicht, wird aber von dir immer wieder an seine Umgangspflicht erinnert.Zitat :Mir kommt es so vor, dass er sie nur bei sich haben möchte um sagen zu können, sie ist bei ihm.
Natürlich weiss ich, dass der Vater in der Gestaltung seines Wochenendes frei ist und sie ja auch den dortigen normalen Alltag miterleben soll. Das ist völlig klar. Doch der dortige Alltag scheint darin zu bestehen, den ganzen Tag zu schlafen oder Medienkonsum zu haben. Dass das nicht gut ist, wissen wir sicherlich alle und wenn ein Kind das nicht möchte sollten wir uns freuen und ich kann verstehen, das sie nicht für längere Zeit dahin möchte.
Beim 2. Punkt hatte ich mich unklar ausgedrückt: Normalerweise ist sie von Freitagabend bis Sonntagvormittag bei ihm. Seit einigen Wochen hat sie Freitags bis 19.00 Uhr eine musikalische Aktivität und nach Absprache mit dem Vater geht sie nun erst Sonnabendvormittag zu ihm. Das wollte sie nun auch nicht, deshalb habe ich sie dazu gebracht, dass sie zumindest 1 Tag zu ihm geht mit der Option dort zu übernachten wenn sie doch möchte.
Wie kommst Du darauf, daß ich ihn "an seine Umgangspflicht erinnere"?
Er liebt sie, er vermisst sie, er möchte so sehr, daß sie bei ihm ist - so schreibt er immer und das glaube ich ihm auch. Aber er sieht oder kann nicht sehen, daß man sich auch um ein Kind kümmern muss (dazu gehört für mich auch sich mit dem Kind zu beschäftigen).
Wieso soll sie das miterleben, was der Vater am WE für normal hält? Sie will das doch gar nicht miterleben.Zitat :und sie ja auch den dortigen normalen Alltag miterleben soll.
Er will am Wochenende eigentlich nur das machen, wozu er Lust hat.
Eben. Nichts anderes schrieb ich.Zitat :wenn ein Kind das nicht möchte sollten wir uns freuen und ich kann verstehen, das sie nicht für längere Zeit dahin möchte.
Noch deutlicher? DU kannst und solltest dein Kind nicht dazu bringen, diesen WE-Alltag des Vaters zu erleben.
Ich glaubs nicht. Er hat keinen Bock. Er hat seit Jahren Ausreden, die schon 3,5jährige durchschauen.Zitat :Er liebt sie, er vermisst sie, er möchte so sehr, daß sie bei ihm ist - so schreibt er immer und das glaube ich ihm auch.
https://www.123recht.de/forum/familienrecht/Besuche-vom-getrennt-lebenden-Vater-__f580030.html
https://www.123recht.de/forum/familienrecht/Umgang-vater-mit-5jaehriger-tochter-__f600668.html
toter Hund...Migräne...kein Fahrgeld...uswusf...und jetzt ists das Knie.
Hallo,
Leider lief dieses Wochenende ziemlich schief und ich werde morgen mal wieder mit dem Jugendamt telefonieren (die dortige Mitarbeiterin hatte mir angeboten, mal direkt mit meiner Tochter zu reden) und bei einer Anwältin ein Beratungsgesräch zu vereinbaren - ich bin mir noch nicht sicher, was ich damit erreichen kann, aber irgendetwas muss sich ändern.
Nur die wichtigsten Sachen:
Unsere Tochter war Freitagabend wieder bei ihrer Aktivität und ich fuhr sie Sonnabendmorgens zum Vater. Dort sagte sie ihm, daß sie nicht bei ihm schlafen möchte, er reagierte sehr aggressiv und sagte, Kinder müssten lernen, Rücksicht zu nehmen, er könne halt wegen seinem Knie nicht so laufen. (Rücksicht nimmt sie schon seit April, den ganzen Sommer über.)
Als ich sie abends abholte, weinte sie den ganzen Rückweg, sie wolle nicht mehr zu Papa, fühle sich dort nicht wohl, sie hätte Angst vor ihm und wolle ihm auch nichts am Telefon sagen, er würde dann so wütend werden.
Nun möchte er, dass sie Freitagabend schon zu ihm komme und sid auf ihre Aktivität verzichte, damit sie mal merkt, wie es ist, wenn man sich auf etwas freut und es dann doch nicht stattfindet!!!
Auch heute morgen wachte sie noch weinend auf.
So geht es nicht weiter, ich kann doch unsere Tochter nicht zwingen und sie weinend zu ihm bringen.
Ich schließe das dann mal, ehe das hier ein Blog "Mein Ex und ich" wird...
Und jetzt?
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