Abänderungsklage der Trennungsvereinbarung

28. November 2021 Thema abonnieren
 Von 
#397muster
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Abänderungsklage der Trennungsvereinbarung

Hallo zusammen, ich ziehe eine Abänderungsklage der zu guten Zeiten Vereinbarten Trennungvereinbarung in Betracht und würde nicht gerne im Vorfeld über die Erfolgsaussichten kundig machen.

Hintergrund meines jetzigen begehren ist, dass meine Exfrau nach nummer drei Jahren nach der Scheidung der Meinung ist, sich nicht mehr an unsere schriftliche Vereinbarung (nicht notarielle beglaubigt) hatten zu müssen.

Regulären stände keine Zahlung mehr offen, jedoch begehrt meine Exfrau die nicht notarielle beglaubigte Vereinbarung für nichtig erklären zu lassen und fordert noch 6.925 €.

Die Ehe wurde 2003 geschlossen. 2011 wurde eine notarielle Trennungsvereinbarung mit Gütertrennung getroffen in der, den bisdato aus der Ehe vorgehende Zugewinn ausgleicht.

A = Ehefrau,  B = Ehemann

Darin ist vereinbart, dass

1. den gegenseitiger verzichtet auf nacheheliche Unterhalt.

2. B. verpflichtet 10.008 € in Raten zu je 139 € mtl. zu Gunsten von A. zu zahlen

3. B. überschreibt eine Kindersparversichung im Wert von bisdato 2.500 € für das nicht eheliche Kind von A

4. Die während Ehezeit gegründet Firma wird zur alleiniger Verfügung auf A übertragen.

5. Möbel und Hausrat sowie Autos werden gleichermaßen aufgeteilt.

Zum Zeitpunkt diese Vereinbarung wird das gesamte Vermögen bei 50.000 € eingesetzt.

Die Trennungsabsicht wurden jedoch wieder verworfen.

2012 erfolgte eine notarielle Abänderung der Scheidungsvereinbarung dahingehend, dass

1. der Güterstand des Zugewinnausgleich wieder hergestellt wird.

2. die Ehe anders als durch den Tod einer der Parteien getrennt wird, automatisch der Stand der Gütertrennung wieder hergestellt wird.

Das gesamt Vermögen wird zu diese Zeit mit 70.000 € eingeschätzt.


2017 zur tatsächlichen Trennung vereinbaren die Patienten jedoch ohne notarielle Beglaubigung, dass

1. B. eine einmal Zahlung in Höhe von 7.000 € an A leistet.

2. B. ein von A zur Verfügung gestellten Darlehen in Höhe von 4.000,00 zur Deckung der Wohn- und Wohnnebenkosten der gemeinsam bewohnten Wohnungen nebst 500 € Zinsen zurück zahlt.

3. B zusätzlich zur ursprünglichen Vereinbarung weitere neu angeschafften Möbel- und Hausratsgegestände im Wert von 3500,00 mitnimmt

4. B. Reduziert die Restschuld von A. auf noch 2.500 €

Die geteilten Vermögenswerte werden zu diesem Zeitpunkt wie folgt eingeschätzt.

A = 15.000 €
B = - 40.000 €

Was vielleicht auch noch relevant sein könnte ist, dass ich zum Zeitpunkt der nicht notariellen Vereinbarung 2017, also zum Zeitpunkt der tatsächlichen Trennung in eine schweren Depression Erkrankung mit stationären Aufenthalt befunden habe.

-- Editiert von #397muster am 28.11.2021 13:48

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