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Adoption eines Erwachsenen ?

 Von 
Schausi
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)
Adoption eines Erwachsenen ?

Hallo erstmal!

Meine Verlobte und ich wollen heiraten, haben aber beide ein Problem mit unseren Nachnahmen.
Ich bin 27 Jahre alt und habe mich vor zwei Jahren schon einmal beim Amt erkundigt, wie ich den Geburtsnamen meiner Mutter annehmen kann. - Das ist wohl nicht mehr möglich und wenn dann ist es sehr teuer.
Da der Termin jetzt näher rückt, haben wir uns mit dem Thema Adoption auseinander gesetzt.
Meine, sowie ihre Eltern sind geschieden und mit einem neuen Partner verheiratet, haben also auch andere Nachnamen.
Ich dachte jetzt an meinen Onkel, der auch prinzipiell nichts dagegen hätte mich zu adoptieren, da wir ein sehr gutes Verhältnis haben. Er wohnt allerdings in München und ich in Nds.

Hat jemand evtl. eine Antwort für mich, oder weiß aus eigener Erfahrung wie so etwas läuft?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

MfG

Schausi :)

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
adoptieren Adoption Antwort Eltern


12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-190
Status:
Beginner
(85 Beiträge, 6x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#2
 Von 
Schausi
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Was heißt schrecklich?
Ich hatte früher so meine Probleme mit kleineren Hänseleien und möchte das für unsere zukünftigen Nachkommen, wenn möglich, vermeiden.
Außerdem habe ich nicht mehr viel Kontakt zu meinem leiblichen Vater und muss den Namen nicht unbedingt für die Nachwelt erhalten.

-- Editiert von Schausi am 09.06.2005 05:35:59

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#3
 Von 
Sumse66
Status:
Schüler
(439 Beiträge, 63x hilfreich)

Schon mal dran gedacht, den Namen Deiner zukünftigen Frau anzunehmen? Wäre auch 'ne Möglichkeit.

-----------------
"hjoedicke"

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#4
 Von 
Bernhard Diener
Status:
Praktikant
(774 Beiträge, 190x hilfreich)

aber deren Name scheint auch nicht besonders toll zu sein...
Die Adoption bei Erwachsenen ist keine einfache Sache und mit erheblichen Konsequenzen (erbrecht) verbunden, ich würde empfehlen sich hier von einem Anwalt beraten zu lassen.

-- Editiert von Bernhard Diener am 09.06.2005 09:31:35

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#5
 Von 
ks-schnecke
Status:
Schüler
(194 Beiträge, 43x hilfreich)

Da ich mich selbst als Erwachsene habe adoptieren lassen vor knapp 2 Jahren (allerdings aus echten *ich habe meine Mama lieb"-Gründen), kann ich dir fast sicher sagen: Das wird nix. Voraussetzung für eine Adoption ist ein gewachsenes Eltern-Kind-Verhältnis. Soll heißen, du müsstest keinen oder ziemlich schlechten Kontakt zu deinen Eltern, dafür umso richtig guten zu deinem Onkel haben (und das schon mehrjährig!). Der reine Namensaspekt reicht hierfür definitiv NICHT aus. Das gericht will sehen, dass du und dein Onkel ein Vater-Sohn-Verhältnis haben. Ich kann deiner Mail nicht entnehmen, dass du und deine Ellies zerstritten wären oder ihr keinen Kontakt habt. Wird also schwierig, mE nach eigentlich unmöglich.

Und dann bedenke die rechtlichen Folgen: Kann sein, dass du zwar adoptiert wirst, aber nach Erwachsenen- statt nach Kindesrecht. Das bedeutet, du bist deinen Eltern UND deinem Onkel gegenüber unterhaltspflichtig! Nur mal so zum Nachdenken...

Zudem kannst du für eine Adoption locker ein halbes Jahr (wenn alles gut läuft) rechnen, und ich weiß ja nun nicht, wann der Hochzeitstermin starten soll...

Also wenn deine Liebste nicht gerade Toilettenhaus oder sowas in der Art heißt... dann nimm doch von Herzen gern ihren Namen an.

Schönes Wochenende!

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#6
 Von 
karamel
Status:
Lehrling
(1774 Beiträge, 277x hilfreich)

Was ist denn mit einer grundsätzlichen Namensänderung?

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#7
 Von 
Schausi
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Sorry erstmal, war unterwegs:

Für die "normale" Namensänderung Gründe zu finden, soll laut unserem Standesbeamten sehr schwierig sein.
Ausserdem, wie schon erwähnt, sehr teuer.

Meine Freundin kann sich mit Ihrem Familiennamen auch nicht mehr identifizieren,
da ihr verhältnis zu Ihrem Vater nicht mehr das beste ist und Ihre Mutter auch wieder heiratet.

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#8
 Von 
azrael
Status:
Master
(4944 Beiträge, 756x hilfreich)

Warum gräbt man hier 5 Jahre alte Dinger wieder raus und löscht dann auch noch sein Geschreibsel? :bang:

-----------------
"gruß azrael"

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#9
 Von 
Schausi
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

@ azrael: Frage mich auch, wer das wieder ausgegraben hat!?

Das Thema hat sich übrigens erledigt, weil ich im November 2005 kurz vor unserer Standesamtlichen Trauung die Adoptionsurkunde erhalten habe!

Hat also funktioniert.

Gruß
Schausi

-----------------
" "

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#10
 Von 
s12345
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hi!

Ich spiele mit dem Gedanken einer Namensänderung durch Adoption und bevor ich zum Anwalt gehe, frag ich euch mal was :)

Da ihr es schon hinter euch habt, wie verhält es sich nach der Adoption mit dem alten Familiennamen? Wird im Ausweis und anderen Unterlagen aus dem Herr Schröder ein Herr Bauer geb. Schröder, also als würde man nach einer Heirat den Namen des Partners annehmen; oder wird der ursprüngliche Nachname komplett aus allen Unterlagen und Ausweispapieren gestrichen?

Danke für die Antwort

S.

P.S. Bitte keine Ratschläge wg. des Grundes der Adoption ;)

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#11
 Von 
Schausi
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Ratschläge sind auch Schläge! :)

Der Name wird nach erfolgter Adoption im Prinzip gelöscht, also kein Herr Bauer geb. Schröder!
Es kann aber vorkommen, wie bei mir z.B., dass man noch Jahre nach der Adoption Anrufe für den alten Namen bekommt und das ihn die Kollegen auch noch öfter erwähnen.
Versicherungen und diverse andere Stellen muss man natürlich anschreiben und die Unterlagen hinschicken.
Ist aber fast so wie bei der Frau die den Namen bei der Hochzeit annimmt.

Ich hoffe ich konnte helfen!
Schausi

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#12
 Von 
s12345
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja Du konntest helfen! :)

Du hast meine Frage bestens beantwortet :)




Grüße aus E. bei K. im Rheinland :)

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""

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