Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
621.494
Registrierte
Nutzer

Adoption - kann das Amtsgericht wirklich einfach die Meinung der Kinder Ignorieren?

21. Juni 2011 Thema abonnieren
 Von 
david610
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 8x hilfreich)
Adoption - kann das Amtsgericht wirklich einfach die Meinung der Kinder Ignorieren?

Hallo

Brauchen mal wieder Rat.Situation ist so.Meine Frau hat 2 Kinder 10 und 13 Jahre.Der Kindes vater hat wieder geheiratet,und möchte nun das eine Kind seiner neuen Frau adoptieren.Er hatte schon mal gefragt da er ja ihre zustimmung dafür braucht.Meine Frau hat das verweigert.Nun bekamm sie heute vom amtsgerichts ein schreiben.das sie eine Adoption nicht wegen des Unterhaltes Ablehnen kann und sie soll sich inerhalb 4 Wochen dazu Äusern wiso sie nicht zustimmen möchte.Falls sie sich nicht ihnerhalb der Frist äusert,nehmen sie das als zustimmung an.Nun unsere Frage.Die Leiblichen Kinder von ihm haben uns das auch gesagt wollen das nicht,weil er dann Überhaupt nichts mehr von ihnen möchte und garnicht mehr wahrgenommen werden von ihm.Müssen dazu sagen,das er sich sowiso nicht für die Groß Interesse seit der scheidung gezeigt hat.Was können wir machen?kann das amtsgericht wirklich einfach die Meinung der Kinder Ignorieren?wie können wir das verhindern.Wer würde die Kosten für eine Verhandlung zahlen müssen?
Danke schon mal im Voraus für die antworten von euch.

-----------------
""

-- Editiert am 21.06.2011 20:34

-- Editiert am 21.06.2011 20:43

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



5 Antworten
Sortierung:

#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35664 Beiträge, 13389x hilfreich)

Die Adoption kann dann nicht vollzogen werden, wenn die Kinder, denen der Vater zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet ist, zu Sozialfällen werden. Alles andere geht die erste Familie nichts an.

Ich halte insbesondere die vorgebrachten Argumente für fadenscheinig. Eine emotionale Beziehung wird doch nicht aufgebaut durch eine Adoption. Das ist der formelle Akt, nicht mehr. Ob der Adoptierende seine eigenen Kinder vernachlässigt, das hat mit Sicherheit nichts mit diesem Akt zu tun, sondern dieses Problem ist woanders an zu siedeln. So bedauerlich das auch sein mag.

Mutter und Stiefvater sollten dieses den Kindern rüber bringen und nicht noch unnötige Ängste schüren.

wirdwerden

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
david610
Status:
Frischling
(43 Beiträge, 8x hilfreich)

uch wenn ich Adoptionen in der Regel ablehne, hört sich das für mich nur so an, als hättet ihr finanzielle Befürchtungen, da es dann einen Unterhaltsberechtigten mehr gibt.
Also weniger Geld für dich und deine Frau

Das kann mann so nicht stehen lassen.Ich sollte dazu sagen das er sowiso nur 50 Prozent vom Mindestunterhalt zahlt da er ja nur bei einer Zeitarbeitsfirma Arbeitet.Er hat ja meiner Frau gegeüber geäusert das er dann mehr Geld bekommen würde durch die Adoption (Steuerklsasse änderung).Hatt sich aber vor wochen ein neues Auto gekauft.habe die Frage falsch gestellt gehabt.Nochmal kann er denn eine anderes KInd Adoptieren wenn er noch nicht mal denn Unterhalt der Leiblichen Kinder sicherstellen kann???

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3857 Beiträge, 463x hilfreich)


Hallo David,

er könnte auch ein weiteres Kind zeugen, ohne für die vorhandenen Kinder aufzukommen. Das kommt oft genug vor... kann aber auch niemand verhindern.

Und ich habe mal bisserl gegoogelt:
Es können auch Eltern mit leiblichen Nachkommen ein Kind adoptieren. Hier darf eine Adoption jedoch nur dann erfolgen, wenn dieser Adoption nicht die überwiegenden Interessen der leiblichen Kinder entgegenstehen.

Sind weitere Kinder des Stiefelternteils vorhanden, werden diese zur Adoption befragt. Rein erbrechtliche Gründe können gegen eine Adoption nicht erfolgreich vorgebracht werden.

Eine wirkliche Handhabe gegen die Adoption vorzugehen, sehe ich nicht. Wenn deine Frau nicht im Namen der Kinder zustimmen möchte, dann soll sie ihre Bedenken äußern und das Gericht entscheiden lassen. Hilfreich ist es dabei sicher, sich in die Situation des Adoptionswilligen hinein zu versetzen. Wie würde es euch in der umgekehrten Situation gehen....???

-----------------
"Viele Grüße mikkian"

0x Hilfreiche Antwort


Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 237.773 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
97.570 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen