Anwaltskosten / trotzdem Zugewinn?

6. Oktober 2020 Thema abonnieren
 Von 
L interrogateur
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Anwaltskosten / trotzdem Zugewinn?

Hallo,

kann mir bitte mal jemand sagen, wie sich die Honorare eines Anwalts bei einer Scheidung - in Bezug auf ein Haus - errechnen.

Mein Frau und ich haben zusammen ein Haus gebaut. Sagen wir mal, das würde 500.000,- € an Wert haben.

Wie setzt sich - nur bezogen auf das Haus - das Honorar eines Rechtsanwalt zusammen. Verdoppelt sich dieses Honorar, wenn man 2 Rechtsanwälte nimmt?

Wenn sich meine Frau und ich erst mal ohne Anwalt über die Aufteilung des Haus einigen würden, z.B. bekomme ich 300.000,- € und Sie 200.000,- € und wird nach dem Verkauf und der Aufteilung des Geldes uns erst mit einem Rechtsanwalt scheiden lassen würden, würde dann hier trotzdem wieder der Zugewinn berechnungstechnisch angesetzt werden (nur auf das Haus bezogen)? Weil dann hätten wir ja gleich 250.000 zu 250.000 € machen können. Oder kann man das irgendwie regeln, dass man im Vorfeld sagt, dass dieser Hausverkauf nicht in die Zugewinnmasse eingerechnet wird?

Vielen Dank
L' interrogateur

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38135 Beiträge, 13928x hilfreich)

In das Anwaltshonorar fließt nur ein, was Gegenstand der Beratung oder des Gerichtsverfahrens ist. Nicht das, was ihr außerhalb intern regelt. Eine Ausnahme ist der Versorgungsausgleich, der ist von Amts wegen einzubeziehen.

wirdwerden

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#2
 Von 
L interrogateur
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
In das Anwaltshonorar fließt nur ein, was Gegenstand der Beratung oder des Gerichtsverfahrens ist. Nicht das, was ihr außerhalb intern regelt. Eine Ausnahme ist der Versorgungsausgleich, der ist von Amts wegen einzubeziehen.

wirdwerden


und wenn wir das außerhalb intern regeln, fällt die Aufteilung auch nicht mehr zum Zugewinn?

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38135 Beiträge, 13928x hilfreich)

Ihr müsst überhaupt keinen Zugewinnausgleich durchführen.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31533 Beiträge, 5571x hilfreich)

Zitat (von L interrogateur):
dass man im Vorfeld sagt, dass dieser Hausverkauf nicht in die Zugewinnmasse eingerechnet wird?
Man muss das gar nicht sagen. Außerdem ist ein Hausverkauf keine Zugewinnmasse.

Man kann VORHER mit seiner Frau eine *private Trennungsauseinandersetzung* machen. (also außergerichtlich und ohne Anwaltsarbeit)
Man setzt sich uU mehrmals möglichst friedlich zusammen und trennt alles --- jeden Löffel, jedes Möbel, auch den Wert des Hauses.
Das schreibt man in einen privaten Vertrag. Dann steht dort DEINS und IHRS. Sie kriegt das und du kriegst das.

Ich würde nicht den Wert des Hauses einsetzen.
Oft ist der Preis beim Verkauf anders als der schönste Wert. Es gibt weitere Kosten, die beim Verkauf entstehen.
Man könnte prozentuale Anteile vom Erlös vereinbaren.

Damit haben sich dann weder Anwälte noch Richter zu befassen.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

1x Hilfreiche Antwort

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