Aufenthaltsbestimmungsrecht bei 700km-Umzug

11. Juni 2010 Thema abonnieren
 Von 
Johannes.Robert
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Aufenthaltsbestimmungsrecht bei 700km-Umzug

Hallo, ich möchte kurz meine Situation schildern. Meine Frau hat sich von mir getrennt, wir haben 2 kleine Kinder, 4 und 7. Wir wohnen in einem Haus, das meiner Familie gehört (meine Mutter wohnt noch dort) mir viel Platz und großen Garten. Meine Frau hat sich eine Wohnung ein paar Straßen weiter genommen, anfangs waren die Kinder meist bei ihr, dann stellten wir beide fest, daß die Kinder in der alten Wohnung, also bei mir, besser aufgehoben sind. (mehr Platz, ruhige Wohngegend, Garten, Freunde im Umfeld). Die Kinder schlafen nur bei mir, meine Frau kommt morgens früh rein und wir versorgen gemeinsam die Kinder und bringen sie in Schule und Kindergarten. Tagsüber halten sich Frau und Kinder ebenfalls bei mir auf, wenn meine Frau nicht arbeitet, bringen wir abends die Kinder gemeinsam ins Bett und sie geht dann. Ich arbeite voll, meine Frau arbeitet als gelernte Hotelfachfrau abends als Aushilfs-Kellnerin. Allerdings ist sie mit ihrer beruflichen Situation unzufrieden, was der Aushilfsjob abwirft, ist ihr zu unsicher, da sie bei geringem Bedarf nicht arbeitet, sich also so nie auf ein festes Gehalt verlassen kann (max 400@ monatlich), ein fester Job ist im Moment nur sehr schwer zu bekommen. Sie äußerte jetzt mehrfach den Wunsch, mit den Kindern 700km weit weg zu ihrer Mutter an die Ostseeküste zu ziehen. Sie könne dort bei IHRER Mutter wohnen, und erhofft sich dort bessere Arbeitsbedingungen, also eine Vollzeitstelle, durch den Tourismus. Ich habe jedesmal heftigst widersprochen, da ich mir meine Kinder nicht gänzlich wegnehmen lassen möchte. Bei 700km wird wohl kaum noch ein regelmäßiger Kontakt bzw ein gesundes Verhältniss möglich sein. Ich halte mich für einen sehr guten und fürsorglichen Vater, genauso wie meine Frau eine sehr fürsorgliche Mutter ist. Meine Frau hat jederzeit meine vollste Unterstützung und Hilfe. Wir kommen auch den Umständen entsprechend miteinander klar, in diesem Punkt drohte sie mir jedoch schon mehrmals, daß sie das irgenwann gerichtlich klären lassen wolle. Meine Frage ist, wie bei einer rechtlichen Auseinadersetzung die Chancen wären, daß meine Frau das Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommt oder ob ich mich proaktiv dagegen wehren kann bzw selbst das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen kann.

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12314.06.2010 10:35:19
Status:
Praktikant
(588 Beiträge, 336x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hallo Johannes,

ich schließe mich @Vier an: Schlechte Chancen für deine Frau.
Bessere für dich, solltet ihr das ABR auf einen Elternteil festlegen lassen.

Grüßle


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""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

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