Auszahlung nach Trennung?

16. Juli 2023 Thema abonnieren
 Von 
darnocseips
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 140x hilfreich)
Auszahlung nach Trennung?

Hallo zusammen,
(Ich weiß nicht genau ob das das richtige forum ist.)

Ich habe ein Haus mit Grundstück wo ich im Grundbuch stehe und ich noch kredit abzahle.

Ich habe seit ein paar Jahren eine Freundin und sie zahlt einen "wohnungsanteil" mit, den sie mir überweist.

Sprich wir machen Hälfte häfte bei allem.

Was würde passieren wenn wir uns trennen?

Hat sie dann "Ansprüche" da sie ja auch einen "Teil vom kredit" mit gezahlt hat?

Und wir haben im Garten noch ein paar Dinge z.b. Pool jeder Hälfte gezahlt.

Muss ich sie bei einer Trennung dann zur Hälfte auszahlen?

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121251 Beiträge, 40001x hilfreich)

Zitat (von darnocseips):
Was würde passieren wenn wir uns trennen?

In Ermangelung hellseherischer Fähigkeiten nicht seriös zu beantworten.
Mache regeln es zivilisiert, andere "kloppen sich wie die Kesselflicker".



Zitat (von darnocseips):
Hat sie dann "Ansprüche" da sie ja auch einen "Teil vom kredit" mit gezahlt hat?

Da hat es sich als überaus zweckmäßig erwiesen, wenn man die uns unbekannten vertraglichen Vereinbarungen / Absprachen etc. durchgeht, denn da pflegen solche Details oft geregelt zu werden - oft auch unabsichtlich.

Kennt man diese Fakten, kann man sinnvoll weiterdiskutieren.

Bei Unklarheiten gerne wieder hier melden, den vollständigen Wortlaut der relevanten Stellen posten, dann können wir zielführend dazu diskutieren.




Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
darnocseips
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 140x hilfreich)

Ok.

Etwas verdutzt mit so einer "pampigen" Antwort.

Was genau wird denn "noch benötigt "?

0x Hilfreiche Antwort


#4
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1140 Beiträge, 125x hilfreich)

Zitat (von darnocseips):
Hat sie dann "Ansprüche" da sie ja auch einen "Teil vom kredit" mit gezahlt hat?


Sofern ihr nichts entsprechendes vereinbart habt: Nein.

Zitat (von darnocseips):
Und wir haben im Garten noch ein paar Dinge z.b. Pool jeder Hälfte gezahlt.

Muss ich sie bei einer Trennung dann zur Hälfte auszahlen?


In diesem Fall könnte das schon anders aussehen, genau wie bei gemeinsam gekauften Möbeln.

Ich würde solche Käufe in Zukunft getrennt halten.

Signatur:

Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

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#5
 Von 
darnocseips
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 140x hilfreich)

Na vertraglich wurde nichts gemacht.

Wir leben ja gemeinsam zusammen.
Da macht man ja im Normalfall keine Verträge.

Sie beteiligt sich halt nur an allen Kosten zur Hälfte.

Wie wäre das mit dem Pool?

Müsste ich den rechtlich bei einer Trennung "auslösen"?

(Bei Ihrem pflanzenwahn wäre dann die gleiche frage)

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#6
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5565 Beiträge, 2501x hilfreich)

Zitat (von darnocseips):
Wir leben ja gemeinsam zusammen.
Da macht man ja im Normalfall keine Verträge.


Doch, reichlich sogar.

Das Problem ist allerdings, dass man meist nicht darüber redet und schon gar nichts schriftlich fixiert.
So kommt es regelmäßig dazu, dass die Vertragsparteien unterschiedlicher Ansicht sind, was sie denn vereinbart haben.

Zitat (von darnocseips):
Wie wäre das mit dem Pool?

Müsste ich den rechtlich bei einer Trennung "auslösen"?


Nein, ihr könnt den Pool auch gemeinsam behalten, verkaufen und den Erlös teilen, etc.

Zitat (von darnocseips):
(Bei Ihrem pflanzenwahn wäre dann die gleiche frage)


Da mir völlig unklar ist, wie man einen Wahn finanziell "auslösen" soll, ist die Antwort vermutlich auch Nein.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121251 Beiträge, 40001x hilfreich)

Zitat (von Nana71):
Sofern ihr nichts entsprechendes vereinbart habt: Nein.

Das ist schlicht falsch, immerhin gibt es ja noch die Gesetze.



Zitat (von darnocseips):
Na vertraglich wurde nichts gemacht.

Das ist überaus unwahrscheinlich ...



Zitat (von darnocseips):
Sie beteiligt sich halt nur an allen Kosten zur Hälfte.

Da wird man dann ja mehr oder weniger intensiv über Details gesprochen haben?

Oder legt sie das Geld wortlos auf den Tisch und wofür es sein soll errät man dann, reibt an der Glaskugel, träumt es Nachtens, ...
Das wäre zwar recht unwahrscheinlich, da gäbe es dann allerdings in der Tat keine vertraglichen Vereinbarung.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#8
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1140 Beiträge, 125x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Das ist schlicht falsch, immerhin gibt es ja noch die Gesetze.


Und welches Gesetz sollte mich verpflichten, den mit mir in meinem Eigentum lebenden und sich an den Wohnkosten beteiligenden Partner im Falle einer Trennung auszuzahlen?

Üblicherweise würde man das in diesem Fall (sofern denn gewollt) über einen Grundbucheintrag regeln...scheint aber hier nicht praktiziert worden zu sein.



-- Editiert von User am 17. Juli 2023 08:40

Signatur:

Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

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#9
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16706 Beiträge, 9359x hilfreich)

Zitat (von darnocseips):
Was würde passieren wenn wir uns trennen?

Grundprinzip:
Beteiligung an laufenden Kosten (Miete/Kredit, Lebensmittel, Strom, Heizung, ...) gilt als verbraucht. Da wird nichts erstattet.
Bei gemeinsamen Anschaffungen (Möbel, Pool) müsste evtl. eine Aufteilung bzw. finanzieller Ausgleich erfolgen.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

2x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121251 Beiträge, 40001x hilfreich)

Zitat (von Nana71):
Und welches Gesetz sollte mich verpflichten, den mit mir in meinem Eigentum lebenden und sich an den Wohnkosten beteiligenden Partner im Falle einer Trennung auszuzahlen?

Ein Gesetz nennt sich z.B. "BGB".



Zitat (von drkabo):
Beteiligung an laufenden Kosten (Miete/Kredit, Lebensmittel, Strom, Heizung, ...) gilt als verbraucht. Da wird nichts erstattet.

Kommt ganz darauf an, welche (gegenseitigen) Versprechen dieser Zahlung zugrunde liegen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10750 Beiträge, 4227x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Kommt ganz darauf an, welche (gegenseitigen) Versprechen dieser Zahlung zugrunde liegen ...


In aller Regel bei ganz normalen Paaren sind das, wir wohnen zusammen, wir wirtschaften zusammen, und damit ist es bereits erledigt.

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