Bigamie? Tod-Erklärung

8. November 2008 Thema abonnieren
 Von 
samweis
Status:
Beginner
(79 Beiträge, 32x hilfreich)
Bigamie? Tod-Erklärung

Angeregt durch eine TV-Serie möchte ich mal folgende Frage stellen:

Ein Mann verschwindet ins Ausland (ich glaube wegen einer Straftat oder so).
Läßt Frau und Kind zurück.

Nach einiger Zeit verliebt sich die Frau neu, in den Freund des Mannes, und hat nun einen Lebenspartner.
Dieser besorgt nun ~20 Jahre nach dem Verschwinden einen (falschen) Totenschein, weil er die Frau heiraten möchte (und auch ans Vermögen ran will).
Aufgrund dieses Totenscheins aus dem Ausland soll der Vater schon einige mehrere Jahre verstorben sein. Er wird nun beim Standesamt für Tod erklärt (ich hoffe ich habe das so richtig verstanden).

Nun geben beide das Aufgebot ab um selbst zu heiraten.

Wenn die beiden nun verheiratet sind - und der Vater taucht doch wieder auf (er ist eigentlich schon lange in der Nähe unter falschem Namen) - leben die beiden dann in Bigamie?
Können sie bestraft werden?
Wird die neue Ehe annuliert?
Kann die Frau sich nachträglich vom ersten Mann scheiden lassen und verheiratet bleiben?

Das einzige was ich in Erinnerung habe, dass man Vermisste nach 10 Jahren (???) bei Gericht für Tod erklären kann, wenn ein Vermisster sich solange nicht gemeldet hat. Also ich meine den Antrag dazu stellen - und dann fordert das Gericht den vermeintlichen Toten auf sich bis zu einem bestimmten Datum zu melden und nach Ablauf wird die Person dann offiziell für Tod erklärt. Wenn die Person in einemGefahrengebiet war gehts glaub ich schneller (9/11 oder Tsunami in Asien)

Freue mich auf rege Beteiligung

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12317.02.2011 16:55:55
Status:
Lehrling
(1043 Beiträge, 183x hilfreich)

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#2
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7944 Beiträge, 2922x hilfreich)

Die Bigamie scheint aber nicht von der Frau ausgegangen zu sein - also bewußt, sondern aufgrund von falschen Tatsachen. Sie lebt zwar in Bigamie, aber soweit ich weiß, würde sie sich - wenn der Totgesagte auftaucht - entscheiden müssen, welche der beiden Ehen "existent" ist.
Strafbar hätte sich der zweite Ehemann gemacht.

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#3
 Von 
guest123-2110
Status:
Praktikant
(517 Beiträge, 206x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#4
 Von 
samweis
Status:
Beginner
(79 Beiträge, 32x hilfreich)

Hallo,

@Camper
- ja, die Urkundenfälschung sehe ich logischerweise auch als Straftat.

Die Bigamie in Deinem Fall....hat sich dann die unwissende Frau auch strafbar gemacht?


@Pawel
wieso liegt keine Bigamie vor? Sie ist ja nach dem Auftauchen von Ehemann 1 doppelt verheiratet.


Danke bisher.

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#5
 Von 
guest123-2110
Status:
Praktikant
(517 Beiträge, 206x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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