Erhöhter Bedarf(Sonderbedarf)

14. März 2004 Thema abonnieren
 Von 
Anisol
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)
Erhöhter Bedarf(Sonderbedarf)

Viele Beiträge befassen sich mit dem Sonderbedarf für Kinder, wie sieht es aber aus, wenn ich als noch nicht geschiedene Unterhaltberechtigte wegen einer Zahnbehandlung einen erhöhten Bedarf habe? Ein ärztliches Attest belegt, dass es sich um eine gesundheitlich notwendige Behandlung handelt, aus eigenen Mitteln kann ich aber den Eigenanteil der Behandlungskosten nicht zahlen.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

Das ist ja wirklich unschön, so eine Zahnbehandlung.
Wie würdest Du reagieren, wenn Dein
Ex mit so einem Argument kommt und deshalb für einen Monat den Unterhalt
um den Betrag für SEINE notwendige Behandlung kürzt??

nachgefragt

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
peron30
Status:
Praktikant
(679 Beiträge, 104x hilfreich)

Es sicherlich nicht schön, wenn man nicht genügend Geld für solche Notfälle auf dem Konto hat.
Allerdings denke auch ich, dass du keine Zahlung vom Ehegatten fordern kannst (vorausgesetzt dein Unterhalt ist korrekt berechnet worden). Denn mit der normalen Unterhaltszahlung ist dein Anspruch eigentlich abgedeckt und solche Zahnarztkosten müssen dann auch von diesem bezahlt werden. Mit dem Kindesunterhalt ist dies nicht vergleichbar.

...und sorry, aber der Einwand von "nachgefragt"ist nach meiner Meinung nach voll berechtigt.
Warum wird immer nur gefordert? Warum kannst du nicht mit deinem Mann darüber sprechen, ob er dir das Geld erstmal vorschießt?

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
guest-12324.02.2010 17:51:15
Status:
Schüler
(229 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo,

ja, genau meine Meinung....!
Sprech mit Deinen Mann darüber , ob er
nicht Dir etwas vorauszahlt....!
Denn wieso , sollte er Dir die Kosten bezahlen ??
Wenn es für die Kinder wäre...Okay!, dann
wär es nachvollziehbar ..
Gruß
Günter

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Anisol
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Grundsätzlich rede ich mit jedem, aber mein Mann leider nicht. Brieflich habe ich versucht eine Lösung zu finden, zumal eine Vermögensteilung noch nicht stattgefunden hat und man den Betrag ja dann verrechnen könnte. Mit der Krankenkasse verhandele ich seit Dezember wegen Übernahme der Kosten. Es geht mir nicht darum meinen Mann auszunutzen. Das aber aus finanziellen Gründen die Gesundheit leidet kann auch nicht sein. Und noch etwas sollte man nicht vergessen: nach 18 Jahren während der ich als Hausfrau und mit in der eigenen Firma gearbeitet habe, dauert es einige Zeit (Ausbildung) bis ich finanziell unabhängig bin. Mir ist klar, das der Unterhalt eine finanzielle Belastung für meinen Mann ist, aber Ziel meiner Ausbildung ist doch, dass ich danach selbst für meinen Lebensunterhalt sorge. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Frauen, die vom Unterhalt und nicht von eigener Erwerbstätigkeit leben, das so praktisch und bequem finden. Ich jedenfalls freue mich schon auf die Zeit, wenn ich meinen Lebensunterhalt unabhängig von meinem Mann verdiene, das ist nämlich allemal besser fürs Selbstbewußtsein!

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