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Erwerbsobliegenheit Mehrbedarf

24. März 2016 Thema abonnieren
 Von 
foxy123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Erwerbsobliegenheit Mehrbedarf

Hallo zusammen,
unsere Kinder (8 und 11) haben begründeten, gemeinsam beschlossenen Mehrbedarf. Der Kindsvater zahlt regelmäßig KU,
ich gehe 80% arbeiten und bekomme keinen Betreuungsunterhalt.
Bisher haben wir uns den Mehrbedarf einkommensabhängig aufgeteilt.
Nun ist mein Exmann der Meinung,
dass ich mich an den Kosten des Mehrbedarfs so beteiligen muss, als würde ich 100% arbeiten.

Gibt es eine solche gesteigerte Erwerbsobliegenheit für das betreuende Elternteil bezüglich des Mehrbedarfs?

Danke für Eure Infos.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17781 Beiträge, 8011x hilfreich)

Zitat:
unsere Kinder (8 und 11) haben begründeten, gemeinsam beschlossenen Mehrbedarf.

Um was geht es? Bitte genau, wir haben hier keine Kristallkugeln und raten auch eher ungerne :engel:

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Marcus2009
Status:
Lehrling
(1723 Beiträge, 1084x hilfreich)

Zitat (von foxy123):
Gibt es eine solche gesteigerte Erwerbsobliegenheit für das betreuende Elternteil bezüglich des Mehrbedarfs?


Es gibt nicht einmal eine Erwerbsobliegenheit für den betreuenden Elternteil. Solange der betreuende Elternteil für sich selbst keinen nachehelichen Unterhalt geltend macht.

Zitat (von foxy123):
unsere Kinder (8 und 11) haben begründeten, gemeinsam beschlossenen Mehrbedarf.


Was immer ihr da gemeinsam beschlossen habt, es ist eine Vereinbarung zwischen dir und deinem Ex, die auf keiner gesetzlichen Norm beruht.

Der Kindesvater ist zum Barunterhalt verpflichtet. Der wird üblicherweise auf Basis der Düsseldorfer Tabelle ermittelt.

Darüber hinaus kann kann von der Kindesmutter für die Kinder Sonderbedarf geltend gemacht werden. Und wenn darüber keine Einigung erzielt werden kann, dann muss man notfalls vor Gericht klären, ob und in welcher Höhe der Sonderbedarf zugestanden wird.

Das was zugestanden wird, muss der Kindervater ausgleichen. Auf dem Restbetrag bleibt die Kindesmutter sitzen.

-- Editiert von Marcus2009 am 24.03.2016 08:58

4x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
foxy123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Infos :)
Es handelt sich um ungewöhnlich hohe Fahrtkosten zur Schule.
Frohe Ostern allerseits!

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Marcus2009
Status:
Lehrling
(1723 Beiträge, 1084x hilfreich)



Bei den Fahrtkosten handelt es sich m.E. nicht um Sonderbedarf. Denn Sonderbedarf ist definiert als unregelmäßig und außergewöhnlich hoher Bedarf. Und das liegt ja hier ganz offensichtlich nicht vor. Die Fahrtkosten könnten möglicherweise bei der Bemessung des Unterhalts eine Rolle spielen. Die Frage ist, ob das dann in voller Höhe einfließen würde oder nur anteilig.

Aber das sollte doch alles kein Thema sein. Ihr beide scheint doch ansonsten die Sache mit dem Unterhalt vernünftig und einvernehmlich zu regeln. Ob man wegen sich jetzt wegen solch einer Lapalie streiten sollte und möglicherweise vor Gericht landet? Im dümmsten Fall haben am Ende ALLE weniger in der Tasche!

Wie groß ist denn die Differenz, wenn man die Berechnung statt auf 80% nun auf 100% basiert? Da frage ich mich schon, was das dann letztendlich netto ausmacht! Wollt ihr wirklich wegen ein paar läppischer Euro den Zwergenaufstand proben und euren Seelenfrieden opfern? Zahl halt ein paar Euronen mehr, wenn damit das das Seelenheil deines Ex gerettet werden kann! Und gut isses :)

Es ist Ostern, das Fest des Friedens. Also, vertragt euch!

Ebenfalls schöne Ostern wünscht
Marcus

1x Hilfreiche Antwort

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