Ex-Frauen profitieren über das Leben hinaus

21. Januar 2004 Thema abonnieren
 Von 
gleichberechtigung
Status:
Beginner
(56 Beiträge, 0x hilfreich)
Ex-Frauen profitieren über das Leben hinaus

...nicht dass es schon reicht, dass faule Ex-Frauen zu Lebzeiten ihres geschiedenen Mannes von seinem Einkommen profitieren (vorausgesetzt es gibt Kinder, die betreut werden müssen, weil sie ja so klein sind). Nein, auch nach dem Tod, profitiert lt. Erbrecht noch die Ex-Frau.

Wobei doch der finanzielle Ausgleich bereits zur Scheidung stattgefunden hat. Nein, dass reicht noch nicht! ggf. darf sich die Zweit-Frau auch noch mit der Erst-Ex-Frau auseinandersetzen und ihr noch einen gewissen Erbteil übergeben. Oder vielleicht noch die Kinder aus der zweiten Ehe??

Dass zeigt doch einmal mehr, dass die dt. Rechtssprechung an der Realität vorbei geht und wie i.d.R. "Ex-Frauen" lebenslang abgesichert sind!

§ 1586b. BGB
(1) Mit dem Tod des Verpflichteten geht die Unterhaltspflicht auf den Erben als Nachlaßverbindlichkeit über. Die Beschränkungen nach § 1581 fallen weg. Der Erbe haftet jedoch nicht über einen Betrag hinaus, der dem Pflichtteil entspricht, welcher dem Berechtigten zustände, wenn die Ehe nicht geschieden worden wäre.
(2) Für die Berechnung des Pflichtteils bleiben Besonderheiten auf Grund des Güterstandes, in dem die geschiedenen Ehegatten gelebt haben, außer Betracht.

Vielleicht interpretiere ich aber auch den § falsch.

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21 Antworten
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#1
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5527 Beiträge, 457x hilfreich)

gleichberechtigung hallöchen,
nur wenn eine Unterhaltspflicht besteht.
Deswegen ist es ratsam, diese Pflichten regemäßig prüfen zu lassen.
Es gibt ja dusselige Zahler, die zahlen und zahlen und zahlen und nach 14 Jahren kommen sie ins Forum und heulen, wie lange sie denn noch zahlen müssen. usw.
Das Gute an unseren Gesetzen ist, das sie für beide Seiten dehnbar sind.


-----------------
"Gruss Anny"

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#2
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

Genau ! Es bringt nix, nur Halbwahrheiten in den Raum zu werfen. Da gibt es schon ganz erhebliche Einschränkungen! Ausserdem : Warum heiratet man ? Weil man einen " lebenslangen Bund " eingehen möchte. Rechte und Pflichten der Ehe bis zum Lebensende übernehmen möchte ! Das ganze klingt sehr veraltet. Ist es wohl auch... aber das "JA Wort" wird immer noch unter diesen Voraussetzungen gegeben. Also bleibt eine Familie immer eine Familie. - Auch mit gewissen Rechten, -allerdings auch mit Pflichten . Dass diese Rechte in Deutschland i.d.R. für die Frau zu groß sind, für den Mann zu gering, bestreitet keiner. Der 1. Frau und den Kindern jetzt aber jegliche Rechte abzusprechen - von der Scheidung bis zum Lebensende - das fände ich auch nicht ganz gerecht, denn auch eine Frau hat in der Regel während der Ehe einen gewissen Beitrag geleistet. Man sollte doch wirklich wieder die Schuldfrage einführen ! Dann würde es diese Diskussionen nicht geben !!

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#3
 Von 
gleichberechtigung
Status:
Beginner
(56 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Anna,
hm im Grund hast Du ja recht, aber "bis zum Lebensende" und nicht darüber hinaus. Hm...mit dem "Ja-Wort", schließlich lösen es ja beide im Einvernehmen auf und wollen ein neues Leben starten, oft schon mit einem neuen Lebenspartner.

Aber man macht es der 2. Frau bedeutend schwerer, wenn sie sich nun in 2. Ehe z.B. ein Haus angeschaft haben, dafür gespart haben, kein Urlaub gemacht....und am Ende bekommt die erste Frau einen Anteil??? Das geht doch nicht!

Wieso sollte ich für seine Ex-Frau arbeiten gehen????? Mein Kind ggf. in eine Betreuung geben und Madame Ex ruht sich aus??

Die Gesellschaft u. Wirtschaft erwartet immer mehr EIGENVERANTWORTUNG von ARBEITENDEN (Kranken-Pflege-Rentenversicherung von Arbeitnehmern) nur unterhaltspflichtige leben weiter im Paradies??

Viele Grüße.......

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#4
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

N´Abend "gleichberechtigung",
Stimmt, nur gewisse Vorteile der Ehe sollen eben der Expartnerin auch später noch gegeben sein. ( Meist unter dem " Deckmantel "zum Wohle der Kinder"... Ob ich das immer gerecht finde, lasse ich mal ganz locker im stehen. Hoffentlich stolpert niemand drüber !

Nur, wenn du als "Zweitfrau" mit Kind arbeiten musst, um dafür zu zahlen, dass seine Ex sich ausruht, dann stimmt irgendwas in der Unterhaltsberechnung nicht. In diesem Falle ist euer gemeinsames Kind gleichgestellt mit dem Kind aus erster Ehe. Ob, und wieviel die Exfrauen bekommen, hängt vom Einkommen des Mannes und vom Richter ab. Hier kommt es allerdings neuerdings häufiger zu Urteilen, welche die Zweitfrau begünstigen, sofern die Erstfrau nicht wirklich Bedürftig in den Augen des Richters ist. Die Regel ist dies allerdings NOCH nicht, denn die Ehefrauen aus beiden Ehen sollen hier gleichberechtigt sein.
Wenn also der Mann nicht allzuviel verdient, bekommt seine Ex eh nüscht mehr. Sie wird sich jedenfalls nicht ausruhen können, während du arbeiten musst.Wenn er gut verdient, musst du ja auch nicht arbeiten, denn dann ist genug für alle da. ( Ob nun gerecht oder nicht... )
Und für ihre Rente arbeitest DU ja nun NICHT mit. Die Rentenansprüche finde ich noch nicht einmal soooo unfair: Hier werden die Einkommen von beiden für die Zeit, in der beide verheiratet waren, zusammengezogen und von der Differenz bekommt der Partner, der weniger verdient hat ( meist die Frau ) die Hälfte. Dies resultiert aber aus " Absprachen" bzw. gegenseitigem Einvernehmen während der Ehe. Z.B. Mann geht arbeiten, Frau bleibt n paar Jahre daheim. Allerdings könnte man hier als Verbesserungsvorschlag machen : Höchstens 6 Jahre Rentenausgleich wg. Kindeserziehung oder ein Verzicht der Ehefrau ist möglich. ( HAb aber neulich grad n Beitrag von "stern0190 gelesen; da stand, dass es wohl heute möglich sein soll, zu verzichten ! Also, heiratswillige Jungs und Mädels : Macht einen Ehevertrag ( welcher m.E. künftig ohne Einschränkungen gültig sein sollte und nicht später jeder 2. notariell beglaubigte Satz als sittenwidrig erklärt wird ) !!
Bei all dem gibts dann aber das Problem mit den Sozialämtern. Dann müssen die nämlich zahlen. Und das wollen sie logischerwesie nicht. Dafacto muss jemand unterhaltspflichtig bleiben für den Fall, dass Ex nicht arbeiten will.

PS: Ein Haus in der Zweitehe?????? Wow.... wie kommst du denn auf solch abenteuerliche Ideen ?? Meinst du nicht, dass deine Phantasie grad etwas arg mit dir durchgeht ??? :-)))

Im großen und ganzen ist das Gesetz - wie schon erwähnt - stark überholungsbedürftig. Alles es wird nie gerecht sein. Geht gar nicht... aber viele Dinge könnte man mit klitzekleinen Gesetzesänderungrn gerechter machen.

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#5
 Von 
gleichberechtigung
Status:
Beginner
(56 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo teufelin,

wie wäre es damit:

1.) Vater/Mutter sind für ihren Unterhalt und den Unterhalt der Kinder verantwortlich (Ausnahme: Kleinstkinder, die nicht in Betreuung, Kindergarten, Vorschule, Schule sind) Eine Prüfung erfolgt durch beide Eltern, d.h. oberste Gebot = ARBEITEN und somit ist auch Geld für eine Betreuung vorhanden

Für den Zahlenden muß transparent sein, wie das Geld ausgegeben wird.

2.) Vater/Mutter entscheiden gemeinsam auch über die täglichen Dinge im Interesse ihrer Kinder (Ausnahme: sofortige Kleinstentscheidungen) Darüberhinaus Pflichtberatung und Pflicht zur Kommunikation unter den Eltern, sowie Gespräche über Entwicklung der Kinder und über Erziehungsmaßnahmen (man legt gemeinsam Rahmenbedingungen fest, an die sich jeder hält.

3.) Umgangsrecht: Vater/Mutter bringen die Kinder zu dem wo die Kinder nicht ständig leben (Mutter HIN, Vater zurück). So entsteht sichtbar für die Kinder, dass die Eltern noch eine gemeinsame Sorge für sie tragen!!!

4.) Wenn Ex mit neuem Partner zusammenzieht o. Vater eine neue Partnerin hat (zusammenleben), dann doch bitte im Interesse der Kinder sich in einer Pflichberatung über Erziehung, Vorleben und den Lebenssinn austauschen

5.) staatl. Förderungen stehen Mutter/Vater zu

6.) Steuerklassen, derjenige der Ehegattenunterhalt (wenn Kinder nicht betreuut) und/oder Kindesunterhalt zahlen muß (also dann beide, da beide auch finanziell aufzukommen haben), muß den gesamten Anteil anders versteuern und nicht in Steuerklasse 1 (ledig). Also neue Steuerklasse für Geschiedene

7.) keine Verrechnung von Unterhalt und Betreuung, wenn Kinder betreut werden. Es ist doch wohl eine Selbstverständlichkeit, dass die Mutter sich um ihre Kinder kümmert & sorgt.

Viele Grüße


PS. ........mit dem Haus....es reicht doch, wenn einer gut verdient;-) Es gibt doch genug Bsp. wo nur der Mann arbeitet und die gute Hausfrau nur einen 400 EUR-job hat und da werden auch Häuser finanziert...wieso also nicht zahlender Ex-Mann und neue arbeitende Frau;-)



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#6
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

Moin "gleichberechtigung",

Erstmal zu deinem "PS": Ich dachte eher an die Zweitehe des Zahlvaters. Deshalb mein Erstaunen.

Zu deinen Vorschlägen:

1.) Absolut genehmigt ! Allerdings mit Einschränkungen: Auch ein etwas "älteres" Kind sollte man nicht unbedingt in stundenlange Betreuung geben, wenn es nicht sein muss. Du selbst hast uns lange Vorträge gehalten, was Kinder für ihren Lebensweg brauchen ! Ist in der Regel aber auch nicht unbedingt nötig.... Den eigenen Unterhalt kann sie locker mit einem Halbtagsjob schaffen, beim Kindesunterhalt kann man sehen, wer was verdient ( nix mit "überobligatorischen Tätigkeiten... das iss eh die größte Frechheit !! ) und dann prozentual nach dem Verdienst aufteilen oder eine 2/3 - 1/3 Regelung oder 1/4 - 3/4 Regelung machen o.ä. ( Darfst ja auch nicht vergessen, dass der betreuende Elternteil eben auch BETREUT und da sollte der andere Elternteil vielleicht auch ein klein wenig mehr zahlen, als der betreuende, Sonst wärs wieder ungerecht... nur anders herum!
Für den Zahlenden die Anschaffungen transparent zu machen, würde zu weit gehen. Wie stellst du dir das vor ? Muss ich dann n Haushaltsbuch führen, in dem ich jedes Schnitzel eintrage ? Ausserdem würdest du dich wundern, was da doch so zusammenkommt......

2.) Über die täglichen Dinge gemeinsam entscheiden....... hmmm.... kommt drauf an, was du darunter verstehst.
Wenn es z.B. um regelmäßigen Aufenthalt bei Dritten geht, gebe ich dir Recht, ansonsten dürfte dies sehr schwierig werden, da sich hier beide absolut einig sein müssten ( und welche Expartner sind das schon ? ) Vielleicht sollte hier die Spanne, auf welche Infos der Vater ein Recht hat, erweitert werden. Der Pflichtberatung stimme ich dir zu 100% zu !!!! Das ist mein Reden seit Jahren und ich verstehe nicht, dass so etwas nicht schon längst gemacht wird !
Gespräche über Entwicklung, Erziehung usw...... das steht eigentlich auch heute schon in den Richtlinien. Wie willst du das aber in ein Gesetz zwängen, wenn beide Expartner nicht mehr in der Lage sind, zu kommunizieren ?

Die Rahmenbedingungen sind auch OK !

3.) Genehmigt ! Auch die Kosten sind zu teilen.... bzw. von demjenigen zu übernehmen, der weit wegzieht.

4.) ist auch OK

5.) kommt drauf an, welche du meinst......

6.) Ja, dürfte nicht zu schwierig sein, da eine neue Steuerklasse zu erfinden. Dazu: Auch beim KU sollte entweder das Ehegattensplitting der neuen Familie bleiben, oder aber gar nicht erst abgeschafft werden, sobald die beiden sich trennen. Jetzt ist es so: Er kommt in StKl. 1, verdient weniger, Kind bekommt weniger Unterhalt. Wenn er wieder neu heiratet, somit auch evtl. Steuervergünstigungen hat, bekommt das Kind aus 1. Ehe wieder mehr Geld. So kanns auch nicht sein : Entweder oder !

7.) Moooooment...... wieso ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich die MUTTER um das Kind sorgt ?????? Der Vater nicht ???Ich finde sehr wohl - wie oben unter Punkt 1 beschrieben - dass hier eine Verrechnung stattfinden sollte. Du drehst damit die heute herrschenden Ungerechtigkeiten um.... Finanziell soll alles halbe / halbe aufgeteilt werden, der Vater hat Rechte, mitzureden usw.... aber Pflichten in dieser Hinsicht hat er keine?? Nene ! WENN du das so umsetzen möchtest, müssten sich beide Partner gleichwertig um die Betreuung kümmern ( Wechselmodell )!! Was in den meisten Fällen aber wg. mangelnder Kommunikationsfähigkeit sehr schwierig sein dürfte.

Ausserdem möchte ich die Schuldfrage wieder einführen ! Es gibt genügend Trennungen, wo die Partner 10, 15 oder 20 Jahre lang miteinander verheiratet waren, sie gemeinsam ( oder auch nur der Mann ) z.B. entschieden haben : Frauchen soll nicht arbeiten, ( Die wenigsten Männer sind auch heute noch bereit, ihren Job wg. Kindeserziehung zu schmeissen )sich aber um die Kinder kümmern ...( vielleicht auch noch n bisserl für den Mann bei Geschäftsessen repräsentieren ) und dann irgendwann, trennt sich der Mann wg. "was auch immer".
Ich denke schon, dass dann der Frau für eine gewisse Zeit ( !!! ) Unterhalt zusteht !
Gruß
Anna

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#7
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

also,

Ihr seid ja hier ganz groß ins Philosophieren gekommen :-)
Wäre schön, wenn einges davon wenigstens als Denkanstoß bei "denen da oben" ankommen würde.

Ich würde es schon wichtig und richtig finden, dass vor der Ausspruch der Scheidung
die beiden Ex-Partner eine Vereinbarung unterzeichnen MÜSSEN, im Sinne der Kinder auch nach der Scheidung miteinander zu kommunizieren.

die Schuldfrage ist ein "heißes Eisen".
Wäre zwar wünschenswert, aber ich nehme mal an, man hat die Schuldfrage abgeschafft,
um den Richtern zu helfen.
Und hier muss man die Sache vielleicht auch mal aus der Sicht eines Familienrichters sehen.
Wenn der sich bei jedem Scheidungsverfahren Horror-Stories und Lügen-Märchen anhören muss ,
wie soll er dann entscheiden, wie soll er wissen, was Wahrheit ist und was nicht ???
Es wird ja so schon genug gelogen, sogar vor Gericht.

Gruß,
nachgefragt

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

Gelle, schön philosophieren wir.....

Richtig, "nachgefragt".... Nur bekommen die Richter genau das heute auch zu hören..... ( so ganz ist die Schuldfrage nämlich nicht abgeschafft ) und im Sinne einer gewissen Gerechtigkeit sollte man die Schuldfrage wieder einführen. Oder aber -noch besser -Eheverträge zulassen, die nicht zu 50% später bei der Scheidung für " sittenwidrig " erklärt werden.

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#9
 Von 
lustiger
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 5x hilfreich)

..ups mir wird´s ein bisschen kompliziert!!!
Hat die 1. Ehefrau einen Erbanspruch?

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#10
 Von 
lustiger
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallo,
mir wird´s ein bisschen kompliziert:
Kann die Ex-Frau vom Ex-Mann was erben auch wenn die beiden geschieden sind?
Kann diese Exfrau was erben, was während der zweiten Ehe ihres ex-Mannes angeschafft wurde?

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#11
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

Hy lustiger!
wieso kompliziert? Familienrecht iss doch ganz einfach :-)) !!
Ab Aussprechung ( oder Einreichung - weiss nicht so genau.... ) der Scheidung sind die ehemaligen Ehepartner nicht erbberechtigt, allerdings sind die Erben verpflichtet, etwaige Unterhaltszahlungen an den Expartner und/oder Kinder als sogenannte Nachlassverbindlichkeiten zu zahlen. Dieser Anpsruch besteht allerdings nur bis zur Höhe des Pflichtteils, der bestanden hättte, wenn die Ehe nicht geschieden worden wäre.

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#12
 Von 
lustiger
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 5x hilfreich)

Hallo Teufelin,
also wenn ich es richtig verstanden habe: darf meine Ex-frau nichts von mir erben, weil ich für sie keinen Unterhalt zahle.

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#13
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

Jo, genau !!!

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
lustiger
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 5x hilfreich)

vielen Dank Teufelin!

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#15
 Von 
gleichberechtigung
Status:
Beginner
(56 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo teufelin -

siehst Du, so dumm bin ich gar nicht;-)

zu 1.) schön, dass Du das auch so siehst. Für mich ist aber die Betreuung eher als "Zugewinn" für die Mutter zu sehen und nicht als Pflicht im Sinne von Bezahlung! Schließlich hat sie sich auch für das Kind entschieden;-) Ja, sicher der Vater auch, aber auch die Väter bekommen in der heutigen Rechtssprechung ja kein Betreuungsunterhalt für die Zeit, wo sie ihre Kinder haben.

zu 2.) Gesetze sind dazu da, um sie einzuhalten. Also HABEN Eltern im Interesse ihrer Kinder zu kommunizieren..sicher nicht einfach, aber machbar

zu 5) staatliche Förderung ...z.B. Kindergeld, was ist eigentlich mit der Baukindergeldförderung...den die Kinder leben ja auch beim Vater, wenn der ein Haus baut und schliesslich erben sie es ja auch.

zu 6.) Meinst Du das? Vater (Unterhaltszahler) heiratet wieder+hat ein Kind, für diesen Zeitraum geht die 2.Frau nicht arbeiten. Also kann er in Klasse 3 gehen und dann würden seine Kinder aus der 1. Ehe mehr Unterhalt bekommen???? ((((Vorschlag: Wenn das so ist, dann doch bitte wirklich transparenz über den Unterhalt durch die Mutter. Wenn dass nun schon so blöd geregelt ist, dann müßte der Vater auch das Recht haben, dieses Geld sinnvoll für seine Kinder für die Zukunft (Ausbildung) anzulegen.)))) Und wenn die 2. Frau dann wieder arbeiten geht und sie beide gleich viel verdienen u. in Klasse 4 gehen, dann bekommen die Kinder aus der 1.Ehe wieder weniger???? Das ist doch Schwachsinn! Dann profitieren die Kinder der 1. Ehe (und indirekt die Erst-Frau) von dem Geld der 2.Frau???

zu 7.) Wechselmodell....finde ich super und bei entsprechender Organisation und dem Willen dazu auch praktikabel. Bitte nicht von stundenlanger Betreuung durch externe Personen sprechen. Kindermädchen bzw. Au Pairs (max Kosten 400 - 500 EUR = angenommener Unterhalt an die Ex-Frau) sind durchaus in der Lage Kinder kindgerecht zu betreuuen. Kann man auch noch von der Steuer absetzen;-)

....und nun genug.....

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1831 Beiträge, 127x hilfreich)

zum Erben unter Geschiedenen :

also: wenn Unterhaltspflicht des Ex-Mannes
an seine Ex-Frau besteht, erbt die Ex-Frau bei
Tode ihres Ex-Manns doch, wenn auch nur indirekt über (wohl geringere) Unterhaltsraten.

Und die Kinder ? Die Erben doch auch, oder ?
Und wenn sie bei der Mutter leben, fällt das Erbe damit auch in die Hände der Mutter. Oder ?

nachgefragt

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Kiki13
Status:
Beginner
(129 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo Ihr da :-)

Es gibt auch Frauen, die sich um die Kinder kümmern und dann noch für ihren "faulen" Ex bezahlen sollen ..........

Ich habe nicht vor noch einmal zu heiraten..... Diese Erberei, d.h. doch nicht etwa, daß, wenn ich ein Haus erbe, und dann selbst ins Gras beiße, er etwas erbt ???????? Das wäre ja der Hit.
Wird man denn seinen EX nie wieder los ????????????????????

LG Kiki13

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
der fels
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

mich würde interessieren ob hier einige wirklich selbst betroffen sind (mit allen negativen Aspekten)
oder
ob hier einfach nur philosophiert wird

i. d. R. sind betroffene von den Gerichten (und damit von Richtern (meist männlich) abhängig - die haben ein eigenes "Weltbild" (und merkwürdigerweise meist kein männliches)

Die Vorschläge sind alle ganz toll. Setzen aber immer als Prämise voraus das die Expartner miteinander reden (wollen oder können). Klappt scheinbar derzeit nur wenn der Unterhaltspflichtige zahlt! Oder kennt jemand einen Fall (mit Urteil!) bei dem alles offen ist und es eine "sinnvolle" Lösung gegeben hat?

Gruss an alle Leidensgenossen :-(

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

Hallo Fels,
1. betroffen sind wir hier wohl alle, aber wir haben einmal überlegt, wie man Gesetze ändern könnte, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen, da - wie du schon erwähnt hast, die Kommunikation unter den meisten Paaren nicht gegeben ist !
2. Selbst WENN der Unterhaltspflichtige zahlt, klappt es in vielen Fällen nicht !
3. JA, ich kenne einen FAll : Meinen !

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
der fels
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

@teufelin = anna?

gibt es denn wirklich in diesem Land niemanden der sich diesem Problem mal annimmt? Wir spenden für hungernde Kinder in aller Welt - aber unsere eigenen (leidenden - und vermutlich nach liebe hungernden Kinder) beachten wird nicht

:(

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
JuYa
Status:
Schüler
(364 Beiträge, 36x hilfreich)

@von der Fels

Wie kommst Du darauf, dass die Richter meistens männlich sind? Arbeit selber im Gericht und mehr als 50 % der Richter sind Frauen!

Gruß

Julia

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