Ex-Mann verhindert Kindeskontakt!

11. September 2008 Thema abonnieren
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Montie
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Frischling
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Ex-Mann verhindert Kindeskontakt!

Hallo zusammen,

ich habe mal wieder eine Frage.

Meine Freundin ist geschieden, und Sie hat drei Kleine Kinder (9, 6, 5). Diese lebten bis mitte Juli bei uns. Da die Kinder aber zu Ihrem Vater wollten, und er das Interesse der Kinder am WE noch geschürt hat, hat sie dem zugestimmt. Nun geht es um das Besuchsrecht!


Wir hatten einen Plan ausgearbeitet, auf seinen Wunsch hin, wann wir denn die Kinder nehmen. Da meine Freundin berufstätig ist, und Abends lange arbeitet, ist es nicht möglich das wir die Kinder von Freitag bis Samstag nehmen. Zudem liegen 100Km zwischen uns und den Kindern.

Nun kam ein ganz toller Brief vom KV, in dem er „die Regeln“ festlegt. Mit dem vermerk, dass wir bzw. sie die Kinder gar nicht mehr bekommt, wenn wir das nicht so machen wie er das möchte. O-Ton „Wenn Du dem (seinen Bedingungen) nicht zustimmst, dann wirst Du die Kinder nicht mehr bekommen“

Unser Vorschlag war, die Kinder alle drei Wochen von Samstags um 10 bis Sonntag um 16:00 zu behalten. Nun Möchte er, das wir die Kinder Freitag nacht holen, oder Samstag um PUNKT 6:30 Uhr. Zudem verlangt er, dass wir die Kinder immer jede Ferien für die hälfte der Ferienzeit nehmen. Geht aber im Moment nicht, wegen der Arbeit.

Nun die Frage:
Kann er einfach so sagen, dass meine Freundin die Kinder nicht mehr bekommt? Das Jugendamt ist keine Hilfe, da er bei Terminen immer den lieben Daddy und Ex-Ehemann spielt. Mit Heiligenschein und allem……
Beide haben das Sorgerecht!

Als die Kinder noch bei Ihr lebten, knapp 3 Jahre, hat er sich grundsätzlich nicht an die Regeln und Termin gehalten. Er hat die Kinder im Rhythmus von 4-8 Wochen genommen, und dann halt nur 1,5-2 Tage.

Desweiteren verfügt er, dass er nur noch nach 20:00 Uhr angerufen werden darf.

Ist das alles so zulässig?

Danke im Voraus 

Montie




15 Antworten
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#1
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uwe3/61
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Hallo Monti,
also ihr habt eine sehr ungewöhnliche Situation.

Es gibt eigentlich nur ein wichtiges Recht und das ist das Recht der Kinder auf beide Eltern und demnach haben sich die Eltern zusammen zu raufen.

Offensichtlich haben wir hier wieder den Klassiker. Eltern sind sich nicht einig und tragen das auf dem Rücken der Kinder aus.

1. Das Umgangsrecht ist einvernehmlich zu regeln. In der Praxis hat der bei dem die Kinder sind den längeren Hebel. Die Aussage "entweder ihr macht was ich will oder du siehst die Kinder nicht mehr" ist definitiv nicht zulässig. Ihr müsst eine einvernehmliche Regelung herbei führen (bedeutet dass keiner ausschlisslich bestimmen kann)Wenn die Eltern nicht in der Lage sind mit einander weitsgehend neutral zu reden, sollte man einen Moderator (Jugendamt, Familiengericht)einschalten.

2. Ein besonders großes Interesse scheint die Mutter an den Kindern nicht zu haben, wenn ich eure Regelungsvorschläge interpretieren darf. Dafür würde ja auch sprechen, dass die Kinder, obwohl ja sehr jung, zum Vater wollten (sehr ungewöhnlich). Die Kinder und auch der erziehende Elternteil haben aber ein Recht auf feste Regelungen und ich wäre froh in meiner Situation wäre es möglich so verbindliche Vorschläge auch für die Ferien zu bekommen.

Ich halte den Vorschlag für sehr vernünftig.
Den Kindern steht zu, dass sie ihre Mutter in den Ferine vermehrt sehen. Und irgendwie müssen sich die in der Regel dreißig Urlaubtage ja auch an Ferien anpssen lassen. Oder kann es sein, dass es euren Urlaubsplanungen entgegen läuft? Das fände ich sehr schade.

Deine Freundin und ihr Ex müssen sich zusammenraufen und ggf. mit Hilfe eine Lösung finden um das Recht der Kinder auf beide Eltern zu erfüllen. Wer sich trennt muss ausergewöhnliche Dinge erarbeiten und umsetzen, denn die Kinder können nichts dazu.

Hilf deiner Freundin

Uwe

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#2
 Von 
Montie
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Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)

Schonmal ein dickes Danke an Uwe!!!

Ich bin, inmitten der Scheidung, an meine Freundin gekommen. Ihr liegt wirklich viel an den Kids, und die Entscheidung, die Kinder herzugeben, war für sie nicht leicht.

Es war halt so, die Kids haben ihren Papa selten gesehen, und deshalb war es immer toll für die Kleinen. Jetzt ist es mittlerweile wieder so, dass die mittlere wieder zurück zur Mama will.

Meine Freundin hat damals zugestimmt, weil er, der KV, sich an keinerlei Regelungen hielt, keinen oder unregelmäßig Unterhalt zahlte, regelmäßig das Jugendamt auf sie hetzte usw. etc.

Zu der Sache mit dem Urlaub . . .

Sie hat zur Zeit einen neuen Job. Sie musste sich ja, dadurch das sie Unterhaltspflichtig ist, einen Vollzeitjob suchen. Die Sache, dass sie die Kinder nicht in den Ferien nehmen kann, bezieht sich nur auf dieses Jahr. Da habe ich mich falsch ausgedrückt.

Er nimmt gerne die Kinder als Druckmittel, und sie lässt sich immer einschüchtern. Sie hat gerne die KInder da, aber wegen der Arbeit ist es nicht soregelmäßig möglich. Zumal sie auch kein Auto hat, und dann auf mich angewiesen ist.

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#3
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guest123-2020
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#4
 Von 
Montie
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Frischling
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Sie hat neben den drei Kids, noch drei weitere aus erster Ehe. Ihr erster Ehemann ist verstorben!
Zwar sind zwei bereits aus dem Haus, aber einer hat ADHS und die zweite hat mit 19 bereits zwei Kids. Der dritte (16) lebt nun bei uns!

Meine Freundin ist schlicht und ergreifend mit den Nerven am Ende, da der KV sich jeden Tag etwas neues einfallen hat lassen, um Ihr zu zeigen das er am längeren Hebel sitzt.

Als wir zusammengekommen sind dachte ich, dass sie in ihren Erzählungen übertreibt. Dem ist aber nicht so.....

Er hat, als die Kleinen bei Ihr war, nie pünktlich den Unteralt gezahlt, und das auch selten Vollständig. Dabei hat er einen Netto-Lohn von Knapp 4000€! Somit musste ich dann das letzte Jahr finanziell stark einspringen.

Des weiteren hat er Ihr oft das Jugendamt zur schikane auf dne Hals gehetzt. Hatte verbreitet das Ihr Lebensgefährte, in dem Fall also ich, sie verprügeln würde. Das Jugendamt ist jedes mal wieder abgerückt, und war zufrieden mit dem was es gesehen hat.

Neben diesen Sachen, hat er sie auch oft telefonisch terrorisiert, Sein versprechen bei der Scheidung war, und das sagte er wortwörtlich:"Ich nehme Dir alles was Dir lieb ist!"
Und dadurch, dass er nun die Kinder hat, hat er alles was er wollte.
Ich weis, wenn ich das hier so schreibe klingt das alles sehr befangen. Aber ich wäre froh, wenn ich übertreiben würde!

In den 3 Jahren Trennung, nahm er die Kids auch nur alle jubel Monate, und nur mit einschaltung des Jugendamtes, hat er sich erbarmt die Kleinen mal zu nehmen.
In seinem Dorf wo er wohnt, betreibt er üble Nachrede und erzählt, dass meine Freundin die Kinder ins Heim stecken wollte.

Er trägt leider alles komplett auf dem Rücken der Kids aus. Wenn er die Kids geholt hatte, an den wenigen WE´s an denen er das tat, hat er meine FReundin vor den Kindern runtergemacht und angeschnauzt. Und das schlimme dabei war, dass die Kids dann zu ihrem Vater standen. Meine Freundin hat wikrlich getan was sie konnte, damit die Kinder mit ihren möglichkeiten ein gutes Leben haben, aber sie hat am Ende mit den Nerven versagt.

Sie hat gehofft, dass der ganze Ärger vorbei ist, wenn er und die Kinder ihren willen haben. Dem war aber nicht so, nun hetzt er Ihr schon wieder Anwälte auf den Hals. Leider ist das alles nicht so durchschaubar, was Recht im allgemeinen angeht.

Leider war meine Freundin damals zu naiv sich nicht juristisch in den Kindsangelegenheiten vertreten zu lassen. Somit kam er damit davon, dass er die Kinder nie genommen hat. Dass das mit dem UNterhalt nicht passte usw. etc....

Sie ist keine schlechte Mutter, und sie hat nächtelang geheult, als der Entschluss, die Kinder abzugeben gefallen ist.

Das nur erwähnt dazu, dass sie ihre Kinder nicht mag.

Leider ist es räumlich im Moment nicht möglich die Kinder wiederzunehmen. Zumal ER sie bestimmt nicht mehr rausrücken würde. Wie wir jetzt erfahren haben, sind die Kids auch nur bei Tagesmüttern, oder werden in der Familie rumgereicht!

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#5
 Von 
guest123-2020
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#6
 Von 
Montie
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Frischling
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Sie hat sich, endlich, auf meinen Rat hin einen Anwalt genommen!

Vielleicht kann der etwas retten.

Zumal er sich nicht an Absprachen hält.
Es war damals, im Beisein seiner Anwältin, abgesprochen, dass sich auf der hälfte des Weges getroffen wird zur Kinderübergabe.
Hält er sich nicht dran . . .

Sie darf einmal die Woche, abgemacht war Freitags, mit ihnen telefonieren... Hält er sich nicht dran...

Verzwickte Sache das alles!

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#7
 Von 
uwe3/61
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Praktikant
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..mir tun die kinder leid, wenn ich das so höre.

im moment würde ich euch empfehlen aus dem jammertal raus zu kommen und konkret zu formulieren, was ihr wollt.

denn so richtig klar ist das ja nun nicht. die kinder haben ein recht auf die mutter und sie ein recht auf geregelten umgang. sofern das kindswohl in der vergangenheit nicht gefährdet war, spielen irgendwelche drohungen oder vorwürfe überhaupt keine rolle.

deine freundin muss entscheiden welchen umgang sie für ihre kinder leisten kann und dann muss sie das einfordern.

wenn das so ist wie du schilderst, wird sie auch keine probleme haben recht zu bekommen (jugendamt und familiengericht) aber natürlich muss es der vater letztlich praktisch zulassen und daran müsst ihr auch arbeiten.

und aus der eigenen erfahrung kann ich nur sagen, dass der der das kind nicht täglich hat immer etwas buckeln muss, um die kinder zu sehen.
diese macht des ich-hab -das- kind -bei- mir wird in der regel immer benutzt um zu manipulieren und die eigenen interessen in den mund der kinder zu legen. der satz die kinder wollen nicht, haben nicht nach dir gefragt, wollen nicht anrufen wird immer als alibi solcher menschen benutzt.
die sind meist zu feige zu sagen, dass sie als elternteil es nicht wollen..für sie ist es immer der kindeswunsch (eine art emotionaler mißbrauch)

nur dieses wissen und das moralische recht bringt den umgang nicht näher..da müsst ihr echt aktiv auch auf den anderen zugehen

also aufhören zu jammern und und selbst definieren welchen umgang ihr zu den kindern wollt und dann vorschlagen und umsetzen.

mit oder ohne anwalt ist eure sache. im jetzigen stadium würde ich einen anwalt wahrscheinlich nicht einschalten.

wenn ihr mit dem jugendamt oder dem familiengericht sprecht solltet ihr die vorwürfe belegen können. diese aussagen wie hier helfen zwar sich die zustimmung der nachbarschaft und freunde zu holen, aber haben vor den ämtern ohne nachweis keine relevanz...zum glück...

uwe

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#8
 Von 
Montie
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo nochmal Uwe....

Vielen Dank für diesen langen und hilfreichen Eintrag.

Meine Freundin möchte unbedingt ihre Kinder sehen, und auch regelmäßig nehmen.

Leidre kann man sich nicht vernünftig mit dem KV hinsetzen, weil er wikrlich drauf beharrt, das alles so gemacht weden muss wie er sagt.

Meine Freundin wird nun wohl den Schritt zum Jugendamt machen. Aber auch sowas hat sie schon hinter sich. Wenn er und sie beim JA aufeinandertreffen, stellt er sich immer als Unschuldslamm und armer verlassener Ehemann dar. Als meine Freundin das letzet mal mit ihm ein Treffen beim JA hatte, und es um pünktliche Zahlungen und Wochenenden für die Kinder bei ihm ging, sagt er solche unverbindlichen DInge wie: Mal sehen, wie ich das hinbekomme, oder "Irgendwie wird das schon".

Ist keiner mehr von AMt dabei, zeigt er wieder sein wahres Gesicht.

In seinem letzten Brief schreibt er sogar, dass wenn wir bzw. sie nicht nach ihrer Nase tanzt, sie das Sorgerecht abgeben könnte oder einen Sorgerechtsprozeß anstreben.

Als die Kinder noch bei Ihr gewohnt haben, da hat er, wenn Die kinds bei ihm waren, genau erzählt wieviel Unterhalt die Mama bekam. Da er ja sehr unregelmäßig zahlte, war manche Tage kein geld mehr da, und es gab dann tagelang Nudeln und so. Die ids haben dann gesagt "Aber Du bekomst doch XYZ€ von Papa".....

Wir haben uns bemüht, immer die KInder aus dem Ärger rauszuhalten...... hat auch ganz gut geklappt, nur zieht er sie gerne in alles rein.

Das meine Freundin Interesse an den Kindern hat, zeigte sie, in dem sie zur Einschulung dre mittleren kam. Er wohnt mit den Kids in einem paar Seelendorf. Dementsprechend war der empfang seinerseits nicht gerade herzlich. Meine Ma, kennt die Kids auch sehr gut, kam dann als moralische Unterstützung mit. Er hat dann versucht die Kids von meiner Freundin fern zu halten etc....

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#9
 Von 
guest123-2020
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Praktikant
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#10
 Von 
uwe3/61
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Praktikant
(689 Beiträge, 74x hilfreich)

hallo palma,

die mutter kann und will die kinder doch gar nicht zurücknehmen. sie hat doch nur angst, dass der auch von ihr nur schwer und unregelmäßig um zu setzende Umgang verhindert wird. oder hab ich da was falsch verstanden?

aus den oben gemachten angaben glaube ich auch nicht eine wirkliche kindswohl-gefärdung zu erkennen. wenn man di logischen und emotional begründeten wertungen des enttäuschten und ja wietsgehen hilflosen partners der mutter abzieht, haben wir den allgemin üblichen ich-zeigs- dir nochmals- verweigerungs bzw. erschwerungssachverhalt, halt mal durch einen vater, oder?

ich glaube wirklich ,dass die mutter erst einmal klar definieren muss was sie will und kann und dann muss eine einvernehmliche lösung herbeigeführt werden.

hierzu würde ich das ja und bei querstellen des vaters sofort das familiengericht einschalten, denn das umgangsrecht ist ja unstrittig...

aber mehr wünsche der mutter konnte ich bisher nicht erkennen.
und wenn sogar drohbriefe vorliegen, die eine verhinderung des umgangsrechts ohne kindswohlbegründung vorsehen, dann kann der vater auftreten wie er will...er hat keine chance den umgang so zu vereiteln.

was soll denn aktuell ein anwalt machen?

gruß uwe

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#11
 Von 
guest123-2020
Status:
Praktikant
(821 Beiträge, 110x hilfreich)

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#12
 Von 
uwe3/61
Status:
Praktikant
(689 Beiträge, 74x hilfreich)

hallo palma,
ich denke du interpretierst da doch ein bißchen rauenpower rein

das ist die ausgangslage von ganz oben

Unser Vorschlag war, die Kinder alle drei Wochen von Samstags um 10 bis Sonntag um 16:00 zu behalten. Nun Möchte er, das wir die Kinder Freitag nacht holen, oder Samstag um PUNKT 6:30 Uhr. Zudem verlangt er, dass wir die Kinder immer jede Ferien für die hälfte der Ferienzeit nehmen. Geht aber im Moment nicht, wegen der Arbeit.

du kannst doch nich ernsthaft verlangen, dass man die kinder beim papa solange parkt, bis die mutter ihr leben so organisiert hat, dass di ekinder zurück können. ich denke ein solches hin und her schadet den kindern.

ich bleibe dabei, die mutter soll sich klar äußern was möglich ist und dies dann ernsthaft angehen und dafür braucht sie die unterstützung von amt und ggf. gericht.

mit pauschalen papas sind böse argumente kommt sie nicht weiter. ohne grund sind die kids ja nicht zu ihm gegangen. und auch manche mütter müssen akzeptieren, dass nicht immer nur böse manipulationen der väter für solche situationen sorgen und wenn das was hier geschrieben ist die erziehungsfähigkeit eines vaters in frage stellt, dann müssten sich aber viele alleinerziehnde mütter hier jetzt so richtig warm anziehen.

nochmal mein rat. macht weiter konkrete vorschläge und versucht diese logisch zu begründen und um zu setzen.
aber ihr könnt keine bedingungen diktieren, da mach auch letztlich das familienbgericht nicht mit, auch ihr müsst kröten schlucken. ist sicher nicht schön als antwort aber ich denke realistischer als wunschvorstellungen.
alles andere gibt nur stress und da befürchte ich sitzt der der den aufenthalt bestimmt am längeren hebel. und das ist ausnahmsweise mal ein mann....

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#13
 Von 
Montie
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)

Wow,

dake an Uwe und Palma.
Ich hätte nicht mit so einer regen Diskussion gerechnet.

Die Kinder zurück geht nicht, da er ve4rf+gt hat, und sich das anwaltlich hat aufsetzen lassen, dass die Kinder nicht zurückgehen. ich habe keine Ahnung von juristischen Dingen, deshalb weis ich nicht ob das alles rechtens ist.

Wir sind ja bereit zur Kompromissen, und wir haben dem KV Vorschläge gemacht. Im Moment ist einfach nicht drin, dass sie im zwei Wochen-Takt kommen. Ich arbeite unter der Woche 300 km weg von meiner Freundin. Habe eine kleine Dienstwohnung. Deshalb kann sie Freitags die Kids nicht holen, da sie kein Auto hat. Würde sie mit dme Zug fahren, dann würde sie erst nachts um 1 oder 2 mit den Kids zu Hause bei sich. Als wir ihm das aufführten, dann meinte er "Das wäre nicht sein Problem"

Auf unseren Vorschlag kam ja kein Vorschlag von ihm zurück, sondern ein "So oder garnicht".

Und Ab Januar würde sich das mit dem Kontakt zu den Kindern ändern, da sie da den Urlaub usw. darauf ausrichten kann. Dadurch das sie neu in der Firma ist, muss sie bei allem (Urlaub, freie Tage usw.) natürlich erstmal hinten anstehen.

Mal zum Ablauf wie das lief, als die Kids zu ihm gegangen sind:

Die älteste war schon immer das Papa-Kind, und wollte unbedingt hin. Wir haben im Vorfeld nachgehorcht und versucht zu erfragen, was die Kids denn möchten. Und da Ihre Großeltern, Onkels, Tanten etc. alle in der nähe des KV wohnen, war der logische Schritt ihn zu fragen, ob er die Kids nimmt. Und das war keine ENtscheidung die sie auf die leichte SChulter genommen hat. Sie hat wochenlang mit sich gekämpft, war zig-mal beim Jugendamt und hat nächtelang mit nachdenken und weinen verbracht.

Sie hat halt die Hoffnung gehabt, dass es besser wird, wenn die Kinder in ihrem alten Umfeld sind. Beide haben gemeinsam mit den Kindern gesprochen, und sie haben gesagt, dass sie gerne zu ihrem Vater möchten.
Nun waren vor zwei Wochen die Kinder bei uns, und schon kam raus, dass sich das "tolle" Leben bei Papa schon gewandelt hat. Aber so ist halt der Alltag, den hatten sie ja auch bei uns.

Beste Besipiel für seine Willkür war, als sich meine Freundin lvorletztes Jahr operieren lassen musste. Es war eine OP, die unumgänglich gewesen ist, da sie sonst gestorben wäre. Also hat sie ihn gefragt, ob er die Kids in der Zeit nimmt. Nun ja, einen Tag vor der OP sagte er, dass er es nicht machen würde. Also musste sie die Kids bei diversen Freunden und BEkannten unterbringen.....

Zum Thema, dass er sich nicht an gesetzliche Regelungen hält:
Nach der Scheidung wurde er verdonnert, fehlenden Unterhalt nachzuzahlen. Hat er nicht getan. Wenn er nicht pünktlich gezahlt hat, sondern erst 2-3 Wochen später, dann konnte der Anwalt nichts machen. Das Jugendamt sagte auch immer nur: "Reden sie doch mal mit ihrem Ex-Mann"
Und ihr müsstest mal hören, wie er mit meiner Freundin am Telefon redet. Apropos Telefon: Anrufe natürich generell nur über Handy. Er hat Festnetz, rückt die Nummer aber nicht raus.

Als wir die Kids am 18.Juli übergeben haben, hat er meine Freundin auch wieder über dne Tisch gezogen. Er hatte die Kinder bereits zum 30.06. umgemeldet, und nun steht uns eine Forderung von der Kindergeld ins Haus. Und er hat i letzten Monat keinen Unterhalt mehr gezahlt!

Das Problem ist einfach, er lässt nicht mit sich reden. Es gibt keinen vernünftigen Weg etwas zu machen. Er hat auch noch das Glück, für seinen Anwalt nichts zahlen zu müssen, weil seine Lebensgefährtin mit einer Anwältin sehr gut befreundet ist.

Jetzt werden wir erstmal sehen wie es weitergeht!


-- Editiert von Montie am 12.09.2008 18:34:26

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#14
 Von 
guest123-2020
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Praktikant
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#15
 Von 
Montie
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Palma,

vielen Dank für die Worte..... :-)

Sie wird Tigermäßig zurückbrüllen :-)

Gruß

Montie

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Und jetzt?

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