Fällt das Grundstück im Falle einer Scheidung der Eheleute unter den Zugewinn?

26. November 2007 Thema abonnieren
 Von 
Mücke1
Status:
Beginner
(64 Beiträge, 172x hilfreich)
Fällt das Grundstück im Falle einer Scheidung der Eheleute unter den Zugewinn?

Liebe, tüchtige Forums-Mitglieder,

wisst Ihr auch hier Bescheid?

Die Eheleute sind seit 7 Jahren verheiratet und möchten ein Baugrundstück erwerben. Beide beteiligen sich finanziell. Aus erbrechtlichen Gründen soll dieses Grundstück im Notarvertrag und im Grundbuch nur auf den Namen der Frau eingetragen werden. Später soll mit dem darauf zu errichtenden Haus ebenso verfahren werden.

Fällt das Grundstück (später auch Haus) im Falle einer Scheidung der Eheleute unter den Zugewinn? Die finanziellen Mittel sind erst während der Ehe entstanden.

Jetzt schon mal vielen Dank für Eure Antworten und einen schönen Abend noch!

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Mücke1
Status:
Beginner
(64 Beiträge, 172x hilfreich)

Hallo zusammen,

gibt es hierfür keine eindeutige Antwort? Wenn das so wäre, wüsste ich dies auch gerne. Bitte, bitte eine Antwort!! Danke!

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Hallo Mücke!

Mir fällt im Moment kein Grund ein, warum es nicht in den Zugewinn fallen sollte. Es erhöht das Endvermögen der Frau und sie hätte auszugleichen.

Ich kann der Zielsetzung deiner Frage nicht folgen. Wäre es auch eine Lösung, im Hinblick auf Grundstück und Haus einen Ehevertrag zu schließen?

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Ostseeperle
Status:
Schüler
(310 Beiträge, 24x hilfreich)

aber wenn es erbe ist dann zählt es zum anfangskapital der frau
beim zugewinn und da hat der ex dann nichts mit zu tun auch wenn sie es in der ehe bekommen hat.

mfg Ostseeperle

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Ostseeperle
Status:
Schüler
(310 Beiträge, 24x hilfreich)

achso ich hatte das so verstanden das es erbe der frau ist :augenroll:

mfg Ostseeperle

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Ich habe es so verstanden, wie Haselstrauch. Deswegen habe ich mich ja auch nach der Zielsetzung der Frage erkundigt.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47302 Beiträge, 16758x hilfreich)

Das sehe ich wie Haselstrauch und mikkian.

Das Haus und das Grundstück fallen in den Zugewinn. Haus und Grundstück sind sowieso nicht trennbar, da dem Grundstückseigentümer auch grundsätzlich das Haus gehört. Die Entscheidung, wer als Grundstückseigentümer eingetragen werden soll, gilt daher auch grundsätzlich für das Haus.

Insgesamt ist jedoch zu beachten, dass es keinen negativen Zugewinn gibt. Wenn ein Ehegatte also einen negativen Zugewinn hat, dann kann das zu ungewollten Verschiebungen führen.

Das kann z.B. passieren, wenn der Mann Schulden macht oder das Haus mit Grundstück weniger wert ist als das Darlehen.

Im Fall einer Scheidung ist es auch sehr wahrscheinlich, dass der Mann ausziehen muss.

So offensichtlich, wie das auf den ersten Blick aussieht, ist es übrigens nicht, dass die gewollten erbrechtlichen Konsequenzen auch eintreten. Ein Pflichtteilsberechtigter kann trotz dieser Konstruktion ggfls. dennoch einen Pflichtteilergänzungsanspruch geltend machen.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Mücke1
Status:
Beginner
(64 Beiträge, 172x hilfreich)

Guten Abend zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten. Es tut mir leid, dass ich mich nicht klar ausgedrückt habe.

Das Grundstück wird nicht geerbt, sondern jetzt erst gekauft. Wichtig ist nur, dass es im schlimmsten Fall (Scheidung) auch in den gesetzlichen Zugewinn fließt. Die finanziellen Mittel werden nur von einem Ehegatten erbracht, So sieht es jedenfalls offiziell aus,inoffiziell ist es etwas anders.

Ein Ehevertrag und die damit verbundenen Kosten wären nicht nötig, wenn alles im Zugewinn wieder ausgeglichen würde.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend!

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Ein Ehevertrag ist immer günstiger, als wenn Haus und Grundstück später mal im Rahmen eines Scheidungsverfahrens thematisiert werden. Das erhöht den Streitwert nämlich richtig heftig.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

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