Geburt verschweigen

11. Juni 2020 Thema abonnieren
 Von 
Stillplay1988
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Geburt verschweigen

Hallo Liebe User,

ich habe über 5 Ecken erfahren, dass meine Exfreundin in der 8. Woche ist. Sie hat mir per WhatsApp mitgeteilt, dass sie mir nichts sagen muss ob sie abtreibt oder ob sie das Kind austrägt. Macht also auch keinen Hehl draus mir das immer verschweigen zu wollen. Es nervt sie extrem das ich es wohl weis jetzt.

Was sind meine Rechte in diesem Fall ?
Bin ich in der Lage zu erfahren ob sie das Kind behält ?
Darf ich wissen wann das Kind und Vorallem darf sie mir das verschweigen ?

Sie hat ein paar Psychospiele gemacht halt und mich überall blockiert. Dumm aber bevor ich einen Anwalt um Rat aufsuche wollte ich mich mal hier erkundigen.

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
smogman
Status:
Student
(2750 Beiträge, 902x hilfreich)

Zitat (von Stillplay1988):
Was sind meine Rechte in diesem Fall ?
Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine. Welche hättest du denn gern?

Zitat (von Stillplay1988):
darf sie mir das verschweigen ?
Natürlich darf sie das. Eventuell hilft die schriftliche Ankündigung (also per Brief) die Ex-in-Spe-Schwiegereltern aufzusuchen und die Angelegenheit mit ihnen zu besprechen. Wenn du Glück hast, will sie das auf keinen Fall riskieren und wird mit dir reden.

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#2
 Von 
Stillplay1988
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Hm ich hätte zumindest gehofft mir steht ein Anrecht zu, zu erfahren ob ich nun Vater werde. Aber das ich ganz ohne rechte bin schockiert mich ein wenig leider.

Stelle mir das vor gerade so vor, dass ich jetzt mein Leben „chille" und in 3 Jahren „suprise du bist Papa, es ist schon 3 Jahre alt." hätte nicht gedacht das dies so möglich ist, da ich von ausging, dass die Mutter den Zugang zum leiblichen Vater ermöglichen und fördern sollte. Auch per Gesetz

-- Editiert von Stillplay1988 am 11.06.2020 13:46

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#3
 Von 
guest-12329.10.2023 19:00:48
Status:
Praktikant
(662 Beiträge, 72x hilfreich)

Du hast (noch) keine Rechte.Ob sie das Kind austrägt oder nicht, entscheidet sie allein. Wenn das Kind da ist und du durch einen Vaterschaftstest als Vater feststehst, kannst du das geteilte Sorgerecht beantragen, Umgang wahrnehmen und Unterhalt zahlen

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#4
 Von 
Stillplay1988
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Aber Unterhalt sind doch differenziert vom Umgangs und Sorgerecht.

Mir gehts aber eher um die Frage der Verschwiegenheit

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest-12329.10.2023 19:00:48
Status:
Praktikant
(662 Beiträge, 72x hilfreich)

Um Rechte zu haben, musst du erst als Vater feststehen, bis dahin, kannst du nichts machen und natürlich kann sie dir verschweigen, ob sie das Kind bekommt oder nicht. Bis zur Geburt vergeht noch viel Zeit und da wirst du sicher rausbekommen, ob sie noch schwanger ist oder eben nicht.

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#6
 Von 
guest-12329.10.2023 19:00:48
Status:
Praktikant
(662 Beiträge, 72x hilfreich)

Und ja der Unterhalt hat nichts mit dem Umgangsrecht und Sorgerecht zu tun, aber das hab ich ja auch nicht behauptet

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#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von Stillplay1988):
Mir gehts aber eher um die Frage der Verschwiegenheit
Die hat nichts mit Familienrecht zu tun.
Immerhin hat sie dir selbst mitgeteilt, dass sie schwanger ist.
Also wirst du noch 1-2 Monate im Ungewissen leben müssen.
Denn es ist allein die Entscheidung der Frau, ob sie die Schwangerschaft abbricht.

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#8
 Von 
smogman
Status:
Student
(2750 Beiträge, 902x hilfreich)

Zitat (von Stillplay1988):
da ich von ausging, dass die Mutter den Zugang zum leiblichen Vater ermöglichen und fördern sollte. Auch per Gesetz
Das ist in Teilen auch so. Das Kind hat einen verfassungsrechtlich gewährten Anspruch auf Kenntnis seiner Abstammung. Wenn du im Empfängniszeitraum mit der Mutter Geschlechtsverkehr hattest, dann kannst du die Klärung, sofern die Mutter außergerichtlich nicht dazu bereit ist, auch gerichtlich durchsetzen und einfordern. Alles kein Problem. Aber eben erst nach der Geburt. Ob eine Geburt erfolgt, darüber kannst du dagegen nicht mitbestimmen. Im Moment des ungeschützten Geschlechtsverkehrs bist du dieses Risiko eingegangen.

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#9
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38155 Beiträge, 13931x hilfreich)

Die Rechte des Vaters fangen mit der Geburt an. Das ist also abzuwarten. Und dann wäre ein Vaterschaftstest angesagt, als erster Schritt, und dann sieht man weiter. Vor der Geburt haben wir es mit der Leibesfrucht zu tun, die zwar einen gewissen Schutz hat (genauso wie ein Verstorbener), aber Rechte des Vaters bestehen noch nicht.

wirdwerden

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#10
 Von 
Stillplay1988
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Super danke euch allen für die Informationen. War sehr hilfreich für mich

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5518 Beiträge, 2494x hilfreich)

Zitat (von Catslove):
Wenn das Kind da ist und du durch einen Vaterschaftstest als Vater feststehst, kannst du das geteilte Sorgerecht beantragen,


Nö, etwas was es nicht gibt kann man nicht beantragen.

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