Gemeinsame Eheschulden

27. Januar 2004 Thema abonnieren
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)
Gemeinsame Eheschulden

Ich weiß, hatte zu dem Thema schonmal was geschrieben, möchte aber nochmal eine klare Antort erbitten.
Ich hatte in meiner Ehezeit einige Sachen wie Küche komplett, Kinderzimmer usw bei Quelle gekauft.Diesen Sachen sind nach der Scheidung bei der Ex Frau geblieben.Die bestellten Waren sind auf meinen Namen gelaufen.Der Betrag hat sich auf 3800€ summiert.
Mein Anwalt sagte mir, auch wenn das Einkaufskonto bei Quelle auf meinen Namen gelaufen ist, könnte ich die Hälfte von meiner Ex Frau zurückverlangen.Ist das richtig? gibt es irgendwie Urteile die mann Nachlesen kann?Könnte mir jemand eine fachliche Auskunft darüber geben?

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" " Denke immer daran , dass es nur eine allerwichtigste Zeit gibt , nämlich : Sofort ! ""

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Kiki13
Status:
Beginner
(129 Beiträge, 3x hilfreich)

Leider kann ich das nicht, aber ich war so dumm und hab den ganzen **** allein bezahlt, nur die Bankschulden wurden geteilt.

Wenn bei "ihm" etwas zu holen wäre, hätte ich mir das geld auch wiedergeholt :-)

Übrigens habe ich nicht alle Sachen von "Quelle" mitgenommen ...

Grundsätzlich werden aber Schulden (und eventuelle Guthaben) geteilt (bei gem. Güterstand), soweit sich dieses auf gemeinsame Anschaffungen bezieht !

Hau das mit deinem Anwalt durch !!!!!!!
Viel Glück !!!!!

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#2
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4613 Beiträge, 248x hilfreich)

Hallo,
Nachweisbar "eheprägende" Schulden werden bei Scheidung i.d.R. geteilt. Übernimmst du sie allein, kannst du diese unterhaltsrelevant geltend machen.

Ob und in welchem Umfang eheprägende Schulden auch im Trennungsfall unterhaltsrechtlich zu berücksichtigen sind, ist von Einzelfall abhängig. Die Leitlinien der unterschiedlichen OLG enthalten dazu teilweise weitere Hinweise.

Zum Beispiel:
1. In der Ehe begründete Schulden sind - widerlegbar - einvernehmlich begründet;
2. Rückzahlungsraten einvernehmlich begründeter Schulden mindern den Unterhaltsanspruch des Berechtigten gegebenenfalls auch unter die Grenze des notwendigen Unterhaltes (BGH FamRZ 1984, 657);
3. Einvernehmlich begründete oder tolerierte Ratenverbindlichkeiten sind zu berücksichtigen, unabhängig davon, wer den Gegenstand behält, für den die Verbindlichkeit aufgenommen wurde (BGH FamRZ 95, 869; OLG München, FamRZ 1995, 233);

http://www.scheidung-aktuell.de/schulden-tilgung.php

http://www.scheidungs-hilfe.de/scheidung-schulden-vermoegen.php

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#3
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7150 Beiträge, 1095x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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