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Gemeinsames Sorgerecht; trotzdem will Mutter mit Kind aus der Stadt ziehen.

21.12.2004 Thema abonnieren Zum Thema: 10 Mutter Sehen
 Von 
Lothar_Berlin
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 3x hilfreich)
Gemeinsames Sorgerecht; trotzdem will Mutter mit Kind aus der Stadt ziehen.

Hallo,
ich habe mit meiner Ex-Frau eine gemeinsame eheliche Tochter (10 Jahre). Uns wurde das gemeinsame Sorgerecht zugesprochen. Die Tochter wohnt seit der Scheidung bei ihrer Mutter und dessen Lebenspartner. Meine Tochter besucht mich sehr unregelmässig an den Wochenenden, was ich auf den Einfluss Mutter/Kind zurückführe. Meine Tochter ist gerne bei mir.
Nun habe ich von meiner Ex-Frau gehört, dass sie die Absicht hat, mit ihrem Freund und unserer Tochter von Berlin wegzuziehen. Ich würde meine Tochter dann noch weniger sehen.
Muss ich dieses dulden? Immerhin haben wir gemeinsames Sorgerecht!
Kann ich dagegen angehen oder muss ich den Umzug meiner Tochter hinnehmen?
Über ein paar hilfreiche Tipps wäre ich dankbar.

-- Editiert von Lothar_Berlin am 21.12.2004 02:06:48

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
10 Mutter Sehen


18 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-199
Status:
Lehrling
(1167 Beiträge, 35x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#2
 Von 
sabi70
Status:
Praktikant
(646 Beiträge, 41x hilfreich)

Wie weit will sie den wegziehen?

Ich bin vor 7 Monaten auch weggezogen, allerdings nur ca. 100 Kilometer entfernt. Das ist nur deshalb schwierig, weil mein Ex meine Tochter nicht am Wochenende nehmen kann, da er dann arbeitet und in der Woche muss sie ja nunmal zur Schule. Früher war es diesbezüglich einfacher, da er 10 Minuten von uns wegwohnte und die Kleine jeden Monat zu ihm gefahren ist.

Wenn sie nicht zu weit wegzieht, dann könnt ihr das schon geregelt bekommen aber da müßt ihr natürlich an einem Strang ziehen.

Bei uns läuft es jetzt so, dass meine Tochter nach Hamburg fährt (mit dem Zug) wenn ihr Vater am Wochenende da ist und sie die Ferien bei ihm verbringt. In den Sommerferien sprechen wir uns ab, da sie auch einen Teil der Ferien hier mit ihren Freunden verbringen will. Das läuft besser wie gedacht, denn auch wir haben uns am Anfang Sorgen gemacht, dass der Kontakt dadrunter leiden könnte aber in der heutigen Arbeitsmarktsituation muss man halt schauen was man macht und mir wurde ein guter Job in Schleswig-Holstein angeboten (muss mein Kind ja schließlich auch alleine unterhalten, denn ich verzichte auch auf einen großen Teil des Mindesunterhalts, da ich den Vater auch nicht schröpfen möchte und selber Geld verdienen kann).

Am Sonntag fährt meine Tochter dann bis Neujahr zu ihrem Vater. Auch das klären wir immer ab, entweder ist sie zu Weihnachten oder Neujahr bei ihm ... so wie sie es will und ansonsten wechseln Papa und Mama sich ab.

Ich denke viel ist abhängig von dem guten Kontakt zwischen den Eltern. Leider funktioniert das nicth immer so wie man es sich wünscht, da grade kurz nach einer Trennung viele verletzte Eitelkeiten/Gefühle mitspielen aber im Interesse der Kinder sollte man sich wirklich um einen freundschaftlichen Umgang bemühen.

Deine Tochter ist 10 Jahre ... meine ist ab 9 Jahre alleine mit dem Zug gefahren. War allerdings immer die direkte Strecke zwischen 2 Punkten. Ihr wurde die Station gesagt wo sie aussteigen muss und sie hatte ein Handy wo man sei auch ständig anrief ... sei es nun auf der Fahrt zur Oma oder jetzt mit 13 Jahren auf dem Weg zu Papa. Das ist natürlich auch abhängig davon, wie selbstständig und zuverlässig ein Kind ist.

Liebe Grüße
sabi70

-- Editiert von sabi70 am 21.12.2004 10:19:51

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#3
 Von 
Lothar_Berlin
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 3x hilfreich)

Danke für die Antworten.

@sabi70

Meine Tochter zieht an die Norsee, wird dann also mehr als 100km von mir entfernt leben.
Somit werde ich sie dann noch weniger als jetzt schon sehen können, denn diese Entfernung mit dem Zug kann man ihr noch nicht zumuten.
Wie schon Dein Vorredner meinte, was nützt das gemeinsame Sorgerecht auf dem Papier, wenn die Praxis ganz anders aussieht? Und deshalb gleich wieder zum Anwalt, ist nicht mein Ding.
So werde ich mich wohl halt damit abfinden müssen, meine Tochter seltener zu sehen.

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#4
 Von 
sabi70
Status:
Praktikant
(646 Beiträge, 41x hilfreich)

Naja abfinden würde ich mich damit nicht. Vielleicht könnt ihr ja die Regelung treffen, dass du deine Lütte wenigstens !!alle!! Ferien über die komplette Zeit bei dir haben kannst? Das wäre ein minimaler Ausgleich für die viele Zeit die dir dann entgeht aber diese Zeit wird dir vielleicht sogar mehr bringen, da du sie intensiver nutzen kannst als ein Wochenende.

Gleich mit dem Anwalt zu kommen ist der Kommunikation ja auch nicht zuträglich aber ich bin der Meinung ich hätte hier schon irgendwo gelesen, dass die Mutter nicht einfach so wegziehen kann und das es da Möglichkeiten gibt. Erkündige dich doch einfach mal bei einem Familienanwalt und sonst kann ich nur dazu raten einen Weg zusammen mit der Mutter im Interesse des kindes zu finden.

Sonst wäre ja auch ein verlängertes Wochenende anzudenken ... von mir aus einmal oder 2 x im Monat. Das du deine Tochter gleich nach der Schule abholst und mitnimmst zu dir und sie dann am Sonntag wieder zurückfährst. Die Kosten könnt ihr euch ja teilen .... also Mama und Papa. Oder Alternativ trefft ihr euch irgendwo auf halber Strecke das keiner von beiden den Megaweg hat.

Ich wünsche euch udn deiner Tochter das ihr eine für alle tragbare Regelung findet.

-----------------
"Es wünscht einen schönen Tag
sabi70

Reklamationen direkt an fantasmita@gmx.net :) "

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#5
 Von 
Julfin
Status:
Beginner
(53 Beiträge, 1x hilfreich)

Bei mir wird es wohl auch bald so weit sein, das meine Frau mit den Kindern ca. 300 km von mir entfernt wegziehen wird. Ich habe diesbezüglich Morgen ein Termin bei einer Anwältin. Auch wenn meine Erfolgsaussichten sehr gering sind, werde ich "Kämpfen". Zu wissen das meine Kinder bald so weit weg sind, ist für mich unerträglich.
Werde die Tage bestimmt mehr berichten können.

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#6
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1851 Beiträge, 111x hilfreich)

ich glaube, viele Mütter machen sich das zu einfach.

Berlin - Nordsee sind ca. 400 km.
Da von einer verlängerten Wochenendreglung / "Gleich-Nach-der-Schule-abholen"-Reglung oder "Hälfte-Entgegenkommen"-Regelung zu sprechen ist doch Schönfärberei. Das klappt doch keine Zwei-Mal vernünftig, mal abgesehen von den immensen fahrtkosten, die da entstehen.

Soll der Vater pro Umgangswochenende 1600 km fahren?? ein toller Kontakt ist das dann! Tochter wird wohl von ihrem übermüdeten Vater nicht viel haben.
Oder er nimmt sich eben für jedes Wochenende ein Hotel-Zimmer an der Nordsee. Geschiedene Väter sollen ja in Geld schwimmen, wie man hört.

Etwas mehr Verantwortungsbewusstsein für ihre Kinder sollten manche Mütter schon zeigen.

Gruß,
nachgefragt

-----------------
"Die Ausführungen sollen keine Verallgemeinerungen sein, damit sich niemand ungerecht behandelt fühlt"

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#7
 Von 
jimmi34
Status:
Schüler
(388 Beiträge, 60x hilfreich)

Miene Ex ist lebt demnächst mit meinem Kind
in ca.550 km Entfernung .....(einfache Fahrt)

Wie ich das regel weiß ich noch nicht..!
Denke an die Ferien ....sonst wird es wohl nicht möglich sein....
Aber wir Väter haben nur das eine Recht" Pünktlich zu zahlen und Mama nach der Nase tanzen !!!!


Frohe Weihnachten ....

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#8
 Von 
Rosenheimer
Status:
Frischling
(41 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo zusammen,

diese Fragen sind hier im Forum schon öffters gekommen. Daher @Lothar schau mal in dieversen Themen z.B: Julfin usw.

Das Thema lässt sich nur mit gemeinsamen Zusammensetzen lösen.

PS: meine Kids wohnen auch 550 km weit weg und es ist nicht einfach! 4 mal im Jahr! Aber besser als nix.


Gruß Rosenheimer

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#9
 Von 
Lothar_Berlin
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 3x hilfreich)

Danke all denen, die mir dazu schrieben.
Ich habe den Eindruck, dass die Mütter gar nicht wissen, was eigentlich "gemeinsames Sorgerecht" bedeutet. Da wird allein gehandelt und die Väter dann vor vollendete Tatsachen gestellt. Hauptsache der Unterhalt geht ein.
Mit Rücksicht auf unsere Tochter, um keinen Stress aufkommen zu lassen, werde ich wohl zähneknirschend mit ansehen müssen, dass ich sie nur noch sehr selten sehen werde.
Denn die Klagerei kostet nur Geld und der Erfolg ist mehr als ungewiss.
Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest mit ihren Kindern.

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#10
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4629 Beiträge, 227x hilfreich)

Hallo,
ich bin vor 2.5 Jahren sogar 650 km weit weggezogen. Meine Kinder waren damals 11 und 13.
Der Vater meines Jüngsten hat sich eh nie gekümmert, deshalb war es eigentlich auch wurscht, wie weit weg er wohnt.

Mit dem Vater meines Großen hab ich stundenlange Gespräche geführt. Er und unser Sohn lieben sich abgöttisch und hatten regelmäßigen Umgang alle 2 Wochen und in den Ferien.

Er hat mir von Anfang an keine Vorwürfe etc... gemacht. Ich habe ihm in Ruhe meine Gründe erklärt und er hat mir von seinen Ängsten erzählt. Allerdings sagte er auch, dass der Junge jetzt eh in der Pubertät ist und nicht mehr allzuviel Interesse an Vater UND Mutter ha, sondern doch lieber bald seinen eigenen Interessen nachgehen würde. Somit würde er wahrscheinlich sowieso nicht mehr jedes Wochenende zu ihm kommen wollen.
Er hatte vor unserem Umzug ganz arg dran zu knabbern. Das hat er mich allerdings nie spüren lassen - ich hab es viel später von seiner Mutter erfahren.
Wir haben - wie schon erwähnt - lange darüber gesprochen und ich habe ihn auch nicht vor vollendete Tatsachen gestellt. Zu dem Zeitpunkt war es noch nicht 100%ig, dass ich umziehen wollte. GEMEINSAM haben wir überlegt, wie wir künftig den Umgang gestalten wollen. Auch habe ich ihm versprochen ( und hätte es auch eingehalten ), dass ich sofort zurückgekommen wäre, wenn der Junge damit nicht zurecht kommt.

Kurz gesagt: Er hat mir zugeraten, umzuziehen! Wenn auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Logisch!

Schon ziemlich schnell nach unserem Umzug waren alle Ängste vergessen. Die Kinder sind anfangs in ALLEN Ferien - teilweise sogar an verlängerten Wochenden nach Hamburg gefahren. Auch der Kleine mit 11 Jahren. Ich habe sie hier in den Zug gesetzt und Papa hat sie am Bahnhof abgeholt. Ich habe ihm die Wagennummer durchgegeben - so konnte er gleich an der Tür warten.

Die Fahrkarten habe natürlich ich bezahlt. D.h.: Nur die ersten. Irgendwann sagte sein Paps zu mir, dass er mindestens die Rückfahrt zahlen wolle und wenn ich finanzielle Schwierigkeiten hätte, sollte ich Bescheid sagen, dann würde er auch die gesamten Kosten tragen!!
Jett sieht er seinen Sohn zwar nicht mehr ganz so oft, dafür aber viel länger "am Stück". Alle 6 bis 8 Wochen sind Ferien. Zwischen 1 Woche und 6 Wochen. Telefonischer Kontakt besteht fast alle 2 Tage stundenlang ( allerdings - wie sein Vater damals schon prophezeite - mehr mit seinem "Stiefsohn, den seine 2. Frau mit in die Ehe brachte - als mit ihm. Aber er lacht drüber und freut sich, dass er aus diesem Grunde seinen - heute 16 jährigen - überhaupt noch mal zu Gesicht bekommt, da er sich nämlich wirklich langsam was besseres vorstellen kann, als die gesamten Ferien über mit Vaddern Angeln zu gehen. :-))
Der Liebe und dem engen Verhältnis zwischen den beiden hat der Umzug letztlich nichts angetan. Im Gegenteil: Manchmal glaube ich sogar, es ist noch inniger geworden.
Kürzlich hat mein Sohn überlegt, zu seinem Vater zu ziehen. Logisch hätte mir das in der Seele wehgetan aber ich hätte ihm nie Steine in den Weg gelegt. Sein Vater meinte daraufhin, dass er dann aber den beiden Jungs eine eigene Wohnung anmieten würde, da er es ansonsten nicht allzulang aushalten würde mit den zwei Halbstarken. :) - Was natürlich nicht ernst gemeint war!!
Mein Sohn entschied sich dann aber doch bei mir zu bleiben, weil ich besser koche, als die Frau seines Vaters. :) ;)
Letztes Jahr zu seiner Konfirmation ist die gesamte Familie ( auch die meines jüngsten Sohnes ) zu uns gereist und wir haben ein ganzes Wochenende gemeinsam unter einem Dach gefeiert.
Sicher ist dies nicht "perfekt". Für keinen Beteiligten aber nach einer Trennung ändert sich nun einmal im Leben beider Partner etwas und das Leben geht nicht immer die Wege, die man gern hätte.
Ist vielleicht n etwas weit hergeholtes Argument aber es gibt auch viele Kinder, dessen Väter auf Montage sind oder Fernfahrer usw.... Da sieht man sich auch nicht viel öfter und es schreit niemand danach, dass der Vater den Job wechseln sollte.
Und glaub mir @nachgefragt: Ich habe mir dies ganz bestimmt NICHT einfach gemacht !!

Ich - und inzwischen auch mein Exmann - sind trotzdem der Meinung, dass auch auf die Entfernung der Kontakt gepflegt werden kann, wenn beide Eltern noch miteinander reden können. Irgendwann ist es doch für fast jeden an der Zeit, auch mal Kompromisse einzugehen. Muss man halt versuchen, das Beste daraus zu machen. Bei uns klappt es. Natürlich musste auch das Kind diesen Kompromiss eingehen aber unser Kind hat - nach wie vor - Papa UND Mama. Was bei vielen, die lediglich 500 m auseinander wohnen, nicht der Fall ist!!

Das alles klappt natürlich nur, wenn die ehemaligen Partner sich noch ( oder wieder ) verstehen und reden können und wenn beide das Ziel haben, den Umgang weiterhin - so gut wie möglich zu ermöglichen.

Schluß jetzt mit dem Gequatsche!
Ich wünsche hiermit allen Vätern, allen Müttern und vor allem allen Kinder ein gesegnetes fröhliches Weihnachtsfest und auf dass 2005 alles besser wird !!

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#11
 Von 
guest123-22
Status:
Lehrling
(1851 Beiträge, 111x hilfreich)

Ich wünsche ebenso allen ein schönes Weihnachtsfest!
Und 2005 WIRD besser!
Man muss nämlich auch daran glauben!

nachgefragt

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#12
 Von 
Lothar_Berlin
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo,
zu diesem Thema gibt es Neuigkeiten, über die ich erst jetzt leider erfahren habe.
Meine Tochter (11 Jahre) ist auffällig in der Schule geworden. Auffällig insofern, dass ihre
schulischen Leistungen erheblich nachlassen (von befriedigend nach ausreichend).
Bei einer Rücksprache in der Schule mit dem Klassenlehrer und Lehrerin wurde mir mitgeteilt, dass das Kind Schwierigkeiten mit der Mutter (meiner Ex-Frau) hat, wenn diese schimpfen würde. Sie würde besonders stark schimpfen, wenn sie zuviel Alkohol getrunken hätte. Dies hatte sie dem Klaussenlehrer u. der Lehrerin anvertraut.

Das Kind wurde auch schon abends mit ein ein Lokal genommen, wo es sich an Spielautomaten beschäftigen musste, während die Mutter mit ihrem Lebensgefährten Sekt u. Bier tranken. Erst gegen Mitternacht war das Kind zuhause und konnte den darauffolgenden Tag nicht in die Schule gehen, weil es über Kopfschmerzen u. Übelkeit klagte.
Desweiteren kommt meine Tochter permanent mit schmutziger Wechselwäsche zu den Besuchen zu mir.
Ihre Schultasche wird von der Mutter nicht kontrolliert, sonst würde ich in dieser keine verschimmelten Brotreste etc. finden.
Nach Aussage meine Tochter steht der Weg- und Umzugstermin für den 1. September 2005 fest.
Ich möchte hier wirklich nicht "dreckige Wäsche waschen" gegenüber meiner EX-Frau, aber ich mache mir große Sorgen über die weitere Entwicklung meiner Tochter. Denn, ist sie erst weggezogen, ist guter Rat teuer.
Auf Befragen gibt sie auch an, sie wolle beim Papa bleiben u. nicht wegziehen. Hat aber Angst der Mutter dies zu sagen.
Mit meiner Ex-Frau habe ich darüber noch nicht gesprochen, denn ich weiß vom Wegzug des Kindes offiziell nichts!
Ein Besuch beim Jugendamt war für mich nicht überzeugend. Dort wurde mir lediglich ein Gespräch mit der Mutter empfohlen, von der ich sowieso nur belogen werde.
Wie verhalte ich mich nun richtig? Gleich zum Familiengericht mit den Fakten, zwecks einsweiliger Anordnung wegen der Dringlichkeit oder diese Angelegenheit einem Anwalt übergeben?
Wer weiß Rat?
Danke für die Antworten.....

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#13
 Von 
delphine0077
Status:
Schüler
(284 Beiträge, 53x hilfreich)

Hallo Lothar
Also wenn es schon feststeht das die Km mit eurer Tochtewr wegzieht,dann würd ich zum Anwalt damit das gerichtlich geklärt wird,wenn ihr zwei das nicht könnt.
Das Ja kann nur vermitteln aber letztens nix entscheiden.
Du kannst deine Ex ja erstmal anschreiben lassen von wegen das du mitbekommen hast das eure Tochter schlechter in der Schule wirst u du meinst das ein ortswechsel u neue Klassenkameraden da nicht förderlich sind,wenn die KM mit der Tochter wegzieht.
Und falls die KM meint es wäre nie die rede von einem umzug zur Nordsee gewesen,kannst dir ja die Schulanmeldung zeigen lassen,denn die müßte sie ja haben u da steht ja in welcher Schule eure Tochter angemeldet ist.
Das mit den kneipengeschichten mag stimmen ist aber immer schwer sowas zu beweisen,sowas wird wenn auch in einigen fällen erstmal vom Gericht nicht all zu ernst genommen,da es erstmal als die berühmte schmutzige Wäsche abgestempelt wird.
Dasd mit den Schulnoten ist belegbar durch die Lehrer.Und das eure Tochter zu dir möchte,das kann sie ja bei gericht sagen,wenn sie dann dem gericht erzählt das sie mit mama durch die Kneipen zieht,ist es ein vorteil für dich.
gruß delphine

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#14
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7170 Beiträge, 969x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#15
 Von 
Lothar_Berlin
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo zusammen,
ich hatte das Kind während der gesamten Pfingsferien bei mir, wo es mehrfach sagte, bei bleiben zu wollen.
Heute, Montag, wieder bei der Kindesmutter, schrieb sie mir eine SMS, sie wolle doch lieber bei Mama bleiben.
Also bitte, was soll ich tun? Dem Kind wurde und wird mal wieder versprochen, wie schön es am neuen Wohnort ist. Dort wurde ein Bauernhof gekauft und dem Kind ein Pony versprochen. Es ist ja so schön einfach ein
11-jähriges Kind zu beeinflussen.
Offiziell habe ich von der KM noch immer keine Nachricht vom Wegzug trotz gemeinsamen Sorgerechts. Auf einem Einschreibe-Brief diesbezüglich wurde nicht reagiert.
Langsam bin ich der Meinung, dass das gemeinsame Sorgerecht leider nur soviel wert ist, wie das Papier, auf dem es geschrieben steht!
Es muss wohl auch erst etwas passsieren, schulische Leistungen fallen in der neuen Schule weiter ab, Kind macht Suizifversuche o.ä.
Über Antworten wäre ich sehr dankbar.

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#16
 Von 
teufelin
Status:
Master
(4629 Beiträge, 227x hilfreich)

Hallo Lothar,
ich bin ganz bestimmt die Letzte, die Beeinflussung herunterspielen möchte aber die Reaktionen und Aktionen deiner Tochter zeigen m.E. doch ganz deutlich, dass sie sich hin- und hergezogen zwischen euch fühlt. Sie möchte bei beiden bleiben und es wahrscheinlich zudem auch noch beiden Recht machen. Das kann aber nicht klappen.
Es hilft nichts: Bei einer Trennung müssen alle Beteiligten irgendwo Kompromisse machen. Auch die Kinder!!
Die Suizidversuche und der Leistungsabfall in der Schule sind schlimm. Bist du dir aber sicher, dass allein die Mutter die Schuld daran trögt? Vielleicht hat sie auch ganz andere Probleme, die mit der Schule zusammenhängen?! Oder sie leidet ganz einfach darunter, dass ihr BEIDE sie (unbewusst ) hin und herzieht !!??
Bist du dir ganz sicher, dass es dem Kindeswohl entsprechen würde, künftig bei dir zu leben?
Schau mal: Ich weiß nicht, wie lange ihr schon getrennt seid aber glaubst du nicht auch, dass das Mädel ganz arg unter der Trennung von der Mutter leiden würde?
Für die Kinder ist die Trennung schon schlimm genug. Wenn sie dann noch hinterher spüren, dass beide Elternteile sie unbedingt mehr oder minder für sich allein haben wollen - dies aber unmöglich ist - muss es eine Katastrophe für ein so junges Mädel sein.
Wie die Sache auch ausgeht - ich wünsch euch allen viel Glück! Und: Versucht doch bitte - dem Kindeswohle zuliebe - das Mädel zur Ruhe kommen zu lassen.
Da ihr beide nicht mehr vernünftig miteinander sprechen könnt, wirst du ihr den Umzug eh nicht ausreden können. Du solltest dich jetzt also ganz in Ruhe fragen, was jetzt einzig und allein für das Kind das Beste ist!!
Lieben Gruß und alles Gute!

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#17
 Von 
Lothar_Berlin
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 3x hilfreich)

@teufelin


Hallo, danke für die Antwort.
Gott sei Dank ist es noch nicht zu einem Suizidvewrsuch meiner Tochter gekommen! Dies sah ich als spätere Reaktion der Tochter, wenn sie weggezogen ist. Ich habe sie auch nie mit Fragen des Aufenthaltes bedrängt. Das gab sie alleine während der Besuche bei mir an.
Du kannst mir glauben, dass ich der letzte bin der an dem Kind "rumzehrt"!
Ich wurde vor einiger Zeit von der Schule angesprochen, weil die Leistungen nachlassen und sich die Tochter an eine Vertrauensperson in der Schule u. an den Klassenlehrer gewandt hatte, dass sie zum Papa wolle. Sie könne dies Mama nicht sagen, weil die KM dann schimpfen würde, dass ich vom Umzug erfahren würde. Besonders schlimm schimpfen, wenn die Mutter was getrunken hätte. Dies soll häufig zusammen mit ihrem Lebensgefährten vorkommen. Alle wohnen in seinem Haus. Nicht nur mir wurde das mitgeteilt, auch Freundinnen und der Schule.
Ich weiß sehr wohl, dass Trennungen für Kinder sehr schwer sind und darunter leiden.
Ich bin übrigens seid 6 Jahren geschieden und seit 9 Jahren getrennt. Die Besuchszeiten an den Wochenenden alle 14 Tage wurden mehr schlecht als recht eingehalten. Oft hatte das Kind Kopfschmerzen oder ähnliches und konnte (wollte) nicht zum Papa. Mit Rücksicht auf die Tochter habe ich Ruhe behalten und dem allem geglaubt.
Später wurde mir von meiner Tochter dann gesagt, sie wollte sehr wohl zum Papa, konnte aber nicht, weil Mama das so bestimmt hatte.
Das Kind hat Angst vor der Mutter!
Aber okay, als Vater mit Sorgerecht muss man erst mal zusehen, dass etwas passiert, damit man etwas für die Ämter in der Hand hat. Vorher wird ja eh nichts getan.
Ich weiß, es ist verdammt schwer es jedem gerecht zu machen!
Mit Rücksicht auf meine Tochter werde ich nun abwarten wie sich meine Tochter drüben entwickelt. Aber auf Grund der Umstände (Alkohol, Hygiene, etc.), die ich hier nicht alle aufzählen kann, werde ich meine Tochter weiter im Auge behalten. Auch, wenn es auf Grund der Entfernung schwieriger für mich wird.

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#18
 Von 
Lothar_Berlin
Status:
Beginner
(59 Beiträge, 3x hilfreich)

Hallo zusammen,
ich habe in den nächsten Tagen ein Gespräch mit dem Schulpsychologen. Dieser hat bereits einen Bericht vom Klassenlehrer über die Auffälligkeiten meiner Tochter (11) bekommen. Bei diesem Gespräch werden der Klassenlehrer, die Rektorin, die Kindesmutter und ich, der Kindesvater, dabeisein. Inwieweit das Kind dabei ist, weiß ich nicht. Vermutlich wird es schon vorher vom Schulsychologen befragt werden, wo es wohnen möchte.

Um es nochmals zu sagen. Das Kind hat einfach Angst. Angst davor ihrer Mutter zu sagen, dass es beim Papa wohnen und nicht umziehen möchte.
Ein Kind wird nie der Mutter sagen, du mit deinem Freund trinkst zuviel u. du schimpfst dann immer besonders laut. Das Kind erzählt es seinen Freundinnen, von deren Eltern ich es weiß. Auch die abendlichen Kneipenbesuche mit der Tochter habe ich so erst erfahren.
Das Kind liebt die Mama und den Papa und steht eigentlich hilflos mit seinen Wünschen da.

Ich bin wirklich nicht derjenige, der am Kind zehrt. Ich würde der erste sein, der es beim Gezehre loslassen würde! Allerdings bin ich schon sehr wohl auf das Wohl meines Kindes bedacht!
Nun warte ich erst mal den Verlauf des Gespräches ab.

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