Geschwiester trennen

21. Februar 2008 Thema abonnieren
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)
Geschwiester trennen

Hallo,

hoffe hier kann mir jemand weiterhelfen, suche im Moment nach jeden Strohhalm.
Bin seit 5 Jahren getrennt/geschieden unsere beiden Jungs leben seitdem bei mir, jetzt bin ich an dem Punkt nach so vielen Jahren Streit mit meinem Ex-Mann zwecks Unterhalt, wo sollen die Kinder leben und und und. Bin an dem Punkt das ich sage nehm du den grossen (10 Jahre) er war immer ein Papakind. Meine Jungs streiten jeden Tag unheimlich sie werden durch meinen Ex-Mann gegen mich aufgehetzt und mein grosser ruft sofort seinen Papa an wenn es streit gibt. Ich arbeite 60Std im Monat wie kann ich finanziell weiterleben? Muss ich Unterhalt an meinen grossen zahlen wenn er bei seinem Papa wohnt? Ich möchte schon versuchen auf Teilzeit zu gehen, aber mehr ist echt nicht drin, weil ich mit der Betreuung von meinem kleinen dann genug beschäftigt bin. Es bricht mir das Herz nur darüber nachzudenken einen herzugeben, aber jetzt bin ich wirklich mit meinen Nerven und meiner Kraft am Ende.
Wie läuft was weiter? Bitte helfen Sie mir.
Grüsse Silvia

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23 Antworten
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#1
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2429 Beiträge, 213x hilfreich)

Guten Morgen, Silvia!

Wenn du den Großen zum KV lässt, bist du für diesen zu Barunterhalt verpflichtet.
Folglich unterliegst auch du einer gesteigerten Erwerbsobliegenheit.
Da kannst du die Idee, mit der Teilzeitarbeit,wohl gleich wieder verwerfen, wenn das Einkommen nicht ausreicht.
Wie alt ist denn der Kleine?
Wenn dieser schon die Schule besucht, ist es dir demnächst (je nach zuständigem OLG) ohnehin zuzumuten deine Erwerbstätigkeit auszubauen.

Lieben Gruß!

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#2
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 389x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#3
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3868 Beiträge, 471x hilfreich)

Strike!, Haselstrauch. Wie immer kompetent, pragmatisch, aber auch mit viel Empathie für alle Beteiligten auf den Punkt gebracht. :respekt:

Bewundernde Grüße

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#4
 Von 
Nadja24
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 19x hilfreich)

Auch wenn Geschwister sich streiten, sie brauchen einander!
Es ist einfach grauenvoll, wenn man Kinder trennt nur damit für die Eltern alles einfacher wird.
Ihr habt ihnen schon die Familie weggenommen, jetzt auch noch einander?

Ja, das mag jetzt weiß Gott wie polemisch sein.
Und nein, das tut mir jetzt auch nicht leid.

Für den Kleinen gibts im Fall der Fälle sicher Betreunungsmöglichkeiten, die eine Vollzeitstelle erlauben damit du dann deiner Unterhalstpflicht dem Großen gegenüber nachkommen kannst.

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#5
 Von 
anonym_0405
Status:
Praktikant
(800 Beiträge, 256x hilfreich)

Wie "klein" ist das Kind denn überhaupt?

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#6
 Von 
Dori*
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 87x hilfreich)

@Nadja
Ich wäre froh gewesen ,wenn jemand meinen großen Bruder mitgenommen hätte ,aber das Glück hatte ich nicht :grins:

Ne ,im Ernst ,soo dramatisch finde ich das wirklich nicht ,die beiden brauchen ja nicht die Regelung einhalten ,max .alle 2 Wochen das Besuchswochenende zusammen zu verbringen .Wenn so wollen würden ,könnten sie sich och regelmäßig treffen .
Zum anderen sind es ja keine Zwillinge die man hier trennen will und harmonisch geht es wohl auch nicht zu ,nach der Aussage der Mutter .Vieleicht ist es ganz gut die Streithähne mal getrennt zu halten ,dann wissen sie sich zu schätzen .

Mich würd auch interessieren ,wie alt die beiden sind .

LG

-----------------
"Fühlst du dich von jemandem beleidigt,
so stellst du dich geistig unter ihn."

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#7
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2429 Beiträge, 213x hilfreich)

Hi, Mädels!

Ich will mal beim Rätselraten mitspielen.

Der Große ist 10 Jare alt und da die Trennung vor fünf Jahren statt fand, müsste der Kleine so zwischen 5 und 9 Jahre alt sein.

Das hatte ich schon zuvor hergeleitet (sicherheitshalber aber nachgefragt!) und darauf meine 2. Begründung zur Erwerbstätigkeit angebracht.

Lieben Gruß!

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#8
 Von 
Dori*
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 87x hilfreich)

@Tigerchen

quote:
Da kannst du die Idee, mit der Teilzeitarbeit,wohl gleich wieder verwerfen, wenn das Einkommen nicht ausreicht.

Die TE meinte ,das sie versuchen will mehr als 60Std. im Monat zu arbeiten ,nicht noch weniger .

Oder du hättest zu besseren Verständnis anhängen sollen :
Nicht nur auf TZ gehen ,sondern gleich VZ :)

LG

-----------------
"Fühlst du dich von jemandem beleidigt,
so stellst du dich geistig unter ihn."

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#9
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2429 Beiträge, 213x hilfreich)

Hi, Dori!

Dass die KM lediglich 15h/Woche arbeitet und sich somit nicht selbst versorgen kann wird in ganz naher Zukunft zu ihrem Problem.
Ob diese 15h/W als Teilzeit oder als geringfügig einzustufen sind, kann ich dir im Moment nicht schreiben, ist auch eher unerheblich. Sie wird angehalten werden ihre Arbeitszeiten auszuweiten, wenn dies zumutbar ist, ob sie will oder nicht.
Sie möchte gerne in Teilzeit arbeiten (wg. der Betreuung des Kleinen!), aber auch 25h/W entsprechen wohl einer Teilzeit und wären noch immer kaum bedarfsdeckend und für den Barunterhalt gegenüber dem Großen würde es vermutlich noch immer nicht reichen.
Auch hier gilt aber die Zumutbarkeit und die kann ich wohl kaum bewerten. Dass sie sich wünscht, für die Kleine entsprechend Zeit aufzubringen ist bestimmt lieb gemeint, aber bei dem angenommenen Alter des Kleinen kann eine Fremdbetreuung (sofern möglich) mit eben dieser Begründung nicht in Abrede gestellt werden.
Sollte sie mit einem aus Teilzeit erzielten Einkommen ihren Bedarf und den des Großen sicher stellen können ist das ihre Sache, aber i.d.R. sind solche Einkommen selten bedarfsdeckend.
Je nach OLG-Leitlinien und Billigkeit des Einzelfalls kann sie dann auf Vollzeittätigkeit verwiesen werden.
Gerade wenn der Große zum KV zieht und sie zu Barunterhalt verpflichtet ist, wird die TE wohl früher zur Vollzeitarbeit - die sie eigentlich nicht ausüben möchte - vergattert werden.

Ich hoffe, das war jetzt verständlicher.;)

Wunschdenken und das wahre Leben liegen mitunter meilenweit auseinander.

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#10
 Von 
Dori*
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 87x hilfreich)

Ja ,genauso wollt ich´s hörn ;)

Hast du schön geschrieben ,kriegst von mir ein Fleißsternchen :grins:

Wünsch noch einen schönen ,regenfreien Tag :)

LG

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"Fühlst du dich von jemandem beleidigt,
so stellst du dich geistig unter ihn."

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#11
 Von 
snowi76
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo.
Mal ne blöde Frage, bin leider neu hier:
Wenn wir mal annehmen, daß der KV auch arbeitet, dann müsste weder der eine noch der andere Unterhalt bezahlen. Es wäre quasi "ausgeglichen". Liege ich da richtig??? Und wie schaut das allgemein aus, muß der wo mehr verdient in dieser Situation dann dem anderen Kindesunterhalt bezahlen?? (Gesetz dem Fall meine vorherige Annahme erweist sich als richtig.)

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#12
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Wow das sind ja ganz ganz viele Antworten :-)
erst einmal ein rießen Dankeschön an euch alle.
Also mein kleiner ist 7 Jahre alt, ich wohne 50km von meinen Eltern und dem KV entfernt, im Moment schiebe ich den kleinen immer zu irgendwelchen Bekannten hier, wenn ich zum Beispiel auch abends arbeiten muss (im Einzelhandel tätig-bis 22 Uhr Öffnungszeit), ich habe schon mal eine Tagesmutter beantragt die Kosten dafür sind aber nicht übernommen worden, da ich den kleinen nicht mindestens 7 Std die Woche bei der Tagesmutter hatte (toll zahl zusätzlich noch für eine Betreuung vor der Schule und nach der Schulzeit im Kindergarten nebenan) habe es bisher so regeln können im Geschäft das ich überwiegend Vormittags arbeite wenn die Kids untergebracht sind, wenn ich mehr Std. arbeiten muss geht das natürlich nicht mehr so einfach.
Mein Ex-Mann verdient weiterhin voll er ist Verlobt und sie erwarten im Mai ihre Tochter, wenn mein grosser zu Ihm zieht, hebt sich der Kindesunterhalt dann nicht auf? Ich kann doch garnet sowiel verdienen das ich meinem grossen Unterhalt zahlen kann (was ich sehr gerne machen würde, wennnnnnn ichs könnte)?
Mal das finanzielle aussen vor gelassen, meine beiden streiten wirklich sehr sehr viel mittlerweile möchte weder mein Ex-Mann noch die Großeltern die beiden zusammen nehmen.
Ich hab echt kein Plan wie ich das durch stehen soll!!!
Gruss Silvia

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

An Haselstrauch****
Es ist nicht die Sklaverei aber es ist vielleicht der komplette Untergang für meinen grossen, denn bisher hat sich mein Ex-Mann nicht als Vater bewiesen im Gegenteil er hat die Kinder mit allem materiellem eingedeckt was geht, er besticht sie jedens zweite Wochenende mit Geschenken, er ruft immer nur den grossen an und sagt ihm ich hole dich zu mir weil die Mama schimpft und versucht den Kindern eine Klarheit und Struktur ins Leben zu bringen.
Leider immer vergebens, aber ich kann einfach nicht mehr kämpfen es muss ruhe einkehren und wenn das der Preis ist das ich den grossen so wie mein Ex-Mann das seit 5 Jahren probiert zu ihm geben soll das werde ich diesen Schritt jetzt gehen müssen, aber ich bin froh das das Jugendamt meinen Ex genau im Auge behalten wird (sind seit 10 Jahren im Kontakt mit dem Jugendamt ) mittlerweile wissen auch die das mein Ex nur gegen mich schiesst und die Kinder auch beeiflusst. Also ich könnte ohne Witz ein ganzes Buch über mein Leben schreiben, oder einen Film drehen, das kann man sich nicht vorstellen was ich die letzten 10 Jahre mit meinem Ex-Mann mit gemacht habe. Glaubt mir es wäre ein Bestseller.
Gruss

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#14
 Von 
Schumag
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, habe eine ähnliche Situation wie du erlebt. Nur das ich in der Rolle deines Ex-Mannes war mich nur nicht so m... wie er verhalten habe. Also alles fing mit dem üblichen an Scheidung, Trennung von den Kinder damals 4 und 6 Jahre alt. Sohn Papakind wollte von Anfang an lieber bei mir bleiben. Doch seine Mutter wollte ihn nicht ziehen lassen. Was zur Folge hatte das er ständig Stress mit ihr hatte, die Noten in der Schule immer schlechter wurden und über das Verhältnis zu seiner Schwester will ich nur soviel das es von Woche zu Woche immer schlechter wurde und ich mir machmal wie ein Ringrichter beim Boxen vorkam. Das Ende vom Lied war das mein Sohn (heute 13) sich eines Tages in ein Taxi gesetzt hat und mit gepackten Koffern bei mir vor der Tür stand. Meine Ex wollte ihn aber immer noch nicht gehen lassen! Doch nun war meine Geduld zu Ende hab dann über Jugendamt usw. solange gekämpft bis er bei mir bleiben durfte. Nun wo er seit einem halben Jahr bei mir lebt geht es allen besser. Seine Leistungen in der Schule sind wieder gut geworden, das Verhältnis zu seiner Mutter ist ebenfalls besser geworden und mit seiner Schwester (heute 11) versteht er sich nun auch wieder besser.
PS: Seine Schwester sieht er trotz 130 Km Entfernung jedes WE.

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#15
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Hi,
ja so war bzw. ist es bei uns auch, mein grosser war immer ein Papakind und vor 5 Jahren stand das schon mal im Raum, nur hatte ich nicht die Kraft ihn gehen zu lassen, ich liebe meine beiden Jungs abgöttisch und ich möchte das beste für sie auch wenn dieser Weg schwer ist, ich hoffe das dann wirklich jeder von uns vier zur Ruhe kommen kann. Ich weiss das es damals auch für meinen Ex-Mann ein Weltuntergang war den grossen nur noch alle 2 Wochen zu sehen (für den kleinen empfindet er leider nicht so viel)deswegen kämpft er seit 5 Jahre mit allem was geht gegen mich
NNNNNuuuuurrr hat er dabei nicht bedacht, das er nicht gegen mich kämpft sondern gegen seine Kinder und das Resultat haben wir ja jetzt.
Mein grosser kann noch nicht selbst entscheiden dafür ist er 1. zu jung und zweites viel zu hin und her gerissen er möchte weder mich noch den Papa verletzen und so habe ich Ihm heute mittag erklärt das Mama und Papa das entschieden haben und das dieser Weg nicht für immer so bleiben muss. Man ich könnte nur heulen wenn ich daran denke.:-(((

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#16
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Wie war das dann bei dir mit dem Unterhalt? Für die Kinder.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Dori*
Status:
Lehrling
(1706 Beiträge, 87x hilfreich)

Les es dir durch ,wie es bei Schumag ist ;)
http://www.123recht.net/Mu-meine-Ex-für-meinen-Sohn-Unterhalt-zahlen__f107649.html

@snowi76
Ausgegelichen ist der KU nur bei Zwilligen und wenn die Eltern gleichzeitig exakt das selbe EK haben .
Die Konstellation hab ich aber noch nie erlebt und somit nicht ganz so einfach .

Es kommt auf den EK und das Alter der Kinder an . :)

Am Ende kann natürlich der ,der mehr zu zahlen hat ,nur die Differenz zahlen ,das ist klar .

LG

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"Fühlst du dich von jemandem beleidigt,
so stellst du dich geistig unter ihn."

-- Editiert von dori23 am 21.02.2008 21:53:48

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#18
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5527 Beiträge, 457x hilfreich)

Silvia hallo,
mir ist das sehr sympathisch, wenn eine Mutter überhaupt mal ihre Gedanken in diese Richtung bewegt.
Normalerweise- also ich kenne zumindest viele Mütter- sieht das ganz anders aus.

An eure Stelle würde ich weiterhin das Gespräch mit dem Jugendamt suchen, um auch gemeinsam zu überleben, wie oder wann man das umsetzen kann.
Auch noch mal besprechen, welche Pflichten für euch beide als Eltern bleiben.
Man könnte auch erst mal eine Zeitlang zur Probe z. B. in den Ferien die Kinder trennen.

Das klingt so grausam, ist es aber gar nicht, ein Kind geht zum Vater eines zur Mutter, es sind und bleiben beide Eltern.
Das mit dem Unterhalt könnt ihr ebenso beim Jugendamt klären, da geht eine Menge.

Vielleicht übernimmt einer diesen Beitrag (Schule, Kosten, Verein, usw.) und ein anderer kümmert sich um etwas anderes.
Am besten klar formulieren, dann hält man sich leichter daran.

Ich finde das vollkommen legitim, dass ein Mensch gesteht, wie am Ende er ist mit seiner Kraft, darum ja, ist es gut, ein Kind zum Vater zu geben.
Dennoch finde ich es wichtig genau hinzuschauen, denn dem Kind sollte es da schon gut gehen.

Wird die Partnerin des Vaters mit eingebunden, mag sie das Kind? Und, wie ist das bei dir, wie steht dein Partner dazu?
All das sollte man schon ansprechen, damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt.
Hilfen annehmen, dass ist der Schlüssel zum Glück.

Manche Menschen reißen alles an sich und am Ende stützt das Kartenhaus zusammen, und wer liegt unter diesem Haufen? Die Kinder natürlich.

Du machst dir Gedanken, eine Gabe die längst nicht jede Mutter hat.
Lass dir Zeit, überdenke die Punkte, sprichst du mit den Kindern darüber?
Wie sehen das Familie und Freunde, kannst du das schon ansprechen bei denen?

;) Also, dass Tigerchen im ARTiger hatte ich so noch nie gesehen, für mich war er immer artig.;)
Ich wäre froh gewesen, wenn jemand meine Geschwister mitgenommen hätte, aber auch ich hatte da nie wirklich Glück.
<a href="http://www.smilies.cc" target="_blank"><img src="http://space01.smilies.cc/smilie_4456.gif" border="0"></a>


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"LG Anny D.Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens,den man Liebe nennt."

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#19
 Von 
azrael
Status:
Master
(4939 Beiträge, 783x hilfreich)

Dein großer Sohn ist 10 und ihr seid seit 10 Jahren in Kontakt mit dem Jugendamt??? Wie das?

-----------------
"gruß azrael"

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Guten Morgen alles zusammen.
Meine Freunde die das alles hautnah mitbekommen unterstützen mich bei dieser Entscheidung. Meine Familie ist noch (verständlicherweise) schockiert sie können noch nicht verstehen wie ich nach so langer zeit aufgeben kann (in meines Vaters Augen).
Mein Lebenspartner steht mir zur Seite egal in welche Richtung ich mich je entscheiden würde. Ich habe mein Ex-Mann gefragt wie seine Verlobte damit umgeht, er meinte das kann man nicht voraus sagen ob sie damit klar kommt das unsere grosser nun bei ihnen leben soll !!
Toll sie kennt unserer Kinder von Baby auf (wir waren alle befreundet) und seit über 2 jahren sind sie fest zusammen, meiner meinung nach geht es auch ihr nur ums Geld.
Ja seit 10 Jahren sind wir im Kontakt, unsere Ehe lief von anfang an net wirklich, ist auch eine lange geschichte, 10 Jahre mit einigen jahre unterbrechung, vor vier jahren ist dann mein ex-mann zwei jahre hinter meinen rücken zum jugendamt, er hat mich versucht schlecht zu machen um den grossen zu sich nehmen zu dürfen, als ich dann angerufen worden bin und es hieß ich sollte mal vorbei schauen bin ich aus allen wolken gefallen als ich hörte was eigendlich läuft und wie lange schon, das gute dabei ich konnte meine lage schildern habe mir eine familienhelferin geholt und die hatte ich bis letztes jahr zu den sommerferien :-) die war toll und habe heute noch in notsituationen gespräche mit ihr sie hat alles mitbekommen die kämpfe die der KV gegen mich ausübt und hat das auch ganz klar dem jugendamt im abschlussbericht geschildert, der KV ist ausgeflippt er hat sie alle beleidigt und ist dann bei einem gespräch im jugendamt gebeten worden zu gehen. ich hatte grosse angst vor dem jugendamt ich dachte die nehmen einem immer die kinder weg, aber sie unterstützen mich wo`s geht und haben mir schriftlich bestätigt das sie mir die kinder nie weg nehmen würden da keine gründe vorliegen. also hier auch ein tolles lob ans jugendamt nicht alle sind schlecht. man muss lernen kritik an zu nehmen und versuchen es besser zu tun.
Und das Geld (den Unterhalt) ist für mich zweitrangig aber trotzdem muss ich wissen wie was weiter geht, denn ich muss weiter planen und organisieren. auch wenn der KV mir seit jahren unterstellt ich möchte nur sein geld absolut lächerlich deswegen gehe ich auch arbeiten habe meine Umschulung abgesagt, weil er gesagt hat ich nehm dir die kinder weg weil du dich nicht drum kümmerst und ich hätte 100€ im Monat weniger gehabt, aus Angst wie es weiter geht habe ich sie vor 3 jahren abgesagt :-(((. JETZT sch... auf´s Geld ich will Ruhe und Frieden für mich und meine Kinder.
Liebe Grüsse und danke das ich mir das hier mal von der Seele reden darf

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

*lächel* sorry wenn ich im Moment nicht immer gleich schnalle was hier alles geschrieben wird *grins* mein Kopf ist voll von allem und die Zettel muss ich erstmal wieder neu sortieren auf meiner Wäscheleine im Kopf *grins*

Ich möchte natürlich auch gerne auf Vollzeit arbeiten gehen :-) Bewerbungen laufen. Habe aber wie gesagt niemand festes hier noch dazu steht jetzt ein Umzug vor der Türe da ich mir diese Wohnung ja in ein paar Wochen auch nicht mehr leisten kann. Ich weiss ja gar net wo ich als erstes anfangen soll.

In welcher Preisklasse kann ich mir eine Wohnung suchen? Wieviel Geld habe ich zur Verfügung? Wann klappt das endlich auf Vollzeit zu gehen? Wo bring ich meinen "kleinen gut unter? Was wird mich das dann kosten?
Hab schon ne weile meinen Chef genervt das er mich auf 60 Std im Monat einstellt, glaube nicht das er mich auf Vollzeit einstellen wird, auch wenn er vor Weihnachten zu mir gesagt hat das er mir einen Bereich im Makt zuteilen möchte, aber sich von der Stundenanzahl nicht erhöhen würde. Wie laufen die Besuchswochenenden dann ab?

Voll chaotisch bei mir.
Wenn ich eins nicht mag, dann ist es "Durcheinander" das kann ich echt nicht abhaben und schon gar net wenn ich ins Ungewisse lebe.

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2429 Beiträge, 213x hilfreich)

Hallo Silvia!

Kann dir deine Familienhelferin nicht bei der Beantwortung deiner Fragen behilflich sein?
Ich meine, die müsste doch in der Lage sein, dir die notwendigen Anlaufstellen zu benennen.
Du könntest vielleicht Wohngeld beantragen.
Du könntest über die ARGE ergänzendes ALG2 beziehen.

Wieviel Anspruch auf Wohnraum du hast und wie hoch die Miete sein darf, ist regional leicht unterschiedlich.
In meiner Gegend kämst du, mit einem Kind auf eine 2-Zimmer-Wohnung, von ca. 60m². Wesentlich mehr als 450€, inkl. dürfte die auch nicht kosten (ist dann auch Ermessensfrage des Sachbearbeiters).

Manche Schulen bieten zumindest nachmittags Betreuungsmöglichkeiten.

Wenn die Arbeitsbedingungen so schlecht sind (7-22h?) und du so hoch flexibel sein sollst, aber finaziell nicht kannst, würde ich echte Anstrengungen unternehmen, mir etwas Anderes, mit etwas humaneren Arbeitszeiten zu suchen.

Versuche doch in den Bezirk zu kommen wo die meisten Fragen am besten zu lösen sind.

Zum Glück it der Kleine schon in der Schule, da kann er auch bald mit einem Wohnungsschlüssel ausgestattet werden.

Du hast recht, da stehen viele Fragen im Raum, aber Antworten sind zu finden, auch wenn man Abstriche hinnehmen muss.

Wenn das von Anny zitierte Kartenhaus eingestürzt ist, kann man noch froh sein, wenn es unter den Trümmern noch Lebenszeichen gibt und dann gilt es schnell zu retten.

Lieben Gruß!





0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Silvia Schmidt
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

ja, das ist wahr aber dann werde ich wieder neue Kraft haben um meine Kinder aufzufangen.
Habe eben mit meiner Anwältin telefoniert und das Gespräch war sehr aufschlussreich.
Das war schon immer ne Katastrophe mit meinen Arbeitszeiten, aber ich war soooooo froh das ich endlich was habe und arbeiten gehen kann, suche schon was neues und sobald was da ist wo mit meinem kleinen gut zu vereinbaren ist, bin ich dort weg :-) auch wenn ich meine Kolleginnen echt super nett finde.
Vielen lieben Dank ARTiger :-))))
Ein rießen Lob an euch :dance:

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