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Heirat und Unterhalt

 Von 
Anda82
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Heirat und Unterhalt

Hallo zusammen. Vielleicht kann mir jemand eine Auskunft geben wie das mit dem Unterhalt bei einer Heirat ist.
Mein Fall:
Ich habe aus einer vorherigen Beziehung ein Kind... Ich war mit dem Kindsvater nicht verheiratet und die Trennung erfolgte noch während meiner Schwangerschaft. Nun bin ich seit vieler Jahren in einer Beziehung und wir möchten dieses Jahr heiraten. Der Vater kommt seinen Pflichten nach und zahlt auch regelmäßig den Unterhalt für unser Kind und wir haben es geschafft ein freundschaftliches, respektvolles und vertrauenswürdiges Miteinander herzustellen. Mein Partner hat allerdings auch ein ein Kind und die Kindsmutter ist sehr auf das Geld bedacht und auch so ist das Verhältnis extrem schwer. Sie melkt regelrecht meinen Partner. Wie wäre das in dem Fall? Unsere Steuerklassen ändern sich nach der Heirat (demnach bekommt er mehr Geld), wird da dann sein Unterhalt neu berechnet und angehoben? Und wie ist es mit dem Unterhalt in meinem Fall? Steht mir noch der bisherige Satz zu? Vielen Dank schon mal für die Antworten

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Kind Geld Auskunft Heirat


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12317.02.2019 11:53:12
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 37x hilfreich)

Mit der Heirat ändert sich die Steuerklasse und er erhält ein höheres Einkommen. Das kann durchaus dazu führen, dass er nun in eine andere, höhere Stufe der Unterhaltstabelle rutscht. Auch eine Steuererstattung wird beim Kindesunterhalt angerechnet.
Für dich ändert sich nichts. Du erhältst den Unterhalt vom Kindesvater wie gewohnt weiter... Ggf. wirkt sich die Heirat später aus, wenn es um den Barunterhalt für volljährige Kinder geht.
Von solchen Gedanken

Zitat:
Sie melkt regelrecht meinen Partner.
solltest du dich lösen! Es geht um den Unterhalt für das gemeinsame Kind und sie bekommt den Unterhalt, der dem Kind zusteht.

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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(27690 Beiträge, 11572x hilfreich)

Bei Deinem Kind ändert sich gar nichts. Der Unterhalt steht dem Kind zu, hat mit Deinen Lebensverhältnissen zunächst einmal gar nichts zu tun.

Nun zu dem Kind Deines zukünftigen Mannes: Der Unterhalt kann sich erhöhen, muss aber nicht sein. Die Gehaltsgruppen in der Düsseldorfer Tabelle sind doch sehr weit gefasst. Und, keine Ahnung, warum jedwedige Forderung von Kindesunterhalt als Geldgier ausgelegt wird. Fakt ist, dass Kids nun mal kosten.

wirdwerden

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#3
 Von 
Anda82
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die Antworten. Zum Thema Geldgier und dem Ausdruck "melken" möchte ich kurz sagen: Wenn mein Partner seine Ex anruft und sie nicht mal in der Lage ist ein "Hallo" zu sagen... Stattdessen "wie sieht es bei dir Kohle Technisch aus?" oder sie nur anruft um nach Geld für Kleidung, Spielsachen etc. anruft, dann sehe ich das als Gier... Ansonsten geht sie selten ans Telefon wenn er probiert Kontakt zum Kind aufzunehmen. Und wenn er den überschüssigen Geldhahn zu dreht, dann sagt sie dem Kind dass der Vater ein ********* ist und sich für das Kind nicht interessiert. Er zahlt regulär und pünktlich den Unterhalt und gibt sogar noch dazu. Ich frage mich dann wieso sie mehr Geld haben möchte um Klamotten etc. zu kaufen? Oder wofür wird der Unterhalt bezahlt? Unter anderem auch für solche Angelegenheiten, oder?
Ich für meinen Teil kann behaupten dass ich kein zusätzliches Geld von meinem Ex fordere... Obwohl er weniger zahlt als mein Partner an seinem Kind.

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#4
 Von 
guest-12317.02.2019 11:53:12
Status:
Schüler
(259 Beiträge, 37x hilfreich)

Nun, man kann sicherlich um den moralischen Aspekt streiten. Aber zwingen einen vernünftigen Umgangston zu pflegen kann man leider Niemanden! Und sie kann natürlich "fordern" was sie möchte. Sie bekommt genau das, was dem Kind zusteht. Wenn man darüber hinaus dem Kind etwas Gutes tun kann und möchte, dann sollte man Dinge kaufen die im eigenen Haus bleiben oder ein gesondertes Sparbuch anlegen um es dem Kind mit 18 zu geben...
Ich habe selber mit so einer Mutter zu tun, aber schon lange aufgehört mich darüber aufzuregen. Denn es geht um das Kind und nur um das Kind! Es gibt leider zu viele Mütter, die versuchen dem Vater das Kind zu entfremden, schlecht über ihn reden oder nicht mit sich reden lassen... Da hilft nur auf sein Umgangsrecht zu pochen, sein Sorgerecht gewissenhaft auszuüben und sich niemals auf das Niveau der Mutter herab zu lassen. Das Kind wird älter und irgendwann seine eigene Meinung haben...

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