Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
614.533
Registrierte
Nutzer

Ich muss Unterhalt Zahlen trotz das die Tochter mehr bei mir als der Mutter ist... Nette Welt.

17. Juli 2022 Thema abonnieren
 Von 
StolzerPapaThüringen
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Ich muss Unterhalt Zahlen trotz das die Tochter mehr bei mir als der Mutter ist... Nette Welt.

Vorweg

Ich bin 36 Jahre alt, bin seit 2013 Selbstständig und seit 2016 durch einen Unfall, übe ich diese Selbstständigkeit im Nebengewerbe aus. Meine Tochter ist fast 9 Jahre alt, wir verbringen viel Zeit miteinander, nach eigenen Aussagen geht sie auch ungerne zu ihrer Mutter (Sie wäre launisch, schickt sie immer auf ihr Zimmer, kocht ihr Essen was ihr nicht schmeckt). Getrennt habe ich mich von der Mutter, da diese eine Manipulative Art hat (Menschen und Kindern ihre Wunschvorstellungen eintrichtern, so das diese selbst noch daran glauben) trennungsgründe waren Eifersucht, Gewalt usw. gegenüber meine Person. Sie wollte mich sprichwörtlich Besitzen.

So hier mein anliegen:

Ich bin mit der Mutter meiner Tochter seit 2016 getrennt. Meine Tochter verbringt nachweislich 2/3 ihrer Zeit bei mir (Vater) Mutter nutzt jede erdenkliche Möglichkeit aus das ich meine Tochter betreue, Vorwände wie „ich muss arbeiten" oder mindestens 1 mal die Woche „ich habe Kopfschmerzen". Dabei wird und wurde sie in dessen Zeit immer wieder in irgendwelchen Bars oder am „Strand" mit Cocktail in der Hand gesehen. Auch einiges der restlichen Zeit wo meine Tochter MAL bei ihr ist, wird sie zu Freunden von ihr getan oder von Klassenkameraden mit Heim genommen. Aus meiner Rechnung heraus ergeben sich vielleicht 1 Tag von 7 Tage die Woche wo ihre Mutter sie voll und ganz betreut. Sie hat ohne mein Wissen im Jahr 2016 Unterhaltsvorschuss beantrag, im Kenntnis wurde ich darüber erst im Jahr 2020 gesetzt. Ich sehe auch ehrlich gesagt nicht ein, Unterhalt zu zahlen, weil ich mehr Zeit mit ihr verbringe als die eigene Mutter und sie zum größten Teil, trotz das sie bei mir nicht Wohnhaft ist lebt. Sie hat bei mir auch ein eigenes Zimmer, Taschengeld. Auch ihre Kleidung, wurde zum größten Teil durch mich fianziert. Ich habe alles gekauft, sogar die meisten Möbel in ihren Zimmer. Trotzdem bekomme ich keinen Cent, obwohl ich 24/7 auf bereitschaft bin. Warum darf ich 2/3 der Zeit aufpassen, aber amtlich wird mir das nicht anerkannt. Ich betreibe nachweislich schon seit 2016 das Wechselmodel, eben nur nicht amtlich. Ich möchte das die Art und Weise wie ich meine Tochter betreue aber amtlich wird und nicht, dass ich nur inoffiziell das Wechselmodell ausüber. Außerdem hat meine EX Jahrelang mit sehr guten Lohn und noch besser verdienenden Mann Jahrelang in einer Wohnugn gelebt und sie hat trotzdem unterhaltsvorschuss kassiert.

Ich habe das ganze sooft als sehr ungerecht empfunden, zu mal ich wirklich jede erdenkliche Minute für meine Tochter da war und mir durch ihr eigenes Zimmer und Verpflegung, dem Weg zur Schule, Schulausstattungen und Taschengeld usw. auch nicht unerhebliche Kosten entstanden sind. Da meine Tochter mich über alles als ihren Papa liebt und gerne bei mir ist, bin ich stark für sie, aber ehrlich, ich war sehr oft kurz davor mein Leben zu beenden. ich habe so viel zeit in mein kleines Mädchen investiert. So gut wie jedes Wochenende wen ihre Mutter zum Tanz oder in der Cocktailbar war, sogar aussagen wie "ich muss heute leider Arbeiten" wo ich genau wusste sie ist nicht arbeiten habe ich Stillschweigend hingenommen. Darüber hinaus hatte meine EX einen Hund, diesen musste ich mitbetreuen, sie hat in einfach als Hund meiner Tochter abgestempelt nach dem Motto "ist jetzt ihr Hund, musst du dich halt mitkümmern". Teilweise stellt sie meine Tochter bei ihr ab, sagt weder mir noch ihr wann sie wieder abgeholt wird. Das ganze ging schon bis 10 Tage so, ohne eine Nachfrage wie es unserer Tochter geht und wann sie wieder abgeholt wird. Ich bin traurig, alleine deshalb, da meine Tochter nie weiß, wann wo und mit wem sie verkehrt und wann sie mit welchen Spielsachen in welchen Zimmer spielen kann, ob bei Mama oder ihren Papa. Ich würde das ganze Unterhaltsvorschuss und so weiter einsehen, wenn meine Tochter jedes Zweite Wochenende mal bei mir wäre und ich sonst mich um nix kümmern würde. Bis vor kurzen habe ich ihrer Mutter sogar noch jede Gardine aufgehangen und Wand angebracht, während ihr neuer Typ, dem ich eigentlich unter dem Strich sehr sympatisch finde daneben gesessen hat und Bier schlürfte.

Dem ersten Anwalt nahm ich mir anfang letzten Jahres, dieser hat auf ein Mandat verzichtet, da Unterhalt usw. nicht von der Prozeßkostenbeihilfe abgedeckt sind. Vor paar Monaten konnte ich mich aufringen und einen neuen Anwalt aufsuchen, dieser schrieb mir irgendwann einen Brief "Sorgerecht konnte nicht durchgesetzt werden" ohne weitere Begründung und einer dicken Rechnung im Anhang.

Darüber hinaus, da die beste Freundin der Mutter in höherer Position im zuständigen Jugendamt arbeitet, wurde mir indirekt und durch die Blume immerwieder vermittelt, wenn ich auf dem Jugendamt Wind mache und nicht nach ihrer Pfeife tanze, wird ihre Freundin sich "stark" für sie machen. Für mich ist das eine Erpressung und nach dem Lebenswandel der Kindsmutter geht es nicht um die geliebte Tochter, sondern um viel Freizeit und Geld was man da hinausschlagen kann, anders kann ich das Verhalten nicht interprätieren. Wer sein Kind abstellt und bis zu 10 Tagen sich bei dessen nicht meldet, dem kann es nur noch ums Geld gehen. Und bei mir klingelt gefühlte jede 2 Wochen der Gerichtsvollzieher und will dem Unterhaltsvorschuss einfordern, wobei mir selbst kosten bei der Kindeserziehung und Fürsorge entstehen. Da ich Selbstständig bin und kein großes einkommen habe, gibt es bei mir nichts zu holen. Ich habe mir schon überlegt die Selbstständigkeit zu beenden, nur ich kann mich auf die Kindesmutter nicht verlassen wann, wie lange und oft meine Tochter bei mir ist. Es kam mindestens 500 mal (nicht übertrieben) vor das mir innerhalb 10 Minuten das Kind vor die Tür gesetzt wurde. Manchmal erst Abends um 10 trotz Schule am nächsten morgen, aber bei mir von gleichen Atemzug verlangt wird sie müsse spätestens um 19 Uhr im Bett sein. Da stand meine Tochter sogar mitten im dunkeln mal alleine vor der Haustür, nachdem ihre Mutter sie einfach dort abgestellt hatte nach dem Motto "warte ruhig, dein Papa wird schon irgendwann nachhause kommen" im WINTER!

Ich gebe es zu, es gibt sicher Haufenweise Väter dem ihr Kind *******gal ist, aber mir nicht. Ich habe mehr als 100 % Einsatz gezeigt, selbst wo meine Tochter geboren wurde musste ich ihre Mutter davon abraten sie nicht in die Babyklappe zu legen, denn da war sie schon auch kurz davor und ich war am verzweifeln, da ich mit ihr nicht verheiratet war und heute versucht sie nichts weiter als ihr Kind sooft es geht zu anderen Leuten abzuschieben, will es aber nicht offziell machen damit sie vom Kindergeld und Vorschuss weiter profitieren kann. Die 3 Scheiben Wurst und das Essensgeld, Plus Klamoten bekomme ich auch so hin. Ich selbst würde auf dem Unterhaltsvorschuss verzichten, wenn sie es auch tun würde, denn für was bekommt sie dem eigentlich, für die 3 oder 4 Tage im Monat!? Sie benimmt sich unter dem Strich wie ein Vater der jede zwei Wochen sein Umgangsrecht wahr nimmt. Sie hat sogar ihren Job mit Absicht abstufen lassen, verdiente in Vollzeit 1800 EURO Netto und hat sich in Teilzeit runter Stufen lassen. Jetzt könnte man meinen, sie hätte mehr Zeit für ihr Kind gehabt, ne, sie hat sie noch öfter zu mir gebracht als wo sie vollzeit gearbeitet hatte. Was ist das denn für eine Art, rege ich mich hier zu unrecht auf!?

:(

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Zuckerberg
Status:
Lehrling
(1278 Beiträge, 962x hilfreich)

Zitat:
Getrennt habe ich mich von der Mutter, da diese eine Manipulative Art hat (Menschen und Kindern ihre Wunschvorstellungen eintrichtern, so das diese selbst noch daran glauben) trennungsgründe waren Eifersucht, Gewalt usw. gegenüber meine Person. Sie wollte mich sprichwörtlich Besitzen.
Und das viel auf kurz nach der Geburt der Tochter, aber nicht schon bevor Sie sich gemeinsam dazu entschieden hatten, eine Familie zu gründen?

Zitat:
Sie hat ohne mein Wissen im Jahr 2016 Unterhaltsvorschuss beantrag, im Kenntnis wurde ich darüber erst im Jahr 2020 gesetzt. Ich sehe auch ehrlich gesagt nicht ein, Unterhalt zu zahlen
SIe haben bis dahin also nie Unterhalt gezahlt? Und es wurde auch nie über eine Unterhaltsregelung gesprochen, insbesondere wurden Sie nicht zur Zahlung von Unterhalt aufgefordert? Es ist ungewöhnlich, dass Sie nicht zeitnah von behördlicher Seite über die Zahlung von Unterhaltsvorschuss informiert wurden. Und es wirft die Frage auf, was da schief gelaufen sein könnte. Allerdings ist die ganze Sache mit dem Unterhaltsvorschuss auch eigentlich nicht Ihr Problem. Das müssen Mutter und Unterhaltsvorschusskasse untereinander ausmachen.

Für Sie wurde es erst dann zum Problem, als das Amt von Ihnen Regress gefordert hat. Was ist dann passiert? Davon schreiben Sie nichts. Vielleicht wollen Sie uns verraten, für welchen Zeitraum und in welcher Höhe gefordert wurde, inwiefern Sie bisher Zahlungen geleistet haben, was Ihnen dazu damals Ihr Rechtsanwalt geraten hat und ob hierüber gerichtlich entschieden wurde.

Zitat:
bei mir klingelt gefühlte jede 2 Wochen der Gerichtsvollzieher und will dem Unterhaltsvorschuss einfordern, wobei mir selbst kosten bei der Kindeserziehung und Fürsorge entstehen.
Der Gerichtsvollzieher ist hierfür auch nicht zuständig. Über solche Einwände entscheidet ein Gericht. Aber konnte es dazu kommen, dass die Unterhaltsvorschuss-Regressforderung vollstreckbar geworden ist? Haben Sie das einfach so über sich ergehen lassen? Inwiefern wurde hierüber gerichtlich entschieden?

Zitat:
und sie zum größten Teil, trotz das sie bei mir nicht Wohnhaft ist lebt.
Das scheint mir zum einen etwas widersprüchlich zu sein. Zum anderen scheint mir das der entscheidende Punkt zu sein. Solange die Tochter nicht bei Ihnen "wohnhaft" ist, können Sie unmöglich der Betreuungselternteil sein. Aber was meinen Sie nun damit, dass die Tochter nicht bei Ihnen "wohnhaft" ist? Fall Sie den Status beim Einwohnermeldeamt meinen: der ist egal.

Da die Tochter bei Ihnen offenbar ein Zimmer hat usw., würde ich sehr wohl meinen, dass die Tochter (auch) bei Ihnen wohnhaft ist.

Zitat:
Warum darf ich 2/3 der Zeit aufpassen, aber amtlich wird mir das nicht anerkannt. Ich betreibe nachweislich schon seit 2016 das Wechselmodell, eben nur nicht amtlich.
Was meinen Sie für eine "amtliche" Anerkennung? Das Jugendamt jedenfalls hat hier nichts zu entscheiden. Im Streitfall urteilt ein Familiengericht darüber, ob hier ein Wechselmodell vorliegt oder nicht. Auch kann das Familiengericht (endlich mal?) eine klare Regelung dafür vorgeben, wie die Betreuung in Zukunft aussehen soll und wann die Tochter bei welchem Elternteil sein soll. Wenn es hier und da eine ABweichung von diesem Plan geben sollte, dann ist diese nicht sofort auch unterhaltsrechtlich relevant. Es dürfte auch für alle Beteiligten günstig sein, wenn die Eltern hier flexibel bleiben.

Zitat:
Dem ersten Anwalt nahm ich mir anfang letzten Jahres, dieser hat auf ein Mandat verzichtet, da Unterhalt usw. nicht von der Prozeßkostenbeihilfe abgedeckt sind
Eigentlich schon, wenn man dies beantragt und genehmigt bekommt. Deshalb stellt sich die Frage, was in Ihrem Fall das Problem war oder ob der Anwalt nicht vielleicht aus einem anderen Grund das Mandat niedergelegt hat. Da Sie anscheinend irgendwo angestellt sind und zusaätzlich ("im Nebengewerbe") auch noch selbstständig tätig sind, frage ich mich aber auch, wie Ihre finanziellen Verhältnisse sind. Wenn diese besonders schlecht sind, dann müssen Sie eventuell schon aus diesem Grund keinen Unterhalt leisten.

Zitat:
Vor paar Monaten konnte ich mich aufringen und einen neuen Anwalt aufsuchen, dieser schrieb mir irgendwann einen Brief "Sorgerecht konnte nicht durchgesetzt werden" ohne weitere Begründung und einer dicken Rechnung im Anhang.
Das wirft in vielerlei Hinsicht eine Reihe von weiteren Fragen auf. Nicht nur fällt auf, dass es gleich zwei Anwälte hintereinander gab, bei denen es mit der Kommunikation offenbar nicht ganz so gut lief.

Wie sieht es denn mit dem Sorgerecht aus? Haben SIe das gemeinsame Sorgerecht? Wenn nein, warum nicht? Hat jemals ein Gericht über das Sorgerecht und vor allem über den Lebensmittelpunkt der Tochter entschieden? Wenn die Mutter nachweislich das Kind ständig zu Ihnen abschiebt und sich selbst nicht verlässlich kümmert, dann wäre erklärungsbedürftig, warum gerichtliche Entscheidungen zum Sorgerecht doch immer wieder zu Gunsten der Mutter ausfallen.

Das Sorgerecht wird "durchgesetzt" (oder eben nicht) mit der Hilfe des "Familiengerichts". Sollte es dort ein Verfahren gegeben haben, dann müssten Sie das wissen. Dieses müsste dann mit einem Beschluss geendet haben. Und davon müssten Sie eine Kopie bekommen haben/können.

Zitat:
rege ich mich hier zu unrecht auf!?
Sie regen sich über das falsche Problem auf. Ihr eigentliches Problem scheint mir zu sein, dass Sie anwaltlich unfassbar schlecht beraten sind. Oder Sie haben irgendetwas ganz falsch verstanden oder hier ganz falsch wiedergegeben.

Beantragen Sie Beratungshilfe und machen Sie einen Termin bei einem Fachanwalt für Familienrecht. Dieser soll für Sie Verfahrenskostenhilfe beantragen, er soll das Sorgerecht klären, er soll gerichtlich ein Betreuungs-/Umgangsmodell für die Tochter festlegen lassen und Sie dann nach Klärung dieser ganzen Angelegenheiten mal vernünftig zur unterhaltsrechtlichen Situation beraten.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35106 Beiträge, 13286x hilfreich)

Zuckerberg, zwei Anwälte, die grandios versagen bei Standartproblemen, die juristisch wirklich jeder Anwalt drauf hat, nicht nur der Fachanwalt für Familienrecht, da fehlt mir der Glaube. Es gibt allerdings Mandate, die letztlich nicht zu bearbeiten sind, weil eine effektive Zusammenarbeit nicht möglich ist. Und wenn man sich das anschaut, was der Fragesteller hier so alles völlig unsortiert, unreflektiert niedergeschrieben hat, dann neige ich dazu, einen solchen Fall hier anzunehmen.

Wenn der Gerichtsvollzieher da wegen Unterhaltszahlungen ständig aufkreuzt, dann existiert da ein Titel. Und diese Teile fallen nicht vom Himmel. Dem ist ein (Gerichts)Verfahren voraus gegangen. Darum müsste man sich kümmern. Aber, der Anwalt muss natürlich wissen, um was er sich kümmern muss.

Des weiteren fehlen hier - wenn ich nichts überlesen habe - auch jedwede Angaben hinsichtlich des Sorgerechts. Auch da könnte ein Gerichtsverfahren da sein, oder man hat sich einfach nicht drum gekümmert. Die Eltern waren ja wohl nicht verheiratet.

Und ohne Sorgerecht, ohne jedwede Struktur im Umgang mit dem Kind, wieso sollte da der Vater nicht für das Kind zahlen müssen? Für mich im Augenblick ein normaler Vorgang.

Worauf ich hinaus will. Der Fragesteller sollte die Problemkreise sowohl gedanklich für sich als auch von den Unterlagen her klar durchstrukturieren. Damit dann zum Anwalt gehen, dann klappt das auch. Dann kann der Anwalt zunächst als Einstieg auch klar abschätzen, was zu tun ist und ist nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Tick-Tack
Status:
Schüler
(190 Beiträge, 22x hilfreich)

Wenn Sie beim Anwalt auch so ein Lamento abgelassen haben, dann wundert man sich nicht, daß das schiefgelaufen ist. Auch für eine Gerichtsverhandlung: es ist vollkommen normal, daß Kinder, auch mehrmals in der Woche, zum Spielen zu den Freunden gehen. Und was spricht dann dagegen, daß sich die Mutter ihre Zeit gestaltet, wie es ihr gefällt? Vor allem bei einer fast 9jährigen, da muss man nicht mehr ständig hinterher sein.

Seit 9 Jahren jammern und lamentieren Sie rum und kriegen nichts gebacken? Echt jetzt?

Wie oben gesagt, versuchen Sie mal sachlich an die Sache heran zu gehen und stellen Sie eine Tabelle auf, wann Sie die Tochter tatsächlich betreuen - wenn das nicht sehr nahe an 50% ist, dann wird das Gericht wahrscheinlich kaum ein Wechselmodell annehmen. Und lassen Sie alle Hundegeschichten und Cocktails außen vor, das interessiert niemanden.

-- Editiert von Tick-Tack am 18.07.2022 18:14

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(14390 Beiträge, 5485x hilfreich)

Zitat (von StolzerPapaThüringen):
rege ich mich hier zu unrecht auf!?
Keine Ahnung, war mir zu viel zu lesen.
Beschränk dich doch einfach auf das Wesentliche in deinen Ausführungen.

Signatur:

Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
StolzerPapaThüringen
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Sehr geehrtes Damen und Herren,

es existiert KEIN "Titel" vom Gericht. Ich bin Schwerhörig und kann nur persönlich mit behörden oder auf Postweg Sprechen. Was ist an der "Aussage" meine Tochter ist bei mir nicht Wohnhaft denn falsch zu verstehen. Ich Lebe mit ihr im engeren Sinne im gleichen Verhältnis, mit gleichen Ausgaben und in mehr als gleicher Zeit mit meiner Tochter bei mir zusammen, nur der Unterschied ist das sie die Anschrift meiner Tochter nicht bei mir ist, was aber im übertragenen Sinne unter dem Strich keine Rolle spielt und ich einfach vollständigkeitshalber erwähnt hatte.

Ich habe Unterhalt gezahlt, bevor ich mein Hauptgewerbe durch MEINEN Unfall in ein Nebengewerbe gezwungenermaßen ungemeldet habe, dass mich jetzt nicht alle hier als faulen Vater abstellen, ich habe mir die Hand an der Tischkreissäge abgesägt und über seitdem nicht mehr aus als dieses Nebengewerbe aus gesundheitlichen gründen, darüber hinaus wohne ich MIETFREI im Wohneigentum und bekomme nur dem üblichen Aufschlag Harz 4, auch zum damaligen Zeitpunkt schon.

Was ich nicht verstehe im dem Zusammenhang, ich wäre unsortiert:

Da mir hier fragen egstellt werden wie "hast du dich schon von der Mutter vor der Geburt euerer Tochter getrennt"...

Wenn ich schreibe, dass meine Tochter 2013 auf die Welt kam und ich mich 2016 von der Mutter getrennt hab und man das zusammenrechnet, war ich doch 3 Jahre noch nach der Geburt meiner Tochter mit ihrer Mutter zusammen, wie kommt man dann auf die Frage, ob ich mich vor der Geburt meiner Tochter von dessen Mutter getrennt hätte? Gelebt habe ich mit ihr aber nie zuammen, wir hatten getrennte Haushalte.

Entschuldigen sie, dass sich aus meiner Perspektive ein Vater der nach 6 Jahren geistlichen Terror sich traut seine RECHTE geltend zu machen und dazu geeignete Ansprechpartner sucht, nicht alles genau fein säuberlich für jeden nachvollziehbar darlegen kann.

Für mich geht es hier um die generellen Fakten:

Ich habe mich getrennt
Ich habe keinen Gerichtlichen Titel
Ich kümmere mich die meiste Zeit um unsere Tochter sowie die meisten Auslagen
Mir entstehen wie die Kindsmutter Kosten in Form von Ernährung, Heizung und weiteren betreuungen, die üblichen Dinge wie Ausflüge, all das, zudem sich ein Kind hingezogen fühlt. Ist ja auch nachvollziehbar, warum sollten in 1/3 der Zeit wo sich die Mutter um das Kind kümmert auch mehr Kosten entstehen als die 2/3 der Zeit beim Vater. Umgedreht würde ein Schuh draus werden.


Es geht mir um das reine Prinzip, ich gehe dem gleichen Pflichten auf eigene Kosten nach wie die Kindsmutter und noch darüber hinaus, nur das es eben nicht amtlich oder offiziell ist, für jeden der darunter nichts versteht:

Die Mutter tut praktisch so als würde ein Vater der Tochter der sich um seine Tochter kümmert nicht existieren, so das so viele Mittel wie möglich ausgeschöpft sind und das geht nur, weil jede Behörde, jede Person glaubt sie würde alles rund um die Tochter alleine stemmen, hat also nur Vorteile. Jemand der jede Gelegenheit ausnutzt, die eigene Tochter nicht sehen zu müssen, weil sie einen "nervt" aber im gleichen Atemzug durch dessen jeden Vorteil für sich ausschöpfen möchte, um jeden Cent zu bekommen dem man holen kann. Ich sehe es nicht ein, ich bin kein Vater der seine Tochter nur jedes 2 Wochenende sieht und sich nur dann um sie Gedanken macht, sondern ich bin ein vollwertiger Vater, der 24/7 für seine Tochter da ist, im Gegensatz zu der Kindsmutter, trotzdem keinen Cent für irgendwas bekommt und im Gegenteil noch für seine Aufopferung gepfändet wird.

Ich habe auch nicht gesagt, dass es im JETZT ein Problem ist, da ich eh nicht zahlen kann durch Harz 4. Es geht aber um meine Zukunft, ich Erbe Haus und Hof und ich werde durch meinen Unfall nie das verdienen können, was ein normaler Vater verdient. Deswegen liegt es doch in meinen interesse die Unterhaltsvorschüsse die meine EX bekommt zu begrenzen oder durch eine Einigung auf NULL zu setzen, denn es haben sich schon seit 2016 Kosten angehäuft.

Ich und meine EX hatten eine Unterhaltsvereinbarung, die dem Mindestunterhalt entsprach. Sie arbeitete damals schon bei gleichen Unternehmen in Teilzeit, ging zum Amt und bekam Harz 4 oben drauf. Das Amt meinte für sie, meine Unterhaltszahlungen seien zu wenig, gehen sie bitte zur Unterhaltsvorschusskasse. Dann kam meine EX zu mir und meinte "Du brauchst mir kein Unterhalt mehr geben, ich mach das jetzt alleine und ich sagte nur "okay" und freute mich darüber, dass ich paar hundert EURO selbst in Monat übrig hatte für mein Kind. Ein halbes Jahr Später wechselte sie in eine Vollzeitstelle im gleichen Unternehmen, bekam kein Harz 4 mehr, hat dem Unterhaltsvorschuss aber weiterhin laufen lassen. Und wie ich bereits erwähnte, habe ich erst in 2020 erfahren, dass sie damals Unterhaltsvorschuss beantragt hatte, ich bekam weder ein Brief und auch keine andere Gerichtsliche oder Behördliche Bescheinigung, dass meine EX jetzt Unterhaltsvorschuss bekommt. Dafür bekam ich aber die Aufforderung im Frühjahr 2020 dem kompletten Unterhaltsvorschuss, der vom Jugendamt an meine Stadt abgetreten wurde für 2016 zu bezahlen, ein guter Freund übernahm darauf die Gespräche mit der Stadt, da ich schwerhörig bin. Gegen dem aktuellen Harz 4 Bescheid wurde dann kurzfristig eine bevorstehende Pfändung bis zum wiedereintritt der Zahlunsfähigkeit auf Eis gelegt. Ich war erst erleichtert, plötzlich lag die Zahlungsaufforderung für 2017,2018,2019 im Briefkasten einschließlich Zäumiszuschläge. Inzwischen kamen auch weitere Briefe die ich kurzfristig mit dem Harz 4 Bescheid auf Eis setzen konnte (auf unbestimmte Zeit). Mit dem ersten Briefen, nahm ich mir auch einen Anwalt, der wie gesagt das Mandat nicht vertreten wollte, da ich Zahlungsunfähig bin und die Gerichtskostenbeihilfe auf Aussage meines Anwalts nicht genehmigt wurde, da Unterhalt und Sorgerecht nicht von dessen abgedeckt werden. Ich konnte praktisch meine Rechte nicht mal einklagen, da mir dazu das Geld gefehlt hat. Ich legte mir 1 Jahr Geld in die Ecke und suchte mir einen anderen Anwalt, der sollte mein Sorgerecht einklagen bzw. durchsetzen, da es die Vorraussetzung war, dem Unterhaltsvorschuss zu beenden, da sich beide Elternteile zu gleichen anteilen offiziell und auf gleiche Kosten um das Kind kümmern. Nach paar Monaten meldete wie schon erwähnt dieser sich, dass er bei dem zuständigen Behörden das Sorgerecht nicht umsetzen konnte und legte mir eine Rechnung bei und wünschte mir viel Glück. So und jetzt spare ich mir wahrscheinlich wieder 1 Jahr Geld an, bis vielleicht der nächste Anwalt in Zukunft Erfolg haben könnte.

Für mich ist es eine Schande, wenn man alles für sein Kind tut und 24/7 für sein Kind mit Zeit und Geld da ist, dass man erst sein Recht dazu einklagen muss. Ich mach all das, was jeder andere Vollwertige Vater oder Mutter auch macht. Stellt euch vor, der Nachbar kommt zu euch, er bietet euch an, dass ihr seine Wiese nutzen könnt, dass ihr sie pflegen müsst, bewässern usw. und ihr euch dafür Sonnen dürft auf dessen, aber ihr bekommt dafür kein Schriftstück, dass ihr das auch wirklich dürft, also es nicht offiziell ist und der Nachbar freut sich weiterhin über die gemähte und gepflegte Wiese. So ist das mit mir und meiner Tochter, ich soll all das tun und ich will das natürlich auch tun was jeder andere Vater macht, aber eigentlich darf ich es ja gar nicht offiziell oder man glaubt ich mache das nicht und nur meine EX kümmert sich um unser Kind und ich "schaukel" mir die Eier auf Deutsch gesagt. Obwohl sie sich in Wahrheit die Eier schaukelt und einen bunden macht, mit haufenweise Freizeit und Geld belohnt wird und Papa der das meiste tut, noch abgestraft wird, weil jeden Penny dem er sich jemals für sich und oder seine Tochter erspart hat/konnte Weg ist. Anstatt sich Beide Elternteile auf das gemeinsame Sorgerecht festlegen zu gleichen Anteilen und sich in dessen kosten 50/50 reinteilen.

Auf ein Schreiben meines erstens Anwaltes an meine EX, einen Termin beim Jugendamt für die Beantragung des gemeinsamen Sorgerechts zu nennen, ist meine EX mit keiner Reaktion drauf eingegangen bzw. blieb unbeantwortet. Die Kosten für dieses Schreiben habe ich damals selbst übernommen.

In übrigen bin ich kein Anwalt bzw. Jurist, deswegen bitte ich um Nachsicht beim darlegen meiner Argumente. Desweiteren ist es mir zum letzigen Zeitpunkt nicht möglich, die Zitatfunktion zu nutzen. Da aber mehrere Fragen mehrfach gestellt wurden, wäre das auch gar nicht nötig. Anhand der Fülle an Informationen, erwarte ich eine schnelle Urteilsfindung auch von niemanden. Auch meine Schwerhörigkeit trägt dazu bei, Konversationen nicht wie üblich stattfinden zu lassen, ich bitte dies zu berücksichtigen.

Danke

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(24470 Beiträge, 4729x hilfreich)

Zitat (von StolzerPapaThüringen):
Es geht mir um das reine Prinzip,
Das ist leider wieder viel zu umfangreich, als dass man das Prinzip finden könnte, welches du durchsetzen willst.
Das Fettgedruckte ist nicht wert, fett gedruckt zu werden.

außer: es geht um deine Zukunft. Du erbst demnächst.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Zuckerberg
Status:
Lehrling
(1278 Beiträge, 962x hilfreich)

Hinweis an andere User: Es lohnt sich nicht, den Text zu lesen. Er war mit der Mutter nicht verheiratet und die Mutter hat nie eine Erklärung über die gemeinsame Ausübung des Sorgerechts abgegeben. Der Anwalt des Threaderstellers hat nichts anderes getan, als die Mutter zur Abgabe der Erklärung aufzufordern. Folglich ist die tochter bei der Mutter gemeldet und die Mutter vertritt die Tochter in allen Angelegenheiten allein. Die Mutter bezieht Unterhaltsvorschuss und der Threadersteller hat Angst davor, diesen irgendwann erstatten zu müssen (insbesondere nach einem erwarteten Erbe). Aktuell zahlt der Vater gar nichts, da er kaum Einkommen hat.

Hinweis an den Threadersteller: Meiner Meinung nach sollten Sie das tun, was ich Ihnen weiter oben schon empfohlen hatte:

Beantragen Sie (beim Amtsgericht) Beratungshilfe und machen Sie einen Termin bei einem Fachanwalt für Familienrecht. Dieser soll für Sie Verfahrenskostenhilfe beantragen, er soll das Sorgerecht klären, er soll gerichtlich ein Betreuungs-/Umgangsmodell für die Tochter festlegen lassen und Sie dann nach Klärung dieser ganzen Angelegenheiten mal vernünftig zur unterhaltsrechtlichen Situation beraten.

Entweder tun Sie das jetzt. Oder die Situation wird sich nicht wundern und Sie werden weiterhin verärgert sein. Dabei könnte das Problem ganz "einfach" gelöst werden, wenn Sie wie von mir vorgeschlagen vorgehen.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
smogman
Status:
Student
(2127 Beiträge, 635x hilfreich)

Zitat (von StolzerPapaThüringen):
es existiert KEIN "Titel" vom Gericht.
Zitat (von StolzerPapaThüringen):
eine bevorstehende Pfändung bis zum wiedereintritt der Zahlunsfähigkeit auf Eis gelegt
Das wäre beides zusammen nur dann möglich, wenn eine urkundliche Anerkennung über die Unterhaltszahlung vorliegt. Denn eine Pfändung kann nur auf der Basis eines Vollstreckungstitels durchgeführt werden. Das ist entweder ein Gerichtsbeschluss oder eine Urkunde (in sehr seltenen Fällen auch mal etwas anderes).

Grundsätzlich wäre e so, dass die Mutter aufgrund der umfangreichen Mitbetreuung durch den Vater gar keinen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss hätte. Das sollte man dort vielleicht mal erwähnen, denn es ist gut möglich, dass die Mutter dies verschweigt und damit ganz massiven Sozialleistungsbetrug begeht.

Zitat (von StolzerPapaThüringen):
wie kommt man dann auf die Frage, ob ich mich vor der Geburt meiner Tochter von dessen Mutter getrennt hätte?
Niemand hat dir diese Frage gestellt. Der Nutzer Zuckerberg wollte lediglich etwas zynisch darauf hinweisen, dass du hier schwere Vorwürfe gegen einen Menschen erhebst (bis hin zu Terror und Gewalt) und du mit dem gleichen Menschen nicht allzu lange Zeit vorher einvernehmlichen und ungeschützten Geschlechtsverkehr hattest.

Wer zahlungsunfähig ist und trotzdem Geld für Anwälte und Gerichtsverfahren bezahlt, der ist entweder doch nicht zahlungsunfähig oder hat nicht die richtigen Anträge gestellt.

Für die Übernahme der Rechtsanwaltskosten kann man Beratungshilfe beim Familiengericht beantragen.
Für die Übernahme der Gerichtskosten kann man Verfahrenskostenhilfe beantragen.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 232.907 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
95.810 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen