Jugendamt fordert Auskunft

22. August 2008 Thema abonnieren
 Von 
erdmensch
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
Jugendamt fordert Auskunft

Hallo Zusammen,
ich habe ein Problem und hoffe einer von Euch kann mir aufgrund seiner Erfahrung helfen!
Info: Mein Mann zahlt regelmässig den vollen Unterhalt für seine 8jährige Tochter. Wir (ich, Ehefrau) und unser gemeinsamer 3jähriger Sohn leben zusammen. Mein Mann und ich sind voll berufstätig. Die KM (waren nicht verheiratet) fordert jetzt Auskunft über unsere (auch meine)Einnahmen!
Es wurde eine ordnungsgemässe Urkunde im Jahr 2002 über die Unterhaltszahlungen erstellt!

1. Frage: Kann die KM von mir(Ehefrau) finanzielle Offenbarung fordern? Ich stehe doch mit der Kleinen in keinem Verwandtschaftsverhältnis!

2. Frage: Wir wohnen in den neuen Bundesländern und haben bis jetzt 229,00 € jeden Monat pünktlich überwiesen! Jetzt will die KM, übrigens Hartz IV (sorry, kann ich mir nicht verkneifen) auf einmal 263,00 € von uns monatlich.

3. Frage: Ich habe mal gelesen, dass die Urkunden, die vor dem neuen UR 2008 unterzeichnet wurden, nicht von der Neuregelung ab 08 betroffen sind! Kennt sich einer aus?

P.S. Lohnsteuerklassenverteilung 4/4 im Jahr 2008 und 2007 war 3/5 (ich 5). Das Jugendamt möchte 2007 ranziehen, geht hoffentlich nicht, oder?

Übrigens darf mein Mann seine Tochter nicht mehr sehen, seit 2005 unser gemeinsamer Sohn auf die Welt gekommen ist. Anmerkung der KM: Die Tochter soll nicht mit Ihrem, so sagt Sie "Halbbruder" zu tun haben!

Ich denke ich bin ein ordentlich erzogener Mensch, aber bei so was platzt mir der A...! Das Umgangsrecht haben wir versucht (als letzte Distanz) einzuklagen! Das Ende vom Lied, Mutter hat sich nie daran gehalten und das zuständige Jugendamt interessiert das nicht im Geringsten!

Ich hoffe ich erhalte ein paar Antworten und bedanke mich im Voraus recht herzlich!

Ich habe die Hoffnung aufgegeben, das deutsche Behörden für die Interessen der Kinder da sind. Das Jugendamt ist für mich leider zum Geldeintreiber nicht berufswilliger Mütter geworden!

MfG
erdmensch

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 917x hilfreich)

Hallo,

solange dein Mann den Mindest-KU zahlt, geht dein Einkommen keinen was an.
Dieser liegt in der untersten Einkommens-Stufe bei 245€.
Ich denke nicht, dass dieser Wunsch nach *Mehr* eine *gierige* Ex vermuten lässt. Wohl eher macht da die ARGE Dampf.
Bringen wird ihr das nix, das *Mehr* wird angerechnet.

quote:
Das Umgangsrecht haben wir versucht (als letzte Distanz) einzuklagen!


Na, wenn der Vater das nur versucht...
Warum hat er denn nicht? Da gibt es durchaus Möglichkeiten, dem etwas nachzuhelfen...

Grüßle

-----------------
"*Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.*"

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#2
 Von 
erdmensch
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo Loddar,

wir haben das Umgangsrecht durch unsere Anwältin einklagen lassen. Das Gericht stärkte die Meinung meines Mannes, Umgang mit seiner Tochter zu haben! Allerdings verwiesen Sie auf die Forderung der KM, die behauptete, der KV hat sich nicht mehr um seine Tochter gekümmert, seit dem unser Sohn da war. Mein Mann hat die Situation widerlegt! Aber das Gericht hat gebeten im Sinne der Kleinen zu entscheiden. Und leider, aber beweise das mal, möchte Sie nicht mehr zu uns! Von heut auf Morgen, obwohl Sie sich immer sehr wohl bei uns fühlte und nie nach Hause wollte. Wir wollten nicht, dass die Süsse an der moralischen Unfähigkeit der KM zu leiden hat und haben zurückgezogen. Wir hoffen, dass Sie so bald Sie selber kann, zu uns kommt und wir dann mal in Ruhe reden können!

Kann nun eigentlich ein bestehender dynamischer Titel einfach aufs neue UR 2008 abgeändert werden, wenn kein Grund zur Neuberechnung besteht?

Danke und liebe Grüsse zurück!
erdmensch

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
GingerAle
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 13x hilfreich)

Also, wir haben auch gerade die "Neu-Berechnung" rückwirkend ab 01.01.08 hinter uns und wurden in dem zusammenhang auch aufgefordert, die Urkunde ändern zu lassen.
Die Antwort auf unsere Nachfrage war: Das Kind hat ein Recht auf die Abänderung, das hat mit der Mutter nix zu tun.
Und da es sich hier um Kindesunterhalt handelt und bei Hartz IV das Kind den kleineren Teil bekommt, hat die Mutter unterm Strich natürlich mehr Geld zur Verfügung, wenn der Vater mehr KU zahlt.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12330.03.2009 14:52:31
Status:
Lehrling
(1162 Beiträge, 300x hilfreich)

Hallo!

Ich denke mal, das JA oder die KM möchten eine Neuberechnung. Ich kenne das seit Jahren, dass da die unmöglichsten Fragebögen zur Einkommensermittlung zu uns ins Haus geflattert kamen.

Bei uns handelte es sich ums Jugendamt Strausberg (Brandenburg). Fragen wie Größe der Wohnung, wieviel Bargeld, welches Auto, wie alt, wie teuer etc. haben wir nie beantwortet. Mein Einkommen (Ehefrau) haben wir mit angegeben, da es ja eigentlich nie wirklich Einkommen war (Erziehungsgeld, Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe) hatten wir Glück, dass mein Mann auch mir zum Unterhalt verpflichtete war.

Wir haben immer die Auskünfte direkt ans JA geschickt, somit hatte die Mutter da keinen Einblick (erstmal).

Auch ich habe die Welt oft nicht verstanden, da meine Kinder offensichtlich immer weniger bekamen. Da fragte ich mich auch, ob das JA nicht eigentlich auch für meine Kinder da sein sollte. Trotz mehrerer Unterhaltsberechtigter (unsere gemeinsamen Kinder) wurde der Unterhalt für das erste KInd meines Mannes nicht weniger.

Nun ist er 18 und alles hat ein Ende!


Es besteht doch sicher eine Beistandschaft beim JA, oder hat die KM ihr KInd selbst vor Gericht vertreten. Dann wendet Euch doch ans JA, die vertreten die Interessen des Kindes und sind eigentlich auch für die Väter da.

Viel Glück!

beijing

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