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Jugendamt zerstört Familie

14. September 2017 Thema abonnieren
 Von 
DerGrummel
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Jugendamt zerstört Familie

Hallo,

wir brauchen dringend Hilfe.
Ich hoffe ich kriege alles aufgezählt, wir sind alle ziemlich fertig mit den nerven mittlerweile.


Zur Sachlage..es betrifft meine die Familie meiner Schwester.

Zum Februar begann das Theater. Meine Nichte (10j) äußerte eine Lüge bei der Sozialarbeiterin der Schule das mein Schwager sich an Ihr beinahe tagtäglich vergangen haben solle (verschiedene Versionen äußerte sie). Jugendamt zögerte nicht lange und nahm sie raus und gab sie zu Pflegemutter. Das Jugendamt veranlasste keinerlei Untersuchungen und kaum Gespräche. An dem Tag wo meine Nichte vom Jugendamt raus genommen wurde hatte die Jugendamtmitarbeiterin zu meiner anderen Nichte (6j) gesagt warum Ihre Schwester raus genommen wurde, meine Nichte (6j) war und ist bis heute neben der Spur deswegen.

Diese Lügengeschichten verbreitet meine Nichte (10j) schon seit Jahren. Mal soll mein Schwager sie geschlagen haben und ins Zimmer eingesperrt haben usw.

Bei den aktuellen Vorwürfen kann ich bestätigen das dies nie passiert sein kann. Aufgrund das ich bei meiner Schwester ca ein halbes Jahr gewohnt hatte Übergangsweise und sie auch mal bei meinen Eltern war.

Es wurde bereits ein Gutachten von meiner Nichte (10j) erstellt für das Gerichtsverfahren was war. Dort ging hervor das meine Nichte (10j) lügt und eine psychische Störung hat. Dieses Gutachten wurde aber soweit wie ich verstanden habe vom Gericht für ungültig erklärt weil der Gutachter nicht auf den aktuellen Fall eingegangen ist.

Des weiteren wurde dem Leiblichen Vater durch ein weiteres Gerichtsurteil das halbe Sorgerecht zugesprochen, obwohl er kein guter Umgang ist. Er äußerte im bei sein meiner Nichte (10j) meiner Schwester, meinem Schwager und mir das er Sie gar nicht bei sich haben will weil sie eine Lügnerin ist. Er kümmert sich kaum um meine Nichte (10j). Selbst wegen Umgang damals wurde es vom Gericht festgelegt das er alle 14 Tage Umgang hat, daran hielt er sich nie. Er meldete sich immer kurzfristig und dann wenn er lust und Laune hatte und oft dann wann er gar nicht dran war. Er holte Sie und brachte Sie oft genug zu seinen Eltern und war wieder weg. Dort kam es öfters vor das wenn seine Eltern schliefen das sie Nachts den Fernseher an machte und Horrorfilme und Co schaute usw.

Trotz beweise das er sich nicht richtig um sein Kind kümmert hat er recht bekommen.

Seit dem meine Nichte (10j) bei der Pflegemutter ist werden die Umgangszeiten (eigentlich Dienstags, Donnerstags und jedes zweite Wochenende) zwischen meiner Schwester und meiner Nichte (10j) immer weniger da es immer wieder mal nicht klappt von der Pflegemutter und Betreuerin aufgrund von Zeitmangel aber der Leibliche Vater darf sie alle 2 Wochenenden zu sich nach Hause holen. Angeblich soll auch nach jedem Umgang meiner Nichte mit meiner Schwester das verhalten schlimmer werden.

Trotz das meine Nichte (10j) zugegeben hatte das sie gelogen hatte wird mein Schwager weiterhin dargestellt als hätte er es getan.

Familienhilfe stellt meinen Schwager aufgrund ein paar Gesprächen als Kolleriger und aggressiven Menschen dar.

Das heutige Gespräch mit dem Jugendamt und Co mit meiner Schwester war ein derber Schlag.
Meine Nichte (10j) wird in Stationärer Behandlung gehen und in der Zeit muss meine Schwester sich entscheiden zwischen Ihren Kindern und Ihrem Mann. Entscheidet Sie sich für die Kinder muss er gehen, entscheidet sie sich für Ihren Mann werden Ihr beide Kinder weggenommen. Jugendamt wollte heute schon Antrag beim Gericht deswegen stellen. Über meine Schwester soll ein Gutachten erstellt werden ob sie überhaupt in der Lage ist Kinder zu erziehen. Sie und die Kinder haben angeblich Angst vor meinem Schwager. Aus eigenem beobachten her sage ich das stimmt nicht im geringsten. Die Kinder sind eher respektlos allen gegenüber und hören dann eher kaum und lachen drüber. Soll jetzt nicht heißen das es schlechte Kinder sind. Nicht im geringsten.

Das dass Jugendamt das zweite Kind wegnehmen will sagte die Jugendamt Mitarbeiterin "Sie meinen es nur gut mit meiner Schwester". (Die beurteilen das familiäre zusammenleben ohne es zu kennen)

Meine Schwester und Ihr Mann haben über diese Forderung des Jugendamtes bereits gesprochen und der Kinder willen wäre er bereit dazu auszuziehen. (Aber auch nicht die wirkliche Lösung finde ich)

Der Anwalt der meine Schwester vertreten hatte, für Ihn ist der Fall abgeschlossen und beim Termin mit einem anderen Anwalt wurde zu Ihr gesagt sie solle sich an den alten Anwalt wenden da er die Sachlage bereits kenne.

Meine Schwester und ihr Mann versuchten auch schon Hilfe von der Zeitung zu bekommen aber ohne erfolg.

Es ist einfach reine Willkür was das Jugendamt und Co macht.

Fazit: Meine Nichte (10j) bekommt mehr recht und ihre Lügen werden weiterhin geglaubt obwohl das Gutachten das gegenteil beweist und sie selbst eingestanden hat das sie gelogen hatte.Quasi auf deutsch gesagt verbrecher Eltern die zu nichts in der Lage sind.


Nun ist die große Frage..

Was kann man da jetzt noch machen?


Über hilfreiche Ratschläge wären wir sehr erfreut.

Mfg

Thomas

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(14964 Beiträge, 5577x hilfreich)

Zitat (von DerGrummel):
Selbst wegen Umgang damals wurde es vom Gericht festgelegt das er alle 14 Tage Umgang hat, daran hielt er sich nie.
Er hat ja auch nur das RECHT, aber nicht die PFLICHT den Umgang zu haben.

Zitat (von DerGrummel):
Dort kam es öfters vor das wenn seine Eltern schliefen das sie Nachts den Fernseher an machte und Horrorfilme und Co schaute usw.
Woher will man das wissen wenn alle schliefen? Weil eine Lügnerin das so erzählt hat?

Zitat (von DerGrummel):
Familienhilfe stellt meinen Schwager aufgrund ein paar Gesprächen als Kolleriger und aggressiven Menschen dar.
Das wird dann wohl auch einen Grund haben

Zitat (von DerGrummel):
Entscheidet Sie sich für die Kinder muss er gehen, entscheidet sie sich für Ihren Mann werden Ihr beide Kinder weggenommen.
Das entscheidet das Gericht und nicht das Jugendamt!

Zitat (von DerGrummel):
Sie und die Kinder haben angeblich Angst vor meinem Schwager.
Wer sagt das? Deine Schwester?

Zitat (von DerGrummel):
Soll jetzt nicht heißen das es schlechte Kinder sind. Nicht im geringsten.
Häh??? Kind lügt, beschuldigt Schwager des sexuellen Missbrauchs, ist aber nicht im geringsten ein schlechtes Kind???

Zitat (von DerGrummel):
Es ist einfach reine Willkür was das Jugendamt und Co macht.
Nein, das ist keine Willkür.

Zitat (von DerGrummel):
Was kann man da jetzt noch machen?
Deine Schwester hat doch einen Anwalt, dieser sollte wissen was zu tun ist. Deine Schilderung hier ist nicht hilfreich um sich ein Bild der echten Situation zu machen. Du bist ein externer Beobachter dem, trotz der familiären Nähe, wohl doch so einiges verborgen bleibt. Jeder Rat hier dir gegenüber wäre falsch. Deine Schwester und ihr Mann sollten auf alle Fälle mit dem Jugendamt zusammenarbeiten und nicht dagegen.

Signatur:

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#2
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9330 Beiträge, 2982x hilfreich)

In der Situation hilft kein Laienforum mehr. Hier ist intensive anwaltliche Unterstützung gefragt.

Dass der Anwalt des beendeten Verfahrens hier nicht mehr tätig werden will, lässt Spekulationen zu, die Dir nicht gefallen werden.

Auch ich glaube, dass Du nur das Sonntagsgesichts der Beteiligten kennt. Es wird sicherlich gute Gründe für die Beurteilung des Schwagers durch die Familienhilfe geben.

Der Exkurs zum Vater hat mit der Sache nichts zu tun und gehört hier auch nicht hin.

Halbes Sorgerecht gibt es nicht.

Berry

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
DerGrummel
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

Ja er hat das recht. Das stimmt aber wie geschrieben, er macht wie er Lust und Laune hat und beschwert sich dann das Sie ihm das Kind verweigere.

Das hat sie erzählt. Punkt dafür spricht auch das sie wenn sie wieder Zuhause war Nachts schreiend aufgewacht ist weil sie von Monstern geträumt hatte.

Man kann doch nicht nach zwei Gesprächen ein Urteil fällen oder?

Wegen der Entscheidung das kam direkt von der Jugendamtmitarbeiterin. Wie geschrieben die glauben diesen lügen mehr als das was wahr ist. Ihr Eingeständnis usw.

Dies sagte die Jugendamtmitarbeiterin heute.

Na ich meinte davon abgesehen von diesen Lügen. Jeder hat. Seine guten und schlechten Seiten.

Dieses Problem mit dem Anwalt hatte ich erläutert. Für ihn ist der Fall abgeschlossen und er kann nichts mehr machen. Zu der Sache mit dem Jugendamt zusammenarbeiten., haben sie versucht und dies machte es nur schlimmer.

Aber danke für die Antwort.

Lg

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
ratlose mama
Status:
Lehrling
(1207 Beiträge, 464x hilfreich)

Zitat (von DerGrummel):

Meine Nichte (10j) wird in Stationärer Behandlung gehen


Das ist per se ja nicht schlecht. Das Kind hat Probleme und es muss diese nauf den Grund gegangen werden. Es könnte ja auch eine psychische Störung dahinter stecken und dann kann sie das mit entsprechender Behandlung sicher in den Griff bekommen.

Zitat:
und in der Zeit muss meine Schwester sich entscheiden zwischen Ihren Kindern und Ihrem Mann. Entscheidet Sie sich für die Kinder muss er gehen, entscheidet sie sich für Ihren Mann werden Ihr beide Kinder weggenommen. Jugendamt wollte heute schon Antrag beim Gericht deswegen stellen.


Dann scheinen sie Ansatzpunkte (über die Vorwürfe der Tochter hinaus) zu haben, die darauf abzielen, dass der Stiefvater eine Gefahr für das Kindeswohl darstellt

Zitat:
Über meine Schwester soll ein Gutachten erstellt werden ob sie überhaupt in der Lage ist Kinder zu erziehen. Sie und die Kinder haben angeblich Angst vor meinem Schwager. Aus eigenem beobachten her sage ich das stimmt nicht im geringsten.


Das ist ein normaler Weg, wenn Zweifel daran bestehen, dass Eltern der Erziehung der Kinder gerecht werden können. Und dies:

Zitat:
Die Kinder sind eher respektlos allen gegenüber und hören dann eher kaum und lachen drüber. Soll jetzt nicht heißen das es schlechte Kinder sind. Nicht im geringsten.


spricht durchaus für Erziehungdefizite. Ein 6 und 10-jähriges Kind sollte durchaus auf Anweisungen hören, gelernt haben mit anderen i.a. respektvoll umzugehen und vor allem nicht über alles was die Eltern (oder Lehrer) lachen.

Zitat:
Das dass Jugendamt das zweite Kind wegnehmen will sagte die Jugendamt Mitarbeiterin "Sie meinen es nur gut mit meiner Schwester". (Die beurteilen das familiäre zusammenleben ohne es zu kennen)


Ja. Ein dummer Satz. Das JA meint es eher gut mit dem Kind. Es sollte in einer Umgebung aufwachsen können, in der es auch entsprechend erzogen werden kann ;-)

Zitat:
Meine Schwester und Ihr Mann haben über diese Forderung des Jugendamtes bereits gesprochen und der Kinder willen wäre er bereit dazu auszuziehen. (Aber auch nicht die wirkliche Lösung finde ich)


Das ist doch schon mal ein Ansatz und dann noch gut mit der Familienhilfe zusammenarbeiten, dann stehen die Chancen gut, dass zum einen das jüngere Kind bleiben wird und nach der Behandlung auch die Größere zurückkehren darf.

Zitat:
Meine Schwester und ihr Mann versuchten auch schon Hilfe von der Zeitung zu bekommen aber ohne erfolg.


Auch wenn sich eien Zeitung interessieren würde, wäre das wohl eher kontraproduktiv

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35701 Beiträge, 13398x hilfreich)

Mir tut die 10-jährige wirklich leid. Da soll sie ein Wochenende beim Vater verbringen, ein Wochenende bei der Mutter. Wann hat das Kind eigentlich mal Zeit für sich? Und im Zeifel reden alle auf die Kleine ein. Wie soll so ein Kind kindgerecht funktionieren? Niemand weiss, ob da zwischen Stiefvater und Kind was vorgefallen ist. Aber eines weiss man. Kinder wollen im Prinzip artig sein, geliebt werden. Wir haben es doch ständig, das Kinder dem Erwachsenen gegenüber, bei dem es gerade ist, das bestätigt, was er hören will. Schon, um die Drucksituation in den Griff zu bekommen.

Fakt ist, dass bereits ein Gerichtsverfahren verloren ist. Dass hinsichtlich der Fremdunterbringung der Kinder ein 2. Verfahren ansteht, für das sich offensichtlich kein Anwalt findet, der den Fall kennt. Das sollte, wie Berry richtig festgestellt hat, sehr nachdenklich stimmen. Natürlich wird man einen Anwalt finden, der sich auch engagiert. Allerdings, ganz ehrlich, so Fälle sind zeitaufwändig, da muss schon etwas Geld in die Hand genommen werden. Und nicht jeder Anwalt tut sich Mandanten an, die schon mit der Haltung kommen, alle anderen irrten sich, nur sie selbst hätten recht. Das JA irrt, die Gutachter irren, die Tochter lügt, was weiss ich. Und ob es für das Kind sinnvoll ist, zu einem Stiefvater zurückzukommen, mit dem es gar nicht kann, das wage ich bei der Vorgeschichte zu bezweifeln.

Unter diesem Hintergrund ist die Forderung des JA durchaus nachvollziehbar.

wirdwerden

3x Hilfreiche Antwort

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