Kann es passieren das ich wieder zurück zu Mutter muss wenn ich begleitetes Treffen zustimme?

22. Juni 2024 Thema abonnieren
 Von 
Finn2009
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)
Kann es passieren das ich wieder zurück zu Mutter muss wenn ich begleitetes Treffen zustimme?

Hi bin mittlerweile 15 geworden und mein Zwillingsbruder und ich leben jetzt weil es bei unserer Mutter nicht mehr auszuhalten war seit 10 Monaten im Heim…

Betreuer versuchen jetzt schon länger auf uns einzureden das wir mal begleitetes treffen mit unserer Mutter machen- ich will das eigentlich nicht aber zumindest mein Bruder will dem ganzen jetzt wohl ne Chance geben.. ich weiß noch nicht ob ich da mit gehen soll / will.

Ich hab halt Angst das es dann bald heißen könnte wenn wir uns wieder bisschen besser mit Mama verstehen das wir wieder zurück sollen. Das will ich halt auf keinen Fall, im Heim ist es 100x besser als bei meiner Mutter..

Kann das passieren das wir dann da rausfliegen und wieder zurück sollen? Betreuer meinen nein aber ich glaub denen nicht so richtig. Weil hab mittlerweile auch mitbekommen das irgendwie jeder Tag in dem Heim so 300-400 Euro kostet

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(33334 Beiträge, 5798x hilfreich)

Zitat (von Finn2009):
Betreuer meinen nein aber ich glaub denen nicht so richtig
Ich meine, mit 18 müsst ihr spätestens dort raus.
Zitat (von Finn2009):
Weil hab mittlerweile auch mitbekommen das irgendwie jeder Tag in dem Heim so 300-400 Euro kostet
Das kann schon sein. Aber das ist kein Kriterium, euch wieder bei der Mutter unterzubringen.
Begleiteter Umgang--- das kann man mal ausprobieren, da ist eine neutrale Person dabei (Begleiter) und beobachtet auch, wie der Kontakt/das Treffen abläuft.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(39023 Beiträge, 14092x hilfreich)

Finn, Du bist ja strafrechtlich schon erheblich und dauerhaft in Erscheinung getreten. Zumindest ein Verfahren ist noch offen. D.h., Du stehst ja unter Beobachtung von verschiedenen Behörden. Und die haben zu bewerten, wie Du Dich entwickelst. Ob Du aus Deinem asozialen Verhalten raus kommst, wie Deine Bemühungen aussehen, das wird für Dich eine ganz große Rolle spielen. Du solltest Zusammenarbeit signalisieren, im ureigenen Interesse. Und nein, aufgrund eines ständigen Kontaktes wird niemand zwangsweise umgesiedelt. Es geht eher darum, Dir beizubringen, wie soziale Kontakte funktionieren, und dass sie stützend und gut sein können.

wirdwerden

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122643 Beiträge, 40160x hilfreich)

Zitat (von Finn2009):
Kann das passieren das wir dann da rausfliegen und wieder zurück sollen?

Aufgrund der unbekannten Faktoren / Unwägbarkeiten ist das in Ermangelung hellseherischer Fähigkeiten nicht seriös zu beantworten.


Ich würde aber nicht vermuten, dass sowas direkt nach den ersten 1-2 Mal passiert.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
cirius32832
Status:
Schlichter
(7652 Beiträge, 1594x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Es geht eher darum, Dir beizubringen, wie soziale Kontakte funktionieren, und dass sie stützend und gut sein können.


genauso ist es

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#5
 Von 
smogman
Status:
Student
(2898 Beiträge, 948x hilfreich)

Zitat (von Finn2009):
Kann das passieren das wir dann da rausfliegen und wieder zurück sollen?
Rausfliegen kann man nur, wenn man sich nicht an die Regeln hält. Wo ein Minderjähriger lebt, entscheidet der oder die Sorgeberechtigte(n). Das ist entweder deine Mutter, dein Vater, beide Eltern oder ein Vormund.

Zitat (von Anami):
Ich meine, mit 18 müsst ihr spätestens dort raus.
Nein, dafür gibt es keine Rechtsgrundlage. Auch wenn das gelebte Praxis ist und die Verselbstständigung oft gar schon vor der Volljährigkeit forciert wird.

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#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(39023 Beiträge, 14092x hilfreich)

Volljährig werden heisst, dass man positiv wie negativ volle Verantwortung für seine Entscheidungen/seine Handlungen übernimmt. Allerdings endet die Fürsorge des Staates damit nicht automatisch. Die jungen Menschen bleiben in ihren Wohngemeinschaften/Kinderdörfern/Heimen so lange, wie sie diese Unterstützung benötigen, in der Regel schon bis Ende der Ausbildung, der Schule, einer Maßnahme, was auch immer. Allerdings können sie freiwillig mit Volljährigkeit die Einrichtung verlassen. Gerade heute, wo die Schule nicht mehr üblicherweise mit 14 endet, da wäre es doch ein Unding, die Kinder mit 18 auf die Straße zu setzen.

wirdwerden

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#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(33334 Beiträge, 5798x hilfreich)

Zitat (von smogman):
Nein, dafür gibt es keine Rechtsgrundlage.
Danke, ich kenne nur wenige Fälle. Da sind die Jugendlichen dann freiwillig ausgezogen, tw. auch wieder zu Eltern.

Zitat (von wirdwerden):
da wäre es doch ein Unding, die Kinder mit 18 auf die Straße zu setzen.
Selbstverständlich wird das auch niemand tun, schon gar nicht auf die Straße. Davon schrieb ich nichts.

Dann sollte der TE verstanden haben, was er tun sollte, um seinen kurzen, aber *ungeraden* Lebensweg in geordnete Bahnen zu bringen.
Unterstützung gibts genügend, wenn Eltern nicht können.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#8
 Von 
Finn2009
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)

Ok danke Leute.. werd es vllt mal versuchen mit Kontakt.. is halt alles ziemlich schwierig

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