KiGa, Urlaub

18. Februar 2023 Thema abonnieren
 Von 
P.e.e.
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
KiGa, Urlaub

Der Vater meiner Kinder (3& 2) möchte in Urlaub mit unseren Kindern und Partnerin.Dem habe ich auch zugestimmt (zumal ich es nicht untersagen kann) trotz meiner Bedenken da er und seine Partnerin eine Beziehung führen mit regelmäßigen polizeibesuchen, handgreiflichkeiten (bis jetzt nicht im Beisein der Kinder). Wir haben die KiGa-Ferien 50/50 aufgeteilt, ein paar Tage er und ein paar Tage ich. Jetzt möchte er das unsere Tochter 3 Tage aus dem Kindergarten raus bleibt um in Urlaub zu fahren (er hat 5 Tage ferienanteil und möchte so auf 8 Tage kommen). Ich bin aber dagegen das sie deswegen dem KiGa fern bleibt (ja es gibt keine kindergartenpflicht).
Des weiteren (wir wohnen ca 20 min auseinander und die Kinder leben bei mir) behauptet er hätte nicht einem Kindergarten bei mir im Ort zustimmen müssen. Er hätte das Recht gehabt einen Kindergarten in der Mitte unserer Wohnungen (Entfernung) zu verlangen. Da wir kein wechselmodell haben sondern die 14-tage am Wochenende Regelung gibt ist es doch klar das das kind dort in den KiGa geht wo es seinen Wohnsitz hat?
Durch die Urlaubssitutaion sieht er nun auch nicht ein unsere Tochter an seinem Wochenende auf die Kindergartenveranstaltung (dauer ca 2-3std) zu bringen.

Ich schreibe das hier da ich versuche mich immer an "regeln"/"vorschriften" zu halten. Aber nun bin ich überfragt was von den genannten Dingen richtig..falsch... oder sonst was ist.

Lg

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118702 Beiträge, 39620x hilfreich)

Zitat (von P.e.e.):
Er hätte das Recht gehabt einen Kindergarten in der Mitte unserer Wohnungen (Entfernung) zu verlangen.

Scheint mit den KiTa-Plätzen bei auch recht luxuriös zu sein ... in hiesiger Gegend können sich Eltern das nicht leisten, da wird genommen wo was frei ist ...

Und das mit dem verlangen ... verlangen kann man, denn verlangen kann man ja fast alles.
Probleme gibt es meist erst beim „bekommen" bzw. „durchsetzen", insbesondere wenn die Gegenseite nicht kooperativ ist und sich sträubt die Forderung zu erfüllen.

Falls dann – so wie hier – keine Rechtsgrundlage für das verlangen erkennbar ist, tendieren die Erfolgsaussichten gegen 0.



Zitat (von P.e.e.):
Ich bin aber dagegen das sie deswegen dem KiGa fern bleibt

Und was substantiiertes hat man nicht zu bieten?



Zitat (von P.e.e.):
Durch die Urlaubssitutaion sieht er nun auch nicht ein unsere Tochter an seinem Wochenende auf die Kindergartenveranstaltung (dauer ca 2-3std) zu bringen.

Und das Problem ist da welches konkret?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38187 Beiträge, 13945x hilfreich)

Irgendwie habe ich hier das Gefühl, dass beide Eltern zumindest mal für eine gewisse Zeit in den Kindergarten müssten. Auf dem Niveau spielt sich Eurer Streit nämlich ab. Ich versuche es trotzdem mal:

Kindergartenplätze sind in der Regel vom Steuerzahler subventioniert. Und zwar von der Kommune, in welcher das Kind lebt. Deshalb ist es in der Regel nicht möglich, Kinder woanders als in seinem Wohnort zu akzeptablen Preisen unter zu bringen.

Was spricht gegen den Urlaub mit Vater und Lebenspartnerin? Richtig, gar nichts. Denn Urlaub ist ja auch zu koordinieren mit dem Arbeitgeber, dem Urlaub der Lebensgefährtin u.s.w. Mensch, warum gönnst Du den drei denn nicht diese paar Tage?

So, und wenn er am Kindergartenfest verhindert ist, eben weil im Urlaub, dann kann er das Kind da auch nicht hinbringen.

Geh mal kritisch in Dich. Bei drei Tagen Kindergartenabsenz bricht kein Erziehungskonzept zusammen. Es ist ein normaler Vorgang.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
P.e.e.
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Irgendwie habe ich hier das Gefühl, dass beide Eltern zumindest mal für eine gewisse Zeit in den Kindergarten müssten. Auf dem Niveau spielt sich Eurer Streit nämlich ab. Ich versuche es trotzdem mal:

Kindergartenplätze sind in der Regel vom Steuerzahler subventioniert. Und zwar von der Kommune, in welcher das Kind lebt. Deshalb ist es in der Regel nicht möglich, Kinder woanders als in seinem Wohnort zu akzeptablen Preisen unter zu bringen.

Was spricht gegen den Urlaub mit Vater und Lebenspartnerin? Richtig, gar nichts. Denn Urlaub ist ja auch zu koordinieren mit dem Arbeitgeber, dem Urlaub der Lebensgefährtin u.s.w. Mensch, warum gönnst Du den drei denn nicht diese paar Tage?

So, und wenn er am Kindergartenfest verhindert ist, eben weil im Urlaub, dann kann er das Kind da auch nicht hinbringen.

Geh mal kritisch in Dich. Bei drei Tagen Kindergartenabsenz bricht kein Erziehungskonzept zusammen. Es ist ein normaler Vorgang.



Vielen Dank für diesen informativen Beitrag.
Mir ist das auch so geläufig bezüglich kiga Platz und Wohnort. Ich wollte nur wissen ob ich richtig liege oder mir informativ etwas fehlt und es dieses "recht" das zu verlangen doch gibt.

Des weiteren ist Urlaub kein Problem, auch mit der Partnerin. Aber jeder gar andere Ansichten. Und man sollte jedem seine persönliche Ansicht lassen.
Es stehen genauso Ferienteile zur Verfügung die 10 Tage umfassen (und es ist der anderen Partei sogar möglich diesbezüglich arbeit etc zu koordinieren).
Und zur Veranstaltung des kiga. Nein sie würden sich nicht zu der Zeit in Urlaub befinden. Sondern 20 min weit entfernt an einem normalen papa-wochenende.
LG und bleiben Sie weiterhin so informativ

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