Kinder leben beim KV werden abgeholt, Essen bei Kv zuhause?

14. April 2021 Thema abonnieren
 Von 
danti123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Kinder leben beim KV werden abgeholt, Essen bei Kv zuhause?

Hallo zusammen,
Eine frage die ich leider noch in kein Forum gefunden habe wurde mir heute von meinen Kindern gestellt.

Meine Kinder wohnen bei mir, KM bzw ihr Lebensgefährte holt die beiden ca. um 16.30-17.00 Uhr alle 2 Wochenenden ab.
Die beiden haben mir heute erzählt, das ihre Mutter zu ihnen gesagt , Das ich meine Arsch bewegen sollte und ihnen bevor sie abgeholt werden, noch was zu essen machen sollte. Ich finde es ziemlich früh so gegen 16-16.30 Uhr den Kindern Abendbrot zu geben. Sie bekommen dann Abends dort nichts mehr weil die anderen schon am 'Essen sind und sie es nicht einsieht die Jungs dann zu verpflegen.

Genauso ist es das die beiden ( besonders der Größere) ziemlich Aggressive von der KM wieder kommen, es fällt nicht nur uns auf sondern auch in der Schule und im Hort. Die Kinder waren schon mal längere Zeit nicht bei der KM ( vom Jugendamt aus) aber dann kam eine neue Arbeiterin vom JA und meinte man müsse sie da hin bringen. Es ist nur ziemlich negative für die beiden.

Vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben.
MFG




18 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Solan196
Status:
Senior-Partner
(6357 Beiträge, 879x hilfreich)

Die gibst den Kindern ernsthaft bis 16.30 h nichts zu essen? Was bis du denn für nen Typ, wenn die KM tatsächlich das Abendbrot meint, dann ist das natürlich Unfug. ABER du weißt ja nicht, was die Kinder bei der Mutter so erzählen.

Am Besten ist es, wenn du dir das was die Kinder nach den Besuchen so erzählen einfach nur anhörst ohne Kommentar und dann mit der Tagesordnung weiter machst. Gib ihnen das, was sie benötigen Stabilität, der Rest regelt sich mit der Zeit von selber.

Wenn die Erzählungen für dich zu arg sind, dann schreibe sie auf (mit Datum, wann die Kinder da waren, wann sie wiederkamen und was sie erzählt haben), das sammelst du mal ein oder zwei Quartale, wenn dich das dann immer noch stört, kannst du dich ja mit dem JA beraten ob und wenn was man da machen kann/sollte.

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Beim Wort Erbrecht hängt es von der Betonung ab, ob man einen Anwalt oder einen Eimer braucht.

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#2
 Von 
danti123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Die gibst den Kindern ernsthaft bis 16.30 h nichts zu essen? Was bis du denn für nen Typ, wenn die KM tatsächlich das Abendbrot meint, dann ist das natürlich Unfug. ABER du weißt ja nicht, was die Kinder bei der Mutter so erzählen


Nein Natürlich kriegen die ihr Essen, ich meine das die KM damit meint, dass die kids dann Abendbrot bei uns bekommen sollen. Damit sie die sogesehen nicht abends noch durchfüttern brauchen. Da wir berufstätig sind, sind die Kids auch bis ca 16 Uhr im Hort. Und da bekommen sie ja auch Essen und Festbar. Also verhungern tun die beiden gewiss nicht.

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#3
 Von 
guest-12329.10.2023 19:00:48
Status:
Praktikant
(662 Beiträge, 73x hilfreich)

Wie alt sind denn die Kinder?

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#4
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(40700 Beiträge, 6590x hilfreich)

Zitat (von danti123):
und ihnen bevor sie abgeholt werden, noch was zu essen machen sollte.
Damit das nicht in einen Rechtsstreit ausartet, und gar das arme Jugendamt sich mit sowas noch beschäftigen muss----könntest du den beiden Kindern an diesem Tag doch das Abendbrot zum Mitnehmen fertigmachen.
Ist ja nur alle 2 Wochen mal 1 Mahlzeit.
Wo ist das Problem? Der Hort?
Dann die Brote schon früh fertigmachen...
Diner to go.

Zb ne Stullenbox mit Stullen, Belag nach Kinderwunsch, dazu Apfel und oder Banane, was zu trinken.
Schon ist Ruhe im Karton bei dieser Mutter... :zoff:

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Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#5
 Von 
edy
Status:
Junior-Partner
(5653 Beiträge, 2368x hilfreich)


Hallo,

Zitat (von danti123):
Die beiden haben mir heute erzählt, das ihre Mutter zu ihnen gesagt , Das ich meine Arsch bewegen sollte und ihnen bevor sie abgeholt werden, noch was zu essen machen sollte.


hast du mal deshalb mit der Mutter geredet?

edy

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Ein freundliches "Hallo" setzt
sich auch in Foren immer mehr
durch.

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#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(42770 Beiträge, 14780x hilfreich)

Oberflächlich betrachtet könnte man das natürlich mit einem Pausenbrot regeln, das dann beim Verzehr 12 Stunden alt ist. Sehr appetitlich. Besonders im Sommer. Aber darum geht es doch nicht. Es geht darum, dass die Kinder während des Umgangs am Familienleben der Mutter teilnehmen soll. Das ist der Sinn! Und da irgendwelche alten Brote auspacken und die essen zu müssen, eine andere Versorgung nicht möglich, das geht doch gar nicht. Die Mutter ist für die Versorgung der Kinder verantwortlich, das ist ein integrierter Teil des Umgangs. Wenn sie das nicht tut, aus was für Gründen auch immer, dann muss man ein Umgangsmodell finden, welches die Bedürfnisse der Kinder und die der neuen Familie der Mutter berücksichtigt.

wirdwerden

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#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(40700 Beiträge, 6590x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Aber darum geht es doch nicht.
DOCH, genau darum geht es.
Ich habe nur einen Vorschlag gemacht.
Natürlich kann man daraus auch ein familienrechtliches Problem machen, kann das JA damit behelligen und Ernährungswissenschaftler undundund... alle wollen beschäftigt sein, oder?

Dann vielleicht noch ganz genau analysieren, wie oft und wie oft nicht das zumutbar wäre... und im Sommer warm oder nicht so warm.

Man könnte die Stullen auch 16.15 kurz vorm Abholen machen.
Man könnte es als Testversion 2-3 mal laufen lassen, damit der Mutter den Spiegel ihres eigenen albernen Verhaltens vorhalten...
Gibt noch X andere Ideen
Man könnte den Kindern rohe Eier mitgeben, weil sie zum Abendbrot gern Spiegelei wollen, evtl. so viele, dass alle was davon essen könnten... oder ne Tüte Nudeln, die diese Mutter dann aber noch kochen muss... oder Salat... oderoderoder

Zitat (von wirdwerden):
dann muss man ein Umgangsmodell finden, welches die Bedürfnisse der Kinder und die der neuen Familie der Mutter berücksichtigt.
So schön pauschal--- etwa auch zum Mitnehmen?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#8
 Von 
dummfragerin
Status:
Praktikant
(894 Beiträge, 364x hilfreich)

Vielleicht dauert die Fahrt zur Mutter ja so lange, dass bei Ankunft schon Schlafenszeit ist? Dann fände ich ein Lunchpaket für unterwegs ganz angebracht.

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#9
 Von 
Solan196
Status:
Senior-Partner
(6357 Beiträge, 879x hilfreich)

Zitat (von dummfragerin):
Vielleicht dauert die Fahrt zur Mutter ja so lange, dass bei Ankunft schon Schlafenszeit ist? Dann fände ich ein Lunchpaket für unterwegs ganz angebracht


Und das kann nicht von der Mutter mitgebracht werden, weil ...?

Signatur:

Beim Wort Erbrecht hängt es von der Betonung ab, ob man einen Anwalt oder einen Eimer braucht.

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#10
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(42770 Beiträge, 14780x hilfreich)

Solan, es geht doch hier um was anderes. Nicht darum, ob wer wann welches Butterbrot schmieren sollte. Es geht darum, dass die Mutter für die Versorgung des Kindes beim Aufenthalt bei ihr Sorge zu tragen hat. Und die Kinder nicht hungrig ins Bett schicken kann. Da könnte man schon ins Grübeln kommen und sich überlegen, ob sie auch in weiteren Bereichen nicht in der Lage ist, sich in die Befindlichkeit der Kinder einzudenken und ihre Bedürfnisse zu erkennen. Das ist der springende Punkt hier.

wirdwerden

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#11
 Von 
danti123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Catslove):
Wie alt sind denn die Kinder


8 und 10

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#12
 Von 
danti123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von edy):
hast du mal deshalb mit der Mutter geredet?


Jegliches reden mit der KM, auch in früheren Sachen, geht leider in ein Ohr rein und beim anderen raus.

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#13
 Von 
danti123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von dummfragerin):
Vielleicht dauert die Fahrt zur Mutter ja so lange, dass bei Ankunft schon Schlafenszeit ist? Dann fände ich ein Lunchpaket für unterwegs ganz angebracht.


Die fahr Zeit dauert nicht ganz 30min. Schlafen gehen die Kinder recht spät, sie hat ja essen aber dann nur für sie die anderen Kinder von ihr und dem neuen Mann, nurmal sonoch als Anmerkung.

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#14
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(42770 Beiträge, 14780x hilfreich)

danti, dann liege ich mit meiner Vermutung ja richtig. Es geht im Prinzip nicht um ein paar Butterbrote. Die Mutter hat die Kids insgesamt während des Aufenthalts bei ihr kindgerecht zu versorgen. Ein Teil davon ist das Abendessen, aber da kommt ja noch vieles andere dazu.

Bei so einem Benehmen würde ich den Umgang an sich in Frage stellen. Das vielleicht mal mit einem Anwalt deines Vertrauens bereden.

wirdwerden

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#15
 Von 
danti123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Da könnte man schon ins Grübeln kommen und sich überlegen, ob sie auch in weiteren Bereichen nicht in der Lage ist, sich in die Befindlichkeit der Kinder einzudenken und ihre Bedürfnisse zu erkennen. Das ist der springende Punkt hier.


Ja leider fallen die beiden öfters auf, der eine mehr als der andere. Wir haben jetzt ein Gespräch mit dem Hort gehabt. Sie werden jetzt vermehrt auf die beiden achten und dokumentieren.

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#16
 Von 
danti123
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Bei so einem Benehmen würde ich den Umgang an sich in Frage stellen. Das vielleicht mal mit einem Anwalt deines Vertrauens bereden.

wirdwerden


Denke ja. Wir haben das Vertrauen in das JA hier verloren. Aber wie erwähnt werden wir mit dem Hort und der Schule noch mehr zusammen arbeiten wie jetzt schon. Und ich glaube die Idee mit dem Anwalt werde ich noch mal in Betracht ziehen ( erstmal nur um mich zu erkundigen) vielen Dank.

Und nein, wir würden den Umgang nicht verbieten wenn es nur wegen dem Essen geht oder so. Kinder sollten von beiden Elternteilen etwas haben, aber wenn Gefährdung im Raum steht, sehe ich das anders, egal ob KV oder KM.

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#17
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(42770 Beiträge, 14780x hilfreich)

danti, wir sind ja gar nicht so weit auseinander. Wichtig ist jetzt die saubere Vorbereitung. Führe konkret Protokoll über Vorfälle, mit Datum. Denn nur damit kann man eine vernünftige Regelung erarbeiten. Es langt nicht, zu sagen, immer seien die Kinder schlecht drauf, wenn sie von der Mutter kommen. Da muss was Anfassbares her. Dann kann man auch die Bedingungen schaffen, unter denen die Kinder Mutter und Vater haben.

wirdwerden

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#18
 Von 
spatenklopper
Status:
Philosoph
(13596 Beiträge, 4836x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Da muss was Anfassbares her.


Deswegen ist eine enge Zusammenarbeit mit Hort/Schule, gepaart mit dem zeitlichen Ablaufenorm wichtig.
Bittet vor allem darum, dass Hort/Schule euch was schriftliches zukommen lässt.

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