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Kindesunterhalt Sonderabgaben


#31
 Von 
Minicatter
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Doch es waren einige Beiträge drin wo ich mir Notiz gemacht habe mich da mal schlau mache , auch die dusseldorfer Tabelle ist zwar kein gesetzt sondern nur ne Richtlinie , wo Selbs mein Anwalt sagt 1080 Euro in der heutigen Zeit machbar aber fast unmöglich Selbs ein Rentner kann bis 800 runter geschraubt werden , die 800 sind heute unter dem sozialminimum , bekannter bekommt knapp 400 Euro Unterkunft kosten plus 440 Euro lebensbedarf. Aber gut danke für die versuchte Hilfe .

Zitat (von Sir Berry):
Minicatter,

der Beitrag 22 enthält viele Fehleinschätzungen, sprich; die unterhaltsrechtlichen Regelungen werden im großen und ganzen nicht beachtet.

Ich greife nur einige auf, denn wir machen hier ja keinen Craskurs im U-Recht.


Zitat (von Minicatter):
es ist korrekt das der Stand 2019 nicht angepasst wurde da es nicht gefordert wurde

Jetzt wird es gefordert - zu Recht.

Zitat (von Minicatter):
Problem bei der jugenams Urkunde schaltet sich alle 2 Jahre das jugenamt ein für ne neuberechnung .

Die Aussage ist einfach falsch. Die Jugendamtsurkunde ist eine normale Schuldurkunde (nur eben kostenfrei vom Jugendamt erstellt, daher der im Grunde genommen falsche Name).

Zitat (von Minicatter):
mein Problem liegt daran das mein Jahres durchlitt was damals nicht genommen wurde auf Grund meiner Arbeitszeit Verkürzung von 35 auf 32 Stunden Woche wurde mein Einkommen der ersten 3 Monate berücksichtigt wenn man den Jahresdurchschnitt genommen hatte auf Grund hoher lohnschwankung
Bemüh Dich bitte mal solche Textwände zu vermeiden.
Und ja, Dein Problem ist die Arbeitszeitverkürzung. Aber es ist Dein Problem, denn Du unterliegst der gesteigerten Erwerbsobliegenheit (§1603 Absatz 2 BGB).
Dort steht alle verfügbaren Mittel. Zu diesen Mitteln gehört u.a. eine Ausweitung der Arbeitszeit bis zur ges. zulässigen Höchststundenzahl; auch durch Nebenjob.

Wenn Du neben dem Unterhalt weitere nicht geschuldete Leistungen für Deine Kinder erbringst, ist das aus Vatersicht löblich, bei Deiner Situation allerding im höchsten Maße unklug. Weil Du es Dir nicht leisten kannst.
Du setzt falsche Prioritäten.

Wir haben jetzt den 25 Beitrag erreicht, und Du bist keinen Schritt weiter, weil Du die rechtlichen Rahmenbedingungen einfach ausblendest, und für jede Deiner eigenen Entscheidungen eine aus Deiner sicht zwar gute aber rechtlich nicht haltbare oder anwendbare Begründung hast.

Und Du machst auch keine Anstalten, Dich von Deiner durch das Unterhaltsrecht nicht gedeckten Anschaung zu lösen. Auf dieser Basis kann man Dir allerdings nicht helfen.

Berry

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#32
 Von 
Sunrabbit
Status:
Beginner
(121 Beiträge, 16x hilfreich)

Da wird man schon ein wenig sprachlos.

Du hast ein Nettoeinkommen zwischen 2300 und 2500 Euro. Vorher sogar 3000 Euro. Und vergleichst dich ständig mit Empfängern von Sozialleistungen und redest vom Existenzminimum.

Das du in den Jahren davor trotz des hohen Einkommens über deine Verhältnisse gelebt hast und Schulden gemacht hast - die dir nun zum Verhängnis werden - dafür kann weder der Sozialstaat noch deine Kinder etwas.

Selbst wenn man nun noch das Einkommen bereinigt (Altersversorge etc. aber keine Kredite) bist du vermutlich locker in Stufe 2 der Düsseldorfer Tabelle.

Bei zwei Kindern, eins 5 eins 6, liegst du dann bei 595 Euro Unterhalt im Monat. Und dann blieben dir immer noch zwischen 1700 und 1900 Euro übrig, weit mehr als die von dir immer genannten Personengruppen.

Und: Überraschung! Auch Empfänger von Sozialleistungen müssen ihre Schulden bezahlen. Und bekommen dafür kein extra Geld.

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