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Kosten fürs Kind

1. August 2006 Thema abonnieren
 Von 
guest-12331.05.2011 17:36:49
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Praktikant
(517 Beiträge, 149x hilfreich)
Kosten fürs Kind

Dienstag, 1. August 2006
Teure Kids
549 Euro pro Monat

Eltern in Deutschland geben immer mehr Geld für ihre Kinder aus. 2003 waren es im Schnitt 549 Euro pro Monat. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Fünf Jahre zuvor war die Summe mit 496 Euro noch um ein Zehntel geringer. Hauptkostentreiber waren gestiegene Mieten und höhere Ausgaben für Treibstoff und Wartung des Familienautos sowie für den öffentlichen Nahverkehr. Aktuellere Zahlen existieren nicht, die Familienstatistik wird nur alle fünf Jahre erhoben und muss langwierig ausgewertet werden.

Je älter das Kind wird, desto tiefer müssen die Eltern in die Tasche greifen: Bei Kindern unter sechs Jahren lagen die Ausgaben 2003 mit 468 Euro (Paar mit einem Kind) noch unter dem Gesamtschnitt und stiegen für die 6 bis 12 Jahre alten Kinder auf 568 und für Jugendliche zwischen 12 und 18 auf 655 Euro. Alleinerziehende machen den Trend zu Mehrausgaben mit; sie liegen mit 537 Euro monatlich 2003 knapp unter dem Gesamtschnitt. Ausgaben für Versicherungen und Altersvorsorge für die Kinder sind in der Statistik nicht erfasst.

Die Umfrage bei gut 53000 deutschen Haushalten ergab auch, dass die Ausgaben für Kinder vom Einkommen der Eltern abhängen: Geringer Verdienende mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen bis zu 1.717 Euro gaben bei einem Kind durchschnittlich 325 Euro für den Nachwuchs aus. Gutverdiener mit mehr als 5.427 Euro monatlich konnten dagegen das 2,7fache (862 Euro) für ihr Kind einplanen. Unabhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen sinken die Pro-Kopf-Ausgaben mit wachsender Kinderzahl, weil Teile der Grundausstattung an die jüngeren Kinder weitergegeben werden.

http://www.n-tv.de/695291.html

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Vater Klaus
Status:
Beginner
(79 Beiträge, 2x hilfreich)

KINDER SIND SO REICH WIE NIE

Jedes Kind zwischen sechs und 13 Jahren verfügt im Durchschnitt über ein Vermögen von 1006 Euro,
so das Ergebnis einer neuen Studie.
Zwar haben damit Kinder so viel Geld wie nie, doch Eltern müssen für sie auch immer tiefer in die Tasche greifen.


Berlin - "Armes Deutschland mit reichen Kindern" sei eine der Hauptaussagen der diesjährigen Untersuchung,
sagte Ingo Höhn, Geschäftsleiter Anzeigen beim Egmont Ehapa Verlag, dem Herausgeber der Studie. Eltern würden trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage in Deutschland zu allerletzt bei ihrem Nachwuchs sparen.


DPA
Familie: Trotz angespannter Wirtschaftslage sparen Eltern zuletzt bei ihren Kindern
Damit sei das Ergebnis der repräsentativen KidsVerbraucherAnalyse vom Vorjahr um zehn Prozent gesteigert und erstmals die 1000-Euro-Marke durchbrochen worden. Auf die insgesamt 5,84 Millionen Kinder der untersuchten Altersgruppe hochgerechnet
ergebe sich ein Vermögen von fast 5,9 Milliarden Euro.

Wenig Veränderung stellten die Statistiker bei den Einzelposten Taschengeld (246 Euro), Geburtstagsgeld (68 Euro) und Weihnachtsgeld (77 Euro) fest.
Die Höhe des durchschnittlichen Sparguthabens stieg jedoch von 518 auf 615 Euro.

Für die 14. KidsVerbraucherAnalyse wurden den Angaben zufolge 1652 Interviews ausgewertet.

Ausgaben für Kinder stiegen um elf Prozent

Zwar haben Kinder soviel Geld wie nie, doch Eltern mussten für ihren Nachwuchs immer tiefer in die Tasche greifen.
Die Ausgaben für ein Kind in Deutschland stiegen von 1998 bis 2003 um fast elf Prozent, wie das Statistische Bundesamt
mitteilte. Im gleichen Zeitraum legten die gesamten Lebenshaltungskosten nur um 6,6 Prozent zu. Rund 550 Euro pro Monat
hätten Eltern im Schnitt für den Nachwuchs ausgegeben, heißt es in der Studie, die auf den Daten der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe 2003 basiert. "Ausschlaggebend für die höheren Kosten waren vor allem die erhöhten Ausgabenanteile
für Kinder in den Bereichen Wohnen und Verkehr, die hohe Anteile am Gesamtkonsum haben", schrieben die Statistiker.

Die Statistik erfasst die Ausgaben für Wohnen, Nahrungsmittel, Bekleidung und Verkehr. Allerdings fehlen dem Amt zufolge
Versicherungen und Vorsorge für die Kinder. Diese seien aber seit 1998 sogar noch stärker gestiegen.

Die Höhe der Ausgaben hängt neben der Anzahl der Kinder und deren Alter vor allem vom Einkommen der Eltern ab: Während Paare mit
einem monatlichen Nettoeinkommen bis zu 1717 Euro für ein Kind im Schnitt 325 Euro ausgeben, berappen Eltern mit einem Monatseinkommen
über 5427 Euro fast drei Mal so viel für ihren Nachwuchs.

QUELLE: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,429596,00.html

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
guest-12331.05.2011 17:36:49
Status:
Praktikant
(517 Beiträge, 149x hilfreich)

Zitat:
Je älter das Kind wird, desto tiefer müssen die Eltern in die Tasche greifen:

Bei Kindern unter sechs Jahren lagen die Ausgaben 2003 mit 468 Euro (Paar mit einem Kind) noch unter dem Gesamtschnitt und stiegen für

die 6 bis 12 Jahre alten Kinder auf 568 Euro und für

Jugendliche zwischen 12 und 18 auf 655 Euro.

Alleinerziehende machen den Trend zu Mehrausgaben mit; sie liegen mit 537 Euro monatlich 2003 knapp unter dem Gesamtschnitt. Ausgaben für Versicherungen und Altersvorsorge für die Kinder sind in der Statistik nicht erfasst.

n-tv



Oben:
Nach Alter getrennt, was Eltern ( 2 ET) für Kinder nach Alterstufe zahlen.



Unterhaltpflichtiger ET muss nach DT zahlen:
Kind 0 - 5 Jahre 199 Euro
Kind 6 - 12 Jahre 257 Euro
kind 12 - 17 Jahre 316 Euro
famrz


1 ET zahlt nach DT demnach ca die Hälfte!


Und schon stimmt (fast) die Rechnung wieder.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Capitano
Status:
Lehrling
(1185 Beiträge, 492x hilfreich)

Vorsicht mit Interpretationen in Bezug auf Kindesunterhalt!

Zwar zahlt ein unterhaltspflichtes Elternteil nur ca. die Hälfte der genannten Kosten, aber bei dem betreutenden Elternteil ist zunächst einmal das Kindergeld als weitere Einnahme da.

Zudem ist auch zu beachten, dass ja die meisten Unterhaltszahler auch gleichzeitig Kindesumgang haben. D.h. sie haben darüberhinaus weitere Kosten durch den Umgang!
Zitat aus einem der Berichte:
'Hauptkostentreiber waren gestiegene Mieten und höhere Ausgaben für Treibstoff und Wartung des Familienautos sowie für den öffentlichen Nahverkehr'
Also: gerade die Unterhaltszahler, die auch den Umgang wahrnehmen, sind umso mehr belastet! Stichwort Treibstoff und Wartung des Autos.
Wenn denn schon diese Positionen mit in die Kosten für die Kinder eingerechnet werden, dann doch bitte nicht nur auf Seiten des Betreuenden, sondern auch auf Seiten des umgangsausübenden Elternteils.

Des weiteren darf man nicht vergessen:
es handelt sich um statistische Zahlen.
Das heißt es sind Durchschnittszahlen.
D.h. auch die richtig guten Verdiener, die ihren Kindern Pferde kaufen und private Klavierstunden geben, sind mit eingerechnet.

Grüße und einen schönen Tag

-- Editiert von Mami 05 am 02.08.2006 09:24:33

-- Editiert von Mami 05 am 02.08.2006 09:25:12

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest123-1660
Status:
Bachelor
(3594 Beiträge, 1133x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Capitano
Status:
Lehrling
(1185 Beiträge, 492x hilfreich)

@ Chavah

Falsch!
Schon mal von der Einkommensschere gehört?
Die richtig guten Verdiener sind prozentual am Bevölkerungsanteil zwar geringer, aber die Einkommen dafür überproportional hoch.

Gruß

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12331.05.2011 17:36:49
Status:
Praktikant
(517 Beiträge, 149x hilfreich)

Ich vertraue nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.
Hoch lebe die Statistik.



















-- Editiert von stern0190 am 02.08.2006 12:25:08

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