Lohnpfändung Trotz Zahlungswillen

31. August 2023 Thema abonnieren
 Von 
Rumbuff
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Lohnpfändung Trotz Zahlungswillen

Hallo zusammen,

meine Frage wäre: kann man eine bestehende Lohnpfändung wieder rückgängig machen?

Sachverhalt:

ich habe mich damals von meiner ExFrau zwingen lassen einen Unterhaltstitel machen zu lassen. Da Sie mir sonst die Kinder entzieht ( bissle Krass alles ), egal ich habe damit keine Problem für meine kinder Unterhalt zu zahlen.

In der Scheidung wurde dann nachtürlich die Steuerklasse von 3 auf 1 geändert und somit hab ich ja weniger Einkommen...Mein Anwalt hat eine Neuberechung gemacht und ich müsste 60 € weniger zahlen wie in dem Unterhaltstitel steht.

Ich habe den Gekürzten unterhalt im folge monat überwiesen nach dem ich der Exfrau bescheid gesagt habe.

2 Monate später wurde mir vom Lohn der Betrag wo beurkundet ist gepfändet...

jetzt zur Frage : gibt es eine möglichkeit die Pfändung wieder wegzubekommen? nicht weil ich die Zahlungen nicht leisten will - einfach aus dem Grund das es umschön ist eine Lohnpfändung zu haben , für mich und mein ansehen beim Arbeitgeber.

( ich habe gelesen das man den Titel abändern lassen kann aber erst wenn er 10% weniger betragen würde, was in meinem fall nicht so wäre da ich 806 € im monat bezahle und müsste nur 754 € bezahlen.)

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118551 Beiträge, 39586x hilfreich)

Zitat (von Rumbuff):
2 Monate später wurde mir vom Lohn der Betrag wo beurkundet ist gepfändet...

Logischerweise ...

Wie kommt man eigentlich auf so eine Schnappsidee
Zitat (von Rumbuff):
Ich habe den Gekürzten unterhalt im folge monat überwiesen nach dem ich der Exfrau bescheid gesagt habe.

wenn es nicht nur einen rechtskräftigen Titel und eine streitbare Ex gibt?



Zitat (von Rumbuff):
gibt es eine möglichkeit die Pfändung wieder wegzubekommen?

Nö, genau dafür gibt es ja den Titel.

Für eine Abänderung muss es zu einer wesentliche Änderung der Einkommensverhältnisse kommen, diese liegen in aller Regel bei 10%.
Will man unter diese 10% kommen, wird man das schon sehr substantiiert darlegen müssen - Erfolgsaussichten ungewisse.



Zitat (von Rumbuff):
mein ansehen beim Arbeitgeber.

Da hilft es jetzt auch nichts mehr den Titel irgendwann wegzubekommen...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7963 Beiträge, 4488x hilfreich)

Zitat (von Rumbuff):
ich habe mich damals von meiner ExFrau zwingen lassen einen Unterhaltstitel machen zu lassen.

Das hat nichts mit "zwingen" zu tun - sie hat einen Rechtsanspruch auf einen Unterhaltstitel.
Zitat:
In der Scheidung wurde dann nachtürlich die Steuerklasse von 3 auf 1 geändert und somit hab ich ja weniger Einkommen...Mein Anwalt hat eine Neuberechung gemacht und ich müsste 60 € weniger zahlen wie in dem Unterhaltstitel steht.

Dann muss man den Titel ändern lassen.
Zitat:
Ich habe den Gekürzten unterhalt im folge monat überwiesen nach dem ich der Exfrau bescheid gesagt habe.

Das war eine ganz schlechte Idee! Solange der Titel besteht, muss in voller Höhe gezahlt werden.
Zitat:
2 Monate später wurde mir vom Lohn der Betrag wo beurkundet ist gepfändet...

Tja, das ist die logische Konsequenz der eigenmächtigen Kürzung.
Zitat:
gibt es eine möglichkeit die Pfändung wieder wegzubekommen?

Immer schön zahlen, dann gibt es auch keine Pfändung.

0x Hilfreiche Antwort

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