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Muss ich Kostenbeitrag aus Ersparten an das Jugendamt zahlen?

31.7.2020 Thema abonnieren
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)
Muss ich Kostenbeitrag aus Ersparten an das Jugendamt zahlen?

Hallo liebe Forum Mitglieder,
ich habe eine sehr dringende Frage und hoffe Ihr könnt mir weiter helfen.
Und zwar lebt mein Sohn bei einer Pflegefamilie. Von der Wrtschaftlichen Jugendhilfe wurde unter Berücksichtigung meines Einkommes ein Kostenbeitrag in Höhe von 260 Euro monatlich festgesetzt. Jetzt habe ich überlegt zu kündigen und eine zeitlang vom ersparten zu leben.
Jetzt möchte ich gerne wissen ob ich vom ersparten einen Kostenbeitrag an das Jungendamt bezahlen muss?
Danke schon mal für Euere zahlreichen Antworten ;)

MfG

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76 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17629 Beiträge, 7801x hilfreich)

Hier fragen ja immer gerne Männer nach, die sich vor der Unterhaltspflicht gegenüber ihrer Frau drücken wollen, aber diese Variante ist neu.
Wenn man sich bewußt seiner Leistungspflicht entzieht durch Eigenkündigung,dann geht das sicher nicht ohne Ärger durch.

Dass Ihre Krankenkasse im Monat ungefähr dasselbe kosten wird wie der Kostenbeitrag, das ist Ihnen aber bewußt?

Signatur:Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.
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#2
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von altona01):
Hier fragen ja immer gerne Männer nach, die sich vor der Unterhaltspflicht gegenüber ihrer Frau drücken wollen, aber diese Variante ist neu.
Wenn man sich bewußt seiner Leistungspflicht entzieht durch Eigenkündigung,dann geht das sicher nicht ohne Ärger durch.

Dass Ihre Krankenkasse im Monat ungefähr dasselbe kosten wird wie der Kostenbeitrag, das ist Ihnen aber bewußt?

Der Wunsch nach einer Kündigung ist schon länger gereift,da die Arbeit mich immer mehr an meine psychische und physische Belastungsgrenze bringt. Ich arbeite einem 4 Schicht Betrieb mit Wechselschicht + Wochenendarbeit + Feiertagsarbeit.
Ich weiss vor lauter Arbeit gar nicht mehr wo mir der Kopf steht :(
Nach Abzug des Kostenbeitrags bleiben mir nur noch 1000 Euro im Monat zum Leben übrig.
Mit der Krankenkasse habe ich schon gesprochen,die würde mich 130 Euro im Monat kosten,also viel weniger als der Kostenbeitrag.

Wiso meinst du ,dass eine Eigenkündigung Ärger verursachen wird?

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#3
 Von 
ratlose mama
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 371x hilfreich)

Ganz einfach.
Du und auch der Vater sind nunmal zu Unterhalt ggü. dem Kind verpflichtet und in deinem Fall ist das eben der Kostenbeitrag. Den Großteil der Unterbringung wird ja vom Steuerzahler übernommen.

Du unterliegst also einer gest. Erwerbsobliegenheit. Dazu gehört eben auch, dass man seine Situation nicht selbst verschlechtert (und das würdest du, wenn du kündigst). Du wirst, auch wenn du kündigst, diesen Beitrag weiterhin zahlen müssen. Warum auch nicht?

Im "normalen" Unterhaltsrecht wird auch bei einer Kündigung durch den AG erstmal angenommen, dass dieser Zustand vorübergehend ist und in den ersten 6 Monaten nicht zu einer Reduzierung des Unterhaltsbetrags führt

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#4
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)

Hab noch ein wenig rechechiert und folgendes gefunden :
Nach § 94 Abs. 1 Satz 1 des Sozialgesetzbuches VIII (SGB VIII) sind die Kostenbeitragspflichtigen aus ihrem Einkommen in angemessenem Umfang zu den Kosten heranzuziehen. Das Vermögen spielt für den Kostenbeitrag dagegen keine Rolle. Es kommt ausschließlich auf das Einkommen der Elternteile an (§ 92 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII ).

Erspartes ist doch auch Vermögen oder etwa nicht?

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#5
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(812 Beiträge, 154x hilfreich)

Als Mutter hat man Verantwortung und auch Verpflichtungen dem Kind gegenüber, nicht nur der Steuerzahler.

Eine andere Arbeit suchen und dann die "stressige Stelle" kündigen.

Bei einer Eigenkündigung gibt es bei ALG 1 - eine Sperrzeit bis zu 12 Wochen.

Wenn Vermögen vorhanden ist, warum will man dann nicht für das Kind bezahlen?

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#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(30677 Beiträge, 12286x hilfreich)

Loni, neben der moralischen Seite kommt ja noch etwas dazu. Die genannten Bestimmungen setzen ja erst dann an, wenn wenn es um die Berechnung geht. Nicht da, ob ein Anspruch überhaupt besteht. Das ist die erste Stufe, und da gilt letztlich, mal grob vereinfacht gesagt, man darf sich nicht künstlich arm machen. Dann wird mit einem fiktiven Einkommen gerechnet.

wirdwerden

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#7
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Loni, neben der moralischen Seite kommt ja noch etwas dazu. Die genannten Bestimmungen setzen ja erst dann an, wenn wenn es um die Berechnung geht. Nicht da, ob ein Anspruch überhaupt besteht. Das ist die erste Stufe, und da gilt letztlich, mal grob vereinfacht gesagt, man darf sich nicht künstlich arm machen. Dann wird mit einem fiktiven Einkommen gerechnet.

wirdwerden


Und was heisst das jetzt? Wie hoch wäre denn das fiktive Einkommen?

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#8
 Von 
Catslove
Status:
Beginner
(141 Beiträge, 13x hilfreich)

Das fiktive Einkommen wird u.a aus deinen Gehaltsabrechnungen berechnet

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#9
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Catslove):
Das fiktive Einkommen wird u.a aus deinen Gehaltsabrechnungen berechnet


Aber ich habe doch gar keine Gehaltsabrechnungen,wenn ich vom erspartem lebe. Ich bin doch quasi Privatier.

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#10
 Von 
Catslove
Status:
Beginner
(141 Beiträge, 13x hilfreich)

Doch hast du aus deiner jetzigen Arbeit und dieser Verdienst wird zur Berechnung herangezogen

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#11
 Von 
ratlose mama
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 371x hilfreich)

Es ist doch ganz einfach.
Du hast eine Unterhaltspflicht. Dieser musst du nachkommen.
Du entscheidest dich, dass du keine Lust mehr hast zu arbeiten und kündigst, um in Zukunft (für wie lange auch immer) von deinen Ersparnissen zu leben. Das ändert aber nichts an deiner Unterhaltspflicht.

Es wird einfach so getan, als ob du diese Arbeitsstelle noch hast und dieses fiktive Einkommen einfach für den Kostenbeitrag herangezogen. Ob du nun diesen Betrag von deinem Ersparten finanzierst oder dafür arbeiten gehst ist völlig egal.

Aber eine andere Frage: Über wen ist denn dein Kind versichert? Falls es über dich Familienversichert ist solltest du nochmal nachfragen, ob das auch noch so ist, wenn du dich freiwillig versicherst oder ob das Kind dann zusätzlich versichert werden muss.

Aber mal eine persönliche Frage: Aus welchem Grund möchtest du denn nicht mehr für dein Kind finanziell sorgen? Und für wieviele Monate/Jahre reichen deine Ersparnisse?

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#12
 Von 
Anami
Status:
Philosoph
(13570 Beiträge, 2073x hilfreich)

Zitat (von rosi_rose2001):
Mit der Krankenkasse habe ich schon gesprochen,die würde mich 130 Euro im Monat kosten,
Das würde dein KV/PV-Beitrag sein, wenn du *Privatier* wärst?
Ich meine, es gilt dann der Mindestbeitrag und der liegt derzeit bei allen G-KV bei ca. 180,- mtl.

Allerdings: Ich frage mich auch gerade, wieso du etwa 6 Monate nach der Geburt deines Sohnes schon wieder so belastet sein kannst, dass du nicht weißt, wo dir der Kopf steht.
Im März konnte man hier noch nicht lesen, dass du schon wieder arbeitest. Erst recht nicht im stressigen 4-Schicht-Job.

Deine Idee mit der Kündigung und nicht mehr unterhaltspflichtig sein--- ist gelinde gesagt: eine Sch***-Idee.

Such dir eine andere Arbeit, dann kündige, dann zahle den Kostenbeitrag ---für deinen in Dauerpflegestelle untergebrachten knapp 7 Monate jungen Sonnenschein-Sohn.

Zur Vorgeschichte kann man hier etliches lesen:
https://www.123recht.de/forum/familienrecht/Familienrecht-__f570423.html

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#13
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von ratlose mama):
Es ist doch ganz einfach.
Du hast eine Unterhaltspflicht. Dieser musst du nachkommen.
Du entscheidest dich, dass du keine Lust mehr hast zu arbeiten und kündigst, um in Zukunft (für wie lange auch immer) von deinen Ersparnissen zu leben. Das ändert aber nichts an deiner Unterhaltspflicht.

Das stimmt doch gar nicht.Wenn das Kind bei Pflegeeltern lebt hat man keine Unterhaltspflicht sondern einen Kostenbeitrag zu leisten. Das sind zwei unterschiedlich paar Schuhe.

Nach § 94 Abs. 1 Satz 1 des Sozialgesetzbuches VIII (SGB VIII) sind die Kostenbeitragspflichtigen aus ihrem Einkommen in angemessenem Umfang zu den Kosten heranzuziehen. Das Vermögen spielt für den Kostenbeitrag dagegen keine Rolle. Es kommt ausschließlich auf das Einkommen der Elternteile an (§ 92 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII ).

Und wenn man kein Einkommen hat,wie wird der Kostenbeitrag dann berechnet?

Zitat (von ratlose mama):
Es wird einfach so getan, als ob du diese Arbeitsstelle noch hast und dieses fiktive Einkommen einfach für den Kostenbeitrag herangezogen. Ob du nun diesen Betrag von deinem Ersparten finanzierst oder dafür arbeiten gehst ist völlig egal.

Aber wie hoch ist denn das fiktive Einkommen? Das konnte bisher mir noch niemand beantworten.

Zitat (von ratlose mama):
Aber eine andere Frage: Über wen ist denn dein Kind versichert? Falls es über dich Familienversichert ist solltest du nochmal nachfragen, ob das auch noch so ist, wenn du dich freiwillig versicherst oder ob das Kind dann zusätzlich versichert werden muss.


Das Kind ist über mich Familienversichert. Es muss nicht zusätzlich versichert werden.

Zitat (von ratlose mama):
Aber mal eine persönliche Frage: Aus welchem Grund möchtest du denn nicht mehr für dein Kind finanziell sorgen? Und für wieviele Monate/Jahre reichen deine Ersparnisse?


Das mit der Kündigung hat mit dem Kind rein gar nichts zu tun. Ich hätte auch so die Arbeitsstelle verlassen müssen,aus gesundheitlichen Gründen.

Zitat (von Catslove):
Doch hast du aus deiner jetzigen Arbeit und dieser Verdienst wird zur Berechnung herangezogen


Nehmen wir mal an ich wechsele die Stelle und arbeite nur noch Teilzeit und verdiene nur 1100 Euro,dann müsste ich laut der Kostenbeitragstabelle gar nichts zahlen. Was sagst du dazu?

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#14
 Von 
ratlose mama
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 371x hilfreich)

Zitat (von rosi_rose2001):
Aber wie hoch ist denn das fiktive Einkommen? Das konnte bisher mir noch niemand beantworten.

Doch, das wurde beantwortet. Als fiktives Einkommen wird genau das angenommen, was du bisher verdient hast.

Nimmst du einen schlechter bezahlten Job an und kündigst den besser bezahlten deshalb, wird das ebenso gehandhabt.

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#15
 Von 
ratlose mama
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 371x hilfreich)

Zitat (von rosi_rose2001):
Das Kind ist über mich Familienversichert. Es muss nicht zusätzlich versichert werden.

Ist das tatsächlich auch noch so, wenn du nicht mehr Pflichtversichert bist?

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#16
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Das würde dein KV/PV-Beitrag sein, wenn du *Privatier* wärst?
Ich meine, es gilt dann der Mindestbeitrag und der liegt derzeit bei allen G-KV bei ca. 180,- mtl.

2020 beträgt der Beitragssatz zur Krankenversicherung bei der AOK 15,2 Prozent. Er setzt sich aus dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz von 0,6 Prozent zusammen.

Ist eine Familienversicherung nicht möglich, müssen sich Personen ohne Einkommen freiwillig gesetzlich versichern. Dann wird die Krankenkasse einen Mindestbeitrag verlangen. Dazu geht die Kasse von einem fiktiven Mindesteinkommen aus. Im Jahr 2020 sind dies 1.061,67 Euro.

Zitat (von Anami):
Allerdings: Ich frage mich auch gerade, wieso du etwa 6 Monate nach der Geburt deines Sohnes schon wieder so belastet sein kannst, dass du nicht weißt, wo dir der Kopf steht.
Im März konnte man hier noch nicht lesen, dass du schon wieder arbeitest. Erst recht nicht im stressigen 4-Schicht-Job.

Ich glaube nicht ,dass ich dich über mein Leben auf dem laufenden halten MUSS. Das hier ist ein Rechtsberatungs Forum und nicht ich "Lese gerne über andere und gebe ohne Gesetzeswissen meinen Senf dazu . " Und ich will nur wissen welche Rechte ich bezüglich des Kostenbeitrages habe.

Zitat (von Anami):
Deine Idee mit der Kündigung und nicht mehr unterhaltspflichtig sein--- ist gelinde gesagt: eine Sch***-Idee.

Deine Moral Predigten kannst du für dich behalten.

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#17
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von ratlose mama):
Zitat (von rosi_rose2001):
Das Kind ist über mich Familienversichert. Es muss nicht zusätzlich versichert werden.

Ist das tatsächlich auch noch so, wenn du nicht mehr Pflichtversichert bist?

Laut der Aussage der Krankenversicherung ja.

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#18
 Von 
ohne_Namensnennung
Status:
Beginner
(89 Beiträge, 16x hilfreich)

Hat man bei seinem angedachten Vorhaben auch daran gedacht, dass zukünftig als Privatier ein Arbeitgeber nicht mehr in die Rentenversicherung einzahlt, was nicht nur Auswirkungen auf die Höhe einer zu erwartenden Rente hat? Im Übrigen müssen Beiträge zu einer Pflegeversicherung gezahlt werden. Nicht zuletzt stimmt der zitierte Mindestbeitrag für eine Krankenversicherung nicht.

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#19
 Von 
Eff123
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 14x hilfreich)

Um nochmal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen. Auf Dein derzeitiges Einkommen wurde Dein Kostenbeitrag berechnet.

Solltest Du kündigen und gar nichts verdienen oder einen Job annehmen, bei dem Du weniger verdienst, läuft Dein Kostenbeitrag erstmal so, wie berechnet, weiter.

Wenn Du dann hergehst und um Reduzierung Deines Beitrages bittest, wird eine neue Berechnung vorgenommen. Hier wirst Du glaubhaft machen müssen, dass Dir die Arbeit gesundheitlich nicht zugemutet werden konnte. Ob es hier dann tatsächlich eine Reduzierung gibt oder ob ein fiktives Einkommen als Grundlage herangezogen wird, kann ich nicht beurteilen.

Bezüglich der Krankenversicherung würde ich noch einmal explizit nachfragen, ob der Beitrag für Dich inkl. Kind gilt; mir erscheint dieser etwas gering.

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#20
 Von 
Anami
Status:
Philosoph
(13570 Beiträge, 2073x hilfreich)

Zitat (von rosi_rose2001):
Und ich will nur wissen welche Rechte ich bezüglich des Kostenbeitrages habe.
Du musst ihn bezahlen. Grundlage ist dein jetziges/maßgebliches Einkommen. Wird dann zum fiktiven Einkommen. Machst du dich mit Absicht ärmer, bleibt es beim jetzigen Beitrag.

1. Die Pflegeversicherung kommt immer dazu--- bei der AOK sind es dann sogar ca. 193,-.
2. Ich schrieb doch: Ich frage mich.
3. Das war keine Moralpredigt, das war eine Feststellung.

Mein Senf zur Familienversicherung für das Kind :
Kinder können in aller Regel bis zum 18. Lebensjahr familienversichert werden. Das gilt auch für ...., wenn das Mitglied sie überwiegend unterhält,
Du als versichertes AOK-Mitglied unterhältst deinen Sohn derzeit nicht überwiegend, sondern mit nur 260,-

Ansonsten: Die richtige Rechtslage in deiner Situation gibt dir ein Anwalt wieder. Dazu wurde dir schon im März mehrfach geraten.
Ein Forum ist ein Forum ist ein Forum. Zur Rechtsberatung---gehts nach nebenan.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#21
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von ohne_Namensnennung):
Hat man bei seinem angedachten Vorhaben auch daran gedacht, dass zukünftig als Privatier ein Arbeitgeber nicht mehr in die Rentenversicherung einzahlt, was nicht nur Auswirkungen auf die Höhe einer zu erwartenden Rente hat? Im Übrigen müssen Beiträge zu einer Pflegeversicherung gezahlt werden. Nicht zuletzt stimmt der zitierte Mindestbeitrag für eine Krankenversicherung nicht.


Wer gibt mir denn die Garantie,dass ich auch bis zu Altersregelente lebe? Laut der DRV beginnt meine Regelsaltersrente am 1.05.2049. Bis dahin bin ich Staub und Asche wenn ich mich weiter in diesem 4 Schicht Job versausgabe.
Wie schlimm ist Schichtdienst?

Zu den häufigsten Gesundheitsstörungen bei Schichtarbeit gehören: Schlafstörungen. Appetitstörungen, Magenbeschwerden, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Sodbrennen. Kopfschmerzen, Herzklopfen, Nervosität, innere Unruhe, Reizbarkeit, Händezittern.

Wie wirkt sich Schichtarbeit auf die Gesundheit aus? Schichtarbeit stresst den Körper und bringt den Bio-Rhythmus durcheinanderbringt. Sie kann unter anderem zu Schlafstörungen sowie Herz-Kreislaufbeschwerden führen.

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#22
 Von 
Catslove
Status:
Beginner
(141 Beiträge, 13x hilfreich)

Also 130 Euro können niemals stimmen, das solltest duvdich nochmal genau bei der AOK erkundigen und dir das Ganze dann auch schriftlich geben lassen, Pflegeversicherung kommt dann nämlich auch noch dazu. Es sagt ja keiner, dass man sich kaputt arbeiten soll, aber gerade wenn man ein Kind hat, muss man schauen, dass man es finanziell versorgen kann. Such dir doch einen anderen Job, der nicht im Schichtsystem ist.

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#23
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(30677 Beiträge, 12286x hilfreich)

Na, du Katzenfreund, darauf kommt es hier doch nur so nebenbei an. Fakt ist, dass die Phase der grenzenlosen Selbstverwirklichung mit der Geburt eines Kindes aufhört. Dann hat man Verantwortung zu übernehmen, zumindest die finanzielle. Und um die geht es hier ja nur. Die muss sie übernehmen und dazu ist sie auch in der Lage. Lohnt sich doch nicht, darüber weiter zu diskutieren.

wirdwerden

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#24
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(812 Beiträge, 154x hilfreich)

Zitat (von rosi_rose2001):
Zu den häufigsten Gesundheitsstörungen bei Schichtarbeit gehören: Schlafstörungen. Appetitstörungen, Magenbeschwerden, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Sodbrennen. Kopfschmerzen, Herzklopfen, Nervosität, innere Unruhe, Reizbarkeit, Händezittern.

Wie wirkt sich Schichtarbeit auf die Gesundheit aus? Schichtarbeit stresst den Körper und bringt den Bio-Rhythmus durcheinanderbringt. Sie kann unter anderem zu Schlafstörungen sowie Herz-Kreislaufbeschwerden führen.


Es gibt Millionen Menschen welche im Schichtdienst tätig sein. Mein Mann als Polizist, mein Sohn als Lokführer. Ich kenne die Belastungen.
Man kann damit klar kommen, Sohn könnte sich als Beamter in den Innendienst versetzen lassen, will er aber nicht und Mann genießt seit 16 Jahren seine Pension. Man kann auch mit Schichtdienst alt werden.

Es können die gen,. Symptome auftreten müssen es aber nicht. Sodbrennen ist kein Schichtdienstsyndrom und daran leiden viele. Ebenso ist es bei vielen anderen aufgeführten Krankheiten.

Sie wollen nicht mehr arbeiten, zumindest lesen sich ihre Threads so.

Wie ich bereits schrieb, eine andere Arbeit suchen und dann kündigen.

Und wenn sie so stark belastet sind, warum schreibt sie ihr Arzt nicht AU oder empfiehlt eine Reha. Das ist doch zunächst der erste Weg.

Es geht vordergründig um die Zahlung, die sie nicht mehr leisten wollen.

Im Winter war es die Bandscheibe nun etwas anderes. Zur Bandscheibe kann ich meinen Senf dazu abgeben, hatte schon mehrere Vorfälle und mir wurde immer Bewegung verordnet und keine Bettruhe. Dazu hat jede Klinik Rollstühle mit denen sie leicht ihren Sohn hätten besuchen können. Dies nur nebenbei.

Und da es ihnen so schlecht geht, könnte es ja sein, dass sie vorzeitig mit dem Arbeiten aufhören müssten. Eine Erwerbsminderungsrente bekommt man aber nur, wenn man in den letzten 5 Jahren 36 Monate gearbeitet hat.
Daran sollten sie jetzt allerdings nicht denken, in ihrem Alter würde die DRV statt eine EMR eher eine Umschulung bezahlen.

Und wer es sich leisten kann als Privatier zu leben, müsste doch auch die gen. Summe aufbringen können.

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#25
 Von 
rosi_rose2001
Status:
Frischling
(42 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Eine Erwerbsminderungsrente bekommt man aber nur, wenn man in den letzten 5 Jahren 36 Monate gearbeitet hat.

Ich arbeite seit meinem 18 Lebensjahr. Somit habe ich 20 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt. Und warum sollte ich von meinem ersparten nicht leben dürfen,solange ich das Geld ausgeben kann.
Gesundheit kann man sich leider nicht kaufen.

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#26
 Von 
ratlose mama
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 371x hilfreich)

Es verbietet dir doch niemand von deinem Ersparten zu leben. Das darfst du gerne. Aber von dem Ersparten musst du eben auch für dein Kind sorgen.

Aber es scheint ja nicht mehr deine Priorität zu sein, es wieder zu dir zu bekommen. Du hast es anscheindend aufgegeben und da willst du dann eben auch nicht mehr verantwortlich sein. (ich warte nur noch auf den nächsten Thread "JA droht mir mein Kind direkt nach der Geburt ebenfalls in eine Pflegefamilie zu geben")

Wenn man sich für Kinder entscheidet, dann entscheidet man sich eben auch dafür, dass man sich in seiner freien Lebensgestaltung für etliche Jahre stark einschränkt. Und das in vielen Bereichen.
Kann man nicht selbst für sein Kind sorgen und das kann man auch niemanden vorwerfen, gibt es zum Glück Familien und Institutionen, die das dann übernehmen können. Aber trotzdem bleibt die Verantwortung und wenn es vielleicht nur finanziell und durch Umgangsbesuche ist. Aber wovon man diese erfüllt kann egal sein, solange man sie erfüllt. Und wenn man selbstgewählt sich in eine Situation bringt, in der man das meint nicht mehr zu können, dann muss man eben damit leben, dass das eben erstmal oder gar nicht berücksichtigt wird und nichts an den zu zahlenden Beträgen ändert

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#27
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(30677 Beiträge, 12286x hilfreich)

Loni, Dein Beitrag gefällt mir. Aber, hier geht es doch um was ganz anderes. Wenn man die alte Anfrage sieht, dann geht es letztlich nur um die bequeme Umsetzung eigener Bedürfnisse. Die Fragestellerin hat auf ihr Kind verzichtet, weil sie sich außerstande sah, auch nur Monate gemeinsam mit dem Kind in einem Mutter-Kind-Heim zu leben, wegen Heimweh. Sie wollte Elternzeit haben, obwohl das Kind nicht bei ihr lebte. Es dreht sich nur alles um sie selbst, um nichts anderes. Nur sie ist arm dran, hat Heimweh, arbeitet zu viel, was weiss ich. Und jetzt soll neu getrixt werden. Ehrlich, ich verstehe Notlagen, wirklich. Aber, hier haben wir keine Notlage. Das ist Fakt. Sie hat das Kind in die Welt gesetzt, sie ist für es verantwortlich. Wenn sie es aus möglichem Heimweh nicht selbst kann, dann wenigstens finanziell.

Das gehört sich einfach so.

wirdwerden

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#28
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(812 Beiträge, 154x hilfreich)

wirdwerden, mir ist schon klar, was der TE vorschwebt.

Sie wird aus den ganzen Beiträgen auch wenig mitnehmen, weil die Antworten nicht gefallen. Ein Kind bedeutet Verantwortung, dessen ist sie sich nicht bewusst. Sie sieht nur das Geld welches sie bezahlen muss und das will sie nicht.



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#29
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(812 Beiträge, 154x hilfreich)

Zitat (von rosi_rose2001):
Ich arbeite seit meinem 18 Lebensjahr. Somit habe ich 20 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt. Und warum sollte ich von meinem ersparten nicht leben dürfen,solange ich das Geld ausgeben kann.
Gesundheit kann man sich leider nicht kaufen.

Eine Erwerbsminderungsrente wird nur gewährt, wenn bei Antragstellung in den letzten 5 Jahren - 36 Monate Pflichtbeiträge entrichtet wurden.
Angenommen, sie wollen in ca. 7 Jahren ihr Privatiersleben beenden ( ALG 1 werden sie sicher nach der Kündigung beantragen) und wollen aufgrund des gesundheitlich anstrengenden Leben eine EMR beantragen, dann bekommen sie diese nicht, weil ihnen die Pflichtzeiten fehlen.

Sie können ihr Leben so gestalten wie sie möchten. Sie müssen nur den finanziellen Verpflichtungen für ihren Sohn nachkommen.
Ein Kind bedeutet Verantwortung.

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#30
 Von 
ratlose mama
Status:
Praktikant
(860 Beiträge, 371x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Sie sieht nur das Geld welches sie bezahlen muss und das will sie nicht.

Dann wäre es aber folgerichtig, wenn sie das Kind komplett loslassen und zur Adoption freigeben würde. Dann hätte das Kind die Chance in einer Familie komplett anzukommen und ohne die "Unsicherheit" der jetzigen Lage aufzuwachsen

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