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Mutter entzieht sohn vom Vater

 Von 
Toto123123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Mutter entzieht sohn vom Vater

Hallo 123recht user
Frau hat sich räumlich getrennt und die kinder mitgenommen ,wir haben ein gemeinsames kind
Wofür ich liebend gerne sorgen möchte.
Meine noch frau ist momentan auch sehr überfordert depression und andere Probleme, aber will den kleinen nicht mir überlassen da man denken würde sie wäre eine schlechte Mutter nun habe ich die Kids schon 2 Wochen nicht gesehen weil sie nicht will.
Habe schon mit meinem anwalt gesprochen
Aber das dauert alles so lang
Habt ihr Erfahrungen Tipps wo man noch Hilfe kriegt ausser jugendamt?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Umgang Mutter Jugendamt Kind


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32691 Beiträge, 12792x hilfreich)

Tja, was erwartest Du hier? Die Zauberfee, die das Kind zu Dir zurück zaubert? Das es die nicht gibt, wird Dir der Anwalt auch schon gesagt haben, oder?

Grundprinzip ist: wenn sich die Eltern nicht einigen können, ab zum Gericht. Einerlei ob es um Umgang geht oder aber um den zukünftigen Wohnort des Kindes. Und je länger man diesen Gang hinausschiebt, desto länger dauert es.

wirdwerden

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#2
 Von 
Hafenlärm
Status:
Lehrling
(1505 Beiträge, 1738x hilfreich)

Wegen der Kinder haben Sie doch sowieso nichts zu melden. Vater sind Sie nur für den einen Sohn. Die Chance, die anderen Kinder nochmal in Ihrem Haushalt zu sehen, liegt also bei 0, solange Sie sich nicht um Einvernehmen mit der Mutter bemühen.

Den leiblichen Sohn könnten natürlich zu sich holen, entweder dauerhaft oder im Rahmen von Umgangsterminen. Aber das hat der Anwalt wohl auch schon erklärt und schneller als über den Rechtsweg geht es nicht. Was genau wollen Sie denn jetzt? Das Kind soll Ihnen "überlassen" werden. Was soll das bedeuten?
Die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind bei Ihnen aufwächst, würde ich übrigens ebebfalls als sehr gering einstufen. Mutmaßlich hat die Mutter sich auch bisher um das Kind gekümmert, aber auf jeden Fall hat es nunmal dort seine Geschwister. Warum sollte man die Kinder voneinander trennen? Oder nochmals anders gefragt: Warum sollte dieses Kind bei Ihnen leben?

Aus Ihrer Schilderung geht nicht ansatzweise hervor, dass das Kind dort gefährdet wäre und da weg müsste. Ein Wechselmodell oder ähnliches ist schonmal nicht gerichtlich erzwingbar und stelle ich mir in dieser Konstellaton auch schwierig vor.
Von einem Entzug kann meiner Meinung nach auch keine Rede sein. Sie sind auch jetzt gerade erst getrennt. Es ist wohl normal, dass dann in der Anfangszeit alles etwas holprig läuft, der Alltag stressiger ist und vor allem die Kinder sich erstmal an die neue Umgebung gewöhnen müssen. Wen jetzt eines der Kinder sofort wieder zum Vater muss, nur um dann wenuge Tage später doch wieder zurück zu sein, kann sowas die Kinder irritieren.
Außerdem haben Sie das Kind jetzt nur 14 Tage lang nucht gesehen. Daran sollten Sie sich ohnehin schonmal gewöhnen. Die absolut gängige Umgangsregelung sieht nämlich so aus, dass das Kind alle 14 Tage beim Vater übernachtet. Wie sieht denn eigentlich der Umgang der anderen Kinder mit deren Vätern aus?

Sollten sich tatsächlich ernste Probleme abzeichnen, dann sollte natürlich so früh wie möglich das Familiengericht involviert werden. Nur kann ich Ihrer Schilderung bisher nichts Besorgniserregendes entnehmen. Daher verstehe ich auch erstmal nicht, warum Sie sich sofort für den Rechtsweg entschieden habe. Eine einvernehmliche und außergerichtliche Lösung sollte immer Vorrang haben. Sie sind sicher, dass Sie da in den zwei Wochen alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben?
Wenn Sie jetzt den Gerichtsweg gehen, müssen Sie sich nunmal vor Augen halten, was dieser Weg Ihnen bieten kann und was eben nicht. Insbesondere alle Ihre Vorstellungen in Bezug auf die anderen Kinder müssen Sie dann begraben. Und wie schon gesagt sehe ich erstmal keinen Grund zu der Annahme, dass das FamG hier zu mehr als dem üblichen zweiwöchigen Umgang verhilft.

Der Anwalt hat Ihnen ja bestimmt auch schon gesagt, dass Sie von nun an Unterhalt zahlen müssen. Mindestens für das Kind, vermutlich aber auch für Ihre Ehefrau.
Wie alt ist eigentlich das Kind?

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