Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
584.457
Registrierte
Nutzer

Mutter will Umgang erzwingen

 Von 
guest-12301.12.2011 08:02:32
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 1x hilfreich)
Mutter will Umgang erzwingen

Hallo,

ich habe schon einige hilfreiche Antworten hier im Forum erhalten und würde mich freuen, wenn diesmal wieder feedback bekäme.

Mein Ehemann zahlt regelmäßig und immer püktlich KiUh für seine uneheliche 3 jährige Tochter.
Er selber kennt das Mädchen gar nicht - hat sie noch nie gesehen. Er hatte damals erst von Ihrer Existenz erfahren als ein Schreiben vom Jugendamt kam wegen einem Vaterschaftstest.
Die Kindsmutter hat nie Ruhe gegeben und will, dass er sich kümmert. Wir wohnen 400 km von dem Kind entfernt.
Mein Mann hat Ihr gesagt, das er keinen Umgang möchte, weil er auch keinen Bezug zu dem Kind hat.
Die KM lebt in einer intakten Beziehung, hat sogar ein 2tes Kind vom aktuellen Lebensgefährten, will sogar heiraten. Sie selbst geht auch nicht arbeiten. Bekommt Stütze von der ARGE.
Sie hat sich sogar bei ihm drüber beschwert, das sie jetzt weniger vom Amt bekommt, weil mein Mann einen neunen Lohnbescheid bei der ARGE eingereicht hat, weil er jetzt mehr verdient und von sich aus auch mehr Unterhalt zahlt.

Jetzt droht sie, dass sie die Oma des Kindes ausfindig machen will, weil ihr Kind die Oma kennen lernen soll. "Das Kind hat das Recht dazu" soll das Jugendamt gesagt haben.

Darf Sie denn das? Ich mein Recht hin oder her. Sie kann es aber doch nicht erzwingen. Es heist doch immer: Kindeswohl steht im Vordergrund.
Wenn sie es erzwingen will kann es doch nicht das Beste für das Kind sein, oder?

Ist das nicht auch irgendwo "Eingriff in die Privatsphäre"?

Ich glaube nicht, das ein erzwungener Umgang zum Wohle des Kindes beträgt.

-- Editiert dori1987 am 24.11.2011 09:26

Verstoß melden

Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Umgang Mutter Kind recht


24 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3853 Beiträge, 458x hilfreich)


Hallo Dori,

entspricht es dem Kindeswohl, ihm einen Teil seiner Wurzeln bewusst vorzuenthalten???

Viele Väter beschweren sich zu Recht, dass sie "entsorgt" werden, sobald die Mutter eine neue Beziehung eingeht und der Neue als Vater installiert wird. Hier scheint eine Mutter mal anders und und im Sinne des Kindes viel verantwortungsvoller zu denken.

Ich kann die Haltung deines Mannes nicht verstehen. Es ist nun einmal sein Kind, wie mag es sich fühlen, dass sein Vater es ablehnt?

Das Kind hat ein Recht auf seinen Vater, die Versuche der Mutter, dieses Recht anzumahnen als Eingriff in die Privatsphäre zu bezeichnen, finde ich schon hammerhart.

Ich denke, dein Mann sollte schleunigst umdenken und sich und dem Kind eine Chance geben. Kinder sind flexibel. Ein offener Umgang mit einem Papa, der vielleicht nur wenige Male im Jahr präsent ist, ist besser, als gar keiner.

-----------------
"Viele Grüße mikkian"

1x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
IPAD
Status:
Beginner
(51 Beiträge, 8x hilfreich)

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>§ 1684
Umgang des Kindes mit den Eltern


(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt. <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>

Ich muss kämpfen wie ein Blöder, um meine Kinder sehen zu können, und da ist dann ein Vater, der sein leibliches Kind ablehnt.

Die Mutter macht hier alles richtig, sie will für ihr Kind den Kontakt mit dem Vater erwirken. Solch eine Mutter hätte ich für meine Kinder auch gerne, Hut ab. Selten geworden, so eine Einstellung !

-----------------
""

1x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
Besserweiß
Status:
Schüler
(492 Beiträge, 201x hilfreich)

Manche Beiträge machen einfach nur fassungslos.

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>§ 1684
Umgang des Kindes mit den Eltern

(1) Das Kind hat das [color=red]Recht [/color]auf Umgang mit jedem Elternteil; [color=red]jeder Elternteil[/color] ist zum Umgang mit dem Kind [color=red]verpflichtet[/color] und berechtigt. <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>etzt droht sie, dass sie die Oma des Kindes ausfindig machen will, weil ihr Kind die Oma kennen lernen soll. "Das Kind hat das Recht dazu" soll das Jugendamt gesagt haben.

Darf Sie denn das? Ich mein Recht hin oder her. Sie kann es aber doch nicht erzwingen. Es heist doch immer: Kindeswohl steht im Vordergrund.
Wenn sie es erzwingen will kann es doch nicht das Beste für das Kind sein, oder? <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>

Das Kind hat ein Recht auf seine Großeltern.
Die Mutter darf selbstverständlich die Großeltern kontaktieren.
Sie kommt damit ihren mütterlichen Pflichten nach, die Einwohnermeldeämter sind gerne behilflich.

Der Vater schadet hier dem Kind.
Nicht die Mutter, sie verhält sich vorbildlich.

-----------------
"Nur eigene Meinung und persönliche Erfahrung"

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#4
 Von 
guest-12311.06.2012 09:58:36
Status:
Praktikant
(571 Beiträge, 280x hilfreich)

DAs Wohl des Kindes beinhaltet doch, dass es auch seine biologischen Eltern kennt. Dazu gehören auch die Großeltern.

Aber mir scheint, dass es Ihnen um was anderes geht: "Die KM lebt in einer intakten Beziehung, hat sogar ein 2. Kind, will "sogar heiraten", arbeitet nicht, kriegt Stütze - und jetzt will sie auch noch Kontakt zur Oma herstellen".

Unterstützen Sie die KM. Die Oma wird es Ihnen danken - und später auch Ihr Partner.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#5
 Von 
guest-12311.04.2012 22:52:18
Status:
Student
(2108 Beiträge, 1028x hilfreich)

Hoffentlich haut das Kind deinem Ehemann irgendwann später mal eine auf den dummen Kopf. :-)
Würde dem ein Zacken aus der Krone brechen mit dem Kind wenigstens einen lockeren Umgang zu führen.

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>Ist das nicht auch irgendwo "Eingriff in die Privatsphäre"? <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>
Hätte er den Eingriff in seine Hose gelassen hätte er kein Kind.

Ich würde mit so einen nicht zusammen sein wollen, aber wenn ich deine Beschimpfungen über die "Assi" Mutti so lese, wirst du die treibende Kraft sein.

Hier geht es einzig allein um "SEIN" Kind





-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#6
 Von 
Ihr neuer
Status:
Praktikant
(681 Beiträge, 244x hilfreich)

Meint hier tatsächlich jemand hier das es im Sinne eines 3 jährigen Kinds ist jemand "fremdes" kennen zu lernen? Wie stellen sich die hier schreibenden und die Mutter den Umgang mit dem Kind vor? 400km ist kein Papenstiel? Warum wohnen den eigentlich die Eltern so weit auseinander?
Ich sehe es ja an den Kindern meiner Partnerin. Der Ex kommt noch noch sporadisch alle 4 bis 6 Wochen für 1 1/2 Tage hierhin. Und für nächstes Jahr aht er angekündigt das er die Kinder wenn überhaupt, nur noch in den Ferien holt. Ganz klasse. Soll die Mutter doch froh sein das sie das Kind ohne leiblichen Vater großzieht. Denn wenn dieser sich in die Erziehung einmischen würde gäbe es auch nur Ärger.
Ich denke mal bei so einem "Vater" ist es in ein paar Jahren immer noch früh genug dem Kind zu erklären das der "Vater" den sie jeden Tag sieht nicht der "Vater" ist und das das Geschwisterchen auch nur ein "halbes" Geschwisterchen ist.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32788 Beiträge, 12807x hilfreich)

Das Problem ist doch, dass Kinder eine Identität haben müssen. Zum gesunden Aufwachsen gehört eben die Kenntnis dieser Identität, also die Kenntnis der Herkunft. Wir hätten nicht so viele psychische Störungen bei Heranwachsenden und Erwachsenen, wenn eben die Herkunft bekannt wäre. Das bestätigen zumindest die Fachleute. Das ist ja auch der Grund, warum man immer mehr von der völlig anonymen Adoption wegkommt.

Wie der Umgang zu gestalten ist, das ist eine ganz andere Frage. Muss ja nicht alle 14 Tage sein. Aber, das Kind sollte wissen, woher es stammt. Das ganze wird dann viel leichter, für das Kind. Diesen sauberen Start ins Leben solllte man dem Kind geben. Gehört sich einfach so.

Ich erinnere mich an die Wut meines Jüngsten, weil der Vater ihn nicht sehen wollte. Weil er ihm einerlei war. Das wünsche ich wirklich keinem Kind. Wirklich nicht.

wirdwerden

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#8
 Von 
Ihr neuer
Status:
Praktikant
(681 Beiträge, 244x hilfreich)

Aber es kann doch nciht im Sinne eines drei jährigen Kindes sein ihm eine neue Kontaktperson aufzuzwingen. Vor allem wenn es diese Person nur alle paar Wochen sieht. Man kann dem Kind ja in ein paar Jahren erklären das es einen anderen Vater hat, als den den sie jeden Tag sieht. Es gibt aber auch mit Sicherhiet genug Kinder die einen psychischen Schaden haben weil sie sich mit Vätern abgeben müssen bei der die Väter die Kinder spüren lassen das sie eigentlich nichts mit ihnen zu tun haben wollen

-----------------
""

1x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#9
 Von 
guest-12311.04.2012 22:52:18
Status:
Student
(2108 Beiträge, 1028x hilfreich)

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>eine neue Kontaktperson aufzuzwingen <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>

Im Kindergarten, dem Spielplatz oder auf der Straße werden ihm tausend neue Kontaktperson aufgezwungen das schadet kaum.

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>genug Kinder die einen psychischen Schaden haben weil sie sich mit Vätern abgeben müssen <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>

Nur wenn Mutti vorher erzählt das der Teufel kommt.

Was ist schlimmer: Vati ist tod, will dich nicht

oder Vati hat wenig Zeit, aber er denkt an dich

Es ist die Sache der Erwachsenen dem Kind die Situation zu vermitteln. Die sollten sich dabei beraten lassen - scheinbar sind die zu doof dafür, wenn das Kind deswegen einen Schaden bekommt



-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#10
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8019 Beiträge, 3927x hilfreich)

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>Im Kindergarten, dem Spielplatz oder auf der Straße werden ihm tausend neue Kontaktperson aufgezwungen das schadet kaum. <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE> Nur das diese Kontakte wohl nicht alle von vornherein sagen, dass sie ds Kind nicht ehen möchte bzw Umgang haben möchten...

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#11
 Von 
Ihr neuer
Status:
Praktikant
(681 Beiträge, 244x hilfreich)

Sehe ich auch so. Wenn ein Kind jedesmal gesagt bekommt, bzw. es zu spüren bekommt, das es nicht gewollt ist dann ist der psychische Knax vorprogrammiert. Es ist natürlich nicht einfach einem Kind die Situation zu erklären, schon gar nicht so einem kleinen, aber Zwang ist da doch wohl mit Sicherheit das falsche Mittel. Es stellt sich eh die Frage was die Mutter damit bezwecken will

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#12
 Von 
amtsmeier
Status:
Schüler
(252 Beiträge, 163x hilfreich)

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>was die Mutter damit bezwecken will
<hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE> Dass das Kind sein Recht wahrnehmen kann, seine Wurzeln zu kennen.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#13
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8019 Beiträge, 3927x hilfreich)

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>Dass das Kind sein Recht wahrnehmen kann, seine Wurzeln zu kennen. <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE> Mal anders gesagt, welche Mutter mit gesundem Verstand setzt ihr Kind vorsätzlich (mit guter Absicht) so einer Situation aus? Wenn die Mutter schon genau von vornherein weiss, dass das Kind vom Vater nicht geünscht ist und auch kein Umgang erwünscht ist! Nur eine Mutter mit eigenen Absichten macht sowas, wenigst bei einem Kind in dem Alter! Wenn das Kind älter wird und diesbezüglich klarer denken kann, dann kommt es mit der Situation besser klar und kann selber mit einwirken den Umgang erzwingen zu wollen oder nicht...

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#14
 Von 
Jungsche@123
Status:
Schüler
(250 Beiträge, 48x hilfreich)

Ich bin dafür, dass den Umgangsverweigern ein höherer Unterhalt gefordert wird. Mal sehen wie schnell es dann doch geht...Umgangsverweigerenden Mütter wird dies doch auch auferlegt..

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#15
 Von 
Besserweiß
Status:
Schüler
(492 Beiträge, 201x hilfreich)

Interessante Forderung.

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>Nur eine Mutter mit eigenen Absichten macht sowas, wenigst bei einem Kind in dem Alter! <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>

Mit drei fangen die Kinder an Fragen zu stellen.
Da gehört die Frage nach dem abwesenden Vater dazu.
Tja, das ist nicht schön fürs Kind.

Da ist ein selten anwesender nicht liebevoller Vater tatsächlich wesentlich besser als keiner.

Lieber Himmel, wenn die Mutter den Kontakt verhindert hat sie böse Absichten.
Wenn sie den Kontakt fürs Kind will, dann hat sie auch böse Absichten.




-----------------
"Nur eigene Meinung und persönliche Erfahrung"

-- Editiert Besserweiß am 29.11.2011 16:03

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#16
 Von 
Jungsche@123
Status:
Schüler
(250 Beiträge, 48x hilfreich)

@ Besserweiß: Mütter sollen es halt
so machen, wie der jeweilige Vater es gerade gerne haben möchte. Ansonsten ist sie eine schlechte Mutter.. So lange sogar Mütter noch mit auf diese Schiene springen wird sich das Bild der perfekten (perfekt zu sein haben) Mutter nicht ändern.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#17
 Von 
amtsmeier
Status:
Schüler
(252 Beiträge, 163x hilfreich)

@besserweiß: Gutes Argument! Tatsächlich kommen die Kinder besser damit zurecht, wenn sie den Vater wenigstens ein wenig kennen und sich ihr eigenes Bild machen können.

So im Unklaren gelassen besteht die Gefahr, dass sie sich unterbewusst die Schuld für den abwe(i)senden Vater geben.
Mit dem "das ist ein unfreundlicher Mann, den ich nicht gut leiden mag" liegt der schwarze Peter beim Vater.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#18
 Von 
Ihr neuer
Status:
Praktikant
(681 Beiträge, 244x hilfreich)

@ Besserweiß
Woher soll denn das Kind wissen das der Mann an der Seite der Mutter nicht Ihr Vater ist? Wenn die Mutter es ihr erklärt hat ist es ja gut, aber das glaube ich nicht. Der TE hat geschrieben das die Mutter sich beschwert hat das sie jetzt von der ARGE weniger bekommt, weil sie mehr Unterhalt bekommt. Was soll das denn? Also so ganz zu verstehen ist die Mutter nicht

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#19
 Von 
Besserweiß
Status:
Schüler
(492 Beiträge, 201x hilfreich)

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>Woher soll denn das Kind wissen das der Mann an der Seite der Mutter nicht Ihr Vater ist? <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>

Wenn sie ein klein bisschen Verstand hat, dann hat sie dem Kind gesagt, dass es nicht sein Vater ist.
Lügen bzgl. solch wichtiger Dinge ist ein Vertrauenskiller.
Man sollte seinem Kind nicht zumuten, irgendwann mal die Wahrheit zu erfahren.

Vielleicht war es keine Beschwerde, vielleicht hat sie dies dem Vater nur klargemacht, dass sie sich nicht am höheren Unterhalt bereichert sondern ihn abgezogen bekommt.




-----------------
"Nur eigene Meinung und persönliche Erfahrung"

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#20
 Von 
amtsmeier
Status:
Schüler
(252 Beiträge, 163x hilfreich)

Die TE ist ja auch ganz entsetzlich neutral ..... :grins:

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#21
 Von 
europe
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 5x hilfreich)

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es wenig Sinn macht, den Vater zu "verpflichten"
Früher war es lediglich mein Wunschdenken, aber leiden musste das Kind. Das alles tut mir heute wahnsinnig leid.
Mein Kleiner hat sich unwohl und ungewollt gefühlt.
Seit kurzem besuchen wir eine Beratungstelle für Eltern und Kinder, damit der Kleine nicht die Schuld bei sich sucht.

Fazit: Vater nicht zwingen. Wenn er den Wunsch hegt, sich um das Kind zu kümmern, wird er sich sicherlich melden

-----------------
" "

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#22
 Von 
Besserweiß
Status:
Schüler
(492 Beiträge, 201x hilfreich)

Es muß Ihnen nicht leid tun.

Hätte das Kind den Vater nicht kennengelernt, wären Sie jetzt bei der Beratungsstelle, damit das Kind die Schuld, dass der Vater es nicht sehen will, bei sich sucht.

Jetzt hat es ein Bild vom Vater.
Kein Bild zu haben, ist sehr viel unerträglicher.
Es könnte ja sein, dass mein Vater mich gaaanz doll mag.
Es könnte ja sein, dass ich so schlecht bin, dass er deshalb nicht kommt.

Jetzt hat das Kind erfahren, es ist nicht willkommen.
Das kann es verarbeiten.
Nichts zu wissen, kann das Kind nicht wirklich verarbeiten.

Ein solcher Vater ist schmerzhaft fürs Kind.
Schmerzhafter ist das "nicht mal kennen".
Kinder machen sich da wesentlich mehr einen Kopf drum, als sich das so mancher Erwachsene vorstellt.

-----------------
"Nur eigene Meinung und persönliche Erfahrung"

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#23
 Von 
Ihr neuer
Status:
Praktikant
(681 Beiträge, 244x hilfreich)

Ah ja. Also kann ein Kind von drei Jahren ziwschen einem "echten" und einem "unechten Vater unterscheiden? Es kann verstehen wenn es ihren richtigen Vater trifft und sich dieser wie ein Ar.... dem Kind gegenüber verhält das es nicht an einem selber liegt sondern an dem Vater? Dann kann es natürlich ganz stolz im Kindergarten verkünden das es nun ihre Wurzeln kennt. Wie soll das Kind denn dann über den Menschen denken den es seit Jahren an der Seite ihre Mutter sieht? Vielleicht kommt es doch mal auf die Idee und sagt sich das sie nur halb zur Familie gehört, weil das Geschwisterkind ja Vater und Mutter bei sich hat?
Ich finde es ja auch richtig wenn ein Kind weiß wer ihr Vater ist, aber alles zu seiner Zeit. Denn wodurch defieniert sich den das Vater sein? Alleine dadruch das bei einem One night stand was daneben gegangen ist, wenn denn beide angeblich kein Kind wollten? Doch wohl kaum duch biologisch den mehr durch soziales Verhalten. Also dadruch das jemand für die Familie und vor allem für das Kind täglich da ist.

-----------------
""

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#24
 Von 
anlemadaco
Status:
Beginner
(106 Beiträge, 38x hilfreich)

<BLOCKQUOTE>quote:<hr height=1 noshade>Mutter will Umgang erzwingen

quote:§ 1684
Umgang des Kindes mit den Eltern


(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.

Ich muss kämpfen wie ein Blöder, um meine Kinder sehen zu können, [color=red]und da ist dann ein Vater, der sein leibliches Kind ablehnt. [/color]

Die Mutter macht hier alles richtig, sie will für ihr Kind den Kontakt mit dem Vater erwirken. Solch eine Mutter hätte ich für meine Kinder auch gerne, Hut ab. Selten geworden, so eine Einstellung ! <hr height=1 noshade></BLOCKQUOTE>

so einen Vater hab ich hier auch... Er will seine kinder nicht sehen, zahlt keinen Unterhalt... wie es den Kindern dabei geht, interessiert ihn überhaupt nicht. Und eins kann ich euch versichern: Ablehnung durch einen elternteil hinterlässt ganz tiefe wunden bei den kindern...

so jetzt gehe ich weiterlesen

-----------------
" "

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 213.273 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 25
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
88.761 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen