Name des gemeinsamen unehelichen Sohnes

6. Mai 2010 Thema abonnieren
 Von 
mobilteil
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Name des gemeinsamen unehelichen Sohnes

Guten Abend zusammen,
in meiner letzten Anfrage wurde mir zu diesem Thema schon gut geholfen, wobei das jetzige Problem noch gegeben ist.
Nochmals zur Sache:
Mein Sohn trägt den Nachnamen des Vaters (das bin ich),zur Hochzeit zwischen mir und Kindsmutter ist es nicht mehr gekommen, somit trägt die Mutter noch ihren Geburtsnamen, der folglich anders ist, als der ihres Sohnes, da unser gemeinsamer Sohn ja meinen Nachnamen hat. Dies passt der Mutter nicht und einer Namensänderung werde ich auch nicht zustimmen.
Das Problem an der Sache ist , dass sie unserem Sohn einfach ihren Nachnamen verpasst hat und ihm einredet, dass dies richtig sei. Nun ist unser Sohn aber schon 4 Jahre alt und hat mich gefragt, wie er denn jetzt heissen würde. Er versteht nämlich gar nichts mehr, weil ich ihm seinen richtigen Namen sage.
Was mache ich denn gegen diesen Schwachsinn?

Danke vorab!

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5 Antworten
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#1
 Von 
kasuos
Status:
Beginner
(93 Beiträge, 15x hilfreich)

Wegen diesem Schwachsinn würde ich mich mit der KM in Verbindung setzen um herauszufinden, warum ihr so viel an dem Nachnamen liegt. Gleichzeitig solltest du dir selber dir Frage stellen, warum du so an deinem Nachnamen fest klammerst und darauf bestehst.

Das sind doch auch wieder Machtspielchen, gel?

Viele Grüße






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#2
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3590 Beiträge, 1263x hilfreich)

Guten Abend,

ich denke nicht, dass es sich hier um Machtspiechen handelt.

Einen Nachnamen ändert man nicht mal eben so. Das hat auch etwas mit Herkunft un d Identifikation zu tun. Betreuende Elternteile benutzen die Einbenennung offt auch nur dazu, sich den anderen Elternteils entgültig zu entledigen.

quote:
dass sie unserem Sohn einfach ihren Nachnamen verpasst hat


Wie hat sie das gemacht? Öffendlich-rechtlich nicht möglich ohne Zustimmung. Gibt sie bei Arztbesuchen oder ähnlichen Anlässen einfach einen anderen Nachnamen an, oder wie muss ich mir das vorstellen?

Da wäre wirklich ein Gespräch mit der KM fällig, evtl. ein moderiertes Gespräch beim Jugendamt. Sie tut dem Kind damit keinen Gefallen. Spätestens bei der Einschulung ist damit Schluss.

LG nero

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#3
 Von 
kasuos
Status:
Beginner
(93 Beiträge, 15x hilfreich)

Es ist absolut verantwortungslos einen 4-jährigen Jungen so zu verunsichern was seinen Nachnamen anbelangt. Daher habe ich auf Machtspielchen getippt, so wie du darauf tippst, dass der andere Elternteil durch eine Einbenennung entsorgt werden könnte.. Was ja zu einfach wäre, wenn eine gute Vater-Sohn Beziehung abhängig von einem gemeinsamen Familiennachnamen wäre. Aber so oder so ist es ein Machtspiel, welches beide spielen und worunter wieder mal der Schwächste leiden muss.

Warum soll der Sohn nicht einbenannt werden? Was ist daran so schlimm? Er lebt die größte Zeit in der Familie mit der KM und deren neuen/zukünftigen Mann. So soll er auch den gemeinsamen Familiennamen tragen, weil er nun mal zu dieser Familie zugehört was auch gut und richtig ist.

Und dieser andere Nachname hat doch überhaupt nichts mit der Beziehung zum KV zu tun, dieser wird doch nicht entsorgt oder ist weniger wichtig, nur weil der Nachname nicht (mehr) identisch ist.

Ich frage mich, warum ist der Name für Vaters Ego so wichtig?

Ich glaube einfach, es gibt wichtigere Dinge im Leben, wie z.B. eine zuverlässige, stabile Vater-Sohn Beziehung. Und wenn die gegeben ist, spielt doch der Nachname keine Rolle, hauptsache das Kind ist glücklich und gefestigt und hat ein gutes und zuverlässiges Umfeld!













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0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3590 Beiträge, 1263x hilfreich)

Guten Abend,

quote:
Warum soll der Sohn nicht einbenannt werden?


Weil die Einbenennung eine einmalige Sache ist. Sie kann nicht rückgängig gemacht werden. Sollte die KM in der Zukunft ihren Nachnamen durch erneute Heirat ändern, so würde das Kind immer den einbenannten Nachnamen behalten. Eine problemlose Änderung wäre dann nun im Falle der Heirat des Kindes möglich.

quote:
Was ist daran so schlimm?


Da könnte man sich jetzt den Ball unendlich lange zuspielen. Was ist so schlimm daran, dass das Kind den Nachnamen des KV behält?

LG nero

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#5
 Von 
beijing
Status:
Praktikant
(960 Beiträge, 240x hilfreich)

Hallo!

Ich kenne auch einige Erwachsene und auch Kinder, die es nicht angenehm finden, den Nachnamen des neuen Ehemannes der Mutter zu tragen. Sie haben mit diesem Namen nichts zu tun. (lt. eigener Aussage)
Sie möchten gern ihren eigenen Nachnamen weitergeben an ihre Kinder/ Ehefrauen. Ich finde das völlig verständlich.
Der Sohn meiner Freundin, jetzt 16 Jahre jung, weiß jetzt schon, dass er mit Volljährigkeit seinen Geburtsnamen (Name seiner Mutter) wieder annehmen will. Da er nur durch die Hochzeit seiner Mutter nun den Namen seines Stiefvaters trägt. Dazu sei erwähnt, dass Sohn und Stiefvater ein super Verhältnis zu einander haben und der Sohn seinen leiblichen Vater gar nicht kennt.

quote:
Was ja zu einfach wäre, wenn eine gute Vater-Sohn Beziehung abhängig von einem gemeinsamen Familiennachnamen wäre.


Oft ist das aber noch das I- Tüpfelchen um eine ehemals gute Vater- Sohn- Beziehung endgültig zu zerstören.

Andersherum kann man ja auch fragen, warum wollte denn die KM, dass der Sohn den Nachnamen des Vaters trägt?

Da hat @Nero schon recht... das war der nächste Ball.

LG beijing


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