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Namensänderung-Wiederannahme des ererbten Namen bei Volljährigen nach Adoption

 Von 
Guenner
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 27x hilfreich)
Namensänderung-Wiederannahme des ererbten Namen bei Volljährigen nach Adoption

Hallo,

ich bin Volljährig. Mein Familienname wurde im Zuge einer Adoption durch meinen Stiefvater in dessen Familienname geändert. Ich würde gerne meinen ererbten Namen, Name meines leiblichen Vaters, wieder annehmen.
Über Infos, auch Quellen aus der juristischen Fachliteratur, eigene Erfahrungsberichte etc. würde ich mich freuen. Auch allgemein, ob es einen Weg über das BGB in solchen Fällen denkbar wäre oder was als ein wichtiger Grund i.S.d. § 3 Absatz 1 NÄG von Rspr. und Verwaltung angesehen wird.

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Adoption Mutter Nachname


13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
TomH
Status:
Schüler
(243 Beiträge, 59x hilfreich)

Guten Abend Guenner,

Sie sollten Ihre Frage schon etwas konkretisieren. Wichtig für einen "wichtigen" Grund ist nämlich hierbei Ihre Intension.
Warum also wollen Sie nun Ihren Namen ändern lassen?

Gruss
TomH

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#2
 Von 
Guenner
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 27x hilfreich)

Hallo,

ich wollte wegen dem Hinweis unten nicht allzu konkret werden. Nun, hinter meiner Intension sind im Wesentlichen Identitätsgründe. Das Verhältnis zu meinem Stiefvater war von Anfang an schlecht, es verschärfte sich auch in den folgenden Jahren massiv zum schlechteren und ist bist heute nicht in Ordnung. Ich habe zu diesem Namen keine innere Beziehung, den ich insofern als permanenten Fremdkörper in meiner Person empfinde.
Die Grund für das schlechte Verhältnis zu meinem Stiefvater waren seine Mißhandlungen.

Guenner

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#3
 Von 
TomH
Status:
Schüler
(243 Beiträge, 59x hilfreich)

Hallo Guenner,

durch die Adoption sind Sie "eheliches" Kind Ihrer Mutter + Ihres Stiefvaters. Ihr Geburtsname ist der "neue" Name. Das Verwandtschaftsverhältnis zu Ihrem leiblichen Vater ist erloschen ("Theoretisch" gibt es ihn gar nicht).
Das Problem in Ihrem Fall sehe ich auch in der Begründung zur Namensänderung. Fraglich, ob Ihr ...schutzwürdiges Interesse so wesentlich ist...dass die Belange der Allgemeinheit...zurücktreten müssen. D.h. auch - klingt Ihr Name lächerlich, sodass Ihnen Nachteile entstehen etc. -haben Sie ja schon im Namensänderungsgesetz gelesen. Aber auf Sie trifft vermutlich ein solcher Grund nicht. Wenn Sie den Antrag stellen wird auch geprüft, ob Sie mit Ihrem "Wunschnamen" den Anschein falscher familiärer Zusammenhänge erwecken.
An Ihrer Stelle würde ich mich bei Standesamt bzw. Namensänderungsbehörde informieren. Dort bekommen Sie auch Hilfe zum Antrag.

Gruss
TomH

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#4
 Von 
RedDavid
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

hi,

heute komme ich vom Amt für Namensänderungen meines Landkreises. Könntest du dich bei mir mal melden, weil ich diesen Schritt jetzt auch durchführen will und versuche Personen auftreiben mit ähnlichem Wunsch. Den es ist ganz schön schwierig.
Danke

Auszug aus einem Kommentar: "Ist ein Familienname durch einen familienrechtlichen Vorgang (z.B. Annahme als Kind) untergangen, so ist eine Wiederherstellung des Namens im allgemeinen nur nach den einschlägigen Vorschriften des BGB möglich.

Und dieser Kommentar führt einen zum Vormundschaftsgericht. Weil man erst versuchen muß seine Adoption aufzuheben. Da durch das Gesetzt ja eigentlich kein Bezug zu seinem wirklichen Geburtsnamen besteht.

So in etwa die Aussage die ich heute erhielt.

gruss

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#5
 Von 
apanatschy
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 9x hilfreich)

Hallo!

Ich sitz hier schon seit Stunden, und studiere die Seiten hier.
Und Dein anliegen entspicht auch meinen.
Nur hab ich noch nicht viel unternommen.
Ich bin auch adoptiert worden, und mein Stiefvater( ein hochgradieger Alkoholiker),
hat mit einem ellenlangen Vorstrafenregister drei Kinder adoptieren können.
Nun er ist tot, und ich will diesen Namen schon lange nicht mehr.
Aber wie ich bei Dir schon lese, wird es ein Problem.
Kann wohl keiner verstehen, das der Name in so einen Fall, wie eine Pestbeule ist, die man mit sich herum trägt.

Ich wünsch dir viel Glück

und hoffe für uns beide, das wir unseren SEELENFRIEDEN bekommen.

Bis dann
Gruß Anja

-----------------
"Anja"

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#6
 Von 
MyMortalSoul
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 6x hilfreich)

Hallo,
Ich habe ein ähnliches Problem.1992 wurde ich von meinen Rumänischen Stiefvater adoptiert und trage seitdem seinen Nachnamen.Ich haße diesen Nachnamen wirklich,er erinnert mich an all die Jahre in den er mich und meine Mutter schlecht behandelte.Seit ich eher mit "Frau..." als mit meine Nachnamen angeredet werde ist es schlimmer geworden,auch die Frage ob ich aus Rumänien stamme und die Tatsache,dass ich dadurch auch an ihn erinnert werde reißen immer wieder Narben auf.Ich habe mit meinen Stiefvater seit Jahren keinen Kontakt mehr..Eine Rückkehr zum Nachnamen meiner Mutter währe wirklich eine Erleichterung für mich und daher hoffe ich,dass es möglich ist..aber sind denn meine Gründe ausreichen? :(

-----------------
"Aurora"

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#7
 Von 
headsign
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 31x hilfreich)

Hallo. Ich wüßte gerne, was aus den einzelnen Fällen hier geworden ist. Ich wurde 1967 adoptiert und möchte so lange ich denken kann meinen ursprünglichen Nachnamen zurückhaben. Ist irgendwem hier ein Fortschritt gelungen?

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#8
 Von 
cat0508
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,

ich bin sehr an diesem Thema interessiert. Mein Sohn ist 15 Jahre alt, er hat bei meiner Hochzeit den Namen meines inzwischen getrenntlebenden Mannes seinem Geburtsnamen vorangestelt (Doppelname) er wurde nicht adoptiert. Da wir uns inzwischen getrennt haben Scheidung folgt und mein Sohn heute noch unter diesem Mann leidet will er seinen Geburtsnamen wieder zurück
Welche Möglichkeiten hat er?
Beim Standesamt wurde mir nicht viel Hoffnung gemacht!


-----------------
" "

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#9
 Von 
DerWegDieWahrheitDasLeben
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo ,

ich hatte das selbe Anliegen bis ich drauf gekommen bin das es einen anderen Weg gibt.

Die Namensänderung löst ja leider nicht die Ursache des ganzen, sie kann den anschein erwecken, dabei zu helfen, obwohl es eher ein verdrängen, oder krass gesagt, ein vergraben einer Leiche im Keller ist!

Nur durch die Namensänderung, ist leider noch garnichts gelöst. Und das traurige dabei, solange man versucht diesen Weg zu gehen, malt oder macht man sich selber die Illusion, das damit alles besser wird, was nunmal nicht so ist.

Aber es gibt einen Weg
Der Weg ist lieben, vergeben und heisst Jesus
Joh 14,6 Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Mk 11,25 Doch wenn ihr betet, dann vergebt zuerst allen, gegen die ihr einen Groll hegt, damit euer Vater im Himmel euch eure Sünden auch vergeben kann.«
oder
Lk 6,37 Hört auf, andere zu verurteilen, und ihr werdet auch nicht verurteilt werden. Hört auf, andere zu tadeln, oder es wird euch ebenso ergehen. Wenn ihr anderen vergebt, wird euch auch vergeben werden.

Dieser Fremdkörper, Fluch oder Pestbeule sitzt weitaus tiefer und beruht auf geistlichen Gesetzen, die auch nur so wieder aufgehoben werden können!
1Petr 2,24 An seinem eigenen Körper hat er unsere Sünden an das Kreuz hinaufgetragen, damit wir für die Sünde (Krankheit, Fluch oder was auch immer) tot sind und für die Gerechtigkeit leben können. Durch seine Wunden seid ihr geheilt worden!

und das gilt für jeden der Ihn aufnimmt und an Jesus glaubt.

Joh 1,12 All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.

Wie nimmt man Ihn (Jesus) auf und kann so endlich frei und geheilt sein?
Römer 10,9 Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und wenn du in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.

Römer 10,10 Denn durch den Glauben in deinem Herzen wirst du vor Gott gerecht, und durch das Bekenntnis deines Mundes wirst du gerettet.

Freiheit, Gesundheit und Liebe, ist also für jeden frei verfügbar, man braucht nur noch zugreifen, und an der richtigen Stelle suchen, und das ist Jesus Christus.

Nicht so wie es die Katholische Kirche oder andere Sekten zeigen,
nur so wie es die Bibel, Gottes Wort uns Zeigt.
Möge Gott auch all ihnen Ihr Herz öffnen und Sie Segnen.
Für weitere Anliegen gern die FB Adresse http://www.facebook.com/tobias.meder.love.jesus

-- Editiert DerWegDieWahrheitDasLeben am 31.07.2012 10:47

-- Editiert DerWegDieWahrheitDasLeben am 31.07.2012 10:48

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#10
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33339 Beiträge, 12908x hilfreich)

Ich glaube nicht, dass dieses Forum zum Missionieren mißbraucht werden sollte. Hier werden doch alle Andersgläubigen verprellt/beleidigt. Und dass noch bei einem Thread aus dem Jahr 2003! Such Dir ein passendes Forum, gibt doch genug davon, gelle?

wirdwerden

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#11
 Von 
DerWegDieWahrheitDasLeben
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 2x hilfreich)

Hi ja,

erstmal Danke das du es so offen ansprichst.

Hierbei besteht keinerlei Missbrauch wie in den oben geschilderten Lebenssituationen oder weiteren.

Auch ist es nicht verkehrt zu helfen, ja, helfen zeugt von Stärke!

Beleidigung oder Verprellung sei ferne. Es geht um Liebe, Vergebung und Hilfe. Und dafür ist es NIE zu spät!

Ja, auch da dieser Thread aus 2003 ist, fand ich Ihn als ich am 31.07.12 nach diesem Thema suchte, was für seine aktuellheit spricht :) obwohl wir 2012 haben ;)

Das ist ein Hilfe-Post und soll auch so gesehen werden. Es geht um Erfahrung, Erfahrungen die ausgetauscht werden, wobei verschiedene Sichtweisen helfen können, den Rahmen von muss oder zwang, in Feedback, Hilfe und Erfahrung umzuwandeln.

So hat jeder die Möglichkeit sich selbst davon zu überzeugen, und ein Bild zu machen.

Hoffe das konnte aufschließen und weiterhelfen.

Sei gesegnet, Jesus liebt dich.

liebe grüße tobias

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#12
 Von 
RedDavid
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

Da dieser Thread nach so vielen Jahren wieder aktiviert wurde, möchte ich gerne teilen, wie es bei mir weiterging.

Inzwischen sind 8 Jahre vergangen. Ich trage weiter einen Nachnamen den ich eigentlich nicht will. Aber ich kann sagen, das ich inneren Frieden habe.

Denn allein die Änderung des Namen behebt das eigentliche Problem nicht. Nicht der Name an sich stört einen, sondern was man damit verbindet.

Und so habe ich es geschafft, mich damit zu arangieren . Auch bei mir war der Glaube und die Bibel eine Hilfe. Ich gehe nicht näher darauf ein, wollte es nur erwähnen.

Man muss mit sich selbst ins Reine kommen . Jedem mag dabei etwas anderes helfen. Denn wenn man wirklich etwas vor Gericht erstreiten will, reißt einen das wahrscheinlich noch eher nieder. Vor allem, wenn man nichts positives dabei erreicht.

In diesen Sinne sende ich an alle Mitleidenden einen lieben Gruß.

RedDavid

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#13
 Von 
headsign
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 31x hilfreich)

[color=blue]An "DerWegDieWahrheitDasLeben" und "RedDavid":[/color] das interessiert hier NIEMANDEN . Hier werden JURISTISCHE Fragen erörtert, nicht religiöse. Diese völlig unpassende Art, provokativ und unpassend in Foren zu posten nennt man TROLLEN .

Ich werde hier nicht anfangen, die abgrundtiefe Unmoral, die in der Bibel (und in anderen religiösen Schriften) enthalten ist zu debattieren. Ich bitte nur, die Kirche im wahrsten Sinn des Wortes im Dorfe zu lassen und religiösen Themen in den entsprechenden Foren oder meinetwegen in den Foren, in denen ALLGEMEINE LEBENSHILFE erbeten wird zu lassen.

Armselig ist das! Besonders wenn man in Betracht zieht, wie ausgerechnet meine Adoptivfamilie mich, um mich von meinem Atheismus zu "kurieren", in ein Jesuiteninternat geschickt hat, wo ich direkt unter der Obacht eines durch die Presse inzwischen zu traurigem Ruhm gelangtem Paters stand, der sich massenhaft an Knaben vergriffen hat.

Eure "Erlösung" habe ich wirklich genossen.

-- Editiert headsign am 06.08.2012 22:34

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