Hallo zusammen, ich möchte einen neuen Partner heiraten und mein Kind (10) nach ihm benennen möchte wenn der leibliche Vater zustimmt. Heißt das, dass dann auch das der Geburtsname bei meinem Kind geändert wird oder nur der Nachname?
LG
Neuen Partner heiraten mit Kind
25. November 2021
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Frage vom 25. November 2021 | 20:06
Von
Status: Frischling (13 Beiträge, 0x hilfreich)
Neuen Partner heiraten mit Kind
#1
Antwort vom 26. November 2021 | 08:20
Von
Status: Bachelor (3417 Beiträge, 1146x hilfreich)
Der Ehename wird auch zum Geburtsname.
#2
Antwort vom 26. November 2021 | 10:01
Von
Status: Richter (8625 Beiträge, 4681x hilfreich)
Das nennt sich Einbenennung.
Das sollte man sich gut überlegen, da das Kind diesen Namen auch dann weiter behalten muss, wenn diese Ehe scheitern sollte.
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#3
Antwort vom 26. November 2021 | 11:51
Von
Status: Frischling (13 Beiträge, 0x hilfreich)
Aber wenn ich seinen Namen annehme, ändert sich doch nicht mein Geburstname? Warum dann der der Kinder?
#4
Antwort vom 26. November 2021 | 12:21
Von
Status: Bachelor (3417 Beiträge, 1146x hilfreich)
Weil nicht das Kind heiratet und damit auch keinen Ehenamen tragen kann.
Deshalb muss das Kind einer Einbenennung in diesem Alter auch selbst zustimmen.
#5
Antwort vom 26. November 2021 | 15:12
Von
Status: Master (4465 Beiträge, 735x hilfreich)
Will das Kind den Namen des neuen Partners? Mit 10 Jahren sollte es mit entscheiden dürfen.
#6
Antwort vom 26. November 2021 | 17:31
Von
Status: Legende (19210 Beiträge, 10342x hilfreich)
Zitat:Mit 10 Jahren sollte es mit entscheiden dürfen.
Soll nicht nur - es muss sogar.
Bei einem 10jährigen Kind ist die Einbenennung gegen den Willen des Kindes schlicht unzulässig (§1618 BGB).
Aber nochmal zur Wiederholung:
Soll die neue Ehe scheitern, kann Mefi wieder den alten Namen zurückbekommen - das Kind aber nicht. Sollte es also zur Trennung kommen - was sich natürlich niemand wünscht -, wird das Kind weiterhin den Nachnamen eines Mannes haben, der nicht der Vater des Kindes ist und mit dem die Mutter dann auch nicht (mehr) zusammen ist.
Das kann nicht nur für das Kind hart sein, sondern auch für die Mutter, wenn das Kind den Namen des (dann ehemaligen) Ehepartners trägt.
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