Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
622.525
Registrierte
Nutzer

Oma = Umgangsrecht ? ? ?

3. Juli 2005 Thema abonnieren
 Von 
IchBinIch
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Oma = Umgangsrecht ? ? ?

Die Mutter von meinem Ex und auch mein Ex sind der Meinung, das sie ein Umgangsrecht bezüglich der Tochter von meinem EX und mir habe.

Da ich aber nun 400km oder sogar noch was mehr von dort entfernt wohne und die gemeinsame Tochter erst 8 Monate ist, sehe ich nicht, wo eine feste Bindung hat entstehen können.
Ich bin weggezogen, als die kleine 2 Monate alt war, also waren nur ein Paar Wochen gegeben, in denen die Mutter von meinem Ex Kontakt mit der kleinen hatte und nun seit dem nicht mehr.
Ich kann auch nicht sehen, wo es dem wohl des Kindes dienen sollte, wenn ich mich in den Zug setzte, 5 oder 6 Stunden unterwegs bin, um dann 2 Stunden dort zu sein mit der kleinen und dann wieder selben wWeg nach Hause fahren muss.
Ein 8 Monate altes Kind kann man auch noch nicht alleine auf die Reise schicken. Meinem Ex die kleine mitgeben, halte ich für keine Gute Idee, weil dazu nicht mehr das nötige vertrauen da ist. Dazu kommt, das ich auch alleiniges Sorgerecht habe, somit er lediglich das Umgangsrecht. Verheiratet waren wir nicht.

Nun frage ich mich, ob seine Mutter ein Umgangsrecht einfordern kann, und ob sie damit durchkommen könnte?

Dazu kommt halt auch noch, das seine Mutter Depressionen hat, und ich daher nur ein mulmiges bis hin zum mega schlechten Gefühl hätte, wenn die kleine alleine dort wäre. Mein Ex hat leider auch Depressionen, die sich in nicht unbedingt guter Form wieder legen, mit Stress kann er auch nicht gut umgehen, hat sich schon mehrfach Zigaretten auf dem Arm ausgedrückt und nun auch noch nen Silbernen Anhänger erhitzt und sich auf der Brust 3 mal oder 4 mal ausgedrückt. Dadurch habe ich gleich ein unwohleres gefühl mehr, würde die kleine alleine dort sein, und ich sehe es auch nicht ein, 400 km hin und zurück zu fahren um sie ihm wenn dann zu bringen, weil a) habe ich dazu nicht das Geld, b) beansprucht das extrem viel zeit und c) lohnt das für 3 Tage (von Fr bis Sa) nicht.

Mein Ex kann jederzeit nach hier kommen, auch hier übernachten, bei der kleinen und bei mir, wodurch er lediglich die Fahrtkosten hat, aber das macht er auch nur so wie es ihm grad passt und er nichts von der Gewerrkschaft hat. Was ich traurig finde, denn immerhin geht es dabei um seine Tochter :(

Aber nun noch mal auf das eigentliche Problem, hat seine Mutter auch nur ansatzweise irgendwelche Rechte in Bezug auf Umgangsrecht mit der kleinen???

Gruss ich bin ich

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Sylvi
Status:
Beginner
(70 Beiträge, 5x hilfreich)

Ja hat sie ...

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Engelchen*
Status:
Beginner
(129 Beiträge, 6x hilfreich)

warum bietest du der Oma nicht einfach mal an, euch zu besuchen?

Liebe Grüße,
Engelchen

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
guest123-206
Status:
Schüler
(209 Beiträge, 24x hilfreich)

Das Wohl des Kindes - ist es das, worum es geht?
Mir ist nicht erkenntlich, wieso es dem Wohl des Kindes diente, 400 km wegzuziehen?
Hast Du bei dem Umzug auch das Wohl des Kindes im Auge gehabt?

So weit wegzuziehen und sich nun über die große Entfernung beschweren und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten beim Umgang - hältst Du das für fair?

Vielleicht magst Du ja die näheren Gründe für den Umzug erläutern - vielleicht wird Dein Anliegen dann einleuchtender.

LaFa

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
IchBinIch
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

ich bin so weit weg gezogen, weil ich wieder zu meinen Eltern in die Nähe, bzw zu meiner Mutter in die Nähe zog.
Nun wohne ich mit in dem Haus von meiner Mutter (in einer Einliegerwohnung) weil es das Haus meiner Mutter ist.
Daher denke ich das es so mehr dem wohl des Kindes diente, als wenn ich weiterhin wo geblieben wäre, wo ich mich nicht zu Hause gefühlt habe.

Seiner Mutter anbieten uns hier zu besuchen, naja, zumindest zu mir kann sie nicht kommen, da meine Mutter vom haus und Hofrecht gebrauch machte und ihr Haus und Hofverbot erteilte, was verschiedene Gründe hat, da mitlerweile zu viel vorgefallen ist und auch schon in der Schwangerschaft vorfiehl, wodurch mein Vertrauen zu den Eltern von meinem Ex eh schon nen totalen knacks erlitten hatte.

Ich beschwere mich nicht über die Entfernung, im Gegenteil in gewisserweise bin ich froh, das es nicht nur 20 oder 50km sind. Zumal ich habe meine Mutter, die mir immer zur Seite steht und mir hilft wo sie nur kann, was sie nicht gekonnt hätte, wäre ich dort in der nähe geblieben und unglücklich geworden. Und ein Kind spührt schließlich auch, wie sich die Mutter fühlt.

*grübel* ist es fair, wenn man immer nur die Schuld bei anderen Sucht? Ich bin mega oft auf die Eltern von meinem Ex, als wir noch nur 15km von da weggewohnt haben, auf die zugegangen, aber jetzt sind er und ich nicht mehr zusammen und meine Eltern wohnen nunmal nicht dort in der Nähe sondern zum einem meine Mutter mit ihrem Mann im Schwarzwald und mein Vater lebt in der Nähe von Düsseldorf, warum also hätte ich bitte in Nürnberg bleiben sollen? Bzw dort in der Umgebung, da gab es für mich damals keinen Grund mehr für und gibt es nun auch nicht mehr.

Auch wenn meine Mutter zwar immer sagt, das es ihr egal sei, wie oft sie die kleine sehen könnte, schließlich gibt es ja auch noch Internet und Fotos, ich fühlte mich damals bei meiner Mutter einfach aufgefangen und besser aufgehoben.
Meinen Dad sehe ich alle 2 Monate für 7 bis 10 Tage ab und an auch ganze 2 Wochen, da fahre ich dann hin, und wohne aber auch mit meiner kleinen zusammen bei meinem Dad. Zu ihm habe ich aber auch ein absolut anderes Verhältnis als zu meinem Ex oder seinen Eltern.
Einzig mit meinem Ex verbindet mich noch unsere Gemeinsame Tochter, mehr nicht mehr


Gruss Ich bin Ich

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Saduka
Status:
Schüler
(153 Beiträge, 4x hilfreich)

Sie hat eher wenig Anspruch auf Umgang, wenn dieser noch nie stattgefunden hat. Und wenn, dann müsste sie zu dir kommen und das nur für ein paar Stunden in deinem Beisein, nicht das ganze Wochenende. Du hast keine Bringschuld. Der / Die Umgangsberechtigte hat die Kosten des Umgangs zu tragen. Und in diesem Fall denke ich nicht, dass ein Gericht ihr Umgang zuspechen würde.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 238.491 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
97.791 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen