Einen schönen Abend,
schwierige Frage. Mein Partner, mit dem ich zusammenziehen will, möchte, daß ich zur Tilgung seiner Steuern meine Lebensversicherung kündige. Ich bin am Schwanken, weil ich denke, es ist sicherlich schwierig für ihn, aber er verdient sehr viel mehr als nur das Dreifache von mir, zugleich haben wir Kinder, für die er beispielsweise nichts beiträgt. Zudem möchte er gerne, daß wir uns die Miete teilen. Das Letztere ist eine andere Sache und mit etwas Zusammenreißen werde ich das auch schaffen. Die Schwierigkeit für mich, das Erstere aus vollem Herzen zu tun, liegt darin, daß ich einfach nicht mehr arbeiten kann als im Moment - schließe neben der Arbeit eine Ausbildung ab und für die Kindern will ich auch da sein. Es ist so ein wenig ungleich gewichtet - zumindest empfinde ich es so. Was würden Sie mir raten?
Mit freundlichen Grüßen,
Nelli
Partner will Geld
vielleicht noch das. Ich habe einfach Sorge, daß ich später trotz beruflicher Neuausrichtung nicht genug verdienen werde, daß ich weiter die Ausbildungsreserven für die Kinder aufstocken und zugleich eine neue Lebensversicherung aufbauen kann. Darum gehts. Vielleicht ist das total banal, aber ich kann das schwer so entspannt sehen.
Auf keinen Fall würde ich das tun!
Offenbar wohnen Sie ja noch nicht zusammen, unter diesen Umständen würde ich es ehrlich gesagt, dabei belassen.
Sollten Sie Miete zahlen wollen, dann würde ich nur die gequotelte Miete akzeptieren, dabei muss dann auch auseinander klamüsert werden. Wie die Kinder in diesem "Modell" abgebildet werden.
Hat er möglicherweise den Vorschlag des Zusammenziehens gebracht, als Sie was von Unterhalt erwähnt haben? Also für mich stinkt die Geschichte gewaltig, echt mal.
Bei dieser seltsamen Konstellation würde ich wohnen bleiben, wo ich bin und von ihm gerechtfertigten Unterhalt verlangen und alle bleiben glücklich.
Auf Frag-einen-Anwalt.de antwortet Ihnen ein Rechtsanwalt innerhalb von 2 Stunden. Sie bestimmen den Preis.
Vielen Dank für die Antwort. Nein, noch wohnen wir nicht zusammen, was daran liegt, daß ich erst einmal diese Ausbildung abschließen und mir was aufbauen wollte, um seiner Vorstellung nachzukommen. Im Moment ist es für mich - wegen der Balance zwischen Kindern, Beruf, Ausbildung - ziemlich kleinteilig organisiert. Und in dieser Form habe ich den Überblick über meine Finanzen. Sein Argument ist eben, daß er enorm sparen kann, wenn wir zusammenziehen.
-- Editiert von nellilein am 19.02.2016 09:05
Ein Lebeskonzept, aufgebaut auf finanziellen Vorteilen, nur nur darauf, das klappt nie. Wie immer die Zukunft aussieht, an Reserven wie eine Lebensversicherung sollte man nicht rangehen. SEINE Steuern muss er bezahlen, nicht Du! Ist wirklich sein Problem. So, und jetzt dividiere mal auseinander, in seine Probleme, Deine Probleme und Eure Probleme. Seine Probleme muss er lösen, Deine Probleme musst Du lösen. Eure Probleme (gemeinsam wirtschaften bei gemeinsamen Kindern, wer zahlt was), da müsst Ihr eine Einigung finden. Etwa hälftige Beteiligung an der Miete, Haushaltskasse, wieviel zahlt jeder ein. Wenn schon das nicht klappt, dann wird das Zusammenleben auch nicht klappen. Und vor allen Dingen, mach Dich nicht arm. Ihr seid nicht verheiratet, falls es auseinander geht, was ja häufig erst passiert, wenn man zusammen lebt, dann stehst Du ohne alles da. Ohne Altersversorgung, ohne Wohnung, eben ohne alles. Das mag sich ein Alleinstehender leisten können, jemand mit Kindern jedoch nicht.
Außerdem ist mir schleierhaft, wie hier die Steuerschulden entstanden sind. Ist er selbständig? Oder wie sonst?
wirdwerden
noch eine Frage: was ist denn eine gequotelte Miete? Wenn es bedeutet, daß man nach Menschenmenge pro Wohnung geht, dann bilden ich mit den Kindern natürlich die Mehrzahl ab. Insofern müsste mein Anteil dann bei 3:1 liegen. Hm. Ich würde ja gerne, aber er ist der einzige, der gegenwärtig die Gesamtmiete ziemlich entspannt stemmen kann. Ich arbeite daran, einmal dort zu landen, aber im Moment ist es ausgeschlossen.
Nellilein, ich gehe mal davon aus, dass die Kinder gemeinsame sind? Wenn ja, dann würde ich hälftige Beteiligung als fair empfinden. Nur, nochmals ganz klar: Ihr müsst Euch einigen. Nur darauf kommt es an. Und wenn das nicht funktioniert, dann lass es. Wirklich.
wirdwerden
Nellilein, auf keinen Fall die Schulden deines Freundes bezahlen! Das geht schief!
Ist er selbständig?
Ja, ist er. Es sind gemeinsame Kinder, ja. Mein Problem liegt eher darin, daß ich meine Ausbildung aufgeben müsste, wenn ich um die Hälfte zu zahlen, noch weitere Jobs annehmen müsste (und anders geht es nicht). In meinen alten Beruf will ich nicht zurück, weil er ausgesprochen miserabel bezahlt ist. (außerdem will ich auch für die Kinder da sein können...)
Hat er möglicherweise den Vorschlag des Zusammenziehens gebracht, als Sie was von Unterhalt
erwähnt haben?
Habe ich nie. Ich glaube, oder eher, ich weiß, daß er davon nicht viel hält. Ich würde es nicht thematisieren. Im Moment hat er damit keine Kosten durch uns.
Er zahlt keinen Unterhalt, will aber, das du erhebliche finanzielle Verluste in Kauf nimmst, damit er seine Schulden bezahlen kann?
Schieß den Typen in den Wind. Das wird eh nicht gut gehen.
Dann klag den dir zustehenden Unterhalt ein.
Er verdient mehr als das Dreifache von Dir, beteiligt sich nicht an den Kosten der Kinder und dann sollst Du noch seine Steuerschulden zahlen? Geht's noch?
Mach ihm doch mal den Gegenvorschlag, dass Ihr Eure Einkommen in einen Topf schmeißt und dann gemeinsam wirtschaftet. Dann stellst sich auch nicht mehr die Frage, wer was zahlen muss. Ich habe aber irgendwie den Verdacht, dass er damit nicht so ganz einverstanden sein wird - klar, denn da ist die Regelung ja nicht mehr einseitig zu seinem Vorteil.
Zitat :Wenn es bedeutet, daß man nach Menschenmenge pro Wohnung geht, dann bilden ich mit den Kindern natürlich die Mehrzahl ab.
An der Einstellung solltest Du mal dringend arbeiten. Es sind Eure gemeinsamen Kinder. Wieso sollst Du für die alleine aufkommen.
Ich würde ihn unabhängig von den anderen Entscheidungen in jedem Fall mal auffordern, dass er sich an den Kosten für die Kinder beteiligt. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, wenn man ein Paar ist. Insbesondere da er finanziell wohl deutlich besser dasteht als Du.
Zitat :Er zahlt keinen Unterhalt, will aber, das du erhebliche finanzielle Verluste in Kauf nimmst, damit er seine Schulden bezahlen kann?
Wenn ich wüßte, wie es nach der Ausbildung aussehen wird, was sich aufbauen läßt und mit welcher Perspektive, wenn ich also wüßte, daß der gegenwärtige vorsorgetechnische Ist-Stand sich wieder erreichen läßt, wäre ich viel entspannter. Aber im Moment habe ich Angst, mehr allein schultern zu müssen, als realistisch machbar ist und ich bin wirklich nicht faul.
Tritt deinem Freund mal in den Hintern. Der soll sich gefälligst am Unterhalt der Kinder beteiligen. Nach deinem ersten Post dachte ich, dass es nur deine Kinder seien, aber wenn es eure gemeinsamen sind, dann ist das eine bodenlose Frechheit was sich dein Freund da erlaubt! Das einzig richtige wäre:
Zusammenziehen und alle Gehälter in einen Topf. Was jeder erspart oder an Schulden hat bleibt einzig und alleine bei demjenigen der dafür verantwortlich war. Fertig.
@ yogi: wahrscheinlich wird hier Umsatz und Einkommen verwechselt. Aber seis drum, so werden doch beide Teile in den Ruin getrieben. Und das kann sich die Mutter mit den Kindern nicht leisten.
wirdwerden
Zusammenfassung:
Er verdient deutlich mehr.
Du bist noch in Ausbildung.
Ihr habt gemeinsame Kinder.
Du kommst für die Kinder alleine auf.
Jetzt sollst du Teile seiner Steuern bezahlen.
Mal so von Frau zu Frau. Du wirst gerade richtig ausgenommen. Ich habe mit meinem Mann (auch vor der Hochzeit) schon lange eine grundsätzliche Regel was Fixkosten (Miete bzw. Hausabtrag, Versicherungen etc.) angeht. Da ihr Kinder habt und so auch deren Unterhalt eine Rolle spielt solltet ihr das Ganze sogar erweitern.
Vorschlag:
- Wohnkosten (also Miete und alle Nebenkosten (inkls. Versicherungen etc))
- Lebensmittel pro Monat
- Dinge die die Kinder brauchen (Kleidung, Schule, Taschengeld etc.)
zusammenrechnen.
Davon ziehst du das Kindergeld ab.
Bei diesem Wert solltet ihr euch dann einig werden, wer wie viel davon bezahlt (ich sehe da auch eine Quotenaufteilung als Sinnvoll an). Das heißt ihr setzt euer Einkommen ins Verhältnis. Du verdienst 20% eures gemeinsamen Einkommens? Dann zahlst du auch 20% der Kosten.
Für die oben genannten Kosten solltet ihr ein extra Konto einrichten, auf das dann jeder seinen Betrag einzahlt und von dem diese Sachen bezahlt werden (dringend regelmäßig die Kontoauszüge zusammen kontrollieren).
Mit dem restlichen Geld das dann noch jeder hat, kann jeder von euch machen was er möchte. Seine Steuern sind sein Problem. Wer viel verdient zahlt auch mehr Steuern. Das ist halt so. Deine Lebensversicherung bleibt wo sie ist.
Anders sieht es aus, wenn dein Geld auch für diese Quote nicht reichen würde. Dann müßtet ihr einen Weg finden, dass ganze gerecht aufzuteilen.
Aber tu bitte dir und deinen Kindern den Gefallen und lass dich nicht so über den Tisch ziehen. Und was ihr vereinbart haltet schriftlich fest
Zitat:Wenn ich wüßte, wie es nach der Ausbildung aussehen wird, was sich aufbauen läßt und mit welcher Perspektive, wenn ich also wüßte, daß der gegenwärtige vorsorgetechnische Ist-Stand sich wieder erreichen läßt, wäre ich viel entspannter. Aber im Moment habe ich Angst, mehr allein schultern zu müssen, als realistisch machbar ist und ich bin wirklich nicht faul.
Was möchtest du uns damit sagen?
Die Auflösung einer Lebensversicherung ist IMMER mit Verlusten verbunden, mal hoch, mal sehr hoch, aber immer mit Verlust.
Du sollst deine Vorsorge aufgeben/einschränken, weil er zu doof zum Steuern zahlen ist???
Du wirst verarscht. Von vorne bis hinten. Dir steht Unterhalt zu, Unterhalt für die Kinder, du dürftest überhaupt keine großen finanziellen Probleme haben.
Natürlich kann man gemeinsam noch mehr sparen wenn man statt 2 Wohnungen nur eine Wohnung hat. Aber in deinem Fall will ja nur er seine finanzielle Situation noch mehr verbessern. Das du die Hälfte der Miete zahlen sollst ist eine Frechheit.
Und ehrlich gesagt klingst du nicht wirklich so, als wenn du von der Idee des Zusammen ziehens begeistert wärest.
Wenn du ein paar Eckdaten angibst (eure ungefähren Einkommen, Alter und Anzahl der Kinder) kann dir hier sicherlich jemand sagen, was er dir überschlägig im Monat zahlen muss. Da fallen dir dann vermutlich die Augen aus dem Kopf.
Zitat :[...]erst einmal diese Ausbildung abschließen und mir was aufbauen wollte, um seiner Vorstellung nachzukommen. [...]-- Editiert von nellilein am 19.02.2016 09:05
Welcher Vorstellung? Ihr habt gemeinsame Kinder. Er schuldet den Kindern Unterhalt, in welcher Form auch immer, egal was er davon hält. Du bist dafür verantwortlich dieses für die Kinder durchzusetzen.
Ich bin's nochmal, die vom Anfang.
Calimero hat es erfasst, unter gequotelte Miete verstehe ich, die Beteiligung anhand des Einkommens. Verdienst du nur ein Drittel von ihm, dann fallen für dich nur ein Drittel der Kosten an.
Aber ganz ehrlich: Selten, ganz selten sind hier alle der gleichen Meinung. Ich würde mir das zu Herzen nehmen. Wir alle kennen dich nicht, wir haben aber einen objektiven Blick auf die Sachen, weil wir nicht von Wünschen oder Hoffnungen getrieben sind.
Klage den Unterhalt für die Kinder ein und stell dein Leben selbst auf. Zusammenziehen kann man dann immer noch, aber auf Augenhöhe.
Das hier in Bezug auf die Frage nach Unterhalt Deinerseits :
"Habe ich nie. Ich glaube, oder eher, ich weiß, daß er davon nicht viel hält. Ich würde es nicht thematisieren. Im Moment hat er damit keine Kosten durch uns."
erschreckt mich.
Na klar hält er davon nichts, das kann ich mir denken. Er hat Kinder und damit Verpflichtungen; meinst du nicht, dass deinen Kindern das eine oder andere, was man sich mit dem Unterhalt erlauben könnte, zugute käme?
Danke für die vielen Antworten. Eigentlich habe ich vor allem gefragt nach einem längeren Gespräch, bei dem mich jemand gefragt hat, ob denn eigentlich er Unterhalt zahlt. Ich dachte immer, das sei eine Ermessenssache und auch nur dann relevant, wenn sich Menschen scheiden lassen. Mir persönlich ist es egal - ich kann knapp, aber doch klar haushalten, so daß die Kinder ihre Interessen verfolgen können und - soweit realistisch - ihre Bedürfnisse gedeckt sind. Da ich eine berufliche Neuorientierung begonnen habe, bin ich aber nicht in der Lage, größere mit Zusatzkosten verbundene Veränderungen zu schultern. Und das versteht er nicht. Er kann sich irgendwie nicht vorstellen, daß man nicht noch was auf der Hohen Kante liegen hat, daß man nicht die Eltern bitten kann, daß man nicht neben drei Dingen (Beruf, Ausbildung, kindern) noch eben was höher Dotiertes findet, daß man sich nicht verschulden möchte. Ich würde ihm gerne helfen, ich würde gerne die Sachen so machen, wie er sie gern hätte, aber ich kann einfach physisch nicht.
Danke also nochmal.
Nelly, das ist eine sehr weise Entscheidung. Wir sind hier eigentlich nie einig. Aber in Deinem Fall waren wir alle, wirklich alle einig. Das, was er sich vorstellt, das geht nicht. Und Deine physische Sperre, die ist ja kein Zufall. Dein Körper signalisiert Dir, was Sache ist. Höre auf ihn. Wenn geordnete Verhältnisse da sind, was im Augenblick nicht der Fall ist, dann könnt Ihr über Zusammenziehen nachdenken. Vielleicht mal eine Beratung hinsichtlich des Kindesunterhalts wahrnehmen. Jugendamt macht das kostenlos. Und, eine Lebensplanung auf Unterstützung der Eltern, also auf Pump aufbauen, das geht doch gar nicht.
Da hat jemand eine ganz ungesunde finanzielle Einstellung. Selbst offensichtlich hoch verschuldet, obwohl bisher nur für sich selbst finanziell verantwortlich, will er nun Dich da mit reinziehen. Das geht doch gar nicht.
wirdwerden
Zitat :Nelly, das ist eine sehr weise Entscheidung. Wir sind hier eigentlich nie einig. Aber in Deinem Fall waren wir alle, wirklich alle einig. Das, was er sich vorstellt, das geht nicht. Und Deine physische Sperre, die ist ja kein Zufall. Dein Körper signalisiert Dir, was Sache ist. Höre auf ihn. Wenn geordnete Verhältnisse da sind, was im Augenblick nicht der Fall ist, dann könnt Ihr über Zusammenziehen nachdenken. Vielleicht mal eine Beratung hinsichtlich des Kindesunterhalts wahrnehmen. Jugendamt macht das kostenlos. Und, eine Lebensplanung auf Unterstützung der Eltern, also auf Pump aufbauen, das geht doch gar nicht.
Da hat jemand eine ganz ungesunde finanzielle Einstellung. Selbst offensichtlich hoch verschuldet, obwohl bisher nur für sich selbst finanziell verantwortlich, will er nun Dich da mit reinziehen. Das geht doch gar nicht.
wirdwerden
Verschuldet in dem Sinne ist er gar nicht. Hat nur vergessen, was zurückzulegen. Aber was Du sagst, daß er nicht so leicht für andere denken kann, das sehe ich inzwischen genauso. Ich bin da anders, aber bin zuerst mal meinen Kindern verpflichtet und das ist echt sehr sehr knapp.
Wenn er Steuerschulden hat, dann ist er verschuldet. Was denn sonst?
wirdwerden
Bedenke mal bitte eines, selbst wenn du seine Stuern bezahlst und dafür deine Lebensversicherung aufgelöst hast, bist du sicher das es dann besser wird? Von nur einmal Steuern nicht bezahlen setzt kein Finazamt einem die Pistole auf die Brust, da muss er schon länger geschlonst haben. Wenn er jetzt nicht haushalten kann, kann er das später auch nicht. Wenn es dann hart auf hart kommt seit ihr beide pleite.
Btw, ich vermute das er sich auch nicht um die Kinder gr0ßartig kümmert? Das du eh alles alleine machen musst? Was willst du dann mit so einem Vogel? Wenn du dein Leben, und das der Kinder, bisher alleine geregelt bekommen hast würdest du es auch weiterhin alleine schaffen. Liebe ist ja ganz gut und schön, aber sie sollte nicht blind machen
Zitat :Er kann sich irgendwie nicht vorstellen, daß man nicht noch was auf der Hohen Kante liegen hat, daß man nicht die Eltern bitten kann, daß man nicht neben drei Dingen (Beruf, Ausbildung, kindern) noch eben was höher Dotiertes findet, daß man sich nicht verschulden möchte.
Finde den Fehler!
Er hat Steuerschulden... also hat er ja auch irgendwie vergessen etwas auf die hohe Kante zu legen, um solche Dinge abzufangen (wobei, wie kann man vergessen, dass man Steuern zahlen muss ).
Wenn er nicht versteht, warum man nicht die Eltern um Geld bitten kann... warum bittet er denn nicht seine eigenen Eltern? Oder gilt das immer nur für andere?
Warum nimmt er keinen gut dotierten Nebenjob an? Warum kann er nicht Einkommen, dass 3x so hoch wie deines ist auskommen? Und zwar alleine und du schaffst das mit 1/3, bist aber für 3 Personen verantwortlich...
Mädel, egal wie alt du bist. Nimm die Beine in die Hand, bleib in deiner Wohnung und setzte klare Linien. Fordere ihn auf KU zu zahlen und lass es um Himmels willen bei getrennten Kassen und Wohnungen.
Sonst lautet in 1 oder 2 Jahren der nächste Thread: Für den Vater meiner Kinder habe ich mich verschuldet, meine LV ausgelöst u.s.w. und nun hat er mich gegen ein jüngeres (solventeres) Exemplar ausgetauscht. Muss er wenigstens Unterhalt für unsere Kinder zahlen
Und lasse auf keinen Fall ihn die Unterhaltsberechnung machen. Das Jugendamt macht sie für dich, alternativ ein Anwalt für Familienrecht.
Der Kerl zieht dich sonst über den Tisch, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Tut er ja seit Jahren schon.
Ihre Frage:
Zitat:Mein Partner, mit dem ich zusammenziehen will, möchte, daß ich zur Tilgung seiner Steuern meine Lebensversicherung kündige.
Ich hoffe angesichts der qualifizierten Beiträge hier, dass Sie diese Dummheit nicht begehen werden.
Er hat ein mehr als ausreichendes Einkommen, um seine Finanzen in den Griff zu kriegen. Sie haben....... Behalten Sie wenigstens Ihre Lebensversicherung!
Hallo Nellilein,
als ich deinen Eingangspost 1x gelesen hatte musste ich ihn gleich noch einmal lesen, weil ich gerade dachte, ich hätte mich an bestimmten Stellen verlesen......
Alles, aber auch wirklich alles was du an Antworten erhalten hast, unterschreibe ich und hoffe inständig, dass dich die Antworten zum Nachdenken gebracht haben und du für deine Kinder und dich die richtige Entscheidung treffen wirst.
Du bist keine 20 mehr, hast also schon die eine oder andere Lebenserfahrung sammeln dürfen/müssen, wohl aber nicht so sehr in Beziehungs- und Partnerangelegenheiten .....sorry, ich möchte dir nicht zu Nahe treten, aber bei euch fehlt eindeutig die Balance, die Waagschale des Vaters hängt aber so etwas von nach unten.
Bist du dir in der ganzen Zeit noch nie ausgenutzt und benutzt vorgekommen? Wo bist du in der Partnerschaft, wo wird gefragt, was deine Wünsche sind?
Würdest du an seiner Stelle auch so handeln/agieren? Ehrliche Antwort an dich selbst ..., ich bin mir sicher, dass es ein "Nein" sein wird.
Und ich bin mir sicher, dass es deinen Kindern und dir nach einer Trennung besser gehen wird.
Alles Gute!
Und jetzt?
- Keine Terminabsprache
- Antwort vom Anwalt
- Rückfragen möglich
- Serviceorientierter Support
- Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
- mit Empfehlung
- Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
-
3 Antworten
-
2 Antworten
-
12 Antworten
-
9 Antworten
-
3 Antworten
-
6 Antworten