Pflegschaft (Großeltern) - Rückführung, Umgang

17. August 2012 Thema abonnieren
 Von 
helia123
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Pflegschaft (Großeltern) - Rückführung, Umgang

Hallo,

Angenommen eine Kindsmutter kann sich aus einer sehr traumatischen Beziehung (physische und psychsiche Gewalt) zum KV lösen und findet mit dem Säugling unterschlupf bei den Großeltern. Diese beginnen allerdings damit das Kind systematisch zu entfremden/entziehen und dabei diffamieren sie die KM bei Behörden und Privatpersonen.

Im weiteren Verlauf scheitern zahlreiche Versuche der KM das Kind zu sich zu nehmen an den Machenschaften der Großeltern.

Nach einem weiteren Schicksalsschlag (Wohnungslosigkeit, unverschuldet) wird die KM fort geschickt und ihr mitgeteilt das ihr Kind da zu bleiben hat. Auf Grund dieser Lage willigt die KM zum Wohle des Kindes ein, teilt aber mit das Kind nachzuholen.

Die Großeltern teilen dem Jugendamt gegenüber mit, das es Probleme mit der KM gibt und verlangen das Sorgerecht. Dies wird den Großeltern verwehrt, nach einem Gespräch erhalten die Großeltern zunächst eine Vollmacht sich um diverse Angelegenheit kümmern zu dürfen.

Im gesamten Zeitraum wird die KM weiter diffamiert und das Kind manipuliert. So das dieses Kind meint, die Mutter hätte es nicht haben wollen etc. pp.

Besuche werden von der KM regelmäßig und nach der finanziellen Lage wahr genommen. Der Aufenthalt wird von der Großmutter so gestaltet, dass die KM keinerlei Möglichkeit besitzt mit ihrem Kind/ bzw. Kindern etwas alleine zu unternehmen.

Telefonate finden nur im Beisein der Großeltern und aktivierten Lautsprecher statt, weitere Komunikationsmöglichkeiten (Internet, Briefe, Handy) werden nach bekannt werden sofort unterbunden.
Falls die KM oder der Stiefvater das Glück besitzen und das Kind alleine erreichen so wird ihnen mitgeteilt das es doch gerne mal kommen würde und es die KM sehr vermisst.

Teilt die KM mit, dass Kind in den Ferien bei sich zu haben wird sofort mit dem Entzug des SR gedroht. Das Jugendamt und die Polizei informiert und die KM als nicht erreichbar hingestellt und Suizidgefährdet, dies ist allerdings gelogen.

Im Jahr 2008/2009 wurde die KM von Seiten der Großmutter dazu gedrängt eine Pflegschaft einzurichten, damit das Kind finanziell abgesichert sei und die KM nicht für jedes bisschen die weite Fahrt machen sollte. Eine Kopie dessen liegt lediglich ohne Datum und Unterschrift der KM vor und ist lediglich im Sinne der Großeltern gehalten.

Eine geplante Rückführung wurde durch die Großmutter unterbunden und so manipuliert das diese nie statt fand.

Die KM gab immer wieder an, dass dieses Kind entscheiden soll wo es denn leben möchte und das die KM es jederzeit gerne bei sich aufnimmt und für das Kind jederzeit da ist. So hat die KM bereits mehrfach diverse schädliche Dinge für das Kind aus der Welt geschafft und richtig gestellt.

Mittlerweile haben die Großeltern die zweite Familienhilfe für das Kind erhalten, die Großmutter ist seit einiger Zeit gesundheitlich angeschlagen und der Großvater ist ein Pflegefall. Die Schule so wie die erste Familienhelferin gaben bereits zu bedenken, dass die Großmutter mit dem Kind überfordert sei.

Der Tagesablauf des Kindes gestaltet sich in dem Besuch der Schule und dem Verbleib in einer Kinderbetreuung bis zum späten Nachmittag bzw. Abend.

Die KM musste bereits mehrfach mithören, wie das Kind von Seiten der Großmutter wie auch weiteren dortigen Familienangehörigen als Ventil für den eigenen Frust benutzt und dabei verbal nieder gemacht wird. Die Aufforderung der KM ein solches für das Kind schädliches Gebahren zu unterlassen werden vollends ignoriert. So fern das Kind einmal weinend nach der KM fragt wird dies von Seiten der Großmutter lächerlich gemacht und abwertend kommentiert.

Bislang besaß die KM die Hoffnung, dass die Großeltern wenigstens einen Bruchteil ihr und dem Kind gegenüber ehrlich und aufrichtig sind. Dies wurde nun nach einem wiederholten Versuch das Kind auf Urlaub bei sich zu haben erschüttert und es kommt das gesamte Ausmaß dessen ans Licht.

Das Kind wurde telefonisch befragt ob es nicht mal Lust hätte in den Ferien bei der KM und Familie zu sein und etwas zu unternehmen, dies wurde bejaht und das es sich freuen würde.
Daraufhin erhielt die KM einen Anruf der Großmutter, die zum wiederholten Male mit dem Entzug des SR drohte. Die Mutter des Stiefvaters wurde angerufen. In diesem Telefonat wurde die KM so diffamiert, dass die Schwiegermutter der KM gegenüber der Großmutter bereits alle Anschuldigungen ( Erziehungsunfähig weil psychisch krank)) zurückwies und ihr deutlich machte das die Kinder bestens versorgt sind. Anbei wurde deutlich das die Großmutter so tut als sei ihr Enkelkind ihr eigenes leibliches Kind. Die KM erhielt zeitgleich ein Schreiben des dortigen Jugendamtes mit der Bitte zum Wohle des Kindes auf einen Aufenthalt bei der KM abzusehen, den Umgang nur unter Absprache im gewohnten Umfeld des Kindes wahrzunehmen etc. pp.


Die KM würde gerne eine Rückführung in die Herkunftsfamilie anstreben und durchführen, dies allerdings nicht in einer Hau-Ruck Aktion.

Wichtig wäre für die KM nun zu wissen, wie sie am besten Vorgehen könnte um das Kind nicht gänzlich zu verlieren. Da das Kind bereits 11 Jahre alt ist und sich seit einiger Zeit in therapeutischer Behandlung befindet.

Muss die KM überhaupt akzeptieren das der Umgang nur im gewohnten Umfeld des Kindes statt findet?
Kann die KM die Pflegschaft ohne Einbuße aufheben?

Sollte die KM auf das letzte Schreiben (Umgang, Ferien) des Jugendamtes reagieren und wenn ja, wie? Die Sachbearbeiterin hatte noch nie einen Kontakt zu KM und kennt nur die Versionen der Großmutter.

Vielen Dank im vorraus.

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38094 Beiträge, 13920x hilfreich)

Nachdem die Situation seit 11 Jahren verfahren ist, kann man das kaum noch alleine stemmen. Fachanwalt für Familienrecht einschalten mit dem klaren Auftrag, ein geordnetes Umgangsrecht als ersten Schritt vor Gericht zu erstreiten. Und dann sieht man weiter.

wirdwerden

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