Pflegschaft für Stiefkind

24. Juli 2018 Thema abonnieren
 Von 
asavoi
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 2x hilfreich)
Pflegschaft für Stiefkind

Hallo zusammen!

Folgender Fall in Kürze:
Stiefvater und Mutter eines Kindes haben sich getrennt. Kind lebt bei der Mutter, welche auch das alleinige Sorgerecht hat.
Leiblicher Vater zahlt normal Unterhalt und hat Kontakt und Umgang zum Kind.
Nun möchte der Stiefvater aber, dass das Kind keinen Kontakt zum leiblichen Vater hat und will nun die Pflegschaft beantragen.
Dazu wird er vor Gericht gehen.

Welche Chancen hat der Stiefvater in diesem Fall?

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19 Antworten
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#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38092 Beiträge, 13920x hilfreich)

Was ein Blödsinn, schau mal in §§ 1909 ff BGB . Jedenfalls wird sich der Richter freuen, ein leichter schneller problemloser Fall. Das Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Elternteilen ist eines der stärksten Rechte, welches ein Kind überhaupt hat, Ausfluß aus Art. 6 GG .

wirdwerden

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#2
 Von 
asavoi
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 2x hilfreich)

Danke für die Antwort.

Gilt das auch, wenn der Stiefvater die letzten Jahre der Papaersatz war, weil der leibliche Vater erst seit 1,5 Jahren wieder präsent ist im Leben des Kindes?
Der Stiefvater ist sehr eifersüchtig auf den leiblichen Vater und hat angefangen das Kind zu beschimpfen, den Vater zu beschimpfen und die Mutter zu bedrohen. Trotzdem verspricht er sich großen Erfolg vor Gericht, die Pflegschaft für das Kind zu bekommen.
Das Kind selbst liebt seinen Stiefvater natürlich auch. Und wird sehr manipuliert von ihm. Redet bei ihm ihm nach dem Mund, bei der Mutter wieder anders.
In dem ganzen Trubel möchte der leibliche Vater weiterhin Kontakt und Umgang haben und auf lange Sicht auch das gemeinsame Sorgerecht mit der Mutter ausüben.

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#3
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

Zitat (von asavoi):
Das Kind selbst liebt seinen Stiefvater natürlich auch. Und wird sehr manipuliert von ihm. Redet bei ihm ihm nach dem Mund, bei der Mutter wieder anders.
Und beim leiblichen Vater dann auch. Kinder tun sowas, sie wissen, was der Gegenüber hören will und sind immer bemüht, "zu gefallen". Man darf sich auch nichts vormachen, alle drei Parteien versuchen, das Kind zu manipulieren und auf die eigene Seite zu ziehen. Jeder will ja "gewinnen".

Wie alt ist das Kind?

Signatur:

"Valar Morghulis"

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#4
 Von 
asavoi
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 2x hilfreich)

Nein, die beiden leiblichen Elternteile agieren gemeinsam und ziehen an einem Strang. Sie sind sich auch einig in den Belangen des Kindes. Außerdem reden beide nicht schlecht über den Stiefvater und lassen dem Kind eine eigene Meinung. Das nutzt der Stiefvater aber dazu das Kind komplett an sich zu binden, lässt es nie in Ruhe, schreibt und ruft permanent an, wenn es nicht bei ihm ist und lästert über die leiblichen Eltern.

Das Kind ist 12.

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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38092 Beiträge, 13920x hilfreich)

Für eine Pflegschaft ist doch gar kein Raum, juristisch gesehen. Die ist schon aus Rechtsgründen abzuschmettern.

Und natürlich wird das Kind bei jedem der drei genau das sagen, was dem Erwartungshorizont des Erwachsenen entspricht. Ist doch klar. Kinder wollen nämlich artig sein, auch wenn sie was anderes behaupten.

Sorgerecht, das ist ja wohl das am meisten überschätzte Recht im Zivilrecht. Es sind letztlich ein paar Unterschriften, mal überspitzt formuliert. Viel wichtiger ist ein guter, geordneter Umgang mit dem Vater. Muss nicht alle 14 Tage sein und die Familienwochenenden zerreißen. Bei 14 Wochen Schulferien im Jahr gibt es da doch ganz viele Möglichkeiten.

wirdwerden

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#6
 Von 
asavoi
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 2x hilfreich)

Richtig, ein regelmäßiger Umgang mit dem Vater sollte gegeben sein. Problematisch ist nur, dass hier ein Umgangsboykott seitens des Stiefvaters herrscht und die KM nicht die Kraft hat gegen ihn vorzugehen. Eine nonstop Manipulation scheint bei Kindern zu funktionieren und wenn am Ende das Kind beim Stiefvater leben möchte, haben beide leiblichen Elternteile ihr Kind verloren, weil sie es nicht beeinflusst haben.

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#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38092 Beiträge, 13920x hilfreich)

Du glaub mir mal, so einfach ist das nicht, Gutachter sind auch nicht ganz blöd. Wirklich nicht. Aber, das ist doch nicht der Fall der Pflegschaft. Es besteht einfach kein Grund, eine Pflegschaft einzurichten. Das Kind lebt bei der Mutter, in Alltagsentscheidungen ist der Stiefvater eh involviert. Also, kein Grund zur Aufregung. Jeder hat in Deutschland das Recht, sich vor Gericht lächerlich zu machen, wirklich jeder.

Nur, ich frag mich natürlich, was das für eine Mutter ist, die so einen Zirkus zuläßt, zu Lasten ihres Kindes!

wirdwerden

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#8
 Von 
ratlose mama
Status:
Lehrling
(1342 Beiträge, 508x hilfreich)

Die Mutter und der Stiefvater sind getrennt? Also leben sie nicht mehr in einem Haushalt?

In so einem Fall würde ich sehr genau darüber nachdenken, ob der Umgang dieses nicht verwandten Mannes tatsächlich gut für das Kind ist.

Im Zweifelsfall muss nämlich dieser ein Umgangsrecht einklagen. Und da sind durchaus höhere Hürden als bei einem leiblichen Elternteil zu überwinden. Da würde ich ansetzen und nicht in der Angst verharren, dass er eine nvöllig blödsinnigen Antrag auf Pflegschaft stellt

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#9
 Von 
asavoi
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 2x hilfreich)

Richtig, Stiefvater und Mutter sind getrennt und leben getrennt.

Vielen Dank für die Antworten! Dass es scheinbar nicht einfach so machbar ist, beruhigt etwas.

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#10
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38092 Beiträge, 13920x hilfreich)

Mich würde ja mal interessieren, wie jemand, der nicht mit dem Kind zusammenlebt, dessen Umgang mit einer dritten Person boykottieren kann.

wirdwerden

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#11
 Von 
asavoi
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 2x hilfreich)

Indem das Kind, wie beschrieben ä, permanent per Whatsapp, Anrufe und unangemeldete Besuche des Stiefvaters beeinflusst wird. In jeder Situation wird eingeredet wie schlecht der KV sei. Somit will das Kind meist gar keinen Kontakt zum KV. Er wird förmlich ignoriert wo es nur geht.

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#12
 Von 
Zuckerberg
Status:
Lehrling
(1909 Beiträge, 1138x hilfreich)

Zitat:
Sorgerecht, das ist ja wohl das am meisten überschätzte Recht im Zivilrecht.
Nö. Es ist ganz einfach nur das Recht, das Sie hier anhaltend und resistent gegen jeden Erklärungsversuch völlig unterschätzen.

Zitat:
In so einem Fall würde ich sehr genau darüber nachdenken, ob der Umgang dieses nicht verwandten Mannes tatsächlich gut für das Kind ist.

Im Zweifelsfall muss nämlich dieser ein Umgangsrecht einklagen. Und da sind durchaus höhere Hürden als bei einem leiblichen Elternteil zu überwinden.
So sehe ich das auch.

Zitat:
Indem das Kind, wie beschrieben ä, permanent per Whatsapp, Anrufe und unangemeldete Besuche des Stiefvaters beeinflusst wird.
Ähm?

Wenn Mutter und Vater hier wirklich "an einem Strang ziehen", dann wundert mich das doch sehr. Ist den beiden nicht klar, dass sie dieses Verhalten des "Stiefvaters" von heute auf Morgen unterbinden können, entweder ganz praktisch oder mit staatlicher Hilfe?

Ich würde doch damit beginnen, die Telefonnummer des Stiefvaters zu blockieren und diesem zusätzlich untersagen, dass Kind (außerhalb von vorgegebenen Zeitfenstern) zu kontaktieren. Dann würde ich die Tür bei seinem nächsten Besuch einfach nicht mehr öffnen und stattdessen mitteilen, dass er die Wohnung von Kind und Mutter nicht mehr aufzusuchen hat.

Für den Stiefvater ist das Kind rechtlich gesehen so gut wie fremd (wenn auch nicht ganz). Er ist der letzte, der hier irgendwas zu melden hat. Davon ausgehend, dass Ihre Schilderungen hier zutreffend sind (das ist leider nicht immer der Fall), dann stört er insbesondere die Erziehungsarbeit der leiblichen/rechtlichen Eltern. Das kann bis zu einer Untersagung von jeglichem Umgang führen. Beziehungsweise können die Eltern insbesondere die Mutter) den Umgang mit dem Stiefvater ganz einfach ganz praktisch ausschließen. Der Stiefvater mag sich dann Chancen auf eine gerichtlich bestimmte Umgangsordnung erhoffen. Das wäre es, was der Stiefvater vor Gericht versuchen könnte. Dem scheint aber doch ganz gewichtig entgegen, dass hier der "richtige" Vater noch im Spiel ist und der Stiefvater die Erziehungsarbeit der leiblichen Eltern empfindlich stört. Bei einem Gerichtsverfahren würde zudem erforscht werden, was das Kind "eigentlich" will und was nicht. Etwaige Manipulationsversuche durch den Stiefvater werden dabei (zumindest in der Idealvorstellung) "herausgefiltert".

Was mit der "Pflegschaft" erreicht werden soll, ist mir unklar. Was genau stellen Sie (oder der Stiefvater) sich darunter vor?

Wie lange haben Kind und Stiefvater eigentlich im selben Haushalt gelebt, von welchem Alter bis zu welchem Alter des Kindes?

Anders sieht es natürlich aus, wenn die Mutter doch nicht voll hinter dem leiblichen Vater steht (warum gibt sie sonst zB nicht die gemeinsame Sorgeerklärung ab, wie es der Vater sich erträumt?). Namentlich wenn die Mutter den Umgang mit dem Stiefvater zulassen will, nicht zu Gunsten des leiblichen Vaters erzieherisch einwirken will oder ähnliches.

2x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6190 Beiträge, 1482x hilfreich)

Zitat (von asavoi):


Folgender Fall in Kürze:
Stiefvater und Mutter eines Kindes haben sich getrennt. Kind lebt bei der Mutter, welche auch das alleinige Sorgerecht hat.
Leiblicher Vater zahlt normal Unterhalt und hat Kontakt und Umgang zum Kind.
Nun möchte der Stiefvater aber, dass das Kind keinen Kontakt zum leiblichen Vater hat und will nun die Pflegschaft beantragen.
Dazu wird er vor Gericht gehen.

Welche Chancen hat der Stiefvater in diesem Fall?

Überhaupt keine.
Der Vater hat Recht auf Umgang mit dem Kind (und eine Umgangspflicht!!!), und das Kind hat das Recht auf Umgang mit dem Vater.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
eh1960
Status:
Senior-Partner
(6190 Beiträge, 1482x hilfreich)

Zitat (von asavoi):

Gilt das auch, wenn der Stiefvater die letzten Jahre der Papaersatz war, weil der leibliche Vater erst seit 1,5 Jahren wieder präsent ist im Leben des Kindes?

Selbstverständlich.
Zitat:
Der Stiefvater ist sehr eifersüchtig auf den leiblichen Vater und hat angefangen das Kind zu beschimpfen, den Vater zu beschimpfen und die Mutter zu bedrohen. Trotzdem verspricht er sich großen Erfolg vor Gericht, die Pflegschaft für das Kind zu bekommen.

Er hat gute Chancen, Ärger mit dem Jugendamt zu bekommen. Und gefährdet das Sorgerecht der Mutter für das Kind, wenn die das zulässt.

Signatur:

Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38092 Beiträge, 13920x hilfreich)

Der Stiefvater hat in der Wohnung der Mutter nichts zu suchen. Sie hat Hausrecht, basta. Für Anrufe kann man ein Zeitfenster öffnen, beispielsweise alle 3 Tage zwischen 17.00 und 18.00 Uhr, und das wars. Ist der Mutter eigentlich klar, was sie ihrem Kind antut?

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

Absolut richtig, finde ich:

Zitat (von Zuckerberg):


Zitat:
In so einem Fall würde ich sehr genau darüber nachdenken, ob der Umgang dieses nicht verwandten Mannes tatsächlich gut für das Kind ist.

Im Zweifelsfall muss nämlich dieser ein Umgangsrecht einklagen. Und da sind durchaus höhere Hürden als bei einem leiblichen Elternteil zu überwinden.
So sehe ich das auch.

Zitat:
Indem das Kind, wie beschrieben ä, permanent per Whatsapp, Anrufe und unangemeldete Besuche des Stiefvaters beeinflusst wird.
Ähm?

Wenn Mutter und Vater hier wirklich "an einem Strang ziehen", dann wundert mich das doch sehr. Ist den beiden nicht klar, dass sie dieses Verhalten des "Stiefvaters" von heute auf Morgen unterbinden können, entweder ganz praktisch oder mit staatlicher Hilfe?

Ich würde doch damit beginnen, die Telefonnummer des Stiefvaters zu blockieren und diesem zusätzlich untersagen, dass Kind (außerhalb von vorgegebenen Zeitfenstern) zu kontaktieren. Dann würde ich die Tür bei seinem nächsten Besuch einfach nicht mehr öffnen und stattdessen mitteilen, dass er die Wohnung von Kind und Mutter nicht mehr aufzusuchen hat.

Für den Stiefvater ist das Kind rechtlich gesehen so gut wie fremd (wenn auch nicht ganz). Er ist der letzte, der hier irgendwas zu melden hat. Davon ausgehend, dass Ihre Schilderungen hier zutreffend sind (das ist leider nicht immer der Fall), dann stört er insbesondere die Erziehungsarbeit der leiblichen/rechtlichen Eltern. Das kann bis zu einer Untersagung von jeglichem Umgang führen. Beziehungsweise können die Eltern insbesondere die Mutter) den Umgang mit dem Stiefvater ganz einfach ganz praktisch ausschließen. Der Stiefvater mag sich dann Chancen auf eine gerichtlich bestimmte Umgangsordnung erhoffen. Das wäre es, was der Stiefvater vor Gericht versuchen könnte. Dem scheint aber doch ganz gewichtig entgegen, dass hier der "richtige" Vater noch im Spiel ist und der Stiefvater die Erziehungsarbeit der leiblichen Eltern empfindlich stört. Bei einem Gerichtsverfahren würde zudem erforscht werden, was das Kind "eigentlich" will und was nicht. Etwaige Manipulationsversuche durch den Stiefvater werden dabei (zumindest in der Idealvorstellung) "herausgefiltert".

Was mit der "Pflegschaft" erreicht werden soll, ist mir unklar. Was genau stellen Sie (oder der Stiefvater) sich darunter vor?

Wie lange haben Kind und Stiefvater eigentlich im selben Haushalt gelebt, von welchem Alter bis zu welchem Alter des Kindes?

Anders sieht es natürlich aus, wenn die Mutter doch nicht voll hinter dem leiblichen Vater steht (warum gibt sie sonst zB nicht die gemeinsame Sorgeerklärung ab, wie es der Vater sich erträumt?). Namentlich wenn die Mutter den Umgang mit dem Stiefvater zulassen will, nicht zu Gunsten des leiblichen Vaters erzieherisch einwirken will oder ähnliches.

Signatur:

"Valar Morghulis"

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
asavoi
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 2x hilfreich)

Das Problem liegt wohl darin, dass das Kind zum Stiefvater möchte, vorallem auffälligerweise immer dann mehr zu ihm möchte, wenn dieser ausfallend und böse wird. Als würde das Kind versuchen es dadurch wieder besser zu machen, ihn zu beruhigen, wenn er zu ihm geht und einen auf heile Welt macht.

Dazu kommt, dass die KM einfach zu eingeschüchtert ist vom Stiefvater, sich nicht wirklich wehrt gegen dessen Machenschaften. Er beleidigt und bedroht sie per Nachrichten, aber sie geht damit nicht zum Jugendamt oder zur Polizei. Und zwingen kann der KV sie dazu auch nicht. Dieser redet zwar auf sie ein zu dem Thema, dass sie sich wehren muss, aber leider nicht mit großem Erfolg.

Letztendlich kann die KM das nur alleine, sich gegen den Stiefvater behaupten und für ihr Kind etwas ändern. Der KV hat zwar Kontakt und Umgang zum Kind, aber hat nichts zu entscheiden im Alltag, da es dafür nicht regelmäßig genug vom Kind gewollt wird und eben kein gemeinsames SR besteht.

Der KV versucht allerdings alles mögliche. Steht in Kontakt mit Jugendamt und hält den regelmäßigen Kontakt zur KM, um an Dingen teilzuhaben und kontaktiert das Kind auch so oft wie es möglich ist.

Stiefvater und Kind lebten 6 Jahre zusammen.

Bezüglich SR für den KV, möchte dieser die KM nicht damit überfallen und sie damit verunsichern oder bedrängen. KM und KV sind froh, dass sie sich gerade so gut verstehen, nachdem das leider nicht immer so war.

Klar weiß man nie was stimmt und was nicht. Aber ich bin relativ neutral, da ich eine gemeinsame Freundin von KM und KV bin. Ich versuche beide Seiten zu verstehen und objektiv zu sein.

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
asavoi
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 2x hilfreich)

"Was mit der "Pflegschaft" erreicht werden soll, ist mir unklar. Was genau stellen Sie (oder der Stiefvater) sich darunter vor?"


Der Begriff stammt nicht aus meinem Munde in diesem Zusammenhang. Der Stiefvater möchte das Kind eben zur Pflege nehmen bzw. die betreuende Person sein. Adoptieren möchte er es nicht, da ja der KV sonst keinen Unterhalt mehr zahlen müsste. Und den möchte er ja ganz gerne bekommen, was er ja auch würde, wenn das Kind bei ihm leben würde.

Also er will, dass das sein Kind ist oder wird, aber bitte nicht so ganz, damit man auch noch Vorteile davon hat.... kann sich jeder selbst zusammenreimen, was für ein Mensch der ist.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38092 Beiträge, 13920x hilfreich)

Die Mutter soll endlich mal klare Verhältnisse schaffen. Im Interesse des Kindes und gut ist.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

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