Residenzmodell Elternabend Kind

19. April 2023 Thema abonnieren
 Von 
go616731-49
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)
Residenzmodell Elternabend Kind

Guten Tag,

getrenntlebend, noch nicht geschieden. Kind hat Elternabend in Schule.
Mutter ist betreuende Person. Vater wird besucht als Umgangsberechtigter.
Mutter möchte Vater verpflichten, am Elternabend teilzunehmen oder währenddessen die Kinder zu betreuen.

Umgangsregel 14 tägig ungerade Wochenendene, keine weiteren Umgangstage.

Vater muss bis spät arbeiten und lange nach Hause fahren. Die Mutter möchte Vater verpflichten, hat doch aber kein Recht dazu? Die Entscheidung der alternativen Betreuung statt an ihrer Stelle, obliegt ihr und muss diese dann organisieren.
Vater ist doch nicht der nächstanstehende Betreuende, den sie alternativ als 1. Ablaufstelle verpflichten möchte. Vater möchte rein über das Ergebnis schriftlich informiert werden.

Wie ist die Lage?

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
ratlose mama
Status:
Lehrling
(1343 Beiträge, 508x hilfreich)

Zitat (von go616731-49):
Vater möchte rein über das Ergebnis schriftlich informiert werden.


Warum soll sie ihn denn schriftlich informieren. Er kann ja durchaus am Elternabend teilnehmen. Seine Entscheidung das nicht zu tun ;-)

Und nein. Sie kann ihn nicht verpflichten entweder auf das Kind aufzupassen oder anstatt ihrer Person zum Elternabend zu gehen. Ja, sie muss sich in ihrer Betreuungszeit um eine alternative Betreuung kümmern, damit sie am Elternabend teilnehmen kann.

Ob es sinnvoll ist und der Elterneben zuträglich, wenn mann alles verweigert, weil es unbequem ist, aber schrifltich informiert werden will, steht auf einem anderen Blatt. Oft wird sich darüber beschwert, dass man als Umgangselterteil von Elternabenden etc. ausgeschlossen wird.

Vielleicht kann man ja versuchen die Angelegenheit nicht als "Forderung" oder "Gefallen" für die Ex zu sehen, sondern als etwas, was man dem Kind zuliebe tut und so zeigt, das man Interesse am gesamtem Leben des Kidnes hat

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16276 Beiträge, 9220x hilfreich)

Zitat (von go616731-49):
Die Entscheidung der alternativen Betreuung statt an ihrer Stelle, obliegt ihr und muss diese dann organisieren.

Richtig. Wenn der Elternabend während der Betreuungszeit der Mutter stattfindet, ist es ihre Aufgabe die Betreuung zu organisieren - wenn sie denn hingehen möchte.
Die einfachste Lösung ist natürlich, dass die Muter nicht hingeht. Elternabende sind ja keine Pflichtveranstaltung.

Zitat (von go616731-49):
Vater möchte rein über das Ergebnis schriftlich informiert werden.

Schön, dass er es möchte. Anspruch hat er aber nicht. Wenn der Vater das Ergebnis erfahren will, muss er selbst hingehen.

Zitat:
Wie ist die Lage?

Sieht nach Trennungsstreit auf Kindergarten-Niveau aus. Schade für das Kind.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

2x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38123 Beiträge, 13925x hilfreich)

Das mit dem Kindergarten-Niveau gefällt mir außerordentlich. Also wirklich!

Es handelt sich um ein Schuldkind, ist also nicht mehr ganz klein. Das sollte eigentlich schon mal kurzzeitig allein sein können, vielleicht mit einem Ansprechpunkt im Haus (nette Nachbarin) oder mit Handynummer der Mama. Jedenfalls ist es Aufgabe der Mutter, das zu organisieren. Und, Daddy kann doch selbst zum Elternabend gehen. Es ist ihm auch durchaus zumutbar, sich bei der Schule nach dem Leistungsstand der Kinder zu erkundigen. Elternabende sind prima, aber wirklich wichtig sind doch die Elternsprechtage, da kann man bei den einzelnen Lehrern rausfinden, wie es dem Kind tatsächlich geht. So etwas wird nämlich auf Elternabenden nicht besprochen.

Entspannt Euch, alle beide, im Interesse der Kinder, aber auch im eigenen Interesse.

wirdwerden

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