Scheidung und Hausverkauf über dieselbe Kanzlei?

16. Mai 2022 Thema abonnieren
 Von 
Backberta2021
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Scheidung und Hausverkauf über dieselbe Kanzlei?

Hallo zusammen,
folgende Situationen… seit 2020 bin ich vom Vater der Kinder getrennt lebend, die gemeinsame Immobilie wurde 2021 verkauft, Erlös 50/50 aufgeteilt.
Nun soll die Scheidung eingereicht werden, laut Aussage meines Noch-Mannes hätte ihm nun jemand davon abgeraten die Scheidung über die gleiche Kanzlei abzuwickeln, wo der Hausverkauf über die Bühne gegangen ist.
Gibt es dadurch irgendwelche Nachteile?

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31518 Beiträge, 5571x hilfreich)

Scheidungssachen machen in aller Regel Fachanwälte für Familienrecht.

Brauchte man denn für den Hausverkauf einen Anwalt? Meist genügen Notar, Käufer und Verkäufer, evtl. ein Makler.
Oder ist es eine große Kanzlei, in der sich alle möglichen Anwälte aller möglichen Rechtsgebiete tummeln?

Frag doch deinen Mann, warum davon abgeraten wurde.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118526 Beiträge, 39583x hilfreich)

Zitat (von Backberta2021):
Gibt es dadurch irgendwelche Nachteile?

Kommt darauf an.
Wenn der Anwalt ein (Fach-) Anwalt für Immobilienrecht ist, dann würde ich da nicht mit Familiensachen aufschlagen.

Grundsätzlich spricht zwar nichts dagegen, da der Anwalt laut Zulassung "alles" können muss, aber der Spezialist hat doch ganz andere Kenntnisse als der Anwalt der es auch "am Rande mitmacht".


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
Backberta2021
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Erstmal Dank für eure Zeit und Antworten.
Der Verkauf der Immobilie lief logischerweise über einen Notar, die Scheidung jetzt über die Anwältin für Familienrecht, beide sitzen aber in derselben Kanzlei.

Wir kommen im Großen und Ganzen verhältnismäßig gut miteinander aus, aber hin und wieder gibt’s Reibereien, und ganz aktuell bin ich zu müde um nachzuhaken und die Auseinandersetzung noch weiter anzufeuern, deswegen die Frage hier im Forum.
Ich nehme an, es ging ihm um den Zugewinnausgleich, aber da wir beide quasi mit 0 in die Ehe rein sind, sämtliche Sparbücher, Wertgegenstände und eben auch das Vermögen durch Hausverkauf hälftig aufgeteilt wurde, muss er doch nicht befürchten dadurch irgendwelche Nachteile zu haben, oder bin ich da auf dem Holzweg?

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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38132 Beiträge, 13927x hilfreich)

Ich sehe sowieso keine Nachteile. Wenn man das befürchtet, dann nimmt man sich einen Anwalt, der nicht in dieser Kanzlei tätig ist. Wo ist das Problem?

wirdwerden

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#5
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31518 Beiträge, 5571x hilfreich)

Zitat (von Backberta2021):
und ganz aktuell bin ich zu müde um nachzuhaken und die Auseinandersetzung noch weiter anzufeuern, deswegen die Frage hier im Forum.
Ach so.

Zitat (von Backberta2021):
muss er doch nicht befürchten dadurch irgendwelche Nachteile zu haben,
Wirklich, ein Forum kann nicht wissen, was dein Mann sich denkt oder was er befürchtet.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#6
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47245 Beiträge, 16733x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Wenn man das befürchtet, dann nimmt man sich einen Anwalt, der nicht in dieser Kanzlei tätig ist. Wo ist das Problem?


Wenn die Anwältin bereits mandatiert wurde, dann verursacht das zusätzliche Kosten. Die sollte der Mann dann auch alleine tragen, wenn er einen anderen Anwalt wünscht.

Möglicherweise hat irgendjemand dem Mann einen Floh ins Ohr gesetzt und Dein Mann vertraut diesem Jemand, ohne dass er begründen kann warum er denn die Kanzlei wechseln möchte.

Ich wüsste jedenfalls keinen Grund, warum nicht eine Anwältin aus der gleichen Kanzlei, zu der auch der Notar gehört, beauftragt werden sollte.

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