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Schwierige Konstellation

 Von 
erdmaennchen
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Schwierige Konstellation

Hallo allerseits,

vielleicht kann mir jemand in meinem Fall helfen. Ist etwas komplex und egal wo ich nachschaue so richtig fündig werde ich nicht.

Ich bin ein bald geschiedener Vater einer 6-jährigen, die bei Ihrer Mutter wohnt und habe seit einiger Zeit eine neue Beziehung. Im Moment zahle ich nach der Düsseldorfer Tabelle Kindesunterhalt und kein Ehegattenunterhalt. Jetzt ist die Beziehung zur neuen Partnerin konkreter geworden und wir überlegen uns die nächsten Schritte. Soweit ja alles noch überschaubar und klar.

Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass meine Partnerin erheblich mehr verdient als ich und sollten wir selber Kinder kriegen, was schon angedacht ist, ich dann den Hausmann und Vater machen soll.

Gibt es eine Möglichkeit sicher zu gehen, dass die Ex nicht mehr Unterhalt einfordert als sie sowieso schon kriegt? Also nach der DDT. Da sie meines Erachtens das Geld eher in künstliche Fingernägel und Wasserbetten z.B. steckt, als es dem Kind zu Gute kommen zu lassen, habe ich die Befürchtung, dass sie da eine schöne neue Einnahmequelle wittern könnte.

Was kann man tun, wenn einem unterhaltspflichtigen Vater aufgrund von 'Zweit-'Kindern das Einkommen wegfällt, da die 'Zweit-'Mutter mehr verdient? Wie würde eine Eheschliessung das ganze beeinflussen?

Für etwaige Antworten wäre ich wirklich sehr dankbar.

-- Editiert erdmaennchen am 25.10.2011 15:25

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Einkommen Kind Vater Partnerin


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3591 Beiträge, 1256x hilfreich)

Hallo erdmännchen,

ich sehe Dein Problem nicht.

Bist Du der Meinung, der KU für Dein erstes Kind würde sich dann nach dem Einkommen Deiner zukünftigen Frau bemessen? Nein!

In welcher Höhe zahlst Du jetzt KU an das erste Kind?

Solltest Du die Kinderbetreuung für das neue Kind übernehmen, müsstest Du natürlich zunächst den bisheriugen Unterhalt weiterzahlen.

LG nero

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-- Editiert nero070 am 25.10.2011 15:32

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#2
 Von 
erdmaennchen
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo nero,

erstmal danke für die prompte Anwort.

Im Moment zahle ich nach Stufe 3 der DDT. Also 309 Euro nach Abzug des Kindergelds, wobei ich mich da schon habe linken lassen, da ich gerade mal auf 1400 Euro netto komme... Es ist angedacht, dass ich die Kinderbetreuung für das neue Kind übernehme.

Da es eine ungewöhnliche Konstellation ist, ist es eben schwer irgendwas darüber zu finden.

Theoretisch würde mein Einkommen ja komplett wegfallen und ich hätte nur 'Taschengeld' von der 'neuen' Partnerin. Evtl. ist angedacht, dass ich einen 400 Euro-Job zur Sicherung des KUs für das erste Kind übernehme.

Mir ging es hauptsächlich darum festzustellen inwieweit die Ex Zugriff auf die Einkommensverhältnisse der Zweit-Frau haben kann. Wir wollen einfach irgendwie sicherstellen, dass es nicht mehr werden kann als es ohnehin schon ist.

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#3
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3591 Beiträge, 1256x hilfreich)

Hallo erdmännchen,

wenn Du den bisherigen Betrag weiter zahlen kannst, sollte alles ok sein. Nur weil Deine zukünftige Frau mehr verdient, wirkt sich das nicht auf die Berechnung des KU aus.

LG nero

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#4
 Von 
quiddje
Status:
Bachelor
(3919 Beiträge, 2249x hilfreich)

Frage mal die Suchmaschine deines Vertrauens nach "Hausmann-Rechtsprechung" oder "Hausmann-Urteil".
Du bist nicht allein!

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#5
 Von 
erdmaennchen
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo quiddje,

leider bin ich inzwischen auch darauf gestossen und habe da einige widersprüchliche Urteile gefunden, die teilweise nicht erfreulich sind.

Das Beste daran ist, dass es je nach Geschlecht schon abweichende Urteile gibt. :/

Allerdings ist es bei den meisten Urteilen so, dass der/die Unterhaltspflichtige versucht sich vor den Unterhaltkosten befreien zu lassen. Das wäre ja in meinem Fall nicht so. Alles nicht so einfach...

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#6
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 909x hilfreich)

Hallo,

quote:
Evtl. ist angedacht, dass ich einen 400 Euro-Job zur Sicherung des KUs für das erste Kind übernehme.

Das wär nicht verkehrt, Kindesunterhalt hast du auch als Hausmann zu leisten.

quote:
Allerdings ist es bei den meisten Urteilen so, dass der/die Unterhaltspflichtige versucht sich vor den Unterhaltkosten befreien zu lassen. Das wäre ja in meinem Fall nicht so.

Dann isses ja gut. Zahl den KU wie bisher, dann kann dir nix passieren.

Grüßle

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""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

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