Selbstbehalt, Unterhalt, verheiratet

13. Juli 2009 Thema abonnieren
 Von 
Optimistin
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 4x hilfreich)
Selbstbehalt, Unterhalt, verheiratet

Hallo zusammen,

mein Mann zahlt derzeit für seinen Sohn aus erster Ehe ca. 300Euro Unterhalt. Jetzt wird es die nächsten Monate so aussehen, dass er weniger Einkommen hat - so ne Art "Kurzarbeit" eben. Er rechnet ab August mit einem Nettoeinkommen von ca. 1000Euro.
Wir sind verheiratet und haben ebenfalls ein gemeinsames Kind (1,5 Jahre).
Ich werde Ende August verbeamtet und gehe Vollzeit arbeiten.
Wie sieht es nun mit dem SB meines Mannes aus? Sinkt dieser aufgrund meines Einkommens? Inwieweit ist er auch unserem Kind unterhaltsverpflichtet bzw. mir/uns gegenüber zu Familienunterhalt verpflichtet?
Was ist mit der Miete? Ich habe gelesen, dass die Miete den SB erhöhen kann?! Sie beträgt derzeit 900Euro-warm.
Hab ich was vergessen? Ich hoffe doch, dass die Eckdaten reichen, damit mir ein netter Mensch einen hilfreichen Hinweise geben kann, damit wir uns besser mit dem Anwalt auseinandersetzen können.
Achja, muss einfach eine Neuberechnung des Unterhaltes angesetzt werden?

Viele Grüße
Optimistin

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

Hallo Optimistin,

quote:
so ne Art "Kurzarbeit" eben.


längerfristig?

Ist der bisherige Unterhaltsbetrag tituliert?

Wurde anlässlich der Geburt eures gemeinsamen Kindes eine Neuberechnung vorgenommen?

Wie ist die Steuerklassenverteilung?

Dir gegenüber ist dein Mann nur dann unterhaltsverpflichtet, wenn dein eigenes Einkommen nicht hinreichend ist, um dich selbst zu versorgen.


Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Optimistin
Status:
Beginner
(52 Beiträge, 4x hilfreich)

Hallo,

der freiwillige "Gehaltsverzicht" ist erst mal auf unbestimmte Zeit vorgesehen.
Es wurde Anfang des Jahres eine Neuberechnung vorgenommen - unser Kind hat dabei aber (warum auch immer) nicht interessiert. Das "normale" Nettogehalt meines Mannes liegt bei ca. 2100 Euro. Vielleicht ist dies einfach zu hoch, als das unser Kind den Unterhalt beeinträchtigen würde? Inwieweit wäre das eventuell der Fall?

Sein Sohn wird dieses Jahr 9 Jahre alt.

Mir gegenüber wird mein Mann ganz bestimmt nicht zu Unterhalt verpflichtet sein - eher ich ihm gegenüber. Ich werde ab August mit A12 eingestuft.

Deswegen ja die Frage, ob mein Gehalt seinen Selbstbehalt beeinflusst und ich somit indirekt für sein Kind aus erster Ehe "geradestehen" müsste.

Wie spielt die Miete in das Ganze Gedöns mit rein?

Die Steuerklassenverteilung ist derzeit IV/IV.
Ein richtiger Titel liegt für den Unterhalt glaub ich nicht vor.

Oh mann, wenn das doch alles mal irgendwann ein Ende hätte, dies ist aber wie in so vielen Fällen hier wohl einfach nur utopisch.

Vielen Dank (fürs Zuhören und fürs Antworten) :-)

Optimistin

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"Lebe deinen Traum und verträume nicht dein Leben!"

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