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Selbstbehalt Unterhalt Wiedereingliederung

14.6.2021 Thema abonnieren
 Von 
opc555
Status:
Beginner
(107 Beiträge, 0x hilfreich)
Selbstbehalt Unterhalt Wiedereingliederung

Hallo,

wieso hat man in der Wiedereingliederung den nicht erwerbstätigen Selbstbehalt?

Ich habe genau so fahrtkosten etc wie wenn ich arbeiten gehe und dazu ja nur Krankengeld? Von was soll man da leben bitte?

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
smogman
Status:
Lehrling
(1724 Beiträge, 497x hilfreich)

Man ist nicht verpflichtet die Forderung und Berechnung des Unterhaltsgläubigers kommentarlos hinzunehmen. Man kann seine Position vortragen, eine eigene Berechnung vorlegen und dem Gläubiger ein Angebot unterbreiten, auf dass er dann wieder seinerseits reagieren wird.

Wenn man zu einer einzelnen Frage wie dieser keine übereinstimmende Lösung findet, muss man es gerichtlich klären lassen.

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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33033 Beiträge, 12858x hilfreich)

Ich verstehe nicht, was das mit Familienrecht zu tun hat. Außerdem schreibst Du doch - vorsichtig formuliert - etwas unverständlich. Du bekommst Krankengeld und sollst wieder eingegliedert werden. Das Krankengeld läuft weiter, richtig? Damit wäre doch eigentlich Dein Grundbedarf gedeckt. Ob es dann noch aufstockend andere Subventionen (etwa AG II) gibt, das können wir hier nicht abschätzen.

Die Vokabel "Selbstbehalt" wird dann angewandt, wenn es um Unterhalt für dritte geht, den man zu zahlen hat. Zahlst Du denn an irgend jemanden Unterhalt?

wirdwerden

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#3
 Von 
opc555
Status:
Beginner
(107 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja kinderunterhalt! 8 u 10
6 monate Krankengeld bereits 1400
3 Minate Wiedereingliederung bereits
Ich habe dabei die gleichen Fahrtkosten wie wenn ich arbeiten gehe.
Selbstbehalt wird für nicht erwerbstätig angenommen.
Aha großartig.
Wir überlegen schon abzutreiben. Meine neue Oartnerrin und ich....
Mein Mietanteil beträgt bereits 650
Wo ist hier die Gerechtigkeit zwischen arm und reich im Unterhaltsrecht.
Wenn ich 5000 Netto hätte würee ich auch drüber lachen....

-- Editiert von opc555 am 14.06.2021 09:58

-- Editiert von opc555 am 14.06.2021 09:59

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#4
 Von 
smogman
Status:
Lehrling
(1724 Beiträge, 497x hilfreich)

Zitat (von opc555):
Selbstbehalt wird für nicht erwerbstätig angenommen.
Wie ich oben bereits schrieb, ist das die Forderung des Gläubigers und du bist nicht verpflichtet diese zu akzeptieren. Natürlich versucht der Gläubiger seine Forderung so hoch wie möglich anzusetzen. Es ist schließlich die Gegenseite. Seine eigenen Argumente und eine eigene Unterhaltsberechnung kann man dem Gläubiger als Vergleichsvorschlag vorlegen und dann abwarten, wie er darauf reagiert.

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#5
 Von 
Anami
Status:
Legende
(19349 Beiträge, 3539x hilfreich)

Zitat (von opc555):
Selbstbehalt wird für nicht erwerbstätig angenommen.
Du kannst das doch richtigstellen, statt dich hier darüber so aufzuregen. Vermutlich meint deine Frau, dass du eben nicht mehr erwerbstätig bist.
Woher soll sie wissen, dass du dich wiedereingliedern lässt?
Zitat (von opc555):
Wo ist hier die Gerechtigkeit zwischen arm und reich im Unterhaltsrecht.
Auch hier geht es ums Recht. Arme Unterhaltspflichtige zahlen weniger oder nichts.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#6
 Von 
Catslove
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 45x hilfreich)

Zitat (von opc555):
Mein Mietanteil beträgt bereits 650
ihr habt also zu zweit eine Wohnung für 1300 Euro?

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#7
 Von 
Zuckerberg
Status:
Praktikant
(848 Beiträge, 796x hilfreich)

Zitat (von Catslove):
ihr habt also zu zweit eine Wohnung für 1300 Euro?
Nein. Noch schlimmer. :grins:

https://www.123recht.de/forum/familienrecht/Kindesunterhalt-Miete-Schulden-__f587989.html

Er jammert gerne auf hohem Niveau. Deswegen würde ich die hier gemachten Angaben zu Fahrtkosten, Selbstbehalt usw. auch nur mit äußerster Vorsicht genießen.

Zitat:
Wir überlegen schon abzutreiben. Meine neue Oartnerrin und ich....
:bang: SIe un Ihre Partnerin haben mehr als genug Kohle.

Zitat:
wieso hat man in der Wiedereingliederung den nicht erwerbstätigen Selbstbehalt?
Wer sagt denn, dass das nicht so ist? Aber auch: Wieso sollte es so sein?

Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Sie denn? An wie vielen Tagen?

Zitat:
Ich habe dabei die gleichen Fahrtkosten wie wenn ich arbeiten gehe.
Die Fahrtkosten können Sie ja auch wie wenn Sie arbeiten gehen als einkommenbereinigend geltend machen. Ich sehe da kein Problem. Im Übrigen scheinen Sie ganz einfach kein Vollzeitarbeitnehmer zu sein, für den der höhere Selbstbehalt aber berechnet ist. Vollzeitarbeitnehmer unterscheiden sich von allen anderen ja nicht nur hinsichtlich der Fahrtkosten.

Sie wollen anscheinend die Unterhaltsforderungen mit dem Verweis auf den Selbstbehalt abwehren. Dazu muss man zum einen anmerken, dass die Höhe des Selbstbehalts nicht in Stein gemeißelt ist. Zum anderen kommen Sie doch vermutlich sowieso nur in die Nähe des Selbstbehalts, weil Sie sehr großzügig verschiedene Positionen abgezogen haben. Wenn das im Streitfall vor Gericht aber nicht akzeptiert werden sollte, dann muss man über den angemessenen Selbstbehalt gar nicht mehr nachdenken.

Haben Sie sich jetzt eigentlich mal bezüglich der Frage, was von den während der Ehe erfolgten Investitionen noch zurückverlangt werden kann, anwaltlich beraten lassen? Beziehungweise haben Sie geklärt, wie es mit dem Zugewinnausgleich aussieht?

Suchen Sie endlich mal einen Fachanwalt für Familienrecht auf.

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#8
 Von 
opc555
Status:
Beginner
(107 Beiträge, 0x hilfreich)

5 bis 6 Stundeb jeden tag mo bis fr.

Mein Anwalt sagte mir, das neue Kind wird nicht den Unterhalt der alten Kinder schmälern da beim Zusammen wohnen keine Barunterhaltspflicht?

D.h. also wenb man 1900 netto hat zahle ich trotzdem 700 unterhalt an die ersten kinder und das neue geht leer aus?

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#9
 Von 
smogman
Status:
Lehrling
(1724 Beiträge, 497x hilfreich)

Zitat (von opc555):
Mein Anwalt sagte mir, das neue Kind wird nicht den Unterhalt der alten Kinder schmälern da beim Zusammen wohnen keine Barunterhaltspflicht?
Wow! Dass ich diese Aussage mal aus dem Mund eines Anwaltes höre, hätte ich nicht für möglich gehalten. Ganz so krass würde ich es zwar nicht sehen, aber ich teile auch nicht die viel häufiger vertretene Gegenauffassung, dass dieses Kind einfach pauschal in voller Höhe zu berücksichtigen sei. Vor allem nicht im Mangelfall. Der richtige und gesunde Mittelweg, wenn beide Eltern des neuen Kindes Einkommen erzielen, kann deshalb nur lauten, dass für dieses Kind eine konkrete Haftungsberechnung vorgenommen wird (ähnlich einem Volljährigen) und der Haftungsanteil des Vaters als Barunterhaltspflicht in die Mangelfallberechnung eingesetzt wird. Ich bin recht überzeugt davon, dass dies gerichtlich standhalten würde. Zumindest solange bis ich eine anders lautende obergerichtliche Entscheidung zu lesen bekomme.

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