Siefsohn

23. Juni 2010 Thema abonnieren
 Von 
Vollmitliebe
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Siefsohn

Hallo zusammen,
Im Moment haben wir so viele Fragen, ich komme aus Sud Amerika und ich bin seit 2 jahre mit einem Deutsche verheiratet. Ich muss sagen, dass wir sehr glücklick sind. Also, ich habe einen Sohn, der ist 7 jahre alt, der Vater hat ihn nie kennen gelernt, das hieß auch, dass in der Geburtsurkunde kein Vater eingetragen ist. Seit ich mit meinem Mann bin, hat zu meinem Sohn alles gegeben, ich meine. - die Liebe, sicherheit, spaß, was ein Vater mit Sohn machen.(Fußball- Autosspielen, ...). Seit immer mein Sohn sagt zu ihn auch Vater, er ist!!!, immer, seit jahren Lang schon. Was wir jetzt machen möchten ist das mein Mann sein Nachname gibt, weil wir jetzt ein Baby warten und wir möchten nicht das die Familie verschiedene Name hat.
Unseren Fragen sind:
- Was brauchen wir, wenn ich Alleinerziehendemutter von meinem Sohn bin. Es wird mehr kompliziert oder nicht?
- Muss eine Ausland Adoption sein?
- Wie lange Normalerweise dauert und die Kosten?
Ich hoffe, dass Ihnen mir helfen können.
Bis bald.

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Borion
Status:
Praktikant
(622 Beiträge, 196x hilfreich)

Hallo!

Eine Adoption ist vermutlich irgendwie möglich, aber wohl recht langwierig und mit Kosten verbunden. Da der biologische Vater deines Kindes aber offensichtlich seinen Anspruch auf Vaterschaftsfeststellung nie geltend machen wird und er auch nicht in der Geburtsurkunde steht, könnt ihr auch ganz einfach tricksen.

Ihr müsst einfach zum Jugendamt deiner Stadt gehen und dein Mann muss sagen, das er der Vater des Kindes ist und die Vaterschaft anerkennen möchte und du musst dieser Anerkennung zustimmen. Dein Kind ist dann automatisch ehelich geworden, d.h. juristisch ist das dann so, als wäre dein Kind in der Ehe geboren worden. Und dein Kind erhält dann natürlich auch euren Ehenamen.

Das ganze ist vollkommen unproblematisch und kostenlos. Wenn ihr wollt, könnt ihr das heute noch erledigen... :)

Grüße, Borion

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#2
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hallo,

quote:
dass in der Geburtsurkunde kein Vater eingetragen ist.


Hast du Unterhaltsvorschuss für das Kind bezogen?

Grüßle

-----------------
""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

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#3
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17802 Beiträge, 8075x hilfreich)

Hallo Loddar,
das war jetzt aber gemein.
Ich war gerade schwer begeistert von diesem genialen Schachzug, den da Borion beschrieben hat....
und du stellst eine sehr relevante Frage, die.....
Okay. :cheers:

-----------------
""

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#4
 Von 
Borion
Status:
Praktikant
(622 Beiträge, 196x hilfreich)

quote:
und du stellst eine sehr relevante Frage, die.....


meiner Meinung nach nicht relevant sein kann, da die Fragestellerin lt. eigenen Angaben seit zwei Jahren verheiratet ist und mit diesem Mann zusammenlebt, die Voraussetzungen für die Gewährung von UV lagen also nicht vor.

Davon unabhängig hätte eine UVK auch dafür gesorgt, dass der biologische Vater auch als juristischer Vater festgestellt wird. Dass dieser ggf. im Ausland wohnt, ist dabei kein Hinderungsgrund.

Grüße, Borion

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

@Hamburgerin, :cheers:

@Borion,

quote:
da die Fragestellerin lt. eigenen Angaben seit zwei Jahren verheiratet ist und mit diesem Mann zusammenlebt, die Voraussetzungen für die Gewährung von UV lagen also nicht vor.


Und die 5 Jahre zuvor? Das Kind ist immerhin 7 Jahre alt.

Grüßle

-----------------
""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Borion
Status:
Praktikant
(622 Beiträge, 196x hilfreich)

Hallo Loddar!

So wie sich der Sachverhalt darstellt halte ich es für mehr als wahrscheinlich, dass die Fragestellerin als Südamerikanerin erst durch die Heirat mit einem Deutschen ein Aufenthaltsrecht in Deutschland erlangt hätte.

Selbst wenn dem nicht so wäre, dann hätte die Unterhaltsvorschusskasse das Vaterschaftsfeststellungsverfahren betrieben, d.h. es gäbe zwischenzeitlich einen juristischen Vater.

Andererseits, Fragen kostet natürlich nichts, die Fragestellerin kann sich ja dazu äußern....

Grüße, Borion

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