Sorgerecht.

17. Oktober 2011 Thema abonnieren
 Von 
guest-12315.11.2013 19:29:10
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 8x hilfreich)
Sorgerecht.

Mein Ex-Partner(nicht verheiratet) und ich haben einen gemeinsamen Sohn. Wir haben uns damals für das gemeinsame Sorgerecht entschieden. Nachdem unser Sohn 1 Jahr war haben wir uns unter sehr schlechten Umständen getrennt. Er hat seinen Sohn über 10 Jahre nicht gesehen. Den Unterhalt zahlt er regelmäßig. Nur leider kommt so nichts von ihm rüber. Keine Karte zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Nichts! Unser Sohn weiß, seit über 2 Jahren das er einen anderen Vater hat. Jedoch hat mein Sohn keinerlei Interesse seinen Vater kennen zulernen. Muss aber auch dazu sagen, dass mein Mann(seit 10 Jahren verheiratet) immer für meinen Sohn da war und auch ist. Er hat ihn von Anfang an als seinen Sohn angenommen. Wir haben auch eine gemeinsame Tochter und die Kinder sind unzertrennlich.
Meine Frage dazu ist. Mein Ex-Partner möchte das Sorgerecht nicht abgegeben hab ihn mehrmals darauf angesprochen. Was ist wenn mir mal etwas zustößt? Kann ich bei einem Anwalt irgendetwas schreiben lassen, dass im Fall mir passiert etwas, mein Sohn bei meinem Mann bleiben kann oder wenigstens bei seiner Oma? Man kann doch kein fast 12 Jähriges Kind jemanden geben, der sich nie drum gekümmert hat oder jegliches Interesse gezeigt hat. Er kennt diesen Mann(Vater) ja gar nicht.
Danke Julibenn08

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3590 Beiträge, 1263x hilfreich)

Hallo JuliBenn,

Du könntest eine Sorgerechtsverfügung erlassen, in der Du verfügst, zu wem das Kind kommen soll, für den Fall dass Dir etwas passiert.

Sollte dem dann so sein, würde ein Familiengericht prüfen, was dem Kindeswohl entspricht. Deine Sorgerechtsverfügung ist keine Garantie, dass das Familiengericht dem auch entspricht, es würde sich aber daran orientieren, wenn dieses dem Kindeswohl entspricht.

Das Kind kommt also nicht automatisch zum KV, sollte Dir etwas zustoßen.

Nur aus Intersesse, was hast Du in den letzten Jahren gemacht, um den Umgang zu fördern?

LG nero

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#2
 Von 
Jungsche@123
Status:
Schüler
(250 Beiträge, 48x hilfreich)

"Nur aus Intersesse, was hast Du in den letzten Jahren gemacht, um den Umgang zu fördern?" von nero..

Sie hat ihm wahrscheinlich ein Schäferstündchen in Aussicht gestellt :-) lach

Im Ernst, ich verstehe diese Frage nicht und könnte es als Provokatin für eine Rechtfertigung der TE ansehen. Warum? Solang sie nichts macht um den Umgang zu vereitlen hat sie sich nichts das geringste vorzuwerfen.

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#3
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3590 Beiträge, 1263x hilfreich)

Hallo Jungsche,

schreib nicht so´n Quatsch wenn Du nichts zu sagen hast.

Das Betreuungselternteil ist verpflichtet den Umgang mit dem Umgangselterteil zu fördern. Bzw. alles zun unterlassen, was das Verhältnis beeinträchtigen könnte.

Was die TS im Rahmen der Pflicht getan hat, das wollte ich wissen.

LG nero

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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38167 Beiträge, 13935x hilfreich)

Natürlich muss Umgang gefördert werden. Nur, hier muss die Mutter nicht mehr Interesse an dem Umgang mit dem Vater haben, als der Vater selbst. Das wird immer wieder vergessen. Geht ja auch gar nicht anders. Also, Kind ermutigen, keine Steine in den Weg legen. Aber man kann nur etwas fördern, was zumindest im Ansatz da ist, vom Willen des Vaters her. Ein Nichts, und um das scheint es sich hier zu handeln, das kann man nicht fördern.

wirdwerden

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0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Jungsche@123
Status:
Schüler
(250 Beiträge, 48x hilfreich)

"Was die TS im Rahmen der Pflicht getan hat, das wollte ich wissen.

LG nero
"

und? Hat sie es dir inzwischen veraten?

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#6
 Von 
guest-12315.11.2013 19:29:10
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 8x hilfreich)

Was sollte ich machen. Erst ist 600 km weit weg gezogen. Hab ihm bei der Trennung gesagt er darf seinen Sohn sehen wann er will. Danach war 10 Jahre lang nichts. Es kam auch kein Anruf. Als ich um Genehmigung für ne Operation benötigt habe. Es kam nichts ob mein Sohn die Operation gut überstanden hat. Nichts! Was soll ich tun soll ich meinen Sohn in den Zug setzen oder 600 km fahren um ihn vor die Tür zu setzen. Jetzt wo mein Sohn weiß, dass er noch einen Vater hat. Kam von meinem Sohn mit dem will ich nichts zu tun haben. Der hat sich die ganzen Jahre ne um mich gekümmert. Er kann seinen Vater jeder Zeit kennen lernen. Ich werde mich hüten ihn davon abzuhalten. Aber zwingen werde ich meinen Sohn unter keinen Umständen.


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#7
 Von 
Jungsche@123
Status:
Schüler
(250 Beiträge, 48x hilfreich)

Ich denke wenn so gar kein Interesse und Kontakt besteht wird man dir das alleinige Sorgerecht zumindestens in Teilbereichen zusprechen.
wie soll das sonst werden wenn er später für jede Bewerbung eine Unterschrift vom Vater braucht, einem Vater der so gar keine Lust hat..

auf Dauer wird das schwierig werden. Pässe beantragen, Schule anmelden, später Bewerbungsverfahren.. sprich mal mit dem Jugendamt darüber und gleichzeitig kannst du das mit der Verfügung ansprechen. Wünsche dir viel Glück

PS: Du hattest ein paar mal "mein Kind" geschrieben. Es gibt hier welche die rasten deswegen regelmäßig hier aus ;-)

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#8
 Von 
guest-12315.11.2013 19:29:10
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 8x hilfreich)

Oh danke. Will ja nicht hier als Rabenmutter da stehen. Hab meinen Ex wegen dem Sorgerecht angesprochen. Er will es nicht abgeben. Meine damalige Anwältin hat ihn deswegen angeschrieben. Eben weil er sich nicht wegen der Op gezuckt hat. Er hat damals gesagt er würde mir alles schriftliche geben was ich für unseren Sohn bräuchte. Aber ich werde mich mal an das Jugendamt wenden. Hab aber Angst das unsere Junge darunter leiden würde wenn er von seiner Familie getrennt werden würde. hab schon ein wenig Angst. Hoffe ihr versteht mich. Der Junge kennt ihn nicht mal.
Danke.

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#9
 Von 
Jungsche@123
Status:
Schüler
(250 Beiträge, 48x hilfreich)

Mach dir mal keine Sorgen. Das Jugendamt wird dich gut und kostenlos beraten. Das Sorgerecht musst du allerdings alleine beantragen, das machen die nicht für dich. Da musst du zum amtsgericht/Familiegericht hinfahren und bei der zuständigen Rechtspflege einen Antrag stellen. Die wenden sich dann an den Vater. Vielleicht verzichtet er ja freiwillig, ansonsten gibt es eine Verhandlung.

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