Sorgerecht...Bitte Unterstützung.

26. Februar 2024 Thema abonnieren
 Von 
Heybotn
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Sorgerecht...Bitte Unterstützung.

Hallo zusammen,
Ich möchte euch über eine herausfordernde Situation in meinem Leben informieren. Ich bin seit 2008 verheiratet und habe drei wundervolle Kinder. Bisher hatte ich nie Probleme mit Behörden oder der Polizei. Vor etwa drei Monaten gab es jedoch einen Vorfall, bei dem es zu Spannungen zwischen meiner Frau und mir kam.
Leider habe ich in einem Moment der Wut versehentlich meiner Frau eine Ohrfeige gegeben.
Ihr Bruder hat daraufhin die Polizei verständigt, und diese haben mir ein zehntägiges Hausverbot auferlegt. Nachdem sich die Situation zwischen meiner Frau und mir innerhalb von zwei Tagen geklärt hatte, durfte ich wieder nach Hause zurückkehren (nach 10 Tagen). Doch dann erhielt meine Frau Wochen später eine Vorladung von der Polizei. Sie sagte aus, dass ich sie lediglich weggestoßen habe und nicht geschlagen habe. Trotzdem wurde mir am Ende eine Geldstrafe von 1200 Euro auferlegt, ohne dass ich angehört wurde. ist noch ein Beschluss. wurde ein Anspruch gelegt durch Anwalt.
Kürzlich erhielten wir einen Brief vom Familiengericht, in dem es um unsere Kinder geht. Es ist mir unklar, warum diese Angelegenheit die Kinder betrifft, da sie zum Zeitpunkt des Streits in der Schule und im Kindergarten waren.
Meine Frau berichtete, dass die Polizei unsere Kinder befragt habe, während ich abwesend war. Angeblich haben sie ausgesagt, dass ich sie mehrfach geschlagen hätte, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht.
ich habe nie geschlagen . Es gab vielleicht einige Klapse, aber ich bin mir sicher, dass die Kinder das nicht als Gewalt empfunden haben. Es mag für sie vielleicht sogar lustig gewesen sein, als sie auf der Treppe gelacht haben. Glaub mir, das ist die Wahrheit.
Es handelt sich vielmehr um eine Missinterpretation.
Den Brief von Familiengericht steht drin.
Ergänzungspflgachaft gem 1809 BGB mit folgendem aufgabenkreis angeordnet.
Entscheidung über die Ausübung des zeugnisverweigerungsrecht sowie ggf. Die Erteilung des aussagegenehmigung gemäß 52 StPO im Verfahren.
B. Entscheidung über die Stellung etwaiger Strafantrag.
C Zustimmung zur Mitwirkung des Kindes bei der Erstellung eines aussagepsychologischen Sachverständigengutachten zur fargen der glaubhaftigkeit der Angaben.
Als Ergänzungspflger wird das Jugendamt ausgewählt.
Meine Frau ist seit gestern nur am Weinen und befürchtet, die Kinder zu verlieren. Ich bin entschlossen,

Ich wäre dankbar für jegliche Ratschläge oder Unterstützung, die ihr mir geben könntet.
Vielen Dank und liebe Grüße.

Notfall oder generelle Fragen?

Notfall oder generelle Fragen?

Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Familienrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



17 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38707 Beiträge, 14049x hilfreich)

Hier ist doch einiges unklar. Da haben wir wohl (?) einmal ein Strafverfahren. Da wurde Dir auf jeden Fall rechtliches Gehör gewährt; da hast Du dann nicht reagiert, dann kam ein Strafbefehl, d.h. das Verfahren wurde schriftlich abgewickelt, ist im Zweifel abgeschlossen, die Entscheidung rechtskräftig.

So, dann gibt es noch das familienrechtliche Verfahren. Offensichtlich war der Vorfall doch so erheblich, dass die Polizei oder wer auch immer das Jugendamt eingeschaltet hat. Und im Zuge der Ermittlungen kamen dann auch die niedlichen Klapse raus, die Du zur allgemeinen Erheiterung wohl erteilst. So etwas geht gar nicht! Und dass man auch Frauen nicht mal so ohrfeigt, das sollte sich inzwischen auch rumgesprochen haben. Und ganz toll ist dann, wenn aus einer Körperverletzung ein einfaches Geschubse wird, obwohl jeder weiß, dass es anders war. Und wenn das Opfer das so kaschiert, dann ist es zunächst einmal ihre Sache, klar. Aber, wenn wie hier Kinder involviert sind, dann fragen sich die Ämter natürlich auch, was denn da wohl auch kaschiert wird. Da wäre Aufrichtigkeit wirklich weiterführender gewesen.

Wir kennen nicht den Antrag, den wer auch immer (Jugendamt?) bei Gericht gestellt hat. Du kennst ihn. Anträge kann man bei der Vorgeschichte weder durch die Zauberfee noch durch dauerhaftes Weinen wegzaubern. Ihr solltet Euch schleunigst einen eigenen Anwalt nehmen. Das bekommt Ihr nach Eurem Verhalten bisher nicht allein gebacken.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
fb522466-71
Status:
Beginner
(124 Beiträge, 30x hilfreich)

Zitat:
ich habe nie geschlagen . Es gab vielleicht einige Klapse, aber ich bin mir sicher, dass die Kinder das nicht als Gewalt empfunden haben. Es mag für sie vielleicht sogar lustig gewesen sein,


Wer kennt es nicht? Körperliche Misshandlung, die Kinder lustig finden ...

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Heybotn
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Das Strafverfahren bezüglich der Backpfeife meiner Frau und mir ist noch nicht abgeschlossen. Ein entsprechender Beschluss wurde gefasst, und unser Anwalt hat einen Anspruch geltend gemacht. Gleichzeitig haben wir einen Brief vom Familiengericht erhalten, der sich auf die Belange unserer Kinder bezieht. Unser Anwalt hat uns geraten, einen Fachanwalt für Familienrecht zu suchen. Der Antrag wurde entweder von der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder dem Familiengericht eingereicht.
Wir suchen seit Wochen vergeblich nach einem Anwalt für Familienrecht, alle Termine sind erst ab nächster Woche verfügbar.
Jugendamt bis heute hat bei uns nicht gemeldet....

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38707 Beiträge, 14049x hilfreich)

Dann teilt man dem Familiengericht mit, dass man erst in nächster Woche einen Termin bei einem Anwalt hat und bittet um Verlängerung der Frist.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Heybotn
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von fb522466-71):
Wer kennt es nicht? Körperliche Misshandlung, die Kinder lustig finden ...


Mit 'Klapse' meine ich keine physische Bestrafung, sondern lediglich eine Erziehungsmethode, um sicherzustellen, dass die Kinder pünktlich schlafen gehen, etc. Meine Hand trifft nicht den Po der Kinder. Wenn ich hinter den Kindern herlaufe und sie dabei lachen, können das nur meine Frau und ich bezeugen

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Heybotn
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Dann teilt man dem Familiengericht mit, dass man erst in nächster Woche einen Termin bei einem Anwalt hat und bittet um Verlängerung der Frist.

wirdwerden


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38707 Beiträge, 14049x hilfreich)

Ich diskutiere hier nicht mit Dir über Erziehungsmethoden. Ich bin keine Pädagogin. Auch eine Kombi von psychischer und physischer Gewalt ist ein absolutes "no go." Jedenfalls ist die Familie auffällig geworden; es ist klärungsbedarf da. Nächste Woche Anwaltstermin wahrnehmen und dann sieht man weiter.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Heybotn
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Ich diskutiere hier nicht mit Dir über Erziehungsmethoden.


Entschuldigung, das war nicht für dich gedacht, sondern für den Nutzer Fb522.... Ich danke dir sehr für deine Unterstützung.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1136 Beiträge, 125x hilfreich)

Zitat (von Heybotn):
Doch dann erhielt meine Frau Wochen später eine Vorladung von der Polizei. Sie sagte aus, dass ich sie lediglich weggestoßen habe und nicht geschlagen habe.


Warum lügt deine Frau? Du hast sie doch geohrfeigt, und es gab sogar noch ihren Bruder als Zeugen...

Zitat (von Heybotn):
Trotzdem wurde mir am Ende eine Geldstrafe von 1200 Euro auferlegt, ohne dass ich angehört wurde.


Das war doch vermutlich ein Strafbefehl, zu dem man sich als Beschuldigter m.W. schriftlich äußern kann?

Zitat (von Heybotn):
Mit 'Klapse' meine ich keine physische Bestrafung, sondern lediglich eine Erziehungsmethode, um sicherzustellen, dass die Kinder pünktlich schlafen gehen, etc. Meine Hand trifft nicht den Po der Kinder.


Seltsame Definition von "Klapse".

Signatur:

Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
smogman
Status:
Student
(2820 Beiträge, 929x hilfreich)

Zitat (von Heybotn):
Ergänzungspflgachaft gem 1809 BGB mit folgendem aufgabenkreis angeordnet.
Entscheidung über die Ausübung des zeugnisverweigerungsrecht sowie ggf. Die Erteilung des aussagegenehmigung gemäß 52 StPO im Verfahren.
Und hast du dir auch mal durchgelesen, was das bedeutet? Es gibt ja schließlich einen Beschluss darüber, warum hier eine Ergänzungspflegschaft angeordnet wurde. Der Grund ist relativ klar. Ihr dürft das eigene Kind nicht in der Strafsache hinsichtlich des Zeugnisverweigerungsrechts vertreten, siehe § 52 Absatz 2 Strafprozessordnung. Also muss jemand externes bestellt werden, der das übernimmt. Und das ist der Ergänzungspfleger.

Zitat (von Heybotn):
Meine Frau ist seit gestern nur am Weinen und befürchtet, die Kinder zu verlieren.
Warum denn? Dafür gibt es doch noch nicht mal den Hauch eines Hinweises.

Zitat (von wirdwerden):
So, dann gibt es noch das familienrechtliche Verfahren.
Es gibt hier kein Gerichtsverfahren. Die Bestellung eines Ergänzungspflegers für die Vertretung des Kindes ist einfach Aufgabe des Familiengerichts.

Zitat (von wirdwerden):
Offensichtlich war der Vorfall doch so erheblich, dass die Polizei oder wer auch immer das Jugendamt eingeschaltet hat.
Woraus soll sich das ergeben? Schon in der ersten Schilderung oben gab es überhaupt keinen Hinweis auf Kontakt mit dem Jugendamt.

Zitat (von wirdwerden):
Dann teilt man dem Familiengericht mit, dass man erst in nächster Woche einen Termin bei einem Anwalt hat und bittet um Verlängerung der Frist.
Wozu? Die Pflegschaft ist eingerichtet und der Prozess damit abgeschlossen. Die Pflegschaft endet, wenn die Aufgabe erfüllt ist.

Ich sehe hier weder den Bedarf für einen Familienrechtsanwalt noch sonstigen Klärungsbedarf. Es ist natürlich auch bemerkenswert, dass der Strafrechtsanwalt seine eigene Prozessordnung nicht kennt. Hut ab!

2x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Heybotn
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von smogman):
bemerkenswert, dass der Strafrechtsanwalt seine eigene Prozessordnung nicht kennt. Hut ab!


Warum ist der Strafrechtsanwalt nicht mit den Verfahrensregeln vertraut, die für ihn gelten?

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121223 Beiträge, 39994x hilfreich)

Zitat (von smogman):
Es ist natürlich auch bemerkenswert, dass der Strafrechtsanwalt seine eigene Prozessordnung nicht kennt. Hut ab!

Wenn ich dann noch so was
Zitat (von Heybotn):
und unser Anwalt hat einen Anspruch geltend gemacht.

lese, frage ich mich ernsthaft was dieser Anwalt eigentlich beruflich macht.



Zitat (von Heybotn):
Es ist mir unklar, warum diese Angelegenheit die Kinder betrifft, da sie zum Zeitpunkt des Streits in der Schule und im Kindergarten waren.

Ein gewalttätiger Vater betrifft immer auch die Kinder, insbesondere wenn diese zusammen wohnen.



Zitat (von Heybotn):
Unser Anwalt hat uns geraten, einen Fachanwalt für Familienrecht zu suchen.

Ja, fachanwaltliche Unterstützung scheint da sehr angebracht.



Zitat (von Heybotn):
Wir suchen seit Wochen vergeblich nach einem Anwalt für Familienrecht, alle Termine sind erst ab nächster Woche verfügbar.

Und?
Man nehme einen.
Wo ist da das Problem?



Zitat (von wirdwerden):
Dann teilt man dem Familiengericht mit, dass man erst in nächster Woche einen Termin bei einem Anwalt hat und bittet um Verlängerung der Frist.

Was konkret soll das bringen?
Und welche Frist soll da verlängert werden?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16698 Beiträge, 9358x hilfreich)

Zitat (von Heybotn):
Warum ist der Strafrechtsanwalt nicht mit den Verfahrensregeln vertraut, die für ihn gelten?

Weil der Strafrechtsanwalt den Tipp gegeben hat, einen Fachanwalt für Familienrecht zu suchen. Das ist völlig unsinnig, weil es gar nicht ums Familienrecht geht.

Nochmal als Klartext:
Es geht überhaupt nicht darum, dass die Kinder weggenommen werden.
Es geht "nur" um das Strafverfahren wegen der Auseinandersetzungen zwischen Ihnen und Ihrer Partnerin.
Da sind die Kinder Zeugen. Zeugen müssen neutral sein.
Da die Zeugen minderjährig sind, müssen die Eltern entscheiden, ob die Kinder aussagen sollen.
Da die Eltern aber auch gleichzeitig die Beschuldigten des Strafverfahrens sind, können sie nicht gleichzeitig neutral für die Kinder entscheiden, ob und was die Kinder aussagen.
D.h. das Jugendamt bekommt die Aufgabe, die Interessen der Kinder im Strafverfahren zu wahren, weil die Eltern das nicht neutral tun können, weil die Eltern ja selbst Beschuldigte sind.
Nicht mehr und nicht weniger.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

1x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Heybotn
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Weil der Strafrechtsanwalt den Tipp gegeben hat, einen Fachanwalt für Familienrecht zu suchen. Das ist völlig unsinnig, weil es gar nicht ums Familienrecht geht.

Nochmal als Klartext:
Es geht überhaupt nicht darum, dass die Kinder weggenommen werden.
Es geht "nur" um das Strafverfahren wegen der Auseinandersetzungen zwischen Ihnen und Ihrer Partnerin.
Da sind die Kinder Zeugen. Zeugen müssen neutral sein.
Da die Zeugen minderjährig sind, müssen die Eltern entscheiden, ob die Kinder aussagen sollen.
Da die Eltern aber auch gleichzeitig die Beschuldigten des Strafverfahrens sind, können sie nicht gleichzeitig neutral für die Kinder entscheiden, ob und was die Kinder aussagen.
D.h. das Jugendamt bekommt die Aufgabe, die Interessen der Kinder im Strafverfahren zu wahren, weil die Eltern das nicht neutral tun können, weil die Eltern ja selbst Beschuldigte sind.
Nicht mehr und nicht weniger.


Vielen Dank für die Hinweise und die verschiedenen Informationen.
Es könnte sein, dass das Familiengericht einen Beschluss bezüglich der Aussage der Polizei getroffen hat. Meine Frau hat berichtet, dass die Polizei unsere Kinder befragt hat, als ich abwesend war. Anscheinend haben sie ausgesagt, dass ich sie mehrfach geschlagen hätte, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht.

Ich frage mich, ob Sie mir raten würden, einen anderen Anwalt zu suchen, oder ob es besser wäre, meinem aktuellen Anwalt bestimmte Dinge mitzuteilen. Ich bin ehrlich gesagt unsicher und möchte nicht riskieren, meine ganze Familie zu verlieren. Nochmals vielen Dank.

-- Editiert von User am 27. Februar 2024 08:39

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16698 Beiträge, 9358x hilfreich)

Zitat (von Heybotn):
Es könnte sein, dass das Familiengericht einen Beschluss bezüglich der Aussage der Polizei getroffen hat.

Ja.
Das Familiengericht hat beschlossen, dass das Jugendamt bezüglich der Aussage der Kinder bei der Polizei entscheiden darf.
Normalerweise entscheiden das die Eltern der Kinder. Aber da die Eltern der Kinder ja gleichzeitig die Beschuldigten sind, wäre die Neutralität der Zeugen in Gefahr. D.h. jemand anderes muss an die Stelle der Eltern treten - in diesem Fall hat das Familiengericht beschlossen, dass es das Jugendamt sein soll.
Und das Jugendamt war offenbar der Meinung, dass die Kinder aussagen sollen.

Zitat (von Heybotn):
Ich frage mich, ob Sie mir raten würden, einen anderen Anwalt zu suchen, oder ob es besser wäre, meinem aktuellen Anwalt bestimmte Dinge mitzuteilen.

Dem eigenen Anwalt sollte man immer alle Dinge mitteilen. Wenn man dem eigenen Anwalt nicht alles mitteilt, kann der auch nicht ordentlich verteidigen.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Heybotn
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von drkabo):
Dem eigenen Anwalt sollte man immer alle Dinge mitteilen. Wenn man dem eigenen Anwalt nicht alles mitteilt, kann der auch nicht ordentlich verteidigen.


Bis heute haben wir keinen Kontakt mit dem Jugendamt gehabt, und es hat auch niemand eine Meldung über uns gemacht. Ich habe meinem Anwalt alles erzählt, und normalerweise ist er über alles informiert. Da ich ehrlich gesagt durcheinander bin und mir unsicher bin, möchte ich daher einen Familienrechtsanwalt konsultieren

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16698 Beiträge, 9358x hilfreich)

Zitat (von Heybotn):
Bis heute haben wir keinen Kontakt mit dem Jugendamt gehabt

Das ist ja auch richtig so.
Die Kinder sollten die Aussage unbeeinflusst von den Eltern machen.
Kontakt zwischen Jugendamt und Eltern hätte doch die Neutralität der Aussage gefährdet.

Zitat (von Heybotn):
Da ich ehrlich gesagt durcheinander bin und mir unsicher bin, möchte ich daher einen Familienrechtsanwalt konsultieren

Wenn das Ergebnis des Strafverfahrens sein sollte, dass die Gewalttätigkeit der Eltern feststeht, dann kann das Jugendamt natürlich Maßnahmen zum Schutz der Kinder ergreifen.
Wenn das passiert, sollte ein Familienrechtsanwalt konsultiert werden. Jetzt erscheint mir das noch zu früh.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 270.078 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
109.142 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen