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Sorgerecht/Umgangsrecht /Psychisch kranker Vater

 Von 
annabet
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 16x hilfreich)
Sorgerecht/Umgangsrecht /Psychisch kranker Vater

Vater(hat kein Sorgerecht)kommt plötzlich nach 4,5 Jahren Auslandaufenthalt wieder und beantragt Sorgerecht und Umgangsrecht .Der Vater bekommt seit 15 Jahren Rente,da er drogeninduzierte Schizophrenie hat,ist ohne ärztliche Betreuung und nimmt auch keine Medis,da er sich nicht als krank ansieht.Die Mutter hat sich während Schwangerschaft getrennt ,da Freund paranoid und gewaltätig war und auch Drogen genommen hat.Die jetzige Mutter hat damals Anzeigen erstattet und war auch beim sozial psychiartrischen Dienst um Meldungen zu machen.In der Zeit ,wo Vater im Ausland lebte,war er 2 mal in Deutschland und Mutter hat sich in Öffentlichkeit mit Kindsvater getroffen,sowie auch Kind.Aber auch dies misslang,da Vater Leute anpöbelte als Kind anwesend war (Leute wollen ihm was böses)und auch Sohn auf Arm nahm und einfach verschwand in irgend ein Geschäft und Mutter heilfroh war Kind wieder zu finden.-------Vater bestreitet alles.Bei Polizei sind einige Anzeige nicht mehr im Pc ,da diese Anzeigen ja vor Auslandaufenrhalt vom Vater waren.Vater war auch vor ca. 15 Jahren mal Zwangseingewiesen worden.Mutter hat sehr sehr große Angst um ihr Kind und das Vater vom Gericht evtl. Sorgerecht bzw. Umgangsrecht bekommt.Mutter war beim Jugendamt und das meinte,dass er ein Recht auf Umgangsrecht hätte.Mutter kann es nicht verstehen.Gerichtsverhandlung findet im Februar statt.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Mutter Umgangsrecht Kind Vater


17 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unsterblich
(24730 Beiträge, 13660x hilfreich)

Mutter war beim Jugendamt und das meinte,dass er ein Recht auf Umgangsrecht hätte. Da hat es völlig recht - das Umgangsrecht kann nur in Fällen extremer Kindeswohlgefährdung entzogen werden.
ist ohne ärztliche Betreuung und nimmt auch keine Medis,da er sich nicht als krank ansieht. Und das weiß die Mutter so ganz ohne Kontakt zu ihm zu haben? Ein Mensch mit akuter Psychose wäre übrigens kaum in der Lage, auch nur den Formalkram für eine solche Klage zu bewältigen...

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

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#2
 Von 
annabet
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 16x hilfreich)

ich weiß sehr genau was ich hier schreibe und menschen mit schizophrenie sind nicht immer akut psychotisch .und die erste anlaufstelle war ich nach auslandaufenthalt und mittägl. geklingel an haustür,anrufen ,gegen fenster geklopfe ums ganze haus usw.,so dass ich wieder anzeige gestellt habe,da dies nach aufforderungen nicht auförte.



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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(26390 Beiträge, 11305x hilfreich)

Woher weißt Du, dass er nicht in Behandlung ist und keine Medis nimmt?

Wie alt ist eigentlich das Kind?

wirdwerden

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#4
 Von 
annabet
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 16x hilfreich)

das kind ist 5 jahr alt und ich weiß dass er keine medis usw. nimmt,da er keine krankheitseinsicht hat.er hätte zuviel angst zum arzt zu gehen,da er dort laut seiner eigenen aussage ja als psychisch kranker gegistriert ist und alle welt zugang zu diesen daten hat.genauso ,wie ich ihn ja angeblich schon versucht hätte umzubringen und dass alle frauen nutten sind und fast alle männer pädophile usw.....

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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(26390 Beiträge, 11305x hilfreich)

Wenn jemand seit 15 Jahren so schwer krank ist, bekommt man mit ihm ein Kind? Ich wundere mich immer wieder, dass man erst nach der Trennung feststellt, was für ein Ungeheuer da auf der anderen Seite ist.

Nee, Du weißt definitiv gar nichts, wirklich nichts.

Ich würde mich bemühen, unter Zuhilfenahme einer vermittelnden Stelle, oder aber des Jugendamtes eine übersichtliche Umgangsregelung herbei zu führen.

wirdwerden

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#6
 Von 
annabet
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 16x hilfreich)

du weißt doch gar nicht,wie lange wir zusammen waren usw.was er mir vorher erzählt hat usw.
ich weiß sicherlich in keinster weise etwas von dir,kann es nur vermuten und ich denke ,du weißt genauso wenig von mir .


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#7
 Von 
drkabo
Status:
Unparteiischer
(9620 Beiträge, 7142x hilfreich)

quote:
du weißt doch gar nicht,wie lange wir zusammen waren usw.was er mir vorher erzählt hat usw.
ich weiß sicherlich in keinster weise etwas von dir,kann es nur vermuten und ich denke ,du weißt genauso wenig von mir .

Das stimmt.
Aber das ändert nichts daran, dass die Antwort von muemmel völlig richtig ist:
quote:
das Umgangsrecht kann nur in Fällen extremer Kindeswohlgefährdung entzogen werden.

Und nach deiner Schilderung ist man da noch meilenweit von entfernt.


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"
Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB."

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#8
 Von 
annabet
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 16x hilfreich)

ok,dass heißt,wenn vater in schwangerchaft mutter geschubst hat ,dass sie auf bauch gefallen ist ,gewürgt hat usw und wenn kurz vor auslandaufenthalt anzeige wegen köperverletzung vom anderen verwandten erfolgte und es auch zur verurtelung auf bewärung kam und der kl. sohn bei treffen in öffntlichkeit zb blauen fleck abbekam ,dann wird trotzdem zb. umgangsrecht gegeben?

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#9
 Von 
drkabo
Status:
Unparteiischer
(9620 Beiträge, 7142x hilfreich)


quote:
ok,dass heißt,wenn vater in schwangerchaft mutter geschubst hat ,dass sie auf bauch gefallen ist ,gewürgt hat usw und wenn kurz vor auslandaufenthalt anzeige wegen köperverletzung vom anderen verwandten erfolgte und es auch zur verurtelung auf bewärung kam und der kl. sohn bei treffen in öffntlichkeit zb blauen fleck abbekam ,dann wird trotzdem zb. umgangsrecht gegeben?


Im Prinzip: Ja.
Du musst an folgendes denken: Nicht nur der Vater hat das Recht, sein Kind zu sehen, sondern (noch viel wichtiger) das Kind hat das Recht, seinen Vater zu sehen. Und das Kind kann ja nichts dafür, dass der Vater "neben der Spur" ist. Und wenn man dem Kind das Recht auf Kontakt zum Vater wegnehmen möchte, sind die Hürden hoch.

Was aber hier gut möglich ist, dass ein Umgang erstmal als "begleiteter Umgang" stattfindet. D.h. Vater und Kind treffen sich auf "neutralem Boden" (z.B. Räume des Jugendamt) und eine "neutrale Person" (z.B. Jugendamtsmitarbeiter) ist dabei.


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Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB."

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#10
 Von 
annabet
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 16x hilfreich)

es geht mir weder um vater noch um mich !!

Falls es jemandem möglich ist zu verstehen !

Ich habe sehr große Angst um mein Kind !!!!!!!!

Und ob eine Person vom Jugendamt in der Lage ist ,so einen Mann zu überwältigen,wenn der sich provoziert fühlt !!!!!!

Warum muss ein Kind so etwas erst miterleben ,wenn Vaters Geschichte bekannt ist !!!!!!!!

Wenn ihm das Kind so wichtig ist,waru
m begibt er sich nicht in Behandlung ......

Gerade erst jetzt hat wieder ein Elternteil seine Kinder getötet aus Psychischen Gründen.......


Aber trotzdem danke für die Info!!!!

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#11
 Von 
amako
Status:
Student
(2563 Beiträge, 1354x hilfreich)

Hallo,
grundsätzlich ist die Aussage des JA richtig. Allerdings bedeutet Umgangsrecht nicht, dass der Vater das Kind einfach mit sich nehmen kann, sondern es gibt die Möglichkeit eines begleiteten Umgangs. Das halte ich hier für zweckmäßig. Für das Kind ist der Vater nun einmal ein Fremder, sein psychischer Zustand möglicherweise instabil. Ein Hang zur Gewalttätigkeit wäre schon ein Grund das Kindeswohl sehr genau im Auge zu behalten. Sprich mit dem JA, bleibe dabei sachlich, sollte dies nicht fruchten bleibt der Weg zum Fachanwalt.
Gruß
Andreas

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"Wer schlau ist, kann sich dumm stellen, anders rum geht es nicht!"

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#12
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(26390 Beiträge, 11305x hilfreich)

Wie ich geschrieben hatte, die Modalitäten des Umganges, die sind zu definieren. Darauf kommt es an.

Und bitte nicht alle psychisch Kranken diskriminieren. Du kommst ja auch nicht darauf, Deine Fähigkeiten als Mutter anzuzweifeln, nur weil gerade mal wieder eine Mutter ihr Kind umgebracht hat.

wirdwerden

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#13
 Von 
annabet
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 16x hilfreich)

Ich habe Fachanwalt ,es war nur Wochenende und ich konnte ja keine Info bekommen. Wenn jemand wegen seiner psychischen Erkrankung nun Rente bekommt ,ist es wohl eindeutig ,dass Krankheit vorhanden ist.

Und ich schere keinesfalls Menschen mit psychischer Erkrankung über einen Kamm.

Ich bedanke mich nochmals für Info.



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#14
 Von 
Kleine Hexe
Status:
Praktikant
(668 Beiträge, 164x hilfreich)

Wenn jemand wegen einer psychischen Erkrankung Rente bekommt dann ist er eindeutig in ärztlicher Behandlung.

Um berufsunfähig zu sein bedarf es entsprechender Atteste.
Je nach Alter wird das auch immer wieder überprüft.
Auf Dauer bekommt man die auch nicht einfach so.

Kleine Hexe

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#15
 Von 
amako
Status:
Student
(2563 Beiträge, 1354x hilfreich)

Hallo,
grundsätzlich ist eine psychische Erkrankung aber nicht zwingend mit der Gefährdung des Kindeswohls einhergehend. Es gibt Fälle bei denen dies so ist, aber eben nicht bei allen. Das heißt die psych. Erkrankung bedeutet nicht Umgangseinschränkungen, sondern du musst im Falle der gerichtlichen Auseinandersetzung gut darlegen, das dies in diesem Fall angebracht ist.
Gruß
Andreas

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"Wer schlau ist, kann sich dumm stellen, anders rum geht es nicht!"

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#16
 Von 
annabet
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 16x hilfreich)

Ja,danke.. habe heute angefangen zu sammeln ...

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