Sorgerecht/Umzug

24. Juli 2010 Thema abonnieren
 Von 
LumexxK
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)
Sorgerecht/Umzug

Hallo,

Ich hoffe ich bin hier richtig. Folgende frage stellt sich, ich bin seit knapp 3-4 Monaten von der Mutter meines Kinder getrennt, wir beide habe das gemeinsame Sorgerecht. Sie hat nun seit knapp 1 monat eine neue Beziehung, war aber noch Schwanger bis vor 2 wochen von mir (4 Monat) was sie hat in den Niederlanden abtreiben lassen.

Nun meine eigentliche frage, es ist so das wir uns nicht wirklich verstehen, ausgemacht war das ich das Kind 2mal die Woche abhole und zu mir nehme was selten mal klappt, ich schreibe oder versuche sie 1-2 Tage bevor ich komm anzurufen wie spät ich kommen kann wodrauf nie was zurück kommt bzw sie nie ans Telefon geht (er selten). Sie Beleidigt mich ständig und stellt mich als schlechter Vater hin, droht mir mit dem Jugendamt und geht gar nicht auf meine Gesprächversuche ein. Infos bez des Kind bekomme ich überhaupt nicht, sie entscheides alles alleine, lügt mich an ständig. Das Kind muss zum Zahnarzt was sie überhaupt nicht tut geschweige den zum Kindarzt die U-Untersuchungen machen. Bestellt auf den Namen des Kindes irgendwelche sachen und bezahlt sie nicht.

Nun teilte sie mir mi,t das sie mit ihren neuen Freund in eine 100-120km entfernte Stadt ziehen wird, womit ich absolute nicht einverstanden bin, aus folgenden gründen. Meine Tochter (4 Jahre) war die erste 1-3 Jahre sehr oft bei meinen Eltern viel dort geschlafen also meine Eltern habe sie sehr oft gehabt, heute ist sie 1-2 mal die Woche dort. Das Umfeld des Kind ist hier, sowie freunde im Kindergarten und Familie wo meine Tochter ebenpfalls sehr oft ist, nicht nur auf meiner seite auf ihrer seite genauso. Desweitern bin ich der meine das dies nicht gut fürs Kind ist sie nun aus einer gewohnte umgebung zu ziehen weil meine Ex Freundin die hirnrissige idee hat und mit ihren Freund in eine andere Stadt zu ziehen der übrigens hier einen Job hat und ihn dafür schmeissen will. Sie macht gar nichts, schon seit Jahren Arbeitslos und einige Ausbildungen angefangen und abgebrochen, hat hohe Schulden. Strom wurde des öftern schonmal abgeklemmt und alles so dinge eben.

Meine Frage ist eigentlich, was kann ich nun bez des Umzugs tun um das erstmal zu stoppen damit sie nicht einfach umzieht und es dann zu spät ist?

Das Jugendamt konnte mir da nicht wirklich helfen, ich habe dort angefragt aber wirklich helfen tun sie nicht.

Bevor ich nun zu Anwalt renne wollte ich hier einfach mal eine Meinung hören was möglich ist und was nicht?



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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
nero070
Status:
Bachelor
(3590 Beiträge, 1263x hilfreich)

Hallo,

zwischen dem:

quote:
Jugendamt


und dem:
quote:
Anwalt


gibt es eigentlich kleine Alternative mehr. Wenn das JA seine Hilfe verwehrt hat, dann würde ich sofort den Weg zum Anwalt wählen.

Such Dir einen Fachanwalt für Familienrecht. Dieser sollte dann im Eilverfahren die Übertragung des ABR beim Familiengericht beantragen. Ob es klappt, kann man natürlich vorher nicht sagen. 100 -120 km ist nicht so arg weit weg.

Aber auch wenn ich Deinen weiteren Schilderungen lese, so wäre eine gerichtlich Umgangsregelung nicht das Schlechteste.

LG nero

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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
LumexxK
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)

Was passiert den wenn ich den Prozess verliere für das ABR ? Bin ich dann meins los bzw mein Teilsorgerecht auch?

Und was passiert wenn ich es gewinne? Welche rechte habe ich dadurch? Da das Kind bei ihr lebt, und sie sich wohl kaum von einem Umzug abhalten wird wenn sie es einfach und heimlich tut ob mit oder ohne zustimmung sie ist da sehr dickköpfig!

Vorallem muss das ja gut begründet sein beim gericht warum ich das alleinige ABR möchte :-/

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-- Editiert am 24.07.2010 23:40

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 389x hilfreich)

Hallo LumexxK,

die Entscheidung, ob du nun mit Hilfe des Familiengerichts den Wegzug deines Kindes verhindern magst, kann dir hier niemand abnehmen ...

Die etwaige Begründung für ein Verfahren hast du doch in deinem Eingangspost bereist formuliert:

Das Kind hat hier sein gesicherstes soziales Umfeld und seinen Lebensmittelpunkt.

Wenn es sich so verhält, wie von dir geschildert, ist die Begründung der KM für einen Umzug denkbar schwach ... denn auch sie wird argumentieren müssen, weshalb der Umzug unverzichtbar oder doch zumindest angemessen ist.

Was also hast du zu verlieren?

Warum solltest du bei einem Antrag auf ABR das Sorgerecht verlieren können, das generelle Sorgerecht ist schlieißlich kein Antragsgegenstand in diesem Fall und selbst wenn die KM das dann beantragen würde, ist aus deinen Schilderungen kein Grund ersichtlich, weshalb ein Gericht dem statt geben könnte.

Tatsächlich hast du recht ... ist die KM erst mal umgezogen, sind Tatsachen geschaffen, die nur schwer wieder umkehrbar sind.

Meine Empfehlung: Lass dich anwaltlich beraten, am besten hörst du dich im Bekanntenkreis nach einem fähigen Anwalt für Familienrecht um.

Und handle zügig ... denn so wie sich das auch deinem Beitrag überträgt, scheint die KM auch eine Neigung zu entschlossenem Handeln zu haben.

Könntest du im Falle eines Falles die Betreuung eures Kindes gewährleisten?

Wäre wohl zwar sehr unwarhscheinlich, aber immerhin denkbar, dass die KM gegebenenfalls auch ohne euer Kind wegziehen würde ...


Grüße


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"Persönliche Meinung ... ohne Gewähr "

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
LumexxK
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)

Was ich zu verlieren?

Nunja mein Kind im endeffekt und das hatte ich nicht vor, für einige mögen 100 oder 120km nicht viel sein wenn man recht Mobil ist und es sich Leisten kann auch 2 mal die Woche dahin zu fahren.

Meine größte Sorge ist eigentlich das ich das ganze Sorgerecht verlieren kann, den ich vermute einfach mal das ihrer Familie da aussagen mässig hinter ihr stehen wird falls die gerichtilich mit einbezogen werden.

Ihr begründung für den Umzug wird sein das ihr neuer Freund dort ein Haus bekommen kann, und sie angeblich dort dann auch in teilzeit Arbeiten könnte.

ich hatte natürlich versucht mit ihr zu sprechen um das so zu klären aber sie ist da leider stur. Das JA wollte da wohl nicht wirklich helfen, das einzige was die mir sagte war das so ein Prozess meistens für die KM entschieden wird und der Vater da wenig möglichkeiten hat.

Ich frage mich sowieso was mir mein Sorgerecht bringt wenn sie sowieso machen kann was sie will und möchte *confuse*

Sie hatte in diesen Jahr schon zwei Beziehungen eine davon ging kaputt und die andere ist wie gesagt vll 1 -2 monate nun alt.

Meiner meinung nach ist dieser Umzug völlig sinnlos und wiedermal überstürzt von ihr. Ende Sep will sie ihre Wohnung kündigen.

Nun ist die frage renn ich zu anwalt und leite da was in die wege was im chaos endet und sie mir vll irgendwas in die schuhe schiebt und ich am ende ohne was da stehe?

Ich hab da leider ahnung und befürchte gerade bei sowas leider immer sehr schlimme dinge, da man als Vater glaub sowieso nix zusagen hat hier in Deutschland....

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