Sorgerechtsübertragung auf Vater

22. Dezember 2008 Thema abonnieren
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)
Sorgerechtsübertragung auf Vater

Hallo.

Seit März 2003 lebe ich von meinem Exmann getrennt, seit März 2004 sind wir geschieden.
Unsere gemeinsamen Kinder leben bei mir. Er wollte sie über zwei Jahre gar nicht sehen - jetzt läuft der Kontakt wieder an (jeden 3. Samstag von 9.00 - 18.00).
Er hat mir freiwillig das alleinige Sorgerecht übertragen.

Nun habe ich folgende Frage:
Wie kann ich das Sorgerecht zurückübertragen? Ich möchte (aufgrund gesundheitlicher Probleme) dass die Kinder dauerhaft beim Kindsvater leben.
Wie stehen hier die Chancen, dass ein Gericht dieses Urteil fällt (Bayern)evtl. auch gegen den Willen des Vaters?

Wie gehe ich am besten vor?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.
mfg

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36 Antworten
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#1
 Von 
KuschelbaerR
Status:
Student
(2162 Beiträge, 278x hilfreich)

Nur mal kurz gefragt: bist du dir absolut sicher, dass du willst, dass die Kinder auch gegen den Willen des Vaters bei ihm leben sollten? Wie mag es den Kindern dabei gehen? :???:
Wie alt sind die Kinder?

-----------------
"Geld verdirbt nicht den Charakter, sondern bringt das wahre Gesicht zum Vorschein! "

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#2
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

hallo - das mag jetzt vielleicht hart klingen.... aber ich kann ehrlich gesagt einfach nicht mehr. Die Kinder sind gern bei Ihrem Vater, der hat wieder geheiratet, hat einen festen Job und ein riesiges Haus. Sicher wäre es schwierig am Anfang. Auch für mich.
Aber ich kann mich nicht mehr ganz alleine um sie kümmern!!!

Und das ist momentan der einzige Weg, den ich sehe.

Mein Ex hat wiederholt zu mir gesagt, dass er sich hauptsächlich deswegen nicht viel um die Kinder kümmert, weil er nicht will, dass es mir "zu gut geht"...
Das hat er, ehrlich gesagt auch erreicht.


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#3
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hallo Giselae,

wär der Vater denn in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern?

Wie hast du dir das mit dem Kindesunterhalt vorgestellt?

Wie alt sind die Kids?

Grüßle

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""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

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#4
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Unsere gemeinsamen Kinder sind 8 & 11.
Ja - er wäre sehr gut in der Lage, sich um die Kinder zu kümmern. Die Kinder verstehen sich sehr gut mit seiner neuen Frau und es sind Großeltern in der Nähe (die momentan kaum Verbindung zu den kindern haben, weil "sie mich nicht unterstützen".

Kindersunterhalt muss ich dann halt zahlen.

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#5
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hallo Giselae,

ganz ehrlich: Deine Fragen *überfordern* mich jetzt ein bisschen.
Kennen wir SO hier nicht. Sonst wird immer gekämpft, wer die Kinder haben darf und nicht, wer muss...:(

Wenn eure Kids mit ihrem Vater und dessen neuer Frau gut zurecht kommen, warum sollte der Vater dagegen sein, dass sie bei ihnen leben?

Und du, hast du dir das wirklich gut überlegt?
Vorübergehend, ja, auf Dauer?

Grüßle



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""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

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#6
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

Hallo Gisela,

hast du denn schon konkret ein Gespräch mit dem KV über deine Situation und deinen Wunsch geführt?

Oder beziehen sich deine Anmerkungen zu der Haltung des KV auf vergangene Aussagen seinerseits?

Sollte er sich tatsächlich weigern, die Betreuung der Kinder zu übernehmen, wenn du dich damit allein überfordert fühlst, dann hast du alternativ die Möglichkeit, beim Jugendamt um Unterstützung zu bitten (vielleicht gäbe es eine Möglichkeit, dich aktiv zu entlasten in deiner Situation).

Zumindest könntest du dort erfahren, was du tun könntest, wenn der KV bei seiner Verweigerungshaltung bleiben sollte.

Ob es rechtlich möglich ist, ihn zur Übernahme der Betreuung zu ZWINGEN ... halte ich für eher unwahrscheinlich.

Vielleicht würde ein gemeinsames Gespräch beim Jugendamt auch dazu beitragen, dass es ihm gelingt, seine Motive, die ihn zu dieser Haltung dir gegenüber veranlassen, neu zu reflektieren und den Blick dann doch mehr auf das Wohlbefinden eurer Kinder zu lenken.


Grüße

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#7
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

ja... ich weiß...

der vater ist (meiner ansicht nach - das ist offensichtlich recht subjektiv) sehr rachsüchtig & nachtragend. Ich habe ihn damals verlassen, weil er mich sehr unterdrückt hat.
das macht er jetzt im prinzip immer noch - indem er mich einfach in keiner weise unterstützt.
ich denke, dass ihm die kinder nicht egal sind - es überwiegt einfach die macht des rückschlags.
ich habe schon ein paarmal versucht, mit ihm darüber zu reden - das ist vergeblich. er sagt einfach - ich muß mich nicht kümmern, selber schuld, du hättest ja nicht gehen brauchen etc.
er straft mich dafür, dass ich ihn verlassen hab.
ich verstehe auch nicht, wie er tickt... ich weiß nur, dass ich die verantwortung alleine einfach nicht mehr tragen kann. ich muß alles alles alleine entscheiden, kann mit niemanden die sorge teilen - im wahrsten sinn des wortes.

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#8
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

ich bin auch gezwungen, mich um die kinder zu kümmern!!!!!!!!

UND ICH KANN NICHT MEHR.

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#9
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Das Jugendamt....
Mein ex-Mann ist in einer relativ wichtigen Position innerhalb der Stadtverwaltung.
Und das Jugendamt gehört zur Stadtverwaltung...

Ich war da schon so oft - besonders zu der Zeit, als er die Kinder gar nicht mehr sehen wollte und wurde da immer abgewimmelt...

ich bekomme da keine Unterstützung.
Als Beispiel: ich hab da vor drei Jahren mal angerufen - völlig verzweifelt, heulend etc. und hab wortwörtlich gesagt, dass ich nicht mehr kann, was ich denn machen soll (hatte damals auch finanzielle Probleme) und ob ich wohl vom Balkon springen sollte, mit den Kindern. (Ich bin kurz darauf auch in psychologische Behandlung gegangen - und bin derzeit weit von einer solchen Situation entfernt ... nur zur Beruhigung :-))
Die Antwort darauf war: "Seien sie nicht so hysterisch, sie sind doch die Mutter, sie werden schon eine Lösung finden."

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#10
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

Hallo Gisela,

wie sieht es denn auf deiner Seite mit Familie aus? Freunde?

Könntest du dir dort Unterstützung organisieren?

Es gibt vielerorts auch Selbsthilfegruppen für alleinerziehende Elternteile, auch dort könntest du zumindest Verständnis, vielleicht aber auch gute Tips bekommen, wie du deinen Alltag so organisieren kannst, dass du mehr freie Zeit für dich haben kannst.

Vielleicht hast du das aber auch alles schon versucht ...


Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja.
Das hab ich schon versucht....
Es ist nicht so, dass ich im Alltag überhaupt nicht klarkomme.
Es ist aber so, dass mich die Last der Kinder, die Verantwortung kaputtmacht.

Ich kann das einfach nicht mehr alleine - es sind nicht nur meine kinder - ich hab jetzt so lange alles alleine gemacht (auch schon, als sie klein waren & ich bei ihm) - jetzt ist er dran...

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hallo Giselae,

ich habe keinen Schimmer, an wen du dich sonst wenden könntest als das Jugendamt...

Hast du schon mal an eine Kur gedacht? Mit den Kindern!
Es gibt Kliniken, die sind darauf eingerichtet. Du bekommst deine Anwendungen, wirst psychologisch behandelt und die Kinder werden gut betreut.
Kannst Kraft tanken!

Grüßle

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""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

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#13
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Warum ist es denn in unserer Gesellschaft so schwierig, mit dem selben Maß zu messen?!

Es sind unsere gemeinsamen Kinder.
Er hat die Pflicht, sich um sie zu kümmern.
Warum wird das von Frauen erwartet und von Männern nicht?!

Warum wird das mit so einem unterschiedlichen Standard gesehen?!
Er darf, kann, wenn er will.
Ich muß.

Wäre ich tot, hätte er auch keine Wahl, oder?!!


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#14
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Davon abgesehen - ich hab einen Job. Ich kann nicht auf eine Kur.
Ich hab vier Monate Hartz vier bekommen - das war die Hölle.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
uwe3/61
Status:
Praktikant
(689 Beiträge, 74x hilfreich)

hallo giselae,
ich bin ziemlich entsetzt darübr, was ich hier gelesn habe.

ich empfinde ein starkes mitgefühl mit dir, weil ich glaube, dass es dir wirklich ganz schlecht geht.

ich bitte dich die ratschläge der anderen an zu nehmen und dir helfen zu lassen.

denk doch nochmals an deine kinde. die haben im wesentlichen nur dich und du hast sie bisher duchrgebracht.

du musst einfach versuchen über das amt zu einer einvernehmlichen lösung mit deinem ex zu kommen. die umstände scheinen doch so zu sein, dass der rahmen für eine gemeinsame lösung da ist.

aber du kannst dich doch nicht ganz zurück ziehen? lass dir helfen und ihr bekommt das hin.

aufgeben ist feige und schadet den kindern.

gruß und viel glück

uwe

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

lieber uwe -

danke für dein verständnis.

mein ex-mann weigert sich, mit mir gemeinsam zum jugendamt zu gehen.
Wenn ich ihn bitte (und ich MEINE bitte.... wenn ich sage, dass ich das alleine nicht mehr schaffe und er doch bitte mit mir gemeinsam nach einer lösung suchen möchte, um der Kinder willen), bekommt er diesen gnadenlosen Ausdruck und sagt immer ungefähr das gleiche: Du wolltest das so. wenn du draufgehst dabei, ist mir das gerade recht.

beim jugendamt halten sie mich eh schon für irre, weil ich so darum gekämpft hab, das die kinder überhaupt ihren papa sehen können: das ist nämlich nicht normal, musste ich mir sagen lassen. normale mütter tun alles dafür, dass die geschiedenen väter die kinder möglichst nicht sehen. und ich hab so für die kinder gewünscht, dass sie auch zu ihrem papa gehen könnnen....



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#17
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

Hallo noch mal Gisela,

aus deiner Schilderung überträgt sich deine Erschöpfung.

Die Idee mit der Kur finde ich keinesfalls abwegig.

So was wird ohnehin nicht von jetzt auf gleich bewilligt (meistens).

Einen Versuch wäre es wert.

Ich teile die Bedenken von @loddar, dass du eine endgültige Entscheidung, die Kinder auf Dauer ganz zum Vater zu geben, später bedauern könntest, wenn du sie nun allein aus der akuten Überlastung triffst.

Nicht etwa, weil der Vater die Kinder nicht ebenso gut betreuen könnte, sondern, weil es eine Entscheidung von langfristiger und großer Tragweite ist, die gut und besonnen überlegt werden sollte, ohne Druck.

Bestehe auf Hilfe. Vielleicht kannst du dir bei deinen Gesprächen beim Jugendamt eine Begleitperson aus einer nichtamtlichen Beratungsstelle mit nehmen, z.B. von profamilia oder einer anderen Familienberatungsstelle.


Grüße

-- Editiert von Haselstrauch am 22.12.2008 21:45

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#18
 Von 
Loddar
Status:
Junior-Partner
(5207 Beiträge, 920x hilfreich)

Hallo Giselae,

glaub mir, ich habe sehr viel Verständnis für dich!
Du bist gnadenlos überfordert!

Nur, wenn du dir nicht helfen lässt, wird es bald eskalieren.
Die wirklich Leidtragenden sind eure Kinder!
Sieh zu, dass du dich wenigstens, wenn eine Kur nicht möglich ist, psychologisch behandeln lässt.

Grüßle


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""Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.""

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#19
 Von 
uwe3/61
Status:
Praktikant
(689 Beiträge, 74x hilfreich)

..hallo gisela was glaubst du wie oft ich da sitze und glaube mir wächst alles über den kopf?

aber letztlich habe ich es doch am wesntlichen mit verbockt und auf keine fall die kinder

wer aufgibt schadet den kindern auch wenn dein ex nicht mitmachen will, dann geh du über das amt und familiengericht vor. geh in eine kur und laß dir helfen aufgeben ist echt nicht..

uwe

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für Eure Kommentare & euer Verständnis!

Nur: Ich bräuchte keine Hilfe, würde es Gerechtigkeit geben - würden Eltern zur gleichen Sorge "gezwungen" werden können.

Ich muß um Hilfe betteln... kriech jeden Tag auf dem Zahnfleisch, dass ich den Kindern ein gutes Leben bieten kann, bin auf Unterstützung angewiesen, muss zu Ämtern gehen, als Bittsteller....

und das nur, weil mein ex auf meine Kosten ein völlig sorgenfreies (zumindest kindersorgen!) leben führt.
Das ist nicht gerecht.

Was wäre, wenn das umgekehrt wäre?!
Der Aufschrei - die Mutter vernachlässigt die Kinder etc.

Von den Müttern wird erwartet, dass sie freiwillig ihr komplettes leben hinschmeissen....

sicher - vielleicht bin ich selbstmitleidig und schließlich hab ich ja die kinder auch gewollt. ich wollte aber nie völlig alleine mit ihnen dastehen. nochdazu in dem wissen, dass der Vater 5 km entfernt lebt und machen kann/darf was er will. ohne dass ihm das irgendjemand ankreidet. ohne das er zur verantwortung gezogen wird.

könnt ihr das verstehen?

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

den kindern würde es ja bei ihrem papa auch nicht schlechter gehen als bei mir!
wo ist denn da der unterschied?

wenn ich sage, sie sollen zu ihm - dann gebe ich auf: Das ist was negatives.
wenn er sagen würde - sie sollen zu ihm: würde er kämpfen und würde bewundert werden, ihm würden alle leute zumindest moralisch beistehen.

das ergebnis wäre aber das gleiche: kinder bei ihm.

nur, wenn die mutter das will - dann ist das schlecht. und moralisch verwerflich.

0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

Gisela,

ich glaube schon, dass ich nachvollziehen kann, wie frustrierend die Situation mit dem Vater der Kinder für dich sein muss.

Dennoch wird dir aller berechtigter Kummer über diese Haltung kein Stück weiter helfen.

Es gibt andere Wege. Wenn es dir gelingt, die aufzutun, ohne weiter wertvolle Energie in den Ärger auf den KV zu verschwenden, wird es zuletzt allen Beteiligten besser gehen, allen voran den Kindern und dir.

Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

liebe(r) haselstrauch - welche wege wären das?

Der Umgang wurde bereits vom Gericht geregelt. Ohne Erfolg. und ohne Konsequenz für das "nicht einhalten".
Auf dem Jugendamt war ich schon. Auch zu gemeinsamen Terminen.
Bei anderen Beratungsstellen war ich ebenfalls schon. Auch zu gemeinsamen Terminen. Die von meinem Ex nicht wahrgenommen wurden.
Ich habe versucht, mit ihm zu reden.
Ich habe versucht, mit seiner Freundin (jetzt Frau) zu reden.
Ich habe mit der Pfarrerin, die unsere Gemeinde betreut (und ihn wieder getraut hat) gesprochen. Sie mit ihm. Ohne Erfolg.
Ich habe mit meinen ex-schwiegereltern und meiner schwägerin gesprochen.
Ich habe versucht, über die Schule bzw. damals kindergarten Gespräche zu vereinbaren.
Ich bin in psychologischer Behandlung.
Meine Eltern haben versucht, mit ihm zu sprechen. (sie leben im Ausland & sind mir somit keine Hilfe im Alltag)

Wenn dir nochwas einfällt - mach ich das sehr gerne.

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
giselae
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

und - so grausam das klingt: Würde ich morgen tot umfallen, wäre mein Ex der beste, sorgsamste und liebevollste Papa der Welt.....

Vielleicht sollte ich einfach abhauen? Kleider am Fluß deponieren und verschwinden....
Galgenhumor... nicht ernst nehmen... :)


0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Haselstrauch
Status:
Student
(2477 Beiträge, 387x hilfreich)

Liebe Gisela,

m.E. HAST du alles Sinnbringende versucht, um den Vater der Kinder in deren Leben einzubinden.

Jetzt scheint es mir an der Zeit, dich von seinem *goodwill* unabhängig zu machen.

Mit eigenen sozialen Netz.

Eine Selbsthilfegruppe von Alleinerziehenden beispielsweise kann dir Ansprechpartner sein.

Organisiere dir freie Wochenenden auch OHNE die Beteiligung des KV.

Verwende die gleiche Energie, die du auf die Herstellung des Kontaktes zwischen den Kindern und ihm verwandt hast, auf Kontakte für dich.

ER wird irgendwann ein schwieriges Gespräch mit den Kinder zu führen haben, weshalb er so wenig präsent in deren Leben war.

DAS ist dann aber auch allein sein Problem.

Denk mal drüber nach :)


Grüße

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
uwe3/61
Status:
Praktikant
(689 Beiträge, 74x hilfreich)

hallo giselae,

du bist ja so frustriert, das du gar nichts mehr annimmst.

klar scheinst du vieles probiert zu haben, aber willst du deshalb deine kinder aufgeben. letztlich würdest du sie verraten.

sorry, wenn ich ds so direkt schreibe. aber bei deinem frust scheint auch schon ein bisßchen selbstmitleid dabei zu sein.

willst du jetzt eine lösung für die kinder oder nicht.

wenn dein ex dir nicht hilft, dann geh zum jugendamt, zur krankenkasse und und und

aber hol dir hilfe. allein schaffst du es nicht und aufgeben bringt dir wirklich nichts.
gruß
uwe

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
guest-12331.01.2009 12:23:24
Status:
Schüler
(167 Beiträge, 13x hilfreich)

Hey Gisela,
mir fällt noch was ein. Ich sage immer - Männer sind wie Hunde, je mehr du ihnen hinterläufst, desto mehr rennen sie weg- (bitte nicht übelnehmen..)
Zeig ihm, dass Du seine Hilfe gar nicht mehr willst, und er wird ziemlich bescheiden aus der Wäsche kucken.

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
guest-12331.01.2009 12:23:24
Status:
Schüler
(167 Beiträge, 13x hilfreich)

Hey Loddar!
Bist du ein Mann oder eine Frau? Deine Bemerkung wegen den Sachen am Fluss finde ich echt zum würgen.
Gruß
Patti

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
ARTiger
Status:
Student
(2429 Beiträge, 213x hilfreich)

Hallo giselae,

deine Grundhaltung und Meinung zur elterlichen Sorge teile ich uneingeschränkt und wie die Praxis im Regelfall ausieht hast du bereits über das JA erfahren.
Du hast mit deinem Anliegen große Schwächen unseres Familienrechtssystems offenbart und nun stehen da ein paar Behördenverwalter ziemlich im Regen.
Deine Ausnahmesituation könnte zum Anlass genommen werden hiermit an die Öffentlichkeit zu gehen.
Elterlichre Rechte und Pflichten gehören gleichmäßig verteilt,aber auch ermöglicht.
Das wird im deutschsprachigen Raum leider nicht gelebt.

Bis heute Abend und einen

lieben Gruß

-----------------
"*Darüber hinaus werden wir die nacheheliche Eigenverantwortung stärken.*Lüge!"

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
mikkian
Status:
Bachelor
(3864 Beiträge, 470x hilfreich)

Hallo Gisela,

sei mir jetzt bitte nicht böse und denke nicht, dass ich dich mit deinen Sorgen und deiner Verzweiflung nicht ernst nehme. Aber während ich dich gelesen habe, war mein erster Gedanke, wieviel ist tatsächliche reale Überforderung und wie viel ist einfach nur Wut und Frust gegenüber dem Ex, der dich auf diese Weise über die Kids persönlich dafür straft, dass du gegangen bist. Wieviel ist der Versuch, ihm jetzt auf Teufel komm raus auch etwas entgegen setzen zu müssen, ihn mal zu zwingen, etwas zu tun, was er nicht nicht will.

Ich denke, du brauchst nicht in erster Linie Hilfe im Alltag, ich denke, du musst ganz dringend für dich lernen, dich mit deiner Situation zu arrangieren und deinen Frieden zu machen. Damit es DIR wieder gut geht!

Du benutzt nach meinem Eindruck die Kids genau so als Machtinstrument, wie dein Ex. Das haben eure Kinder nicht verdient. Sie können nichts dafür. Sie haben ein Recht auf Eltern, die sie lieben und unterstützen und ihnen Halt geben.

Wenn ein Elternteil das nicht tut, dann muss wenigstens der andere es versuchen. Und nicht den Kopf in den Sand stecken, wie ein kleines Kind. Weil der andere es nicht tut, tu ich es auch nicht. Mensch Gisela, du bist doch erwachsen! Du hast Verantwortung für zwei noch recht kleine Kinder. Die Tatsache, dass Papa sich wie ein A.... verhält, gibt dir nicht das Recht, es genauso zu machen.

Du wirst ihn nie ändern können, nur deinen Umgang mit ihm. Je eher du damit anfängst, um so besser - für dich und auch für deine Kinder, die dich brauchen.

Lass dir helfen - bitte!!

Viel Kraft und alles Gute

0x Hilfreiche Antwort

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